Rodeo Berlin, Mitte, Berlin
- Beschreibung des Inhabers:
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Dieser beschauliche Laden hat Lieblingsschuhladen-Potenzial. Er hebt sich durch die nteranderem farbenfrohe und
- Kategorien:
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Disco und Club Mitte | Disco und Club Berlin
Internationale Küche Mitte | Internationale Küche Berlin - Adresse:
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Auguststraße 5a, 10117 Berlin
0 163 162 01 68
- Website:
- Geöffnet:
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Fr, Sa: ab 20h
Reservierung per SMS unter: 0163 / 162 01 68.
- Mehr Details:
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Spielhagenstr 3, Charlottenburg, 10585 Berlin
XXL-Restaurant in Berlin. Kundenzitat: "Mein Freund hat ein riesen Rumpfsteak1 kg gegessen. Sehr leckeres Essen, wirklich zu empfehlen. Auch der Service ist sehr freundlich, zuvorkommend und aufmerksam. Wir kommen wieder."
40 Beiträge zu Rodeo Berlin auf Deutsch
Der Laden ist geschlossen, seit dem 25.2.2011.
Das Restaurant dann wohl auch,oder?
Neben dem Essen ist die Location unschlagbar.
Nach wie vor einer meiner Lieblingsclubs in Berlin. Ich bewerte hier ausdrücklich nicht das Restaurant, was ich noch nicht getestet habe, denn es soll zum Speisen bessere Läden geben und ich bin auch kein Freund von Event-Gastronomie, wo die Hoi Poloi das gleiche Standardmenue vorgesetzt bekommt und "Hurray" applaudiert.
Der Club ist allerdings ausgezeichnet; -stabile Tür und damit einhergehend recht angenehmes Publikum primär zwischen 24 und 34, solide Musik und natürlich ein stilvolles, aber nicht zu gewolltes und absolut unvergleichbares Interieur. Dabei noch ein Anklang der Berliner Morbidität. Ich würde es als Nobel-Vintage bezeichnen. Top Club
Zum vorweihnachtlichen Beisammensein geladen hatte das Unternehmen, welchem ich mein monatliches Haupteinkommen verdanke.
Somit machten sich neben mir etwa 200 Angestellte, Lebenspartner und Geschäftsführer am Freitag Abend auf zum Rodeo Club, anscheinend einer der Standard-Locations für Berliner Firmenweihnachtsfeiern. Erst zwei Tage vorher kehrten die Gebrüder Samwer hier mit ihren Schuhverkäufern von Zalando ein, natürlich in der Woche und nach der Arbeit, damit der Übermut der weihnachtstrunkenen Feierwütigen ja nicht zu einem Einbruch in den konsequent hohen Arbeitsleistungen führt. Zwei Tage später, am Freitag, waren nun also wir hier.
Nachdem man sich durch Schneematsch, Baustellen, Absperrgitter, Touristen, Falschparker und all die anderen Hindernisse der angesagten, leicht abgeranzt wirkenden, Berliner Innenstadt gewühlt hat, vorbei an vollgestopften Bars mit total beschlagenen Scheiben, tut sich in der Auguststraße 5a ein Tor auf, welches mindestens so groß wie der dahinter liegende Hof dunkel ist. "Hier soll also dieser Rodeo Club sein?" Allen Zweifeln zum Trotz geht es weiter über den Hof, immer vorwärts, dem kleinen Licht ganz am Ende über einer größeren Eingangstür entgegen. Und hinter dieser schließlich verbirgt sich... ein total heruntergekommenes Treppenhaus, dass den Charme einer von Hausbesetzern okkupierten Kaserne verströmt. "Rodeo Club 1. OG", verkündet ein dezenter Hinweis zwischen Graffiti mitten im Stickerwald. So verlässt man das erste, halbwegs erleuchtete, Halbgeschoss nach oben, einer düsteren Zukunft entgegen und betritt dort zu guter Letzt tatsächlich die Räume des Rodeo, womit sich sämtliche Zweifel bezüglich dessen realer Manifestation zerstreuen.
