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Holiday Inn Berlin Mitte

Hochstrasse 2 -3, Gegenüber des Gesundbrunnen Centers, 13357 Berlin

Das First Class Hotel HOLIDAY INN Berlin-Mitte begrüßt seine Gäste im Zentrum Berlins zentral gelegen am Park Humboldt Hain bei U-, S- und Fernbhf. Gesundbrunnen.

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Netty

Kompliment Netty (14.07.2008) 4

Einmal besichtigt, schon öfter daran vorbeigegangen. Da ich gerade frisch operiert war, brauchte ich nicht in der langen Schlange stehen. Das fand ich sehr freundlich!

Die Kuppel war beeindruckend, auch das Reichstagsgebäude natürlich.

Hier steht Geschichte - in Hoffnung auf eine gute Zukunft - und irgendwann eine gute Regierung!

Veröffentlicht auf: twitter.com/nettys

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Qype Advanced Insider 1181
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Herzbert

Kompliment Herzbert (10.07.2008) 4

Erfreulicher Weise bin ich im Besitz eines Ausweises der es mir zu normalen Tageszeiten jederzeit erlaubt den Deutschen Bundestag zu besuchen. So kann ich mir das Anstehen in langen Besucherschlangen ersparen und muss mich keinen Reisegruppen anschließen um Wartezeiten zu umgehen.

Hat man die Möglichkeit beim Bundestag einmal etwas hinter die Kulissen zu schauen, dann merkt man sehr schnell, dass die leeren Sitze im Plenum nicht sie ganze Wahrheit sind. Unsere Volksvertreter haben mehr zu tun als den ganzen Tag im Plenum zu sitzen um langweiligen Reden zuzuhören und Zeitung zu lesen. Dies merkt man wenn man das geschäftige Auf und Ab in den Gängen des Parlamentsgebäudes sieht. Da gibt es Ausschüsse, Arbeitsgruppen, Fraktionssitzungen und nicht zuletzt Besuchergruppen, die einen oder mehrere Abgeordnete sehen und/oder ausfragen wollen.

Die touristischen Highlights sind in den anderen Beiträgen ausführlich beschrieben und ich muss sie daher nicht noch einmal auflisten.

Egal welchen Aspekt des Deutschen Bundestages man kennen lernen möchte, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

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Benutzerfoto: Halef

Halef

Kompliment Halef (07.07.2008) 5

Die Besichtigung des Reichstags, insbesondere natürlich der gläsernen Kuppel, lohnt sich in jedem Fall.

Die Besucherschlangen vor der Tür spart man sich, wenn man z.B. einen Tisch im Restaurant reserviert, oder mit einer Touristenführung in das Gebäude geht.

Sehr zu empfehlen ist der Aufstieg in einer milden Sommernacht, man kann hier wunderbar einen Sonnenuntergang erleben.

Absolut empfehlenswert!

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Qype Advanced Insider 17K
Benutzerfoto: Aldituete

Aldituete

Kompliment Aldituete (25.05.2008) 5

Einmalhatte ich das Vergnügen den Deutschen Bundestag besuchen zu dürfen. Zum Glück war ich mit einer angemeldeten Gruppe dort, sonst würde ich wohl noch heute am Eingang stehen und auf Einlass warten.

Wir wurden freundlich empfangen und uns wurde einiges zum Bundestag erzählt.
Danach durften wir auf die Besuchertribüne des Bundestages. Leider war gerade keine Sitzung. Dort wurde uns dann noch mehr zu den Abgeordneten, zur Geschäftsordnung, zu den Ampeln etc. erzählt.

Zum Schluss hatten wir noch beim Abgeordneten Hans-Ulrich Klose (SPD). Er erzählte uns auch noch etwas und danach durften wir Fragen stellen, die er alle fleißig beantwortet hat.

Die absolute Krönung war der Aufstieg in die Kuppel und den Blick über Berlin hinweg. Einfach nur genial!

