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Qype Advanced Insider 5726
Benutzerfoto: roma49

roma49

Kompliment roma49 (30.04.2008) 5

Nach meinen anfänglichen gesundheitlichen Problem haben wir es am Nachmittag aber doch noch in den Westpark geschafft. Es war für uns einfach ein Muss diese herrliche Gartenanlage zu besuchen, nachdem uns die wunderschönen warmen Frühlingssonnenstrahlen wie ein Magnet raus in die Natur gezogen haben.

Ich bin jetzt noch überwältigt von den vielen Blumen, Sträuchern und Bäumen, von dem satten Grün der Wiesen und den Menschen, von ganz jung bis ganz alt, und auch von den Tieren, die genauso wie wir, losgezogen sind, um Natur pur zu geniessen.

Wir haben soviel an schöner Gestaltung, fernöstlicher Kultur aber auch von heimischen, den Alpen
nachgebildeten Anlagen zu sehen bekommen, dass wir nicht mehr in der Lage sind, alles in Worte zu fassen. Wir haben zwar fleissig den Fotoapparat gezückt, doch die Erklärung für alles habe ich mir nachträglich zur leichteren Erklärung aus dem Internet gesucht.

Auf einer Fläche von 720000 qm finden sich zwei Biergärten, zwei Cafés, zahlreiche Wanderwege sowie ein großer See und mehrere kleine Teiche.
Im Sommer finden auf der Seebühne Theateraufführungen und Konzerte statt, auch ein großes Frei-luftkino ist mit intergriert.

Im Westteil des Parkes beeindruckt das Ostasien Ensemble mit Chinesischem Garten, Japan-Garten, Thai-Skala sowie Nepalesischer Pagode.

Der Park wurde 1983 für die in München stattfindende Internationale Gartenbauausstellung IGA´83 fertiggestellt.

Als lang gestreckte Tallandschaft mit Seen, kleinen Bachläufen, künstlichen Moränenhügeln, Wiesenhängen und Waldrändern präsentiert sich der Westpark den Besuchern. Landschaftsarchitekt Peter Kluska hat bewusst das Thema der Voralpenlandschaft aufgegriffen und eine unverwechsel-bare Landschaft modelliert, die zum Verweilen einlädt.
Weitere Besonderheiten zeichnen den Park aus: das beliebte Asienensemble, die Seebühne, das gemütliche Bayerwaldhaus, spannende Spielplätze, aufwändige Staudenpflanzungen und der weitläufige Rosengarten.

Das 60 Hektar große Gelände ist zugleich ein Freizeitparadies. Neben den Erholungssuchenden, die sich beim Lesen auf der Wiese entspannen, oder solchen, die gemütlich an den zahlreichen Blumen-beeten vorbeischlendern, bietet der Park auch Sportlern vielfältige Möglichkeiten. So treffen hier Jogger, Volleyballer und Freizeitkicker aufeinander, um nur einige zu nennen. Im Winter ist außerdem Rodeln, Skilanglauf und Schlittschuhlaufen möglich. Im Park befinden sich insgesamt sechs Spielplätze, zwei Bolzplätze, fünf Tischtennisplatten, eine Sommerstockbahn und vier Bodenschachbretter.

Daneben gibt es alljährlich ein reichhaltiges Kulturangebot, das Konzerte am Theatron, Theater-aufführungen und Freiluftkino an der Seebühne und Kunst im Sardenhaus umfasst. Hinzu kommen zahlreiche große und kleine Veranstaltungen, wie Bürger-, Kinder- und Kulturfeste, die im Park stattfinden.

Der Westpark ist seit seiner Entstehung vor gut 20 Jahren sehr gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen worden. Die intensive Benutzung der Einrichtungen hat über die Jahre aber ihre Spuren hinterlassen. Der Stadtrat hat daher im Dezember 2002 ein komplettes Sanierungs-programm für den Westpark verabschiedet. Mittlerweile sind eine Reihe von Maßnahmen abge-schlossen: die Seebühne ist erneuert, der Japangarten befindet sich wieder in seinem ursprünglichen Zustand, die Seen im Westteil des Parks sind von überflüssigem Schlamm befreit worden, die Spielzonen Ost und West sind saniert.