Ein Kalt-Warmes Buffet wurde uns geboten, nachdem die Geschäftsführung den offiziellen Partymodus gestartet hat, eingenommen in einem kathedralenartigen, von warmen, rotem Licht und dem Schein von Kerzen erfüllten Gewölbe des alten Postfuhramtes. Beeindruckt schwenkt der Blick immer wieder nach oben in die Kuppel, auf die zahllosen Stuckarbeiten, die schiere Weite des Raumes, die Zeitzeugen des einstmals größten Behördenbauwerks Berlins, welches 1881 fertig gestellt wurde.
Das Essen war OK, es gab Lasagne mit Waldpilzen, Entenkeulen, Kartoffel- und Semmelknödel, Wildgulasch und Rotkohl - wobei letzterer zur Eröffnung des Buffets deutlich besser schmeckte als 30 Minuten später - vielleicht hatte der Koch nicht mit soviel geballtem Appetit gerechnet und schnell noch ein paar Gläser vom Discounter zusammengekippt. Auch die Auswahl des kalten Buffets konnte sich durchaus sehen lassen - alles in allem dem Anlass angemessene, handfeste Küche - aber kein Sterneniveau. Sei's drum, man traf sich an diesem Abend schließlich auch nicht zum dinieren, sondern zum kommunizieren. Nervig jedoch: Eine der an das Gewölbe angrenzenden Bars diente als Sammelbecken für den rauchenden Teil des Partyvolkes - was an sich nicht schlimm wäre, zöge nicht der Rauch in beachtlicher Menge ununterbrochen in die theoretisch rauchfreie Zone.
Was bleibt also hängen, nach diesem Ausflug in eine gestalterisch gelungene Symbiose aus Klassizismus und Moderne? Schön, mal hier gewesen zu sein - nicht das schlechteste Essen, das ich je auf einer Firmenweihnachtsfeier hatte - aber mein Lieblingsclub wird das Rodeo wohl nicht. Einen Besuch ist er aber allemal wert.
volver Zwei Dinge sind cool an dem Bericht
a) die Schreibe und der Inhalt
b) dass es noch Unternehmen gibt, die eine Weihnachtsfeier organisieren UND bezahlen - Hut ab!
15 Dezember 2010
Also bei manchen Bewertungen muss man sich wirklich fragen, ob der/diejenige überhaupt wirklich im Rodeo essen war, am Besten hat mir der Beitrag mit dem Hühnchen und dem Entrecote gefallen... vielleicht sollte man sich im Netz mal über die Speisekarte informieren bevor man Fake-Rezensionen schreibt... Hühnchenbrust auf Salat gibts im Cafe Hundertwasser im Simon-Dach Kiez und ein Entrecote hab ich im Rodeo auch noch nicht auf der Karte entdeckt...
Vier Sterne für´s Essen, die gratinierten Jakobsmuscheln waren die Besten, die ich je genießen durfte, die Menüs sind immer solide - ich gehe fast jeden Monat einmal ins Rodeo. Punkt.
Kann ich leider gar nicht empfehlen! Bei der Vorspeise war ein Stückchen Hühnchen nicht durchgegart (Ceasars Salad, immerhin 15.50 Euro). Die Hauptspeise (Entrecote) war ok aber der Kellner war relativ schwer an den Tisch zu bekommen und auch generell schlecht gelaunt. Um den Bewirtungsbeleg zu bekommen musste ich dreimal nachfragen. Wer gutes Essen und guten Service bei diesen doch recht hohen Preisen erwartet sollte doch eher in etablierte Restaurants wie Chez Maurice gehen. ich gebe zwei Punkte weil das Ambiente schon superschick ist.
Die Location muss man unbedingt gesehen haben und bei einem ersten Besuch würde ich dies auch mit einem Essen verbinden, auch wenn meine Kritik hierfür nicht besonders gut ausfällt. Einmal kann man das schon machen.
