Hirschpark, Blankenese, Hamburg

(Ist das Ihr Unternehmen?)

Hirschpark - Blankenese, Hamburg

Beiträge zu Hirschpark (7)

21.11.2008

1pxt

Im Herbst einer meiner vielen Lieblingsplätze! Die Alle, die alten Bäume, der Ausblick auf die Elbe… Hierher komm ich gern, um die Seele baumeln zu lassen oder einfach mal wieder den Kopf frei zu kriegen.
Tuasendjährige Bäume und liebevolle Rosengärten; Seniorenpärchen Hand in Hand, spielende Kinder, die Laub treten. Und Hirsche mit einem Gesichtsausdruck, als sähen SIE durch den Zaun den Menschen zu.

Es ist einfach schön hier. :c)

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18.09.2008

1pxt

Ich finde es ganz klasse, dass es immernoch Freizeitangebote gibt, die nichts kosten. Ich denk da vor allen an Familien mit Kindern, für die sich ein Ausflug zu den Hirschen auf jeden Fall lohnt, ohne dass geblecht werden muss, um die Tiere zu sehen und zu füttern. Kleine Warnung: Wenn man die Treppen zur Elbe runtergeht sollte man auf keinen Fall in den kleinen Imbiss einkehren, der sich dort unten befindet. Als ich bei meinem letzen Hirschparkausflug da unten eine Cola und Kartoffelsalat mit Würstchen bestellt habe, war ich entsetzt über das lieblose Arrangement des Getränks und des Essens, den prolligen Wirt und den stinkenden Alki der mitten am Tag neben mir saß. Keine Ahnung wie der Laden heißt, sonst hätte ich den hier extra bewertet und nicht mit einem Atemzug mit dem Hirschpark, aber ich wollte nur sagen, dass man, wenn man einen Ausflug dahin macht und einen Snack braucht, lieber woanders hingehen sollte.

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02.09.2008

1pxt

Wie schon aus den älteren Kommentaren, ist der Hirschpark in Dockenhuden (ist also nicht in Blankenese) ein wunderschöner Park, auf seine Weise…
Im Gegensatz zum in der Nähe liegenden wildromantischen Jenischpark ist dieser Park eher wie ein Wald.
Wer Park und Sonne gemeinsam sucht, ist hier falsch.
Dafür gibt es aber, wenn die Sonne scheint, dann ein wunderschönes Lichterspiel, wie man den in den sonstigen Wäldern kennt.

Unheimlich beindruckend sind diese uralten Bäume, mehrere davon sind über tausend Jahre alt!

Geht man vom Witthus aus in Richtung Osten, geht man durch eine so schöne Allee, dass man das Gefühl hat, man ist Blaubluter. Man fahre in einer Kutsche da lang…
Aber viel schöner ist es aber zu Fuß zu gehen und dem steten Rascheln der Baumkronen zu lauschen…
Das sind eigentlich schon, neben dem Witthus und seiner Geschichte, die schönsten Dinge an diesem Park.
Wer mehr erwartet, wird enttäuscht sein.

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27.07.2007 (aktualisiert am 31.07.2007)

1pxt

So viele schön geschriebene Beiträge finde ich hier zum Hirschpark, dennoch gibt's noch meinen Mostrich dazu.

Vor wenigen Tagen gerade war ich mit zweien meiner Kinder im Hirschpark. Als erstes sah ich eine Gruppe auf der Wiese, die jeweils mit einer Art Stecken ausgerüstet, gleichartige Bewegungen ausführten. Ich ging von einer Art Golftraining aus. (Dort sicherlich günstiger als im Falkenstein). Meine Frau belehrte mich später, daß dies eine spezielle Form von Gymnastik sei.

Zu Tieren und Aussichten wurde hier ja schon viel geschrieben. Natürlich besitzt der Hirschpark aber auch einen Spielplatz. Leider sind seit letztem Jahr einige Spielgeräte aus Holz verschwunden und nicht durch neue ersetzt worden. Ich hatte den Eindruck, daß Hamburg hier jenes Geld fehlt, welches auf der anderen Elbseite im Mühlenberger Loch versenkt wurde. Sicherlich eine völlig ungerechtfertigte Ansicht...

