Nach Jahren als treuer Gast wurde ich bei meinem letzten Besuch sehr enttäuscht. Zugegeben habe ich versehentlich online einen Platz zu wenig reserviert (4 statt 5 Plätze) und habe mich freundlich dafür auch noch persönlich mehrfach (auch vor meinen Freunden) beim Geschäftsführer vor Ort für dieses Versehen entschuldigt. Dieser Fehler ist mir leider auch erst im Restaurant aufgefallen.
Doch damit war es nicht getan.
(Die folgende gesamte geschilderte Situation entspricht meinen persönlichen Empfindungen und denen meiner Freunde. Wir alle waren an diesem Abend wegen dem Geburtstagsessen gut gelaunt.)
Ich hatte das Gefühl sehr lange mit dem Geschäftsführer freundlich diskutieren zu müssen, mich zu rechtfertigen und zu bitten, um noch einen zusätzlichen Stuhl an den Tisch gestellt zu bekommen, obwohl es für mich nicht verständlich war, wo denn nun das eigentliche Problem des Chefs lag, nachdem dieser Tisch nach meiner Meinung locker noch ein bis zwei Personen verkraftet hätte.
Meiner Meinung nach, war Inhaber anfänglich zu keinem Kompromiss bereit.
Erst als ich anbot, dass wir ja wieder gehen könnten, wurde mir, wie ich empfand, barsch erklärt, dass das die noch viel schlechtere Variante wäre, weil sie ja so vielen Gästen an diesem Abend schon absagen mussten.
Ich empfand dabei die Worte und die Wortwahl des Geschäftsführers als unfreundlich, unhöflich und unprofessionell.
Das Lokal war zu diesem Zeitpunkt und im Verlauf des gesamten Besuchs nach meinem Empfinden nicht komplett gefüllt und es waren, meiner Meinung nach, noch ausreichend Stühle frei.
Wäre mir die ganze Situation nicht so unangenehm gewesen und hätte nicht einige meiner Freunde bereits am Tisch gesessen, wäre ich gegangen und wir hätten das Geburtstagsessen in einem anderen Lokal eingenommen.
So habe ich angeboten, dass ich mich an einer Seite des Tisches, an dem nur zwei Plätze vorgesehen waren mit einem zusätzlichen Stuhl setzen würde.
Ich hatte großes Glück, denn mir wurde dieses Verhalten ausnahmsweise und nur unter genauen Vorgaben der Stuhlplatzierung gewährt.
Was hätte ich denn sonst auch machen sollen? Vielleicht nach Ansicht des Gastwirts meine vier Freunde im Restaurant essen lassen und ich zwei Stunden spazieren gehen?
Meine Laune war nach dem doch nicht mehr freundlichen und meiner Meinung nach unangebrachten Tonfall des Geschäftsführers und der peinlichen Situation vollkommen im Keller und wurde auch nicht mehr besser, nachdem wir dann nach weit über einer Stunde Wartezeit das Sushi an den Tisch gebracht bekamen.
Ich hatte sogar noch ernsthaft Bedenken, dass wir nachdem wir schon über eine Stunde und vierzig Minuten (ohne Hauptgang) im Lokal verbracht hatten, nach zwei Stunden aufgefordert werden würden, das Restaurant zu verlassen, weil nun die reservierte Zeit (von zwei Stunden) abgelaufen sei.
Dieses durfte ich nämlich bei meinem vorletzten Besuch schon recht unsanft erfahren. Damals wurden wir kurz nach dem Dessert sehr direkt zum Zahlen und Gehen animiert.
Lediglich der freundliche und zuvorkommende Service konnte den Abend noch einigermaßen retten.
Doch nach diesem Restaurantbesuch fragte ich mich, warum ich mich als gut zahlender Gast überhaupt auf diese Art Gastrokonzept und das Verhalten des Gastgebers eingelassen habe und ob ich das wieder tun würde.
Meine Antwort: Nein. Ich denke, dass ich auf diese nach meinem Empfinden un(gast)freundliche Behandlung in einem Lokal, dass es scheinbar inzwischen nicht mehr nötig hat, auf die Belange oder Bedürfnisse von Gästen individuell und freundlich zu reagieren, in Zukunft ohne Bedenken verzichten kann. Noch vor wenigen Jahren (im Jahr 2010) hat genau dieses damals meiner Auffassung nach unbekannte und für mich unbedeutende Restaurant meiner Meinung nach seine Gäste mit Restaurantgutscheinen und Rabattaktionen einfangen müssen und das hat man inzwischen scheinbar vergessen.
Zum Glück schläft die Konkurrenz nicht und die hat ja nach diesem unerfreulichen Abend neue Stammgäste gewonnen.
HINWEIS: Der ursprüngliche Beitrag wurde von Qype schon mehrfach gesperrt und mehrfach entfernt. Ich durfte diesen inzwischen in von mir abgeänderter Form mehrfach erneut einstellen. Leider wurden auch die zwei kurzen Kommentare des Inhabers von Qype entfernt.
Ich habe Qype angeboten, den Artikel vor einer eventuellen Löschung zu bearbeiten, um die Reaktion und Kommentare des Inhabers zu erhalten, dieses wurde allerdings leider abgelehnt.
Dieser Beitrag bezieht sich auf einen Restaurantbesuch im Februar 2013 und spiegelt die persönlichen Wahrnehmungen von meinen Freunden und mir wider.
Nur “einen Stern” vergebe ich deshalb, weil ich mich an diesem Abend sehr geärgert habe und ich (und meine Freunde) rückblickend auch nach Monaten das Verhalten des Geschäftsführers nach unserem Empfinden als nicht tragbar halten.
Mir ist leider aufgefallen, dass mehrere Artikel mit schlechteren Wertungen oder kritischem Inhalt, die sich auf einen Restaurantbesuch der letzten Monate beziehen, in den vergangenen Wochen hier scheinbar verschwunden sind.
Ich hoffe daher, das Qype in diesem, wie ich finde, nützlichen Portal auch weiterhin kritische und ehrliche Beiträge zu schätzen weiß und auch zukünftig zulässt.
Außerdem hoffe ich, dass ich den Beitrag nicht nochmals einstellen muss, da dieser dadurch immer unbeabsichtigt nach oben rückt.
Ich hoffe weiterhin, dass Kritik auch in dieser Form geschätzt wird und wünsche dem Restaurant weiterhin alles Gute.
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Es gibt Leute – denen kann man es nicht recht machen. Selbst wenn man eine Ausnahme macht, nachdem sie uns in die Bredouille gebracht haben. Oder wenn man eine genaue Stellungnahme zu einem Vorgang schreibt, die dann plötzlich verschwindet, weil der Beitrag gelöscht und neu eingestellt wird.
Hier geht es also offenbar nicht um ein fundiertes Review oder einen für uns exemplarischen Vorgang, sondern hier will jemand Dampf ablassen. Für uns ist alles gesagt, die Sinnhaftigkeit oder Zielsetzung des Gastes mag jeder für sich selber interpretieren.
Wir werden uns weiterhin darum bemühen, dass sich jeder Gast bei uns wohl fühlt – auch wenn es dann sicherlich unter hunderten regelmässigen Stammgästen auch mal einen gibt, der damit nicht zufrieden ist.
Für alle anderen: bis bald im sansaro!
Und wenn wir tatsächlich mal einen Fehler gemacht haben, so haben wir für direkte Rückmeldungen mmer dankbar ein offenes Ohr und nehmen uns jedes Feedback sehr zu Herzen.