Wir hatten einen Tisch reserviert und haben voller Spannung das Essen erwartet. Ich kann jedem nur raten, vorher eine Currywurst oder was anderes einzuwerfen: Von den Portionen wird man nicht satt (und das ist doch eigentlich schon der Sinn von Essen gehen) und leider hält sich auch das Geschmackserlebnis im Rahmen. Irgendwie hat bei allem der letzte Pfiff gefehlt. Die Soße zum Fleisch ohne Kontur, das Pastinakenpuree einfach nur süß, usw. Der Hauswein, ein Syrah dagegen hat uns sehr gut geschmeckt. Der Service war auch sehr gut und sehr nett.
Schon während wir gegessen haben, hat im hinteren Teil des Saales ein DJ Position bezogen und mit auflegen begonnen. Wir haben uns dann entschieden, erstmal die Location zu wechseln. TIPP: Wenn man hinten rausgeht, also nicht zum Haupteingang, erhält man einen Stempel und kann dann später wiederkommen.
Die Musik war so lala … im Kuppelsaal schlimme Musik á la Hitparaden-Karte, im Nebensaal konturloses Einerlei um einem jeden zu gefallen. Das Publikum gemischt, alles da von 20 – 50. Ich vergebe trotzdem 4 Punkte, einfach weil die Location so cool ist.
Mandarine0711 Ich seh das anders. Ich finde schon, dass auch die Location bewertet werden sollte. Und ich glaube auch, dass ich was essen betrifft SEEEEEHHHHR anspruchsvoll bin, da ich selbst leidenschaftlich gerne koche. Die meisten dürften mit dem Essen rund um zufrieden sein.
4 März 2010
Sascha Rehlinger Ich sehe das ähnlich...Ambiente, Service UND Essen gehören zusammen....ich bewerte hier auch nicht ausschliesslich das Essen...ich denke ich werde das Rodeo ausprobieren...
14 September 2010
Mein Lieblingsclub in der Stadt zur Zeit. (Sep.09-Dez.09) Im Restaurant war ich noch nicht. Aber in welchem Club in Berlin kann man noch auf den Tischen tanzen, ich habs getan und es war ein super lustiger Abend. Viele kleine Räume um Spass zu haben. Dreimal war ich da und dreimal war es ein geiler Abend. Hoffe es bleibt so.
War schon einige Male da und gerade die letzten Tage mit mehreren Freunden. Ich find es hier sowieso Klasse und meine Freunde waren geflashed von dem Abend. Hatten ein leckeres Menue, dazu ein tolle Liveperformance auf der Bühne und später einen geilen Clubabend. Sind zwar schon kurz vor drei gegangen aber nach 6 Stunden Rodeo waren wir auch echt geschafft. Ich kann nur positiv von dem Laden sprechen und werde, wenn ich in Berlin bin, da noch öfter abrocken. TOP !!!
Ich hatte zunächst aufgrund der durchwachsenen Kritiken hier Bedenken, aber zum Glück war das unberechtigt: das Essen war sehr gut, der - in unserem Falle neuseeländische - Service aufmerksam und zauberhaft. Es gibt allerdings folgendes zu beachten: dies ist - wegen der Tischanordnung und der Geräuschkulisse - kein Restaurant für ein intimes Dinner zu zweit. Und es ist m. E. kein Restaurant, das man ständig besuchen kann, sondern dann und wann - am besten mit Freunden und/oder Berlin-Besuchern, denn es bietet genau den "shabby chic", den man von Berlin erwartet.
Wie durch einen Schleier fällt durch den Niesel ein fahles Licht in die schmale, verlassene Straße. Nur die Schritte sonst lautloser, unter ihren Kapuzen geduckter Gestalten hallt dumpf über das nasse Pflaster. Bis sie vor einem schmiedeeisernen Gitter zu einem weiten, von der Straße aus kaum wahrnehmbaren Hof verstummen. Nach einer lautlosen Weile schält sich aus einer schwarzen, von der Nacht verschluckten Limousine ein schwarzer Schatten mit zwei weißen wie Irrlichtern leuchtenden Augäpfeln. Schweigend öffnet sich das Tor und die Gruppe überquert den gepflasterten Hof auf ein großes leerstehendes, den halben Platz umfassendes Gebäude zu. Sie treten durch eine unscheinbare, unverschlossene Tür in ein schmales heruntergekommenes, schwach beleuchtetes Treppenhaus. Von oben dringen undeutlich Geräusche, bis sie vor eine Metalltür gelangen, aus der Stimmen zu ihnen dringen.
