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Qype Insider 510
Benutzerfoto: nextnexus

nextnexus

Kompliment nextnexus (07.08.2008) 4

Gut gegessen. Preise ok. Highlight war die knapp 30 Minuten dauernde Brauereiführung, die jeden Mittwoch gegen 19.00 stattfindet.

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Qype Advanced Insider 2320
Benutzerfoto: Fozzy_Bear

Fozzy_Bear

Kompliment Fozzy_Bear (27.06.2008) 4

Das Forsthaus Templin befindet sich an der Straße von Potsdam nach Caputh, am Ufer des Templiner Sees (Havel) gelegen. Das Haus verfügt über eine sehr wechselvolle Geschichte seit 1756. 1834 wurde das heutige Forsthaus Templin als Gaststätte gegründet. Die teilweise abenteuerliche Geschichte ist sehr ausführlich auf der Internetseite www.braumanufaktur.de beschrieben.

Anfahrt:

Von der A10 (Berliner Ring) Ausfahrt Michendorf, dann durch den Ort Michendorf fahren (nicht die Umgehungsstrasse), am Ortsende links nach Caputh abbiegen, bei der Ortseinfahrt in Caputh nach rechts abbiegen in Richtung Potsdam, dann nach ca. 2 Kilometern hat man das Ziel erreicht.

Von Potsdam aus mit dem PKW Richtung Caputh.

Auf dem Gelände stehen PKW-Plätze unentgeldlich zur Verfügung, gegenüber befindet sich ein bewirtschafteter Gross-Parkplatz (zum Strandbad gehörend) der kostenpflichtig genutzt werden kann.

Vom Hauptbahnhof Potsdam mit der Buslinie 607 Richtung Caputh fahren, Haltestelle Forsthaus (direkt davor) aussteigen. (Fahrzeit ca. 10 Minuten)

In unmittelbarer Umgebung befindet sich auch eine Dampfer-Anlegestelle der Weissen Flotte Potsdam.

Die Fahrzeiten für Bus und Dampfer sollte man den aktuellen Fahrplänen entnehmen.

Beschreibung:

Das Forsthaus Templin verfügt über eine lange gastronomische Historie. Diese wird stilgerecht im Innenraum dargestellt. Die Einrichtung ist urig, gescheuerte Holztische und Holzstühle stellen das Inventar dar. Die Gaststätte ist behindertengerecht, verfügt über einen eigenen rollstuhlgerechten Eingang, ebenso sind die sehr gepflegten Toiletten behindertengerecht ausgestattet.
Vor dem Restaurant befindet sich eine Terrasse, die sowohl (bei entsprechendem Wetter) zum Kaffeetrinken einlädt aber auch gleichzeitig als Biergarten fungiert. Im Garten befindet sich ebenfalls eine Zapfanlage, die bei Events im Freien genutzt wird. Für Kinder ist ein kleiner Spielplatz angelegt.

Im Obergeschoss befinden sich weitere Gasträume, die für Veranstaltungen und Seminare gebucht werden können.

Es besteht die Möglichkeit, die Brauerei im Hause zu besichtigen, dafür sollte man sich anmelden. Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr findet eine öffentliche Führung ohne Anmeldung statt.

Essen und Trinken:

Ich war mit zwei Geschäftsfreunden zum Abendessen verabredet. Aufgrund der Witterung saßen wir auf der mit einem großem Zeltdach überdachten Terasse im Freien. Freundlich begrüsst, wurden uns verschiedene Biersorten angeboten, die selbst im Haus gebraut werden. Insgesamt werden vier verschiedene Biere hergestellt: ein Bio-Pils, Potsdamer Stange, Lagerbier und Weissbier. Bei allen Biersorten handelt es sich um reine BIO-Produkte, die mit dem BIO-Siegel und dem Naturland-Siegel gekennzeichnet sind. Wir entschieden uns für das Lager-Bier. Hierbei handelt es sich um ein unfiltriertes, süffiges, dunkles Bier mit einer Stammwürze von 11,8% und einem Alkoholgehalt von 4,8%. (0,3 l Glas: 1,80 Euro, 0,5 l-Glas 2,70 Euro). Alle Biere kann man auch in einer 1-Liter oder 2,5-Liter Pfandflasche mitnehmen. Die Flaschen sind mit einem Bügelverschluß zum Wiederverschließen ausgestattet.

Eine übersichtliche, rustikale Speisekarte sorgt für das leibliche Wohl. Die Preisspanne für Hauptgerichte reicht von 3,60 Euro bis 11,20 Euro. Auch hier werden viele Speisen angeboten die mittels des hauseigenen Bieres zubereitet werden (Biersauerkraut, Tresperbrot etc.) Das Essen kam zügig, war frisch zubereitet, sehr wohlschmeckend und in ausreichend großen Portionen. Wir hatten ein großes Bauernfrühstück für 7,20 Euro, Grillhaxe mit Sauerkraut für 9,20 Euro und ein Braumeistersteak (arg. Rinderhüftsteak) mit Kräuterbutter und Kartoffelspalten für 11,20 Euro.

