Kategorie: Essen & Trinken
19.04.2009
so wie die essen auf der karte beschrieben sind, dürfen sie das auch kosten. allerdings sollte man preislich etwas runter gehen, weils dann in der praxis nicht so aussieht. schmeckt nämlich weniger lecker als sich die beschreibung der gerichte anhört. vielleicht hatten die aber auch nur nen schlechten tag, werde dem laden nochmal ne chance geben. denn es verlockt doch, noch einmal hinzugehen, weil: richtig gemütlich, freundlich, eine gelungene auswahl an essens- und trink-angebot.
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01.04.2009
Ich war gestern bei der viel gelobten Frau Mittenmang und muss sagen - kann man sich auch sparen.
Für ein oder zwei Gläser Wein ist es vielleicht ganz nett. Die Küche war lala, nicht besonders aber dafür leider preislich engtsprechend. Und obgleich die Gerichte klangvoll versprachen - gehalten haben sie es nicht. Fade Möhrchen, die von Ingwer begleitet sein sollten, es aber nicht waren, ausserdem sehr “knusprig” zu kauen und ein Maispoulardenflügel der durchaus hätte zwei Minuten weniger gewärmt werden und dafür dann etwas saftiger auf dem Kartoffelpürree gelegen hätte. Ein paar filigran dekorierte Balsamico-Sossenstriche, die ich gern gegen etwas reale Sosse getauscht hätte, Alles in allem nicht ganz schlecht aber auch für 14,95 nicht eben angemessen. Ach, das Kartoffelpürree mit Sesam war geschmacklich lecker - aber so ohne Sosse ist Pürree eben nichts. Die Bedienung war bemüht freundlich aber abräumen tut man erst wenn ALLE Gäste am Tisch aufgegessen haben. Auch ein Glas räumt man erst weg, wenn das neue (gefüllte) bereits im Anmarsch ist - der Gast hat so das Gefühl er wird höflich aber bestimmt heraus komplementiert. Die Weinauswahl war ganz okay und für jeden Geschmack sollte sich etwas finden lassen. Das selbstgebraute Bier - herrlich leicht und sehr lecker. Sehr lecker war auch die Suppe - wobei ich sagen muss bei einem Preis von 6,50 Eur (!) pro Teller hätte ich tatsächlich etwas gesagt, wäre das nicht der Fall gewesen.
Die Inneneinrichtung ist ganz locker, gemütlich, die Musik war auch sehr nett. Meine Wahl würde auf diese Location fallen, wenn ich etwas trinken gehen wollte und es ein Wein sein soll. Zum Essen würde ich nicht unbedingt wieder kommen, dazu ist die Konkurrenz zu groß.
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22.03.2009
Das Frau Mittenmang zeigt mal wieder, dass es keine Regeln in der Gastronomie gibt. Wer hätte gedacht, dass ein Retroladen in einem so unhippen Kiez wie dort funktionieren würde? Ich jedenfalls nicht!! Ich bin nun oft dort gewesen und kann folgendes feststellen:
1. Der Chef
Sehr freundlicher, lockerer und kommunikativer Waliser (erinnert mich eher an Rea Garvey als an Howard Carpendale), der weiss was der Gast wünscht
2. Die Bedienung
Leider ist man den Launen der Bedienung ausgesetzt. Haben die Damen und der Herr(den Chef ausgenommen s.o.)einen schlechten Tag, bekommt der Gast die kalte Schulter gezeigt. An einem guten, machts Spaß mit ihnen.
3. Das Essen
Viiiiiel zu teuer!!!! Es ist okay, aber keine außergewöhnliche Qualität. Da ist das Preis/Leistungsverhältnis in anderen vergleichbaren Läden viel besser. Außerdem ist es nicht nett, dass wenig für den kleinen Geldbeutel angeboten wird.
4. Die Räumlichkeiten
Ich persönlich habe langsam die Nase voll von dem Retro- und Schmuddellook. Was aber wirklich erwähneswert ist, ist die unglaublich hässliche Decke. Sie ist nämlich dafür verantwortlich, dass es hier eine unglaublich gute Akustik gibt. Der Laden kann brechend voll sein und man kann sich trotzdem wirklich gut unterhalten ohne sich anschreien zu müssen. Erstaunlich !
