Für das leibliche Wohl im Hause Brecht war meiner Kenntnis nach Helene Weigel zuständig, welche eine hervorragende Köchin gewesen sein soll, und ihre Wurzeln in Österreich hatte. Dies dürfte der Grund für die österreichische Prägung der Speisen im "Brechts"sein.
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BRECHTS Restaurant
Mitte, Berlin
115 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Schiffbauerdamm 6/7, 10117 Berlin
- Kontakt:
-
030 285 985 85
E-Mail schreiben
Brechts
www.brechts.de
- Geöffnet:
-
Mo - So: 11:30 - 0:30
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112 Beiträge zum Platz "BRECHTS Restaurant" auf Deutsch
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231 Beiträge
Zusammen fassend fand ich das Essen und das Angebot zu ideenlos. Weder die Themen Brecht noch Weihnachten wurden dekorativ oder kulinarisch aufgenommen. Mir fehlte die Liebe zu Weihnachten und/oder zu Brecht. Es gibt abertausende Möglichkeiten, den Gast auf Weihnachten einzustimmen, ihm eine Geschichte zu erzählen oder ihn zu verzaubern. Verrückte, kleine Kreationen auf dem Teller reichen mir nicht.
Das ist im doppelten Sinne schade, weil das Restaurant an sich eine tolle Location ist. Das Ambiente ist ausgesprochen schön, geschmackvoll, etwas gehoben und dennoch gelassen, nicht steif, man fühlt sich sehr wohl. Allein deshalb kann ich das Brechts weiterempfehlen. Es ist ideal für einen stilvollen oder romantischen Abend, bietet einen festlichen Rahmen für familiäre Anlässe für alle Generationen.
Mit Brecht hat das Restaurant allerdings nichts zu tun. Es ist zu lesen, er wäre hier Gast gewesen – mehr nicht. Brecht kommt aus Augsburg und lebte in Berlin! Die Küche ist klassisch österreichisch mit modernen internationalen Einschlägen. Meine Erwartungen waren wieder mal ganz andere!
Wer mehr Details haben will, liest hier weiter: http://www.berlinerfresse.de/2013/02/16/brechts-restaurant-weihnachtsmenu-2012/
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mollinghuber, 23 April 2013:
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Auf Grund der guten Erfahrung im Sommer buchten wir auch einen Tisch zu Silvester im Brechts. Wir wurden von Anfang an super betreut. Als wir am Silvesterabend ankamen waren wir hellauf begeistert! Die Dekoration war ganz in gold geahlten und fand sich an Wänden, Tischen etc. wieder. Auch die Menükarten waren superschön (Transparentes Papier in dem ein Teelicht stand - klasse Idee!) Der Service war superr vorbereitet und präsentierte und gleich auch die passende Weinbegleitung zum 6-Gänge-Menü, die wir auch bestellten. Um 19.30 Uhr startete dann das Dinnner und wirklich jeder Gang war ausgezeichnet. Besser konnten wir nicht ins Jahr 2013 starten!
August 2012:
Nach einem Besuch in der Distel spazierten wir noch an der Spree entlang, auf der Suche nach einem netten Restaurant zum Abendessen und fanden das Brechts. Erst sahen wir nur die Terrasse, die so schön erleutet war und einen tollen Ausblick bot. Als wir uns dort nieder ließen wurden wir, obwohl es noch ziemlich voll war, sehr nett begrüßt und bedient. Wir genehmigten uns einen Aperitiv mit einem wirklich witzigen Namen: Summer Breeze und der Kellner sagte uns, dass hier jeden Abend ein anderer Aperitif kreiert wird. Wirklich lobenswert! Auch vom Essen waren wir hellauf begeistert. Mein Fisch war perfekt und das Schnitzel meines Mannes stand dem in nichts nach. Aber mein Favorit war das Dessert "Interpretation von der Schwarzwälder Kirsch" Wirklich ein Gedicht. Im Brechts isst das Auge definitv mit. Wir werden wohl bald wieder hier vorbeischauen!
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Kommentar des InhabersBrechts, 31 August 2012:
Vielen Dank für diese tolle Bewertung. Es freut uns sehr, dass es Ihnen und Ihrem Mann bei uns gefallen hat. Sehr gern begrüßen wir Sie jeder Zeit wieder bei uns.