Das Asienensemble im Westpark
Es ist kaum zu glauben, aber man fühlt sich hier im Westpark Asien sehr nahe
Japanische Kirschblüte, alte chinesische Lebensphilosophie, herrlich bunte thailändische Baukunst und reiche nepalesische Holzschnitzarbeiten - so dicht auf engstem Raum können Sie Ostasien selten genießen.

Der Japan-Garten
Die japanischen Partnerstadt München`s „Sapporo“ hat den Garten komponiert, in den verschiedene Elemente aus dem aristokratischen Teich-Insel-Garten, dem Meditationsgarten und dem Garten für die Teezeremonie zu einer Einheit verschmolzen sind. Dieser Garten ist im wesentlichen im Stil der Heianzeit (um 800 n. Chr.) angelegt.

Groß ist die Kunst der Japaner, den Blick zu leiten und den Besucher mit ständig neuen Ansichten zu überraschen. Ein kurzer Einblick am Beginn des Rundweges, und Sie werden auf einem von Hecke und Mauer eingefassten Weg weitergeführt. Hier sollen Sie sich sammeln, Ihre Gedanken sollen durch nichts abgelenkt werden.

Umso überraschender ist die Aussicht von der nun folgenden Terrasse über den ganzen Garten, über die Wasserfläche, die das Meer darstellt und das Steinufer, als Symbol für die weite Meeresküste. Im Hintergrund entdecken Sie den offenen Pavillon, den Sie durch die Maueröffnung am Anfang noch nicht sehen konnten.

Auf schmalen Pfaden erreichen Sie die Schrittsteine, die zum Pavillon führen. Die Steinsetzungen stellen die wilde japanische Gebirgslandschaft in Miniatur dar. Der Wasserfall soll zugleich durch sein gleichmäßiges Rauschen die Ruhe an dieser Stätte unterstützen.
Der Chinagarten ist der Garten von Duft und Pracht ,
diesen poetischen Namen wählten die Planer aus dem Gartenamt Kanton, die den Garten nach dem Beispiel alter Gelehrtengärten als Sinnbild der vier Jahreszeiten geplant haben und dann in München aufbauten.

Die Pforte des Frühlings
öffnet den Garten. Auf gewundenen Wegen, denn der Weg des Lebens ist auch nie gerade, vorbei an den sprühenden Gewässern des Frühlings, erreicht man das steinerne Hausboot, das den Sommer mit all seinen Freuden darstellt. Rechts voraus zeigt sich der Herbst mit farbigem Laub vor und hinter der Mauer. Gegenüber liegt der Pavillon des Winters, symbolisiert durch Pflaume, Kiefer und Bambus. Diese drei Pflanzen repräsentieren die Tugenden der Zähigkeit, des Ausharrens in schwierigen Situationen und der Anpassungsfähigkeit. Im Pavillon des Winters kann sich der Besucher ausruhen und auf sein Leben, symbolisiert durch die Jahreszeiten, zurückblicken.

Die Nepalpagode
Der Mittelpunkt des nepalesischen Tempelgartens ist eine handgeschnitzte Pagode. Die Interessengemeinschaft “Erhaltung Asiatischer Kultur e.V.” ließ diese extra für die IGA 1983 in Nepal anfertigen und nach München transportieren. 300 Nepalesen arbeiteten sieben Monate an diesem Kunstwerk alter nepalesischer Kultur. Wie auch in Nepal steht die neun Meter hohe Pagode auf einem Plateau. Die Tempelfiguren, die die Treppe flankierten, sind ebenso wie die Tempelglocken in der Pagode ausgestellt.

Die Thai-Sala
Im dem wunderschönen kleinen See spiegelt sich die Thai-Sala. Sie ist ein Pavillon, wie man ihn überall in Thailand findet: im Tempel- und Klosterbereich ebenso wie in Schlossanlagen, bei den Villen der Oberschicht und im Campus der Universitäten. Unsere Thai-Sala ist im prunkvollen Bangkokstil erbaut und mit Lackmalerei und glasierten Ziegeln reich geschmückt. Sie wurde von einem deutschen Kaufmann aus Bangkok, gestiftet. Die Skulptur in der Thai-Sala wurde geweiht, und damit ist die Sala das erste buddhistische Heiligtum in Deutschland.