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Qype Advanced Insider 2810
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fingert

Kompliment fingert (04.04.2008) 5

Es gibt kaum ein Bauwerk in Berlin, an dem man so die deutsche Geschichte ablesen kann wie an dem Reichstagsgebaüde. Überall in dem Bau findet man die Spuren des “auf” und “ab” der deutschen Geschichte. Diese wird anhalt von Schautafeln auch sehr anschaulich dargestellt.
Schön ist auch die Aussicht von der Kuppel oder dem Dach des Bundestages.
Sollte man einen Inhaber eines Behindertenausweises in der Gruppe haben, so gibt es einen Rollstuhlfahrereingang, an dem es nur selten Wartezeiten gibt, den man prima nutzen kann.
Solltet Ihr eine riesige Schlange vor dem Gebäude sehen, so macht es kaum Sinn sich anzustellen, da es hier nur sehr zäh voran geht.Stattdessen würde ich mehrmals vorbeischauen, vielleicht hat man ja etwas Glück und es ist nicht allzuviel los.

Thilo-W. Finger

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Kompliment agentberlin (31.03.2008) 1

Drei Tarnkappen-U-Boote, die praktisch nicht geortet werden können, des Schiffbauers HDW sollen an Pakistan geliefert werden. Mit Einverständnis der Bundesregierung. Pakistan – ein Atomwaffenstaat, eine Militärdiktatur, die mit dem Nachbarn Indien in einem schwelenden Konflikt lebt. Pakistan, wo die Oppositionspolitikerin Bhutto bei einem Selbstmordanschlag getötet wurde.
Eigentlich hat sich die Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen strenge Regeln gegeben. Krisenstaaten sind tabu. Das sehen auch Politiker der Koalition so.
Doch das Geschäft ist verlockend: 1,2 Milliarden Euro sollen die drei U-Boote kosten. Auf Jahre hätte die Werft HDW kräftig zu tun. Arbeitsplätze in Deutschland gegen Leben in Asien? Der Bundessicherheitsrat hat, damit das Geschäft für Pakistan noch interessanter wird, schon mal eine Hermes-Bürgschaft zugesagt. Ich hoffe auf viel Öffentlichkeit für dieses Thema und eine Bundesregierung, die diese Entscheidung noch einmal überdenkt. Vielleicht doch mal das Volk fragen oder bei Qype abstimmen lassen, ob deutsche Waffen in Pakistan in “guten” Händen sind. Ist sicher mindestens so interessant wie - Transrapid gestoppt - oder - Wer wird US-Präsident? - oder Olympia-Boykott in China ja oder nein.

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Qype Advanced Insider 4363
Benutzerfoto: Aranami256

Aranami256

Kompliment Aranami256 (01.03.2008) 2

"Dem Deutschen Volke"- wie schon allein diese Inschrift wirkt, genauso wie das Gebäude von außen. Einfach beeindruckend und riesig. Auch in zahlreichen Reiseführern und den kostenlosen Propekten die hier verteilt werden wird man neugierig gemacht.
Wir standen über 1 h in der Kälte an um ins Innere zu kommen. Etwa alle 20 min wurden ca. 60 Besucher eingelassen, die dann erst einmal, es leuchtet ja ein, wie am Bahnhof durchsucht werden.
Unser großes Pech: Wir konnten nur in die Kuppel und nicht in den Plenarsaal, das war sehr enttäuschend. Darum nur zwei Punkte.

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Kompliment Jeightynine (16.02.2008) 5

Hier sieht man wie gut die Moderne mit der Geschichte in Einklang gebracht werden kann. Das stark beschädigt Gebäude wurde wieder in Schuss gebracht und die neue Kuppel krönt das Gebäude zudem. Man kann sowohl die Kuppel im Kreise erklimmen, als auch von den historischem Gebäudekern über die Stadt blicken. Die Aussicht ist hervorragend (bei gutem Wetter), eine bessere wird man wohl nur vom Fernsehturm erwarten können. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass nach dem Umbau die Besucher die Möglichkeit bekommen haben von oben die Sitzungen zu beobachten und somit die Demokratie ein wenig transparenter wurde. Getreu dem Leitsatz "Dem Deutschen Volke" welcher in großen Lettern über dem Eingang ragt.

