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Doc Music
Altstadt, Düsseldorf
- Adresse:
-
Flingerstraße 11, 40213 Düsseldorf
- Kontakt:
-
0 211 1365719
| Nutzer-Infos |
|
Kurze Straße 18-20, 40213 Düsseldorf
Lokalbrauerei in Düsseldorf. Kundenzitat: "Immer wieder gut "anzusteuern". Und das Kürzer ist auch recht lecker. Das Kürzer ist ein leckeres, süffiges Alt, das vom Geschmack her Füchschen am nächsten kommt, aber ähnlich hell wie Schlüssel Alt ist."
3 Beiträge zum Platz "Doc Music" auf Deutsch
Besser als Dr. Jazz, weil es auch viel Rock-a-Billy, Blues u.a. gibt.
Aus der Versenkung verschwunden tauche ich wieder mit Dr. Jazz auf, der gar nicht nur so jazzig ist, wie er tut. Es gibt viel Rock, Rock-a-Billy (live Gigs) und sogar eine Line Light Nostalgie Party (siehe unten*)
Nach einem inhaltlich gehaltvollen (Kraskas Vortrag), aber kulinarisch gefloppten Abend im Hirschchen hatte es der harte Tanzkern in der Gruppe geschafft, statt Irish Pub Karaoke und Absitzen, Haare schütteln durchzusetzen. Manche zogen einen Flunsch, wurden aber mit Raucherlaubnis wieder ruhig gestellt. Bin sonst nicht so erpicht auf Rauch, aber da habe ich ihn gar nicht so mitbekommen, da der DJ eine Zeitreise mit mir veranstaltete.
„So Lonely“ von Police konnte ich schon mit 14 rückwärts singen und hier durfte ich es sogar vorwärts und manch anderer, in der DDR aufgewachsene, Kumpel konnte es auch. Musik hat eben immer alle Grenzen überwunden.
Hach, ich fühlte mich sowieso so jung, weil das Durchschnittsalter unserer Truppe recht hoch war, aber das fällt dort gar nicht auf und auch alle, die über dem Durchschnitt lagen, wirkten jung, zeitlos musikbegeistert.
Auch die Bedienung ist Urgestein, aber immer noch hot. So hot, dass mein hessisches Schätzle, die Dani, einen Powerflirt-Angriff startete:“Du siehst aus wie Claude-Oliver Rudolph!“ Ah, Zuckerschnecksche, was babbelst du da? Dieser abgehalfterte, dummbrummelnde Schauspieler sieht zum Fürchten aus. „Ja, wie in jungen Jahren.“ Kein Mensch, weiß das mehr, wie der da aussah. Das übe ich noch einmal mit ihr in Frankfurt.
Aber was soll ich lange schreiben, wir haben unsere Knochen geschmeidet und mitgegröhlt. Die Getränke kamen schnell und preiswert, der Weißwein schmeckte sogar wirklich ganz ordentlich. Der Laden ist zwar winzig klein und doch hatten wir an einem Samstag genug Platz. Ich musste nur versuchen einem Balztänzer auszuweichen, denn bei „Passenger“, meiner Hymne, dieser ewig junge Klassiker, der Generationen elektrisierte, passt kein Balztanz, da ist nur selbstversunkener Trancetanz angesagt. Sonst wird die Lalala-Passage so karnevalistisch.
„And everything looks good tonight and singin’
lalalala-lalalala
The sky was made for us tonight”
- Früher war das Line Light (1991 dicht) dort und doppelt so groß. Zusammen mit dem DinANull, Ratinger Hof und dem Change der musikalische Underground-Lichtblick der Altstadt Mitte der 80er. Als ich zum 1. Mal dort war 1983 ca. wurde dort nur straight Rockmusik gespielt, kurze Zeit später auch Underground (so nannten wir das früher halt). Am 10. April wird das Line Light für einen Abend wieder auferstehen und ich werde bei Reanimation mit vollem Tanzeinsatz und Wunschtitel-Bettelei assistieren. Hoffe dann auch wieder auf Iggy und auf Siouxsie, Bauhaus, Sisters, Cure, B52’s, Clash, Yello enzovoort.
Im Dr. Jazz, war ich mit Freunden und muss sagen wirklich netter Laden, auch wenn wir kamen ca. 1:30 Uhr, fast die letzten waren, ansonsten sind vergleichbare Angebote in DD doch eher selten.
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Eigentlich wollten wir ein bisschen die Düsseldorfer Altstadt unsicher machen und eine Kneipentour starten. Aber wie wir später erfahren durften ist Mittwoch der Abend für ein solches Vorhaben. Donnerstag in der dunklen Jahreszeit ist es eher mau und in den Bars und Kneipen waren max. 2Tische belegt.