Auf dem Spielplatz befindet sich auch ein Becken mit einem großen Fisch aus Stein. Ich meine mich an diesen Fisch aus meiner Kindheit (vor ca. 35J) zu erinnern. Das Becken ist seit dem neu gebaut worden, nur der Fisch spart an Wasser. Weiß jemand, wann er spuckt?

Wenn man im Hirschpark zum Aussichtspunkt an der Elbe geht (von dem dann das Airbus-Gelände zu bewundern ist), dann führt einer der Wege durch einen winzigen Tunnel. Kopf einziehen bitte. Mit den ganz Kleinen ist das immer ein Abenteuer im "Gruseltunnel".

Zur Anfahrt mit dem Auto:
Man nähert sich dem Hirschpark am Besten von der Esso-Tankstelle über die Straße Mühlenberg. Parken läßt sich oft in der Gätgensstraße. Notfalls findet sich meines Wissens auch ein kleiner öffentlicher Parkplatz auf dem Gelände hinter der Esso-Tankstelle.

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06.07.2007

1pxt

Mitten auf der von einem Zaun umgebenen Wiese, das Gehege im Hirschpark, thronte ein alter, grauer Ganter und war sich absolut im Klaren darüber, dass er, nur er der König der Tiere war, nun zumindest der König der Tiere in diesem Gehege, nun eigentlich nur der König des Federviehs. Selbst da täuschte er sich, denn es stolzierten die wunderbar anzusehenden Pfaue über das gräserne Areal und diese bunt beschweiften und sich blau schimmernd brüstenden Stutzer wollten ihn und seinesgleichen einfach nicht als gefiederte Brüder und Schwestern anerkennen. Und sie wiederum waren ihm zuwider. Also war er immerhin der König der unteren Chargen des Federvogelvolkes im Hirschpark und selbst das hätte der Hahn nicht hören dürfen.

Er war unsagbar fett und große Büschel grauer Federn schleiften ihm alsweilen auf dem Boden. Sein Schmerbauch sah aus wie ein gut gefüllter Sack Winterkartoffeln. Er hatte das eine Auge verloren, ich glaube, es war das rechte. Mit diesem ihm verbleibenden Auge sah er mürrisch durch die Gegend, so als ob er an allem und jedem etwas zu tadeln hätte und sehr oft schwoll ihm auch die foie gras, will sagen, die Gänseleber an.

Er sah allerdings, hauptsächlich vom Weiten her, weise und gelassen aus wie Konfuzius, wenn Konfuzius wie ein fetter Ganter ausgesehen hätte. Ihm untergeben war ein kleines Rudel dreier Gänse, zwei davon waren blütenweiß wie Schnee, der auf das Dach eines Hauses gefallen ist, und dort sehr lange Zeit in gleißender Pracht herumlümmeln konnte, weil keiner auf ihm hätte herumtrampeln können. Ausgenommen den Schornsteinfeger natürlich, und dann wäre es ihm aber an den Kragen gegangen.

Nun, der Ganter thronte mit Vorliebe in der Mitte der Wiese, wie bereits angeführt, und behielt alle Geschehnisse im linken Auge. Die drei Gänseuntertanen waren wie Höflinge um ihn verteilt und verwandten den ganzen Tag darauf, bei ihm nicht in Ungnade zu fallen. Der Ganter wandte sein gekonnt majestätisch blickendes Auge bald hierhin, bald dorthin. Die anderen Gänse taten es ihm nach. Oft hatte er etwas auszusetzen, wenn zum Beispiel ein Pfau vergaß, die distance zu bewahren und an des Ganters Hofstaat zu dicht und vor allem zu stolz vorüberstelzte, worauf die Gänse übereifrig zu kreischen begannen. Ein Rehkitz, das in unmittelbarer Nähe herumtollte, kitzelte seinen Griesgram genauso sehr, wie die Hunde, die an dem Zaun, der Grenze seines Königreiches, herumschnüffelten und gar bellten.

Seine Untergebenen, und einer tat sich hier besonders hervor, rannten dann kreischend und krakeelend gegen den Störenfried an. Wie gesagt, einer war sehr dienstbeflissentlich und sah dabei aus wie ein tollwütiger Rottweiler, der dabei war, seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, nämlich irgendwen zu zerfleischen. Dabei musste sich der alte, fette Ganter keinerlei Worte oder Befehle bedienen, stumm blickte er aufgebracht den Verletzenden seiner königlichen Ruhe, Ordnung und Rechte an und die Gänse rannten auf jene arme Kreatur zu, wie es untere Dienstränge in der Mafia tun, um sich zu profilieren und ihrem Paten liebesdienlich zu sein. Der Mafiaboss brauchte nur jemand mit seinem vernichtenden Blick anstarren und seine Gorillas gingen los, um eben jenen die Knochen zu brechen, mit Maschinengewehrsalven zu perforieren oder ihm Betonschuhe anzupassen und mit ihm eine lustige Flusspartie zu veranstalten.

