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User_star_grey 9
Benutzerfoto: Pedie

Pedie

Kompliment Pedie (13.07.2008) 1

Ist ja momentan schwer angesagt, das “Barcelona” in Ottensen. Man merkt es auch gleich an der Fülle des nett gestylten aber etwas ungemütlichen Gastraumes. So viele Leute können sich nicht täuschen - und doch: Ich habe mich über die Qualität des Service und des Essens regelrecht geärgert, was mir selten passiert.

Der Service: komplett überfordert (entsprechend fehlerhaft und vergesslich), versuchte witzig zu sein, enthielt aber eine aggressive Grundhaltung - geht überhaupt nicht.

Das Essen: lausig, übersichtlich (ist das alles?), unappetitlich und einfach lieblos präsentiert (als traurige Deko das 1/16 einer Tomate), fettig (weil nur frittiert?).

Kein Brot vorweg, der Dip muss bestellt werden, etc.

Nein, wenn ich Tapas essen will, gehe ich ins Altamira in Bahrenfeld. Der Kellner mahnte uns zum Abschied: Wir sollen das nächste Mal die Sonne mitbringen: Na dann, gute Nacht, Altona!

PS. Ich vergebe hier eigentlich keinen Stern

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Qype Insider 306
Benutzerfoto: el_friede

el_friede

Kompliment el_friede (28.06.2008) 4

Wie sähe wohl eine Tapas-Bar aus, wenn sie ein Deutscher entwerfen sollte? Genau. Exakt so wie das “Barcelona” am Altonaer Rathaus. Das ist nicht einmal eine Kritik - dort ist alles sehr ordentlich, sympathisch, organisiert und hübsch eingerichtet.

Und das Konzept kommt an: Wenn Du um 18:01 Uhr an einem Freitag dort einmarschierst, siehst Du auf jedem Tisch ein schwarzes Schild (“Reserviert”). Also, der Laden läuft…

Die Karte ist grund solide, die Qualität des Essens ebenso: Die Fischgerichte haben ein Tick mehr Inspiration als die Fleischvariationen. Der Hauswein (weiss) für 6,50 Euro für 0,5l ist ein echtes Schnäppchen - zum Vergleich: ein 0,4l-Bierchen geht für sensationell-gigantische 4,20 Euro über die Theke. Musste Dein Bier halt woanders trinken…

Das Personal dort ist fix, aufmerksam und geschult. Wenn’s mal langweilig am Tisch werden sollte, hier eine Spielidee: Geraten wird, wie oft der Herr Ober noch bis zur Rechnungsstellung “Gerne” sagt. Wer am schlechtesten tippt, muss die ganze Zeche zahlen. Eine kleine Empfehlung: > 20.

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Qype Advanced Insider 1071
Benutzerfoto: MarcusHH

MarcusHH

Kompliment MarcusHH (22.06.2008) 4

Wir haben unsere Kasse auf den Kopf gehauen, haben das Geld zusammengezählt, sind vorbeigefahren und haben gemeinsam mit der sehr netten Bedienung eine Komposition an Tapas für 12 Personen zusammengestellt - und alle waren begeistert.

Das Ambiente ist spanisch - es ist meist voll, ziemlich eng, dafür laut - das Leben eben. Das Essen entschädigt jedoch dafür, die Tapas sind gegliedert in kalt, warm und mit Fleisch und allesamt zu empfehlen.

Die Preise sind ok, der Service gut und das Essen lecker. Reservieren sollte man aber auf jeden Fall, denn voll ist es fast immer.

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Qype Advanced Insider 1075
Benutzerfoto: janandre

janandre

Kompliment janandre (11.05.2008) 4

Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen: Gerichte gut(gambas, Thunfisch,Oliven und Brot), Getränke ebenfalls(offener Roter),
Preis etwas über anderen Tapas-Läden(der Wein aber eher günstig) ,etwas zu trubelig(das muss man mögen, sonst lieber nicht)Bedienung nett und zuvorkommend(vielleicht etwas überfordert).Kein Laden, in dem ich mich über einen langen Zeitraum aufhalten möchte, aber um ein paar Tapas zu essen und ein Glas Wein zu trinken ist das Barcelona sehr ok.