5. Nichtraucher
Hier scheint es zu funktionieren. Die Raucher gehen gern kurz vor die Tür und die Nichtraucher lieben die gute Luft.
6. Toiletten
Auf die originellen Besonderheiten in den Toiletten ist schon hingewiesen worden. Das allein reicht aber nicht über nicht kontrollierte und deswegen schnuddelige Zustände hinwegzusehen.
7. Bier
Das Fraubier ist Mainstream und damit trinkbar für jeden. Lecker!
Fazit: Wirklich zu empfehlender Laden. Aber der Betreiber sollte sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen und bei den Preisen, der Bedienung und den Toiletten feinjustieren.
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16.11.2008
Super netten und sehr persönlichen Service findet man im Frau Mittenmang am S-Bahnhof Schönhauser Allee. Das Restaurant ist sehr gemütlich gelegen in einer ruhigen Seitenstraße. Die Karte ist übersichtlich, aber das Essen ist frisch und lecker.
Ich kann nichts nachteiliges sagen, doch ich war auch schon im tolleren Restaurants. Daher 4 Punkte.
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10.07.2008
Betritt man das Lokal zum ersten Mal, fallen die schlichte Einrichtung, bei der Stilelemente der 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts überwiegen, und das große Platzangebot angenehm auf. Hier lässt man sich gerne nieder, um etwas zu trinken und zu essen, es ist wahrlich gastlich.

Ein bisschen trübte die für meinen Geschmack etwas laute Musik das Bild (am Anfang lief Johnny Cash [na ja], später Jimi Hendrix [mag ich] und Älteres – also durchweg passend zur Einrichtung).
Das auf zwei Tafeln links (weiss) und rechts (rot) des Durchgangs zum hinteren Raum angepriesene Angebot an offenen Weinen ist umfangreich, die Preise sind durchaus angemessen (ab 3,30 € für 0,2 l), und die Weine, die an unserem Tisch getrunken wurden, fanden durchweg positive Resonanz.
Die Küche lässt sich durchaus als kreativ bezeichnen, allerdings gelingt es dem Koch nicht ganz, die verschiedenen Ingredienzen in seinen anspruchsvollen Kreationen zu einem Amalgam zu verschmelzen, das die geweckten Erwartungen erfüllen kann. So blieb mein Hauptgericht, Farfalle mit geschmortem Safranhähnchen, eben einfach nur Nudeln mit Hähnchen mit darüber gestreutem Lauch und Parmesan, zudem fehlte mir irgendwie der doch recht prägnante Geschmack von Safran. Von Anderen am Tisch hörte ich, dass sie im Krustentierrisotto mit gebratenen Salatherzen eben diese Krustentiere nicht finden konnten. Es wurde die Verwendung von Hummerpaste gemutmaßt, und der Service, auf die nicht vorhandenen Crustaceae angesprochen, erklärte: »Die sind dann eben klein gemacht«. Recht gelungen fand ich hingegen die Selleriecreme, die ich als Vorspeise hatte.
Alles, was am Tisch verzehrt wurde, wurde auf einem Bierdeckel notiert, der später durch weitere ergänzt wurde, als der Platz nicht mehr reichte (wir waren ein knappes Dutzend am Tisch). Ich fand das sehr eigenartig: wenn schon Abrechnung auf dem Bierdeckel, dann doch bitte für jeden am Tisch einen eigenen Deckel, so wie ich es aus meiner Heimat gewohnt bin. Mir schwante schon am Anfang das drohende Ungemach beim getrennten Bezahlen ...
Die überwiegend für uns zuständige Bedienung schien mir etwas genervt und überarbeitet. Und natürlich klappte das Teilen des Bierdeckels am Ende nicht, es war (immerhin nur) ein Glas Riesling offen. Die Bedienung machte uns dann doch recht drastisch deutlich, dass wir nun zusammenlegen müssten, um die 3,50 € für sie aufzubringen. Das hinterließ bei einem Umsatz von einigen Hundert Euro an unserem Tisch doch einen leicht unangenehmen Nachgeschmack. (Ja ich weiß: eigentlich darf man die unterbezahlten Servicekräfte nicht schelten).
Interessantes Detail: auf der Herrentoilette ist ein spielbares Klavier abgestellt.