Nun, der Ganter thronte also ganz wie ein Al Capone in seinem Chicago, als ich des Weges kam. Sofort rannte der weiße Ganter, der die Drecksarbeiten für ihn verrichtete, auf mich zu. Ich war dem Umstand dankbar, dass mich ein hoher Zaun von ihm trennte und dass diese Vögel des Fliegens nicht mächtig sind, da er aussah wie ein toro in der Stierkampfarena, dem die Sicherungen weggebrannt sind und der vergessen hat, das Stierkampf nur Spiel und Spass ist. Er kam jenseits des Zaunes zum Stillstand, reckte seinen Hals, fletschte seine Zähne, kreischte wie ein Dampfkessel kurz vorm Platzen und wollte mich mit seinem, des Hasses vollen Blick versteinern. Ich redete ihm gut zu und er beruhigte sich in der Tat ein wenig und hielt nur den Kopf noch schräg wie eine Katze, kurz vor einem vernichtenden Angriff im Morgengrauen.

Weil sein sonst so tödlicher Samurai nicht die Wirkung zeigte, die er von ihm gewohnt war, ließ sich Konfuzius höchstpersönlich dazu herab, an den Zaun und an das ausstehende Gemetzel heranzuschwabbeln. Die Aura seiner nahenden grauen Eminenz stachelte den weißen Ganter am Zaun wieder dazu auf, mir mit seinem Kampfgeschrei die Trommelfelle den Bach herunterschwimmen zu lassen. Die beiden bis dahin unbeteiligten Gänse kamen ebenso heran und stichelten den Todesritter auch noch weiter auf, dass er mir den Garaus machen würde. Sie waren wie die Schlachtenbummler bei einem Weltmeisterschaftsendspiel zweier verfeindeter und fanatisch religiöser Nationen.

Der fette graue Ganter kam nun heran und beäugte mich mit einem mir das Blute zu Sorbet gefrierenden Blick. Doch auch Ratlosigkeit konnte ich als Unterton im Weisse seines Auges erkennen. Wie war diesem Feind beizukommen? Offensichtlich war er ob dieser scheinbar nicht lösbaren Frage umso wütender und übertrug diese Stimmung ohne etwas sagen zu müssen auf seine Soldateska. Besser, ich ginge weiter.

Ich entfernte mich schnellen Fußes und hörte die Gänse hinter mir schreien und in Siegesgesänge verfallen, in denen sie mich offensichtlich der Feigheit verspotteten. Ich ging fürbass auf dem Wege, der mich in weitem Bogen vom Gehege hinfort führte. Mein Herzrhythmus schlug bald einen langsameren Takt an, ich glaube es war ein Adagio. Das Blut rannte mir nicht mehr durch die Adern wie ein Eilbrief durch die Rohrpost und so wandelte ich gemäßigten Schrittes auf dem Wege, der mich nun wieder im überspannten Bogen an das Gehege heranführte.

Also stand ich plötzlich auf der anderen Seite, war also hinter den feindlichen Linien und sah die Gänsestreitmacht mit ihrem fetten Teufelsgeneral weit entfernt am jenseitigen Zaun siegestrunken und zufrieden herumkollern. Nun, die Schlacht hatten sie gewonnen, aber den Krieg? Natürlich konnte ich es nicht lassen, sie zu necken. Ich pfiff und schnell vollführten sie eine Truppenbewegung der allerhöchsten tschuikowschen Kunst. Sie rannten auf mich wie keltische Krieger auf eine Römische Legion zu. Der Oberberserker warf sich regelrecht auf den Zaun, baute sich vor mir in oben beschriebenen Gehabe auf und rasselte mit den Säbeln. Sein fetter ataman brauchte etwas länger, während er wohl über die Einführung und Mobilisierung einer Artillerie sinnierte. Er kam bald jedoch heran und das ganze ohrenbetäubende Schauspiel ging von neuem los. Doch diesmal wich ich nicht aus.

Endlich besann sich der fette graue Feldherr und hielt eine Ansprache an seine Schergen: „Männer, wir müssen uns zwar geschlagen geben, doch jede Niederlage ist auch ein Sieg an Erfahrung. Ihr habt euch heute wacker geschlagen. Ihr habt diesem Unbefiederten gezeigt, dass mit uns nicht zu spaßen ist und dass er besser unser Hoheitsgebiet anerkennt und unsere Grenzen tunlichst nicht überschreitet. Gut gemacht! Nun sammelt die Toten auf, pflegt die Versehrten, schreibt Briefe an die Hinterbliebenen. Ihr habt Fronturlaub bis zum Waffenappell heute um punkt 11 Uhr Zuluzeit. Und Männer, was diesen Unbeschnäbelten angeht, er soll nicht in unsere Militärgeschichte eingehen. Dies war kein Agincourt, dies war kein Waterloo! Tun wir einfach so, als hätte diese ganze Operation nicht stattgefunden.

... nun siehe sich einer diesen Pfau an. Männer, Fronturlaub ist verschoben, auf ihn mit Gebrüll!“

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25.02.2007

1pxt

Das Gehege im Hirschpark ist ein sehr beliebter Treffpunkt für Kinder und Erwachsene. Insbesondere im Herbst, wo dem Dammwild die gesammelten Kastanien verfüttert werden können. Ein wunderbarer Park mit mächtigen alten Eichen, Kastanien, Buchen und Linden. Auf der Elbseite des Parks hat man einen wunderschönen Blick von hoch oben von der Geestkante, oberhalb des Mühlenberger Yachthafens, zwischen den Bäumen auf die Elbe und einen Teil des Hafens. Parken in den Seitenstrassen der Elbchaussee.

Zum Abschluss eines Spaziergangs lässt es sich anschliessend vortrefflich am Rande des Parks im reetgedeckten Witthüs ("Weisses Haus") einkehren (siehe dort).

Nachtrag für Nicht-Norddeutsche: Die "Geestkante" ist die Grenze zwischen der höher gelegenen trockenen Endmoränenlandschaft (hier heisst sie mundartlich "Geest") und dem niedrigeren Flussschwemmland - der Elbmarsch. Das Nordufer der Elbe fällt bei Hamburg teilweiese recht steil zum Fluss ab. Ganz deutlich beim Hirschpark und etwas weiter flussabwärts beim ehemaligen Lotsendorf und heutigem Stadtteil von Hamburg bei Blankenese.

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24.02.2007

1pxt

Der Hirschpark ist eine Hamburger Institution, obwohl von der Ausdehnug her eher klein und verkehrsmäßig ungünstig gelegen. Wer einen Elbspaziergang macht und Blankenese streift (was nicht schwer ist) sollte in jedem Fall micht die Mühe scheuen und die 200 Stufen hier hinauf steigen.

Belohnt wird man mit einer der schönsten Alleen Deutschlands, die vielfach fotografiert worden ist. Uralte riesige Bäume mit unendlich knorrigen dicken Stämmen säumen lieblich den engen Weg, der zwischen den Wiesen hinauf zur Elbchaussee führt. Kühler violetter Schatten zwischen pelzig tiefgrün moosigen Stämmen, zwischen ihnen der Durchblick auf hellgrün flimmernde Wiesen, hier hätte Liebermann wohnen mögen (er malte gar nicht weit von hier die Terrasse des Hotel Jacob). Ein kleines Wildgehege beherbergt allerlei Hirschchen, dahinter beginnt der dichte Wald am Abbruch zum Elbuferhang.

Auf der anderen Seite warten liebliche kleine Gärten aus Rhododendron und Rosen, wunderbar zum Sitzen und Verweilen, bei Sonne. Da der gemeine Hamburger aber bei jedem Wetter an der Elbe wandert, ist irgendwie immer Herbst und Blätter fliegen durch den Matsch - dann wird man besser durch die dicken Holztüren ins altehrwürdige Witthüs geweht, ein weißes altes Bauernhaus, das hier stehengelassen wurde, und das hanseatisch fein Tee, Kuchen und anderes serviert... wer nicht wieder hinab zur Elbe will kann von hier dann direkt in 10 Minuten zum S-Bahnhof Blankenese gehen.

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