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Qype Advanced Insider 3822
Benutzerfoto: RegineH

RegineH

Kompliment RegineH (20.12.2007) 1

Ich enthalte mich der Wertung, da ein spontanes "Aussen Hui, innen Pfui" sich ganz vulgär, populistisch und trivial in mir ausbreitet. Da ein Stern mindestens vergeben werden muss, also in Gottes Namen. Oder besser noch: so wahr mir Gott helfe.
Bemerkenswert, dass im Legoland die Love-Parade vor den Reichstag gesetzt wird statt einer Demo oder eines Fassadenkletterers.

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Kompliment karinsabine (07.12.2007) 4

Zu Besuch in der Schaltzentrale der Macht…
Ein wirklich lieber Mensch hat mich heute als Besucher mit in den Bundestag genommen. Bisher hatte ich es immer vermieden, mich in die Warteschlangen einzureihen, nun bekam ich eine ganz private Führung, nur für mich allein und ich tauchte in die Tiefen des ganzen Gebäudekomplexes ein und ich war an Orten, die sonst kein normaler Besucher zu sehen bekommt. Die meisten denken ja immer, das Reichstagsgebäude mit der Kuppel wäre nur der Bundestag, aber es geht noch viel weiter, über mehrere Gebäude und mehrere Etagen hinweg, über Brücken und unterirdische Gänge, die unter Straßen lang führen. Mir tun die Füße weh, hoch, runter, rüber, wer sich hier zurechtfinden will, benötigt schon ein Navigationssystem. Im ganzen Haus eine Ruhe, fast wie auf einem Friedhof, nur ab und zu ein paar Besuchergruppen. Wer denkt, dass es hier stressig zugeht, liegt völlig falsch, diese Woche war nun auch gerade keine Sitzungswoche, aber ich habe mir sagen lassen, dass es meistens so ruhig ist. Über die Architektur und die Geschichte will ich mich erst gar nicht auslassen, aber der Bau ist schon beeindruckend, überall ausgestellte Kunst, die Luft und die Akustik im Gebäude sind dafür eher schlecht. Viel ungenutzter Platz in großen Fluren und Hallen, Büroräume dafür klein und verschachtelt wie in einer Bienenwabe. Die Verschmelzung zwischen Alt und Neu scheint mir aber gelungen. Der Blick auf die Spree ist phantastisch und die Käfer- Cafeteria bietet wirklich leckeres Essen zu günstigen Preisen (z.B. Welsfilet für 5,90 €), leider kommen hier normale Besucher nicht rein, die können auf dem Dach in das Käfer- Restaurant, wo es erheblich teurer ist. Von hier oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und über die Dächer von Berlin…

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Qype Insider 781
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kosmos64

Kompliment kosmos64 (06.07.2007) 2

Dem Deutschen Volke!

Modern, gewaltig! Und auch hier wieder vom Wasser betrachtet.
Am Wasser gebaut??!!

Und auch der Tot zieht sich durchs historische!

Veröffentlicht auf: www.xn--nh-fkab.de

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Qype Advanced Insider 13K
Benutzerfoto: miezmutz

miezmutz

Kompliment miezmutz (04.07.2007) 3

Grad am letzten Wochenende war ich da, mein Eindruck ist also noch ganz frisch.