Die Damentoilette soll, habe ich gehört, auch interessante Details aufweisen.
Trotz allem ist der Laden sympathisch. (10.7.2008)
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22.06.2008
Mit französischen Freunden gingen wir auf ihren Tipp ins Mittenmang, ein lauschiges Lokal in einer ruhigen Ecke des Prenzelbergs. Die Küche ist sehr kreativ die Tageskarte sehr abwechslungsreich, und es schmeckt gut.
Die Innenausstattung wirkt sehr authentisch-gemütlich und die Bewirtung ist freundlich und kommunikativ. Gerne wieder!
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17.11.2007 (aktualisiert am 24.05.2008)
der chef -den ich für den chef hielt- ist kein aussi, er ist waliser und hat auch einen namen [habe ich gestern von chef gunnar erfahren], seine stimme ist howard carpendale, strahlt aus allen poren zuversicht, wachheit -> he is a rotgelockt offenherziger leithengst, ein charismatischer bordercolli, er hat seine herde im griff.
typen wie er gehen irgendwo hin, entdecken einen runtergewirtschafteten laden in einer unangesagten ecke, streichen die wände, schleifen die böden, drehen helle birnen in die fassungen, denken sich einen namen aus und innerhalb weniger wochen werden kneipenmüde prenzlauerberger stammgäste, und das in einer gegend, die sie sonst nie frequentieren würden.
vereinnahmend gute stimmung. der laden brummt, der schankwein ist passabel, boudin und wienerschnitzel stehen auf der helveticatypografierten tageskarte. beeindruckend unkompliziertes gastro-modell!
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26.03.2008
Einfach groß-artig!
Ich war kurz vor Weihnachten mit einem Schwung von Leuten da und es war auch nach 396 Getränken noch charmant.
Zu Essen gab es ein T-Bone-Steak (1,2kg), für das man eigentlich kein Messer mehr brauchte. Dazu zarte und doch leicht knackige Bohnen und wenn ich mich recht erinnere,
noch ein ein aufregendendes (das gibt es wirklich) Kartoffelgratin. Irgendwie war alles einfach toll.
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20.03.2008
Sehr feiner Ort. Am 19.03.08 dort mit vielen Bloggerfreunden an langem Tisch lange gemütlich das süffige Hausbier genossen, dazu einen Geheimtipp-Wodka. Mir von wunderbarem Essen erzählen lassen. Natürlich auch hier (oh Sieg der militanten “wer-lebt-am-längsten”-Bigotterie) wie überall in Nanny-Land, rauchfrei. Schön, dass das hier wohl eher der Not gehorchend so ist. Eigentlich ist die neue Bevormundungslage für mich ja ein Grund, nicht mehr auszugehen. Die unglaublich gewinnende Thekenmannschaft von “Frau Mittenmang” wird mich indes, so mich mein Weg vom Friedrichshain zum Prenzelberg führt, sicher wieder von meinem Vorhaben abbringen. als wir gingen haben wir jedenfalls selten in so viele große freudig einladend erwartungsfrohe Augen gesehen, als die Frage über die Theke brandete, ob wir wiederkämen. Bestimmt. Man muss ja nicht immer rauchen. Jedenfalls nicht bis zum Zapfenstreich.
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12.03.2008
Gemütlich und durchaus zu empfehlen !
Die Speisekarte raffiniert und der Service flott und kompetent (entgegen den Worten eines meiner Vorredner). Die Küche deutsch-mediterran und jeden Tag ausgefallene neue Gerichte. Sitzen im großen Raum oder gemütlich im Separee, für jeden etwas dabei.
Wahrscheinlich habt ihr das an dieser Stelle hier nicht erwartet: ganz besondere Erwähnung findet das gewisse Örtchen !
Urgemütlich und sauber lädt es fast zum Verweilen ein. Ungewöhnlich, Wand rausgerissen und so finden sich im großen Raum der Damentoilette zwei WCs. Bestätigt sich damit das Gerücht, Frauen gehen immer zu zweit… ? Stehlampe, Kommode und ganz viel Kerzen machen das Bild komplett.
Alles in allem durchaus ein Ort zum Wiederkommen ! ;-))
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07.02.2008 (aktualisiert am 08.02.2008)
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08.10.2007
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13.04.2007
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18.02.2007
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