Als wir uns dann für einen Rückzug in unseren Stadtteil entschlossen kamen wir bei Dr. Jazz vorbei.
Die Live-Musik drönte bis nach draußen und irgendwie zog sie uns in ihren den Bann, denn es hörte sich gut besucht und schwer nach Stimmung an.
Die Treppe hinab gestiegen erwartete uns eine super stimmige Jazzkneipe. Es war, im Vergleich zu den Bars, die wir zuvor sahen ziemlich voll und es herrschte gute Stimmung. Also ließen wir uns nieder um erstmal ein Bier zu trinken und zu schauen.
Aus dem einen Bier wurden schnell mehr und es wurde ein super netter Abend bei super live Musik. Später kam die Musik zwar vom Band, wurde aber nicht schlechter.
Der Kellner war sehr nett, wenn auch, typisch rheinisch, erstmal distanziert. Aber nachdem der Deckel bald einige Kreuze verzeichnen konnte und es an die Heimreise ging, wird man als Gast auch mal mit Küsschen verabschiedet. Da steh ich eigentlich nicht so drauf, aber es war so nett, da passte es einfach. Und die Kundenbindung hat auch funktioniert. :-)
Wenn ich das nächste Mal in Düsseldorf bin, werde ich auf alle Fälle wieder vorbeigehen.
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Im Ratinger Hof sind wir uns bestimmt mal über den Weg gelaufen. Aber da mußt Du ja noch ein halbes Kind gewesen sein...
I`m a passenger ... and I ride and I ride ...
Mann, Mann. Ich könnte noch Talking Heads, Gang of Four, Devo, XTC oder den Tom-Tom Club auf die Wunschliste setzen.
Ratinger Hof war doch schon Ende 70er.
Hey, alter Krieger, ich war erst 1983 zum 1. Mal im Hof. Ich hatte vorher viel Anekdoten über Prügeleien gehört. Wann warst du denn zum 1. Mal dort? Bestimmt schon viel früher.
Die Geschichte vom Hof finde ich schon spannend, was da früher alles an Musikern herumlief! Muss mir jetzt unbedingt mal das Buch "Verschwende deine Jugend" bestellen. Da soll auch einiges drinstehen.
Frankenfurter: Devo waren wahnsinnig witzig und die Musik klingt immer noch frisch. Habe mir gestern noch "Gates of Steel" angehört. Talking Heads haben auch unglaublich immer den Nerv getroffen, immer wieder neue Wege gegangen.
Die Musik war gut, mitreißend und aufpeitschend.
> "Du siehst aus wie Claude-Oliver Rudolph!"
Ich hatte noch nie von Claude-Oliver Rudolph gehört, habe den Kellner auf diesem Foto aber sofort wiedererkannt. :-)
> ... Balztänzer ...
> Ich hatte vorher viel Anekdoten über Prügeleien gehört.
Deshalb sorgen der stämmige Claude und seine sportlichen Kollegen dort für Ordnung.
Man muss nur darauf achten, dass in einer Gruppe jeder einen eigenen Deckel bekommt. Sonst kann es leicht passieren, dass jemand vergisst zu bezahlen, und dann der letzte Anwesende der Gruppe mit Claude-Oliver darüber diskutieren muss, wer den Restbetrag ausgleicht. Dann wünschte man sich, er wäre weniger durchsetzungskräftig.
HUCH! Habe ich mich jetzt in die Nesseln gesetzt bei dir, Claude-Olli?!
Die Prügeleien zwischen Punks und Teddyboys waren im Ratinger Hof. Oder meinst du da hat er auch mal gearbeitet? Es gibt ja wirklich Altstadtkellner mit Durchhaltevermögen, die schon seit Jahrzehnten ihren Bizeps mit Biertabletts trainieren.
Mit dem Deckel ist so eine peinliche Sache, ich bin ohne zu zahlen entschwunden (zum 1. Mal in meinem Leben! Ich war noch so beseelt, dass ich nicht an den schnöden Mammon dachte) und meine Dani hat dann für meinen Wein geblecht, dafür muss ich ihr Krabbenbrot (krupuk) nach Frankfurt bringen. Hoffentlich fällt das nicht unter das hessische Drogenschutzgesetz.
Das mit den Prügeleien war dann ein Missverständnis, obwohl die im Dr. Jazz vermutlich auch vorkommen werden. Schön, dass sich das mit dem Deckel noch aufgeklärt hat. :-)