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Kompliment waschbaerbauch (09.03.2008) 4

die erste Berührung mit dem Westpark hatte ich über Kino, Mond & Steren und gehe seither gerne mal am Wochenende mit Freunden dorthin zum Grillen, abhängen, Fußball spielen und Spass haben. Der Westpark ist halt verkehrstechnisch gut zu erreichen, bietet viel Platz und ist trotz seiner Lage zentral zwischen Autobahn und Mittlerem Ring ruhig und erholsam…

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Kompliment bertschulze (30.03.2007) 4

Hier bin ich Mensch, hier kann ich sein.

So oder so ähnlich sollte der Anfang der kleinen Umschreibung des Westparks beginnen.

Ich habe nur einen kurzen Abstecher in diesen Park gemacht, und zwar über die U-Bahn-Station Westpark angekommen runter zum See quer durch den Asiatischen Garten. Dort, bedingt durch einen Regenschauer, kurz untergestellt und hinter dem See vorbei am Freilichtkino und über den Staudenbereich wieder zurück zur U-Bahn. Aber allein dieser kleine Abstecher hat gezeigt, was der für die Internationale Gartenbauausstellung IGA 1983 fertiggestellte Park mit einer Gesamtgröße von 720000 qm alles zu bieten hat.

Es war noch etwas zeitig, die Biergärten noch geschlossen, aber die ersten Frühlingsboten zeigten sich bereits.

Besonders hat mir das Asienensemble gefallen:

Es gibt einen Japan-Garten, von unserer japanischen Partnerstadt Sapporo komponiert.

Es gibt einen Chinagarten, der zu dieser Jahreszeit noch geschlossen war. Wird aber nachgeholt.

Es gibt die Nepalpagode. Diese handgeschnitzte Pagode ließ die Interessengemeinschaft "Erhaltung Asiatischer Kultur e.V." extra für die IGA 1983 in Nepal anfertigen und nach München transportieren. 300 Nepalesen arbeiteten sieben Monate an diesem Kunstwerk alter nepalesischer Kultur.

Zum Schluss in der Aufzählung die Thai-Sala.
Sie ist ein Pavillon mitten im See, typisch thailändisch. Die Thai-Sala wurde von einem deutschen Kaufmann aus Bangkok gestiftet. Die Skulptur in der Thai-Sala wurde geweiht, und damit ist die Sala das erste buddhistische Heiligtum in Deutschland.

Und das Wichtigste: Es gibt in diesem Park auch Grillbereiche. Also, packt Euren Grill ein und ab zum See.

Viele Spaß

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Qype Advanced Insider 2392
Benutzerfoto: Rigge

Rigge

Kompliment Rigge (11.03.2007) 4

Im Südwesten Münchens erstreckt sich über 2 km Länge der Westpark. Mit seinen Seen, die sich teilweise durch den Park schlängeln, bietet der Werstpark eine wunderschöne Kulisse zum Spazierengehen am sonnigen Wochenende.

Das Seecafe lädt zu einer kleinen Kaffee-Pause ein, und wer mit seinen Kids unterwegs ist, findet auf den diversen Spielplätzen oder Wiesen sicher eine Ecke, wo er den Nachwuchs toben lassen kann. Bei meinem Besuch veranstaltete das Kultusreferat(?) im Park ein unterhaltsames Angebot für Kinder, bei dem allerlei Gefährte durch einen Parcour gesteuert werden konnten, oder Hockey gespielt werden konnte, oder Pedalos zur Verfügung standen, oder oder oder...

Die etwas größeren Kinder (oder das Kind im Manne) lässt an den passenden Stellen sein Modellboot ins Wasser oder schaut selbigen bei ihren Turns übers Wasser zu.

Und speziell in der Sommerzeit heisst es natürlich wieder: Grill anwerfen und gemütlich chillen im Park. Der Westpark bietet auch hier mit diversen Grillstellen den Rahmen für gemütliche Abende in entspannter Atmosphäre.

Das Amphitheater direkt am See lädt in den lauen Sommerabenden zum "Kino Mond & Sterne" ein - ein Open-Air-Kino-Event, das typischerweise die Erfolgsfilme des vergangenen oder vielleicht auch aktuellen Filmjahres wiedergibt.

Man könnte den Westpark als Spiegel der Gesellschaft sehen: Hier heisst es nicht "Sehen und gesehen werden" wie an so manchen anderen Stellen in München, sondern hier geht man hin, weil man ausspannen und sich erholen will.

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Beliebte Stichworte: asien, grillen, kino, park, seecafe

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