Da ist zunächst mal die Frage, die sich wohl jeder stellt, der die Schlange vor dem Eingang betrachtet: Lohnt es sich wirklich, mich da anzustellen?
Die Antwort ist eindeutig: Ja, leider ;-)

Die Wartezeit mag lang anmuten, aber da man ja von lauter Touris umgeben ist, lassen sich herrliche Szenen beobachten. So stand hinter uns in der Schlange eine Gruppe Chinesen, die sich dann plötzlich mit einer kleineren Gruppe Italienerinnen verbrüderte. Anlass schien die auffällige lila Haarfarbe einer der Italienerinnen gewesen zu sein, die dazu führte, dass sich alle Chinesen mit ihr fotografieren lassen wollten. Sehr spaßig :-)

Kurz vor dem Eingang kam ich dann mit einer Gruppe Amerikanischer Studenten ins Gespräch, mit denen es sich sehr nett plaudern ließ.
Als ich sie fragte, was die Amerikaner an sich denn davon hielten, dass Deutschland jetzt eine Kanzlerin hätte, entgegneten sie, dass die meisten ihrer Landsleute wohl nicht einmal wüßten, wo Deutschland überhaupt wäre, geschweige denn, welches Regierungssystem oder gar welchen Regierungschef oder -chefin wir hätten. Und außerdem, vielleicht hätten die Amerikaner ja bald selbst eine Präsidentin.

Aber zurück zum Thema.
Irgendwann waren wir dann endlich drin, nachdem wir diese abartige Sicherheitsschleuse passiert hatten. Da sollte es doch wahrlich eine bessere Lösung geben, Sicherheit hin oder her!

Endlich oben angelangt, staunte ich erstmal darüber, dass man zunächst auf's Dach gelangt, und dort auch rumlaufen und sich den Wind um die Nase wehen lassen kann.
Aber ich wollte ja nach ganz oben...

Jeder wird wohl schon gesehen haben, wie sich der Weg im Innern der Kuppel nach oben schraubt, aber wer hätte gedacht, dass der Weg nach oben nicht identisch ist, mit dem Weg nach unten, sondern , dass es sich um getrennte Schrauben handelt.
Ich hätte auch nie vermutet, dass die Kuppel oben offen ist, man aber dennoch keinen Regen abbekommt, weil dort eben auch die warme Abluft aus dem Innern herausströmt. Das muß mit einer Wärmebildkamera ziemlich abgefahren aussehen.

Schön ist natürlich, dass man dort oben einen 360°-Panoramablick hat, aber da man ja nicht übermäßig weit oben ist, und die Scheiben so schräg sind, ist der Ausblick dann doch nicht sooo toll. Ooohhhs und Aaahhs waren jedenfalls von niemandem zu hören ;-)

Nun kann ich also sagen, ich hätte die Kuppel des Reichstages besichtigt, und ich empfehle es (zähneknirschend) wirklich jedem Berlintouristen, aber beim nächsten Berlinbesuch kann ich glücklicherweise sagen: Kenn ich schon, lass uns was anderes machen...

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Qype Advanced Insider 12K
Benutzerfoto: Wolfram

Wolfram

Kompliment Wolfram (16.03.2007) 4

Reichstag, Bundestag, "mehr Demokratie wagen"... Hier soll alle Macht vom Volke ausgehen, dem "Deutschen Volke" gewidmet steht am Mittel-Risalit der Westfassade des Wallot-Baus. Man darf künftig gespannt sein, wie sich unser deutsches Parlament zwischen EU-Europa und Globalisierung zukünftig behauptet.
Manchmal wird bei Sabine Christiansen & Co. ehrlicher diskutiert und mehr entschieden als im "Hohen Haus", scheint zumindest gelegentlich so.
In den "Hinterzimmern der Macht" soll aber immer noch einiges von Bedeutung vorbereitet und dann mit Gesetzeskraft entschieden werden, heisst es.