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Qype Insider 295
Benutzerfoto: kleppten

kleppten

Kompliment kleppten (12.03.2008) 1

Ich weiß nicht, ob meine “Mitesser” hier im gleichen Laden waren, aber mein Eindruck vom Barcelona war ein ganz anderer. Als ich mit meiner Freundin dort vorbei kam, dachten wir zunächst: Nettes Ambiente, gut gekleidete Kellner, Jamon Iberico hängt an der Decke, Gute Weinauswahl. Das könnte eine Entdeckung werden.

Was dann ziemlich schnell auf den Tisch kam, war noch nicht mal Fastfood. Die Wachtel war offensichtlich in dem Frittenfett warmgemacht worden, das McDonalds zum Biodieselverwerter gibt, (vielleicht reicht mein Spanisch/Katalanisch ja nicht aus, aber al gril heißt doch nicht etwa “in Altöl”?). Dazu gab es 4 mickrige Sardinen, die so weich und lauwarm waren, dass man das in der Microwelle nur mit einem sehr nervösen Finger hinkriegt. Dazu gab es Gummibällchen (Spanisch patatas) mit Industriemayonnaise.

Mit dem einigermaßen gutem Brot und dem San Miguel aus der Flasche bekämpfte man dann das Aufstoßen, ehe man dem Personal die Frage, ob es geschmeckt hat, wahrheitsgemäß aber mit sardinenwarmen Worten beibringt. Inklusive einem Glas Vina Sol, machte das dann 20,30 die wir Cent-genau auf den Tisch legten.

Jeder Franzose hätte es sofort zurück gehen lassen, aber wir Deutschen kriegen immer beigebracht, schön den Teller leer zu essen, und das hätten wir nicht tun sollen. Aber jeder hat seine Fehler. Aus diesem haben wir gelernt.

Eric Klepptenberger

(Warum muss hier bei der Bewertung mind. ein Stern vergeben werden? Bei Magenschmerzen sollte man einen abziehen können, und ihn der netten Apotheke an der Ecke geben können.)

Edit: (12.03.08)

So. Ich war erstaunt, von der Anzahl der positiven Bewertungen für das Barcelona. Ich habe daher, um dem Laden noch eine Chance zu geben, und um nicht ungerecht zu sein, noch einmal 18,90 investiert, um den Gegencheck zu machen. Um es vorweg zu nehmen, inkl. Trinkgeld habe ich dann 19.- Euro dagelassen. Die 10 cent waren für das ordentlich gezapte Sagres. (Wobei, was hat das mit Barcelona zu tun?)

Ich bestellte wie beim ersten Versuch, Sadinen und Wachteln vom Grill. Schon der Geruch deutete es an: Seit meinem letzten Besuch wurde das Öl wohl nicht gewechselt (s.o.). Ich habe gegrillte Sardinen in ganz Portugal und ebenfalls in Südspanien gegessen. Selbst hier im Norden kann man sie manchmal bekommen, und es gelingt auch Hobbyköchen, wenn das Ausgangsmaterial halbwegs frisch ist, daraus eine lekkere Mahlzeit zu zaubern. Im Barcelona hingegen, teilt man die typische Bratzeit von ca. 3-4 Minuten in 3:40 Minuten einsalzen und 20 Sekunden Mikrowelle ein. Einen entsprechend mürben Salzteig mit Fischgeruch erhält man dann. Wer noch nie frischen Fisch gegegessen hat, der hole sich im Frühjahr mal ein paar heimische Stinte und brate die in Mehl gewendet 2-3 Minuten in Butter, vor dem Reinbeissen dran riechen und dieses Aroma abspeichern, bevor man an den nächsten Restaurant test geht.

Ach ja, die Wachteln. Ebenfalls salzig und nach dem gleichen nicht gerade frischem Öl riechend. Die lauwarme bräunliche Soße habe ich aus gesundheitlichen Gründen (s.o.) nicht zu probieren gewagt.