Wären wir im Film erwarteten uns hinter der Tür eine handvoll Männer mit gezückten Kanonen, Rauschgift, Banknoten, beim Kartenspiel oder Spaghetti essend. Wir aber betreten Räume, die nach einer renovierungsbedürftigen kleinbürgerlichen Wohnung mit Mustertapeten, in der verzogene, selbstgefällige Jugendliche, die schon zuviel getrunken haben, eine Party feiern. Am besten gefällt sich der Discjockey, der sich in seiner Mädchenkleidung für so göttlich hält, das er fast zum Olymp abhebt. Leider ist die Musik, die ihn zu seinen multiplen Selbstberauschungs-Orgasmen führt, ausschließlich abgenudelte 80-er Jahre Mucke. Deren tanzbarster Höhepunkt mit AC/DCs Hells Bells erreicht war.
Schade, die Räumlichkeiten sind eigentlich ganz gut.
Vielleicht haben wir nur den falschen Tag erwischt.
Toller Abend in einer tollen Location! Waren zuerst zum essen da und waren von den Speisen bereits sehr angetan. Der Service war wirklich freundlich. Anschließend haben wir noch die verschiedenen Bar´s und auch die Tanzmöglichkeiten getestet. Auch hier kann man nur positives berichten. Die Location mit der Kuppel ist absolut zu empfehlen.
Türsteher entscheidtet über deine Haare ob kurz oder lang man sagt einfach du ich glaube das wird heute nichts für dich geiler Service sehr trauig aber war nicht empfehlens wert
Das Essen im Rodeo ist hervorragend und das Ambiente etwas ganz besonderes. Leider ist es in der letzten Zeit etwas zu posh...
Exclusivität sieht anders aus!
Große Erwartung ....wurden enttäuscht!
- Ein Besuch im Rodeo - Restaurant -
Die Location überzeugt auf den ersten Blick. Chic essen in einem herrlichen Ambiente. Da nimmt man auch die gehobenen Preise in Kauf. Doch wenn man ein Edelrestaurant sein will, muss alles stimmen. Der Service ließ leider total zu wünschen übrig. Das Personal war zwar freundlich aber nicht professionell genug Problemsituationen zu meistern. Das fing bei der Bestellung an: Speisen wurden durcheinander gehauen und verwechselt. Dann STUNDENLANGES Warten auf die einzelnen Gänge. Dann wieder Verwechslungen....also so langsam wurde es unentspannt. Man könnte ja für die Unannehmlichkeiten einen Prosecco oä aufs Haus bringen oder sich professionell dem Tadel des Gastes stellen. Aber NEIN. Eine völlig hilflose Servicekraft versuchte sich durch den Abend zu kämpfen. SCHADE!
Das Essen an sich war aber in Ordnung.
An der Garderobe haben wir als Gäste dann ewig auf Personal gewartet. Trotz Bitten kam niemand, um uns die Jacken und Mäntel zu bringen. Nach 10 Min sind wir einfach selber rein.
Was noch ärgerlich war, dass ich meine Geldbörse an dem Abend dort verloren hatte. Am nächsten Tag wurde dies trotz mehrfacher Anrufe völlig ignoriert. Klar lag es noch am gleichen Platz. Niemand hatte sich Zeit genommen mal kurz nachzuschauen. "Danke" nochmal!!!
Fazit: Ambiente chic, Essen ok, Service enttäuschend: Preis - Leistung stimmt nicht überein - komme NICHT wieder!
EXCLUSIVITÄT SIEHT ANDERS AUS!
Kannte den Laden von einer Firmenfeier und muss sagen, dass Ambiente überzeugt. Doch leider ist das auch schon alles.