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Kompliment GuideAndCompany (02.03.2007) 5

Obwohl das "Zweite Deutsche Reich" schon 1871 gegründet war (das erste 962, das "dritte", "1000-jährige" 1933...), kam das "Deutsch Volk" erst 1894 zu seinem Parlamentsgebäude (Architekt Paul Wallot). Der Kaiser (Willi Zwo) mochte weder Parlament, noch Parlamentarismus, und schon garnicht die Sozialdemokraten, die dort das Forum fanden, um auf die "soziale Frage", das "Elend der Massen", sprich der arbeitenden Bevölkerung, aufmerksam zu machen; also pflegte er den Bau privatim das "Reichsaffenhaus" zu nennen... Wiederum ein paar Jährchen vergingen, bis der Kaiser zuließ und sogar 'promotete', dass die Inschrift "Dem Deutschen Volke" angebracht werden durfte (entworfen vom Architekten und Industrie-Designer Peter Behrens [AEG-Haus-Designer]), gegossen aus zwei Beute-Kanonen von den stolzen Befreiungskriegen (1813 - 15): inzwischen schrieb man nämlich das Jahr 1916, war also mitten im 1. Weltkrieg, der für das Reich garnicht gut lief... Da war etwas patriotische Stimmungsmache ein probates Mittel.
Aber 1918 musste er dann gehen, der Kaiser, und die Republik von Weimar kam, die Scheidemann von einem Reichstagsfenster aus verkündete (das gescheiterte Konkurrenzunternehmen wurde fast gleichzeitig von Karl Liebknecht von jenem Stadt-Schloss-Balkon aus proklamiert, den die DDR dann in der Fassade des Staatsratsgebäudes konserviert hat, während sie das Schloss sprengen ließ [1950]). Aber auch die musste gehen...
Am 28. Februar 1933 brannte der Reichstag aus, nachdem ihn der holländische Kommunist Marinus van der Lubbe angezündet hatte (oder die Nazis selber, über einen Versorgungstunnel zum Reichstagspräsidentenpalais kommend; Göring war derzeit Reichstagspräsident...). Dem war die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 vorausgegangen. Das Ereignis wird für die Nazis ein willkommener Vorwand, den Rechtsstaat praktisch abzuschaffen: am 28. Februar ergeht die "Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat", mit der die individuellen Grundrechte außer Kraft gesetzt werden. Es folgt, nach dem Wahlerfolg der Nazis am 5. März, am 23. März 1933 das "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich", auch "Ermächtigungsgesetz" genannt, mit dem Hitler endgültig diktatorische Vollmachten eingeräumt wurden.
Am 1. Mai 1945 nahmen sowjetische Truppen den Reichstag ein und pflanzten ihre Siegesfahne auf einem der Türme auf (berühmtes Photo, das allerdings 'getürkt' ist: nachgestellt am 2. Tag, wie das Photo von der Errichtung der amerikanischen Flagge auf Iwo Jima), den die SS in eine Festung verwandelt hatte und in Nibelungenmanier bis zur Ausräucherung verteidigte (es gibt allerdings auch Texte, in denen zu lesen steht, dass es keinerlei Augenzeugen für Kämpfe um den Reichstag gäbe?!); 2.200 junge Russen mussten dafür fallen; es heißt oft, sie lägen in der Nähe beim sowjetischen Ehrenmal an der "Straße des 17. Juni" begraben; aber das stimmt nicht (die dort beerdigten 2.500 Russen sind über einen längeren Zeitraum gefallen). Die Graffiti der siegreichen Russen wurden bei der Renovierung durch Foster (s.u.) wieder frei gelegt und sichtbar gemacht.
Der Reichstag, der nach dem Mauerbau 1961 dicht an der Grenze stand, wurde erst 1969 durch Paul Baumgarten wieder nutzbar gemacht und diente dem Bundestag und seinen diversen Arbeitsgruppen des öfteren als demonstrativer Sitzungsort, war also Symbol des westdeutschen Wiedervereinigungsanspruchs.
Seit 1999 (nach Mauerfall und Wiedervereinigung 1989/90) ist das Reichstagsgebäude Sitz des Bundestages der "Berliner Republik". Zuvor allerdings (1995) war das Bauwerk in einer botschaftsarmen, aber populären Aktion von dem Künstler-Paar Jeanne und Christo mit silbernem Stoff "verhüllt" worden (??). Kuppel und Innenausbau sind nun hochmodern und ökologisch vorbildlich von Sir Norman Foster neu gestaltet. Das Bauwerk soll als Symbol "transparenter Demokratie" gesehen werden, weshalb die Bürger, indem sie die Kuppel begehen (phantastische Aussicht!), den Parlamentariern "aufs Dach steigen" und ihre Arbeit im Plenarsaal einsehen können. Ein schöne Idee... Ob sie aber den politischen Durchblick wirklich fördert? Na ja, vielleicht wächst doch beim Besuch des Reichstagsgebäudes nach meditativem Schlangestehen das Interesse ein ganz klein wenig...