Das Brecht‘s präsentiert sich in einem ambivalenten Bild. Insgesamt ist das Essen, vor allem das Wiener Schnitzel, handwerklich gut - während die zugehörigen Bratkartoffeln das populäre Thema „Röstaromen“ ein wenig übertrieben haben (sie waren schwarz). Der grüne Veltiner war hervorragend. Auch das vegetarische Gericht schmeckte, wobei 4 Teigtaschen als Hauptgang nur in Kombination mit einer reichhaltigen Vorspeise, ausreichen.
Doch kommen wir nun zum Service, den man in einem Restaurant, welches sich aus seinem eigenen Selbstverständnis als gehoben bezeichnet, besondere Beachtung schenken darf. Hier lief fast alles falsch:
- Zwischen Vorspeise und Hauptspeise vergingen ca. 1,5 Std. Auf Nachfrage wurde nur geantwortet, dass man auch schon bemerkt habe, dass es lange dauere - ohne Entschuldigung.
- Weinflaschen wurden - wie häufig üblich - nicht am Tisch aufgestellt. Bis die leeren Gläser wieder gefüllt wurden, vergingen gut und gerne 20 Minuten.
- Hauptgänge wurden nicht gemeinsam serviert.
- Leere Teller wurden spät und unvollständig abgeräumt, häufig ohne die Nachfrage, ob es geschmeckt hat.
- Eine Dessert-Karte wurde nicht gereicht, nach 30 Min. wurde jedoch gefragt, ob wir schon ein Dessert gewählt hätten.
- Erst nach dreimaliger Nachfrage bekamen wir die Rechnung.
Sicherlich handelt es sich bei den oben genannten Punkten um eine subjektive Einschätzung, jedoch mussten wir feststellen, dass unsere Nachbartische mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten.
Das alles ist noch kein Beinbruch, solange der Service mit diesen Verzögerungen offen, ehrlich und professionell umgeht, anstatt am Ende ein patzige Abwehrhaltung einzunehmen. Die Frage wie wir es fanden, musste dem Kellner am Ende von uns gestellt und beantwortet werden. Er hat auf diese Frage verzichtet, weil er ja nach eigener Auskunft „bereits wusste, wie wir es fanden.“ Der als Grund aufgeführte Wasserrohrbruch, kann das Verhalten des Service leider nicht entschuldigen.
Fazit: Anspruch und Wirklichkeit sind zwei Paar Schuhe
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Ich und meine Kollegen trudelten nach und nach vor dem Restaurant ein und wir wurden superfreundlich begrüßt. Die Terrasse war wirklich toll hergerichtet mit Stehtischen und natürlich einem super Blick über die Spree. Dann gingen wir ins Restaurant hinein, wo vorne unsere Tafel schon bereit stand. Übrigens schön dekoriert und mit tollen Menükarten (mit Bertold Brecht drauf). Auch das 3 -Gänge-Menü, welches wir vorab bestellt haben, war ausgezeichnet. Zuerst gab es eine Consommé, gefolgt vom traditionellen Gänsebraten und einem äußerst leckeren Apfelstrudel. Normalerweise bin ich eher für die deftigeren Sachen zu haben, aber dieses Dessert war der Knaller. Für das Essen also auch ein riesen Kompliment an die Küche. Der Service war auch sehr aufmerksam. Vorab hatten wir, nach eingehender Beratung, einen Rot- und einen Weißwein ausgewählt, der stets nachgeschenkt wurde. Mein Resumée: Im Brechts fühlt man sich rundum wohl und es bleiben keine Wünsche offen!
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Wir hatten vorneweg die Kürbis-Velouté (übersetzt: eine Samtsuppe), dann Gans bzw. Sauerbraten und als Dessert Marillenknödel mit Beeren. Alles war geschmacklich sehr gut, das Fleisch von sehr hoher Qualität! Das Dessert war durch die Komposition mit Sahnetüpfchen, Beeren und Minzeblättchen nicht nur optisch sondern auch geschmacklich ein Kunstwerk! Zwei Kritikpunkte habe ich dennoch: Die Sauerbratenesser empfanden ihre Portion als etwas zu klein. Hierzu ein großes Lob an den Restaurantchef, denn er fragte nach, ob wir auch satt geworden wären. Das habe ich persönlich noch in keinem Restaurant erlebt. Die Gänseesser hätten gerne "knusprigen Gänsebraten" gehabt, wie es auf der Karte versprochen wurde, knusprig war die Haut leider gar nicht mehr. Möglicherweise ein Problem, wenn gleichzeitig 20 Gäste im Restaurant Gans essen?
