Kategorie: Nachtleben
Details: Clubs
12.01.2009
Das Mood soll endlich dicht machen!
20.07.2008
Ich glaube, das Mood hat seine besten Tage hinter sich. Was man dem Club zugestehen muss, ist sicherlich, dass es der ambitionierteste Laden in Sachen elektronischer Musik in Karlsruhe ist. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass der Besitzer Shahrockh Dini selbst schon seit langem DJ ist, und somit auch sehr viele Leute kennt.
Ich bin in den letzten Jahren immer seltener rein, weil im Mood einfach viel zu wenig los war. Und zwar immer! Das Mood ist zwar nicht allzu groß, aber man merkt schon, wenn nicht genügend Leute da sind. Verschlimmert hat sich das dann noch durchs Rauchverbot, und die Abtrennung des Raucherbereichs im Kellergeschoss des Mood. Je später der Abend, desto mehr Leute saßen unten, rauchten und kamen so gut wie gar nicht mehr hoch. Sicherlich verständlich, da man unter Alkoholeinfluss gerne mehr raucht, aber der Stimmung war es sicherlich nicht zuträglich.
Dann hatte ich so meine Probleme mit dem Programm. Obwohl fast immer ein bekannter Hauptact im Monat gebucht war (auch nicht immer), waren selbst diese Veranstaltungen in den vergangenen Jahren/Monaten immer schlechter besucht. Das restliche Monatsprogramm bestand meists aus Resident-DJs, was kaum abwechslungsreich war. Leider. Obwohl die Residents immer selbst genügend Leute aus ihrem Bekanntenkreis mobilisieren konnten, waren selbst diese Partys oftmals schlecht besucht. Von einigen dieser DJs habe ich auch ab und an mal gehört, dass sie damit nicht mehr zufrieden seien. Ein sehr gutes Beispiel aus der letzten Zeit: King Britt! Jo, unglaublich, King Britt in Karlsruhe. Nachdem ich den Abend über mehrfach vorbei geschaut hatte, um zu schauen, ob schon was los ist, bin ich irgendwann nach 3 halt hin. Es waren zwar alle Leute auf der Tanzfläche, die an dem Abend da waren, aber es waren einfach zu wenige, um gute Stimmung zu produzieren.
Ich glaube einfach nicht, dass man so einen Laden dauerhaft mit nur wenigen Großveranstaltungen laufen lassen kann. Da hätte einfach mehr kommen müssen, eben auch an den anderen Tagen des Monats. Naja, wenn man überlegt, dass sogar Ame, eines der erfolgreichsten Duos der elektronischen Musik, seit vielen Jahren zu den Residents im Mood zählte, erkennt man vielleicht auch das ungenutzte Potenzial. Denn auch diese Partys waren in der letzten Zeit nicht mehr gut besucht.
Das Mood ist zwar vor allen Dingen für elektronische Musik bekannt geworden, aber ab und an gab es auch mal was anderes zu hören. Früher monatlich, in der letzten Zeit immer unregelmäßiger gab es auch noch die James-Bond-Partys mit DJ Amar aus Stuttgart. Da war das musikalische Programm eher ausgerichtet auf Disco, immer mal ein paar Stücke Electronica und ein bisschen Funk. Zur Jubiläumsfeier der James-Bond-Party war tatsächlich ein bisschen was los, aber ansonsten war es auch immer relativ leer.
Eingerichtet ist das Mood sehr geschmackvoll, im Stile der 60er- und 70er-Jahre, mit netten Lampen und Hockern, Stühlen und Sesseln. Wie vorhin schon kurz erwähnt, gibt es einen Raucherbereich, der sich im unteren Teil des Moods bei den Toiletten befindet. Dort gibt es auch eine Cocktailbar, und ganz angenehme Sitzmöglichkeiten. Die Musik ist da unten deutlich leiser, was einem auch die Möglichkeit bietet, sich zu unterhalten. Bei der Umgestaltung des Moods vor wenigen Jahren, wurde direkt an der Tanzfläche eine ganz nette “Lichterwand” installiert, die ansteuerbar ist. Auch das unterstreicht das Retroflair dieses Clubs.
Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber ich hatte häufig das Gefühl, dass die Bedienungen im Mood sehr gestresst sind. Manchmal sogar ein wenig unfreundlich, machten sie immer den Eindruck nicht sonderlich viel Spaß bei der Arbeit zu haben. Das hat für mich persönlich auch nicht unbedingt dazu beigetragen, dass ich mich im Mood wohlgefühlt habe.
Bei aller Kritik will ich aber auch unbedingt betonen, dass man früher unglaublich gute Parties im Mood erleben konnte: So Sachen wie die Auftritte von Peter Kruder oder die Besuche des Hamburger Mojo Club waren unglaublich gut, mit vielen Leuten, viel Tanzen und guter Atmosphäre. Aber wie ich eingangs schon geschrieben habe, glaube ich, dass diese Zeiten endgültig vorbei sind. Leider.
Man kann sicherlich auch darüber diskutieren, dass Karlsruhe einfach nicht die Stadt für solche Läden ist, und die Leute auch viel zu provinziell sind, um solche Läden zu schätzen, aber daran alleine kann es eigentlich nicht liegen. Früher hat das nämlich alles auch viel besser funktioniert. Und mit den Studierenden der HfG oder der Kunstakademie findet man auch genügend Leute, die auf - auch ambitionierte - elektronische Musik stehen.
29.03.2008 (aktualisiert am 31.03.2008)
Die mood lounge ist mein absoluter Lieblingsclub in Karlsruhe. Das wirklich sehr konsistente 70er Innendesign (keine billigen Flohmarktmöbel), die gemütlichen Sessel und das warme Ambiente haben mich immer begeistert.
Nicht nur DJs wie Air Knee von Jazzkantine haben hier dermaßen das Haus mit Elektro gerockt, sondern es gibt auch noch weitaus bekanntere Acts, die sich der Betreiber und Produzent Shahrokh Dini in sein Wohnzimmer holt. Manchmal wundert man sich wirklich, was für Musiker sich nach Karlsruhe verirren - und wenn’s um die Clubszene geht, kann man bei Künstlern wie beispielsweise Mousse-T ziemlich gewiß sein: Shahrokh hat Schuld, und der Gig steigt in der mood lounge.
Das Tolle ist: genauso nett, friedlich und entspannt wie Shahrokh ist die mood lounge selbst.
01.09.2006 (aktualisiert am 28.11.2006)
01.05.2006
29.04.2006
29.04.2006
Mood Lounge Reopening Party Part 1
Funk/Soul/Jazz
Mood Lounge Reopening Party Part 2
Funk/Soul/Jazz
Releaseparty „Shahrokh Sound of K.“
Funk/Soul/Jazz
Funk/Soul/Jazz
Sylvesterparty 08/09 at Mood Lounge
Funk/Soul/Jazz
Verzeichnis: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Öffnungszeiten:
Fr+Sa 20:00 - 4:00/5:00 h