Für den kleinen Hunger werden verschiedene Snacks angeboten, zum Kaffee empfiehlt sich der hauseigene, selbstgebackene Blechkuchen.

Alles in allem eine wunderschöne Ausflugsgaststätte, mit einem Super-Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Kompliment vilmoskörte (21.10.2007) 5

Anlässlich des Teltower Rübchenfestes Ende September habe ich das Bier der Braumanufaktur zum ersten Mal probieren können. Die Braumanufaktur war mit ihrem Löschfahrzeug (»retten, bergen, helfen, löschen und feiern«) vor Ort in Ruhlsdorf. Mir hat das Bier sowohl in seiner hellen als auch in der dunklen Ausprägung hervorragend geschmeckt. Ein Besuch der Brauerei mit der angeschlossenen Gastwirtschaft am Templiner See steht seitdem auf dem Plan.

Die Homepage der Braumanufaktur ist ausgesprochen informativ. Hier findet sich viel Geschichtliches zur Postdamer Stange und vor allem eine sehr umfangreiche Sammlung alter Ansichtskarten.

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User_star_grey 42
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Burkh

Kompliment Burkh (29.05.2007) 5

Das Bier ist nicht nur superlecker, es hat auch den Riesenvorteil, immer dann verfügbar zu sein, wenn ich es brauche.
Für 'ne Fete zu Hause, wenn abends um 11 das erste Fass leer ist und das zweite schon bedenklich leicht wird... kein Problem, solange noch einer fahrerlaubt ist. Die Braumanufaktur hat als Gasthaus immer dann geöffnet, wenn ich feiere, da gabs schon manchmal Hilfe in der Not. Und dichter dran als jede Tanke ist es auch.
Ein Fass hab ich jetzt immer zu Hause und tausche es regelmäßig aus.

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Qype Advanced Insider 3955
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RegineH

Kompliment RegineH (20.03.2007) 5

Durch Zufall auf einer Motorradrunde entdeckt. Leckeres Bier in mehreren Varianten: hell, dunkel, Kräusenbier "Potsdamer Stange" im entsprechenden Glas, Bio-Pils, Lager, Maibock und es gibt noch mehr zu entdecken. Das Bio-Bier ist mit dem Öko-Kontroll-Siegel zertifiziert, die Auswahl der Rohstoffe erfolgt also unter ökologischen Gesichtspunkten. Des weiteren wird auch Wert darauf gelegt, die Lieferwege möglichst klein zu halten sowie keine umweltfeindlichen Verpackungen wie Kunststoff zu verwenden, die Bierkästen sind folgerichtig aus Holz.
Die Preise sind moderat. Neben den Bieren gibt es auch noch andere Bier-Spezialitäten wie Bier-Likör, Bier-Brand, Bier-Senf.

Zu essen gibt es Deftiges, mein Klassiker ist das ebenfalls eigenproduzierte Treber-Brot mit Griebenschmalz. Als Treber werden die Malz-Rückstände bezeichnet, die beim Brauen entstehen.
Das Angebot ist klein aber fein, für jeden Hunger ist was dabei, Brotzeiten, Salate, Mahlzeiten wie z. B. Steak oder Wildgulasch usw.
Dazu z. B. Rotkohl, hausgemachte Kartoffelklöse oder Braunbiersauerkraut. Die gesamte Speisekarte ist auch auf der Webseite einsehbar und wem schon beim Durchlesen das Wasser im Mund zusammenläuft, dem kann ich nur sagen: zurecht - hingehen und geniessen!

Der Biergarten ist groß, das Forsthaus selbst liegt am Templiner See, Badestelle und Bootsverleih sind direkt gegenüber, da es gerade Frühling wird freu ich mich auf einen Sommertag mit Baden und später Besuch im Forsthaus.
Die Einrichtung ist rustikal-jägerlich, wie sich das eben für ein Forsthaus gehört. Die Crew ist freundlich und aufmerksam, Kinder werden selbstverständlich miteinbezogen. Auch Biker sind willkommen, es ist genug Platz sowohl für größere Gruppen als auch zum Abstellen der Motorräder.

Zu alldem gibt es noch eine ganze Reihe von Veranstaltungen, das reicht vom Osterfeuer über ein Brauseminar bis zu den jeweiligen Bier-Anstichen (Märzenanstich, Maibockanstich etc.), es lohnt sich in jedem Fall, immer mal wieder auf die Website zu schauen.
Abgesehen von der Restauration wird das Bier auch verkauft, in schönen Flaschen in Holzkästen oder je nach Bedarf in einem mehrere Liter fassenden Siphon, der dort erworben werden kann.

Mein Fazit: Ein lohnenswertes Ausflugsziel und ich meinesteils so als Großstadt-Pflanze schätze es sehr, das Bier für meinen Hausgebrauch von dort beziehen zu können. Geschmackswahrnehmung ist bekanntlich sehr individuell, mir schmeckt das Bier gut. Das Helle ist würzig und nicht zu stark, dennoch mit eigenem Charakter, der sich voll entfaltet.

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