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GuideAndCompany (20.02.2007) •••••5
1846 zum ersten mal gebaut von dem klassizistischen Architekten Friedrich August Stüler. Hier wohnte der berühmte impressionistisch-naturalistische jüdische Maler Max Liebermann (1847 - 1935), Direktor der Akademie der Künste. Er pflegte zu sagen, wenn man ihn fragte, wo er in Berlin wohne: "Jleich wenn Se 'rin komm', links!". Als 1933 die Nazis durch das Brandenburger Tor marschierten, soll er den denkwürdigen Ausspruch getan haben: "Ick kann jarnich so viel fress'n, wie ick kotz'n möchte..." Er starb, bevor die Nazis ihn deportierten; seine Frau beging Selbstmord, um diesem Schicksal zu entgehen.
An besagtem 30. Januar 1933 war Liebermann - unter fortschrittlichen Kunstliebhabern - hochgeschätzter Maler unterschiedlichster Themen (von idyllischer Natur bis zum sozialkritisch dargestellten Milieu), aber auch Porträtist der Haute Volée, von den Konservativen des Establishments (inkl. Kaiser) um so gehasster, Professor an der Königlichen Akademie, Präsident der Preußischen Akademie der Künste, Gründer der aufmüpfigen Berliner "Secession" (1899 zusammen mit Walter Leistikow) und Bewohner eines idyllisch-üppigen Sommersitzes am Wannsee (heute als "die Liebermann-Villa" zu besichtigen), an dem viele seiner impressionistischen Plein-air-Gemälde entstanden.
Im Max-Liebermann-Haus heute, 1997, inspiriert vom Vorgängerbau, rekreiert von Joseph Paul Kleihues, dem Doyen der Berliner Architekten-Szene, gibt es heute immer noch Kunstausstellungen zu sehen (www.stiftung.brandenburgertor.de/./stiftung/liebermann_ha... />
Hilmar Hans Werner
Stichworte
berlin, sehenswürdigkeit, kunstausstellungen, max-liebermann-haus, maxliebermann
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