Hilmar Hans Werner alias
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Kompliment Andreas Dittes (23.10.2006) 5

Wenn man in Berlin ist, muss man auch den Reichstag besuchen. Das majestätische Gebäude wirkt in echt nämlich noch imposanter als auf Postkarten oder als im Fernsehen.

Wer es mal von innen sehen möchte, sollte viel Zeit mitbringen. ;)

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Kompliment Johanna (01.08.2006) 4

Ich finde auch, dass der Reichstag ein "Muss" ist. Wir (unsere Klasse) war sich einig, dass das lange Warten und die lange Kontrolle sich gelohnt hat. Der Ausblick von der Kuppel war gigantisch!
Ich kann allen empfehlen - es trotz des Wartens zu machen + zu besichtigen.

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Kompliment der_Odie (30.07.2006) 4

Zunächst einmal: mit Kinderwagen geht's schneller. Allerdings weiß ich nicht, ob die Mitarbeiter am Eingang nicht doch mal in den Kinderwagen hineinschauen, es sollte also doch besser ein Kind drinliegen.

Ansonsten: die Wartezeit bis zum Einlaß betrug am gestrigen Samstag eine Stunde (Schlangenlänge: vom Einlaß über beide Treppen bis zur Umzäunung der "Rasenfläche"). Am Fuß der oberen Treppe ist ein Schild aufgestellt, dass recht genau die restliche Wartezeit ab dort mit 30 min. angibt. Verkürzen kann man sich die Wartezeit mit einem Prospekt über Geschichte des Reichstags und seiner heutigen Funktion, der von Mitarbeitern des Deutschen Bundestags ausgegeben wird.

Die Aussicht vom Dach des Reichstages und aus der Kuppel ist prima, das Brandenburger Tor ist natürlich ganz in der Nähe und läßt sich einmal aus einer anderen Perspektive fotografieren. Darüber hinaus gibt es einen sehr informativen Rundweg zur Geschichte des Reichstags mit Bildern und kurzen Texten.

Tip: mit vorheriger Anmeldung gibt's auch Führungen im Plenarsaal, in den man ohne Anmeldung nicht hereinkommt... siehe

http://www.bundestag.de/interakt/besucherinfo/besgrupp/fu...

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Kompliment ix_ (11.04.2006) 3

kleiner tipp für leute die sich die kuppel des reichstags angucken wollen, aber nicht so gerne inner schlange stehen: mit einem gefüllten kinderwagen kann man den schlangenlosen rollstuhl/kinderwagen-zugang benutzen (rechts unten, wenn man vor der treppe steht).

naja, zumindest ging das, als ich es vor 2 jahren gemacht habe.

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Kompliment azrael74 (10.04.2006) 5

Am Reichstag kommt kein Berlin-Besucher vorbei. Ist inzwischen wohl Pflichtprogramm für alle Touristen. Vom Dach und der Kuppel hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt. Die Wartezeiten, um auf die Kuppel zu kommen, sind aber meist lang.

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