Eine kleine Geburtstagsfeier unter Freunden endete enttäuschend. Das Essen war zwar erstklasig, aber zu wenig. Und wenn man 2 Stunden auf den Hauptgang wartet, überzeugt auch keine exquisite Küche. Die Kellnerin war leider überfordert, nahm Bestellungen falsch auf und ließ uns wiederum 30 min. auf dem Cappuccino danach warten. Wäre der auf's Haus gegangen, wäre es ein kleiner Trost gewesen.
Fazit: Wieder so ein "Mehr Schein als Sein" Mitte Ding. Bei so einem Laden sollte alles passen.
Schade!
Das Restaurant ist ein einziges Understatement: Keine Leuchttafel, keine Speisenkarte oder großflächige Werbung machen auf die versteckte, vernarbte Schönheit aufmerksam.
Durch ein abweisendes Metalltor , über einen Hof, mit parkenden Autos und Büroräumlichkeiten gesäumt ,gelangt man zum alten Postfuhramt. Die Stallungen und der ursprüngliche Zweck sind noch gut zu erkennen.
Die Szenerie ist typisch für Berlin: Außenmauern mit Graffitis und Einschusslöchern aus dem 2. Weltkrieg. Im Erdgeschoss befindet sich um die Ecke der Pizzastrich, seines Zeichens ein sehr guter, gemütlich-szeniger Italiener.
Doch zurück zum Rodeo: Über eine alte Steintreppe an Wandkritzeleien auf altem Putz entlang gelangt man ins Obergeschoss. Das Licht ist wohlig warm und verströmt eine heimelige Atmosphäre. Der Service: Freundlich bei der Begrüßung, angenehm korrekt und herzlich. Die Garderobe kümmert sich um die Mäntel, der Restaurantleiter um uns.
An einer in dunklen Rot-Tönen gehaltenen Smokerslounge vorbei geht es in den atemberaubenden Saal: Gefühlte 30 Meter Deckenhöhe, mit Stuck reich verzierte Wände die zu einer gigantischen Kuppel zusammenlaufen.
Die Farbe blättert von den Steinen, alles wirkt wie im Verfall begriffen. Wie sang Blixa Bargeld schon 1980 im Stück „Ich steh auf Berlin“ so passend:
„Ich steh auf Zerfall, ich steh auf Niedergang, ich steh auf Ende.“
Die Karte ist nach drei Themenfeldern gegliedert: Terra (=Erde: Fleischgerichte), Aqua(=Wasser: Fisch) und Ignis (=Feuer: Für die Freunde der vegetarischen Ernährung) und wechselt monatlich.
Das Essen: Perfekt.
Als Amuse-Bouche reicht man uns einen warmen Ziegenkäse mit kleinem Salat. Sehr fein, sehr frisch – so kann es weitergehen.
Das Steak ist von hervorragender Qualität, Speckbohnen und Kartoffelgratin absolut gelungen.
Die Weinempfehlung des Service harmoniert ausgezeichnet mit dem zarten Rindfleisch.
Das Dessert ist ein warmer, dunkler Schokoladen-Nougatkuchen im Glas an Zwergorangenragout und weißem Schokoladenparfait.
Ein Genuss! Die Küche versteht ihr Handwerk.
Fazit: Vom Ambiente gibt es selbst in Berlin keinen vergleichbaren Ort.
An den Wochenenden werden in dem verwinkelten Gebäude regelmäßig Parties veranstaltet.
Das Rodeo ist sicher nicht für Jedermann. Szenegänger, Genießer mit offenem Geist und Reisende, die das „echte“ Berlin suchen sind jederzeit willkommen.
esthersternchen Na, wenn der Beitrag nicht vom Besitzer des Restaurants persönlich verfasst wurde....
2 März 2010
It is a beautiful place and the music is typical berlinese electro schlock. Not bad if you’re into that sort of thing. One thing that killed it for me: I was asked to remove my headscarf at the door. If you don’t mind patronizing an establishment where religious discrimination is part of its door policy, then this is the place for you. By the way, I’m not even muslim, I happened to be cold that night. Also, if you don’t care about such matters in general because you believe that it has nothing to do with you, this is also the place for you. Otherwise, I would think twice before paying money to hang out in such a place.
Ich war zum Essen