Also sorry, ich habe jetzt 40 Euro in den Laden investiert, und kann mir nicht vorstellen, dass es nur an mir liegt. Vielleicht bin ich zu unscheinbar gekleidet, oder sehe nicht gourmetmäßig genug aus, so dass man ausgerechnet mir die Wonnen der Barcelonaküche verweigert. Laut den Wissenschaftstheoritiker Karl Popper kann man ja keine Theorie letzendlich beweisen, nur falsche Theorien widerlegen. Ich hätte gerne wenigstens ein Indiz gehabt, dass das Barcelona versteckte Qualitäten hat. Nach zwei Reifällen gebe ich es auf. Es ist mir sch.. egal, ob hier Witwe Scholz und Gerhard Schröder schon gegegessen haben, selbst wenn Salvador Dali hier die Rezeptbücher gestaltet hätte, kochen können die nicht.

ek

Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen

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Kompliment Bibibubi (29.02.2008) 1

das schlechteste, was ich je erlebt habe. Kalt und zuchig(grausig hell und ungemütlich eingerichtet) aber die Speisen waren dank Mikrowelle 3 Minuten nach Bestellung auf unserem Tisch ;-)

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Kompliment Tulpenzwiebel (06.01.2008) 4

Das Barcelona Tapas ist in der Tat ein wenig eng bestuhlt und der Geräuschpegel ist hoch. Aber in meinen Augen ist das authetisch spanisch. Reservieren sollte man auf jeden Fall - voll ist der Laden eigentlich immer .
Die Tapas sind sehr lecker , aufgeteilt in warme und kalte , sowie in vegetarische Tapas, Tapas mit Fisch und mit Fleisch.
Die einzelnen Tapas sind etwas teurer als in anderen Tapas-Bars, aber ihr Geld durchaus wert. Auch die Weinkarte kann sich sehen lassen , es gibt günstigen Landwein , offene Weine und natürlich Flaschenweine.
Sehr zu empfehlen sind die Sardellen (Boquerrones) , wenn man Fisch (kalt) mag , aber auch die Chorizo al Vino .
Die Gambas al Ajillo kommen - meiner Meinung nach - aber nicht an die des Altamiras ran ! Aber das ist ja , wie so vieles , Ansichtssache.
Der Service ist nett und hilfsbereit , manchmal ein wenig langsam , aber bei vollem Haus ist das durchaus ok .
Insgesamt eine empfehlenswerte Tapas-Bar, in die wir immer wieder gerne gehen .

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Kompliment jordiyoung (02.01.2008) 5

Bin erstaunt hier eine vernichtende Kritik zu lesen. War jetzt vielleicht 5 mal in dem Laden. Meine Freundin und ich waren immer hoch zufrieden. Dies bezieht sich auf Qualität der Speisen und die Freundlichkeit des Service.
Stimmt: Gambas al ajillo sollte man unbedingt bestellen wenn man Meeresfrüchte mag.
Im Übrigen ist es sehr zu empfehlen eine Reservierung vorzunehmen. Sonntags geschlossen wie ich schon mal nach einem Konzert feststellen mußte.
Einzelne Tapas kosten nicht viel Geld. Wenn man aber richtig Hunger hat und sich einmal durch die Speiselkarte bestellt kann es auch teuer werden. Aber immer sein Geld wert !
Im Übrigen gibt es kaum Gerichte im eigentlichen Sinne, sondern wirklich fast nur Tapas

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Qype Advanced Insider 1319
Benutzerfoto: smutje

smutje

Kompliment smutje (18.09.2007) 4

Für mich die authentischste Tapas-Bar die ich bisher in Hamburg gesehen habe: die Tapas die ich probiert hatte, waren alle sehr lecker, die Weinauswahl scheint auch recht gut zu sein, und wie in jeder ordentlichen spanischen Bar war es so laut dass es eher schiwerig ist sich zu unterhalten...

Nicht das richtige für das romantische Dinner zu zweit, aber definitiv ein Stück Spanien mitten in Altona!

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Kompliment olafkopmann (12.06.2006) 5

Hier gibt es meiner Meinung nach die besten gambas al ajillo in ganz Hamburg. Unbedingt ausprobieren sollte man auch pimientos del padron.

Ist mein Lieblingsplatz in Altona!

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Kompliment boogaloo (28.04.2006) 3

Einigermaßen originale Tapas zu bekommen ist in Hamburg trotz diverser Tapas-Bars quasi unmöglich. Das "Barcelona" ist diesbezüglich eine lobenswerte Ausnahme. In Hamburg habe ich bisher keine besseren Tapas gefunden. Was wahrscheinlich auch daran liegt, daß das Barcelona eigens frische Zutaten aus Spanien importiert. Für den "trapeador" sei noch erwähnt, daß das Niveau des "Barcelona" in Jerez oder Cordoba oder selbst in der Wir-haben-die-Tapas-zwar-nicht-erfunden-aber-verkaufen-am... Barcelona nicht erwähnenswert wäre - aber in Hamburg eben schon.

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