Alles in Allem hat es uns im Brechts sehr gut gefallen, wir haben dort einen entspannten Abend verbracht und werden es für die nächste Firmenfeier wieder mit in die engere Auswahl nehmen.
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Wir hatten unter anderem den Hirschkalbsrücken gewählt. Dieser wurde kalt serviert, ebenso wir der dazugehörige Rosenkohl und der Knödel. Als dieses beim Ober reklamiert wurde, fragte er nur "Soll ich das Essen noch einmal warm machen?". Danach wurde das Essen etwas wärmer serviert, jedoch war das Fleisch dieses Mal zusammengeschrumpft und zäh, als Gemüse wurde ein durchgeschnittenes Rosenkohlröschen und ein zusammengepresster Knödel angerichtet. Alles ohne eine Entschuldigung.
Das Wiener Schnitzel, was auch gewählt war, sah aus wie ein paar abgelaufene Schuhsohlen, sehr trocken und dunkel.
Also insgesamt die Note 6 und das für 119,00 €.
W. Hansen
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Es gab marinierte Scheiben vom Kalbstafelspitz mit Garnelen, dann als Hauptgericht Zander und schließlich gratinierten Ziegenkäse als Dessert. Letzerer war mächtig und derart trocken, dass er kaum runter zu bekommen war. Mag sein, dass die Qulität der Speisen etwas unter den provisorischen Verhältnissen, in denen in der Behelfsunterkunft gekocht wurde, gelitten hat.
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Positiv:
- Der Wein war immer super temperiert und köstlich auf die Speisen abgestimmt
- Ganz nett zum sitzen, wenn man nicht gerade unsere Tischnachbarn hat
- Das Velouté vom Butternusskürbis war absolut hervorragend
- gute Sanitäranlagen (und wenn man das bei einem Restaurant schon erwähnen muss, um was gutes zu finden....)
ABER
Negativ:
- schmutzige Gläser
- nur einer der 3 uns bedienenden Kellner konnte uns in fließender Sprache mitteilen, was wir da auf dem Teller haben, die anderen haben sich mit "ääääääh..." von der Bohnenmousse zum Fleisch gemogelt. Die hätten mal ihren Text auswendig lernen sollen.
- Das Essen war, bis auf erwähnte Suppe, wirklich durchschnittlich. Ziegenkäse gratiniert war trocken, ebenso der Fisch (hatte 2 Fischgänge) - gibts jetzt Fisch auch "well done"?
- unsere Tischnachbarn waren sowas von laut (größere Gruppe) und haben sich über - naja - nicht unbedingt restauranttaugliche Themen schreiend und gröhlend unterhalten. Hier wäre eine Mäßigung durch das Personal sicher nicht fehl am Platz gewesen
- Das schlimmste am Schluss: Ich esse kein Fleisch und hatte deswegen nur Gemüse und Fisch als Menü gewünscht. Alles in Ordnung, bis der Hauptgang kam - ein Heilbutt an Ravioli, die sich beim Essen zu meinem Entsetzen als mit FOIE GRAS GEFÜLLT herausstellten!!!!
Absolut unzumutbar wenn man kein Fleisch essen möchte. Als ich nach dem Essen dem Kellner bescheid gab, stammelte der erstmal eine Entschuldigung, später noch mal, aber come on, bei dem Preis DARF so etwas nicht passieren, punkt.
Ich hätte mir eine angemessene Entschädigung gewünscht, nichts da. Als wir gehen wollten saßen die Köche schon in Gastraum und machten dort die Abrechnung, unseren Kellner habe ich erst nach 10 Minuten suchen gefunden (brauchten ja unsere Jacken zurück...)
Fazit: Bloß nicht machen, für den Preis lässt es sich woanders besser essen und sitzen, nur der Wein bringt hier einen extra Stern. Ich bin immernoch entzürnt über die Gänstestopfleber, wirklich.
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Wir kommen auf jeden Fall wieder.
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