Videothek Negativeland - Das Filmarchiv, Prenzlauer Berg, Berlin
- Beschreibung des Inhabers:
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Videothek Negativeland - Das Filmarchiv in Berlin-Prenzlauer Berg. Die älteste Programmvideothek in Berlin (O), seit 1990. Raritäten, Klassiker und Filmkunst - von A wie Achternbusch bis Z wie Zulawski. Verleih, Verkauf und Versand. Neben Filmen bieten wir auch Filmplakate und Filmzeitschriften an.
- Kategorien:
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Videothek Prenzlauer Berg | Videothek Berlin
Medien Prenzlauer Berg | Medien Berlin - Kontakt:
- negativeland
- Adresse:
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Danziger Str. 41, 10435 Berlin
030 44 77 447
- Website:
- Geöffnet:
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Mo - Sa: 12:00 - 0:00
So: 14:00 - 22:00
- Mehr Details:
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14 Beiträge zu Videothek Negativeland - Das Filmarchiv auf Deutsch
Es ist eigentlich hier schon alles gesagt zum Negativeland, dem ich mich vollinhaltlich anschließen kann. Besser kann man eine Videothek in meinen Augen nicht führen, danke dafür.
So muss eine gute Videothek sein! Top Filmauswahl, entspannte Preise!
Nur das Personal könnte was freundlicher sein!
negativeland Mensch, da sind wir aber beruhigt, sowohl was die Frejndlichkeit als auch die optimistischen Aussichten betrifft.
26 September 2011
Worte können kaum ausdrücken, was mir dieser Laden bedeutet. Ich habe noch nach keinem Film gefragt, den die Jungs dort nicht kannten oder zumindest auftreiben konnten. Und wenn man an fünf Tagen hintereinander kommt und sich an jedem Tag einen anderen Lars von trier oder Wong Kar Wai oder Kurosawa ausleiht, dann freuen sie sich wie kleine Kinder. Nicht über das Geld, sondern über die Leidenschaft, mit der ihre Kunden Filme gucken.
Dada (Wide Lungenwurst Sot) Chuzpe (Neuss al forno er-Elle) Das Leben kann so schön sein – wenn man es will – und lässt…
25 August 2011
Ich war nur eine Woche zu Besuch in Berlin, ich LIEBE Filme, und da ist mir sofort im Vorübergehen diese Videothek aufgefallen. Obwohl ich gar keine Zeit dafür hatte, MUSSTE ich Filme mitnehmen, die ich bei mir zu Hause niemals bekommen würde. Gegen Kaution konnte ich auch als Gast ausleihen. Und nun besuche ich immer die Webseite, wenn ich Filme suche, die Macher schreiben mitunter sehr unterhaltsame Kritiken.
Dokumentarfilme über David Lynch gefällig? Oder die ersten Filme von Lars von Trier? Oder russische Revolutionsfilme? Polnische Filmklassiker? Tschechische Nouvelle Vague? Schwedische Komödien? Chinesische Dramen? Südamerikanisches Gegenwartskino? Amerikanischer Underground? Isländische Grotesken? Alles hier.
Yes, we can! Endlich alle Filme von Alejandro Jodorowsky auf einen Haufen! Oder ein paar von Veit Harlan und Leni Riefenstahl. Meinetwegen auch alle von Doris Dörrie und Til Schweiger. Oder Ridley und Tony Scott. Jeder und jede wie er/sie’s eben braucht. This is the place!
Eine echte Programmvideothek, analog zu Programmkinos. Einen echten Kinoschaukasten aus den 60er Jahren gibt es auch, der liebevoll restauriert wurde und mit knalliger roter Farbe zum Hinschauen lockt, nicht umsonst, wie man monatlich beim Hineinblicken feststellen kann, da es ein klug ausgewähltes Thema des Monats gibt, z.B. zu Ehren des amerikanischen Filmemachers John Cassavetes oder in Gedenken des britischen Schauspielers Patrick McGoohan (einigen vielleicht noch bekannt als Hauptdarsteller der 60er-Kultserie “The Prisoner” bzw. “Nummer 6”). Das inspiriert zum Lesen und danach zum Ausleihen, so soll es sein. Weiter so!
Woher sie ihren Namen haben, wissen die Inhaber auf Nachfrage meinerseits auch nicht, aber das einzige Negative an dieser Videothek ist für mich, dass sie viel zu viel Auswahl haben und das es mich manchmal ganz schön viel wertvolle Zeit kostet, unter all den sehenswerten Filmen den richtigen für den Abend auszusuchen! ;-)
Die Videothek Negativeland wurde 1990 mit dem Ziel gegründet, im Ostteil der Stadt ein Angebot abseits der kommerziellen Normen für eine filminteressierte Kundschaft zu etablieren. Angefangen haben wir mit 100 Filmen, mittlerweile ist der Bestand auf über 12.000 Filme angewachsen, darunter viele Importe in diversen Sprachen.
Wir ordnen unsere Filme nach Regisseuren, Schauspielern, Genres und Herkunft. Stolzer Mittelpunkt unseres Archives ist die Regieabteilung mit über 500 alphabetisch geordneten wichtigen Regisseuren und ihren Filmen. Weitere Schwerpunkte sind Dokumentarfilme zu kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Themen, Musikfilme, Kinderfilme, DEFA-Filme und vieles vieles mehr.
Einen umfassenden Überblick über unser Angebot kann man sich in unserer Online-Datenbank verschaffen oder direkt vor Ort. Neben dem DVD- und VHS-Verleih verkaufen wir auch Filme (natürlich auch per mailorder) und bestellen auf Wunsch jeden lieferbaren Film.
Für alle Kunden, die ihren VHS-Player schon entsorgt oder sich noch keinen DVD-Player zugelegt haben, bieten wir auch Player für beide Medien an.
Von August 2007 bis Oktober 2008 erschien unsere kleine monatliche Filmzeitung "News From The Pan", mit unseren Programmneuheiten als auch Artikeln über bestimmte Regisseure, Filme und Genres. Zur Zeit wird an einer größeren Filmzeitschrift gebastelt.
Besucht uns in unserem Laden in der Danziger Str. 41.
(Nähe Dunckerstr., direkt neben dem "Aussteiger")
Pflichtbesuch für Filmfans! Ich kenne das Negativeland, das sich selbst seit dem letzten Umzug als Filmarchiv bezeichnet, seit dem Gründungsjahr 1990, weil ich fast nebenan in der damaligen Adresse in der Mühsamstraße in Friedrichshain wohnte. Und auch wenn die für mich beste Videothek im Osten der Stadt (im Westteil gibt es eine andere, noch ältere und berühmtere Videothek ;-)) im Gegensatz zu mir seitdem zweimal umgezogen ist, so bin ich ihr aufgrund des fantastischen Programms treu geblieben.
Insbesondere die Zeit am Helmholtzplatz war toll, jede Woche mit der M10, die damals noch Tram 20 hieß, hochfahren zur Haltestelle Husemannstraße und in die Dunckerstraße 9 laufen, einem der auch heute noch letzten unsanierten Häuser am überquartiergemanagten Helmholtzplatz und 10 Jahre lang seltene und woanders in dieser Gegend nicht erhältliche Filme ausleihen. Natürlich haben in dieser Zeit auch andere Videotheken in Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Mitte nachgezogen, aber das Negativeland war die erste und lange Zeit auch die einzige Programmvideothek im Osten bzw. Offvideothek, wie sich die Besitzer damals zu nennen pflegten.
Der Laden war eines der Wahrzeichen am Helmholtzplatz, in die etwas atmosphärisch abgeranzten Räumlichkeiten einer vorherigen Besetzerkneipe kam man gerne, Platz war unglaublich viel da und erst einmal die vielen Filme, die ganz hübsch geordnet zur Auswahl standen und jedes Mal zum längeren Verweilen einluden. Und die gleich daneben liegende Ecke zur Raumerstraße schrieb jüngere Filmgeschichte, weil in dem Haus der Balkon aus Andreas Dresens “Sommer vorm Balkon” gelegen ist.
2006 wollte oder musste der Laden dann leider umziehen, zwar ganz in die Nähe in die Danziger Straße, fast an der Ecke zur Dunckerstraße, direkt neben den “Aussteiger”, der zeitgleich aus seiner alten Adresse im LSD-Viertel auszog, und auch die neuen Räume sind 'n bissel anders als vorher, erscheinen seeehr klein verglichen mit der Duncker 9. Trotzdem, das Angebot hat sich seitdem weiter vervielfacht, insbesondere bei den guten TV-Serien hat man stark zugelegt. Und die in den anderen Beiträgen schon oft erwähnte “Abteilung Regisseure” ist ein ausgezeichneter Einfall, die den letzten Umzug mehr als wettmacht. Noch dazu wenn man nun sehen kann, dass diese Idee schon mehrfach von anderen Videotheken kopiert wurde. Um mal einen Spruch der Filmverwertungsindustrie aufzugreifen: “Nur Original ist legal!”
Nachtblende? Nachtportier? Nachtgestalten? Nachtsonne? Nachttanke? Hier bekommt man/frau sie, die guten, die seltenen, die ausgefallenen, die raren, die obskuren, die bizarren, die merk- und denkwürdigen Filme, nicht nur für die Nacht. Wenn es eine Filmtanke gibt, die wenig Wünsche unbefriedigt lässt, dann diese hier!
Verdammt guten Kaffee gibt es hier - zwar nicht, aber dafür eine verdammt gute Auswahl! Mehr als eine verdammt gute eigentlich. Selbst wenn der eigene Lieblingsfilm mal nicht im Programm enthalten sein sollte - schwer vorstellbar, schliesslich sind hier so ziemlich alle guten Filme der Filmgeschichte im Angebot, so sie denn überhaupt auf DVD oder VHS (ja, davon haben sie hier noch tausende!!!) erschienen sind - dann sucht der nette Mitarbeiter oder Inhaber, je nachdem wer gerade da ist -, umständlich im Internet nach allen verfügbaren Quellen und nimmt den eigenen Wunsch als Empfehlung auf. Was für ein Service!
Vielleicht nicht eine der gemütlichsten, aber ganz sicher eine der drei besten Videotheken Berlins. Im Gegensatz zur früheren Adresse (das Negativeland existiert schon seit 1990, also seit 19 Jahren) am Helmholtzplatz ist die neue Location in der Danziger Strasse eher sachlich bis steril, dafür aber ist das Angebot umfassend, ja geradezu umwerfend. Ein absolutes Highlight ist ein ganzer Raumteil mit alphabetisch geordneten Regisseuren und ihren jeweiligen Filmen - mindestens 500, wahrscheinlich mehr. Hier findet man einen sehr kompetenten Querschnitt durch die gesamte Filmgeschichte und man kann schon allein hier Stunden mit Stöbern verbringen. Auch die anderen Regale sind hervorragend und kenntnisreich geordnet, z.B. in TV-Serien, Dokus, Kunst/Musik, Kinderfilme, Osteuropa/Russland usw. Die Beratung ist sehr kompetent - wenn man es versteht, die richtigen Fragen zu stellen und schwankt je nach “Diensthabendem” zwischen maulfaul und extrem detailliert bis hin zu aus- bzw. abschweifend. Es wird auch Englisch und teilweise sogar spanisch gesprochen. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch bzw. die kostenlose Mitgliedschaft. Ein weiteres großes Plus ist die gut und übersichtlich gestaltete Homepage, die nicht nur eine sehr umfangreiche Datenbank zur Recherche in allen 15000 Filmen bietet, sondern auch viele kleine und größere Beiträge und Artikel über Filme, Regisseure und Genres. Und natürlich Infos über Neuigkeiten.
Wer gute Filme sehen möchte und mal jenseits der normalen Videothek sich umschauen möchte, sollte sich im Negativeland mal umsehen.
Filme von denen man noch nie gehört hat oder die in dunkler Erinnerung sind; Filme von denen Eltern oder Großeltern erzählt haben und Filme aus dem kleinen unscheibaren Kunstkino im Kiez. All diese Filme kann man hier finden, und wenn mal einer nicht da ist einfach Vormerken lassen.
Wer vorher sich schon mal informieren möchte kanndas online über die Datenbank tun.
Einige Filme sind auch käuflich zu erwerben.
Hier findet der Film Fan alles was das Auge begehrt.
Für mich definitiv eine der besten Videotheken in Berlin für Filme jenseits des Mainstream. Hier findet man DVDs und Videos, von denen man bislang nicht zu träumen wagte: von der skurilen BBC Serie (Black Books, The Singing Detective…), über den verstörenden nordischen Thriller bis hin zum ganz großen französischen Kino der 60 und 70er Jahre. Besonders herauszuheben ist die Regieabteilung mit über 500 alphabetisch geordneten Filmen nach Regisseuren, die die Filmwelt geprägt haben.
Weitere Schwerpunkte sind Dokumentarfilme zu kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Themen, Musikfilme, Kinderfilme, DEFA-Filme und vieles vieles mehr…
Viele tolle Cover zum anschauen und inspierieren sollte man allerding im Negativeland nicht erwarten - die Videothek ist schon eher für “wissende Kenner/innen” ausgelegt.
Bei jedwelchen Zweifeln und Unsicherheiten helfen aber auch gerne die kompetenten “Film-Freaks” an der Theke mit einer ausführlichen Beratung weiter. Das dauert manchmal etwas länger, lohnt sich aber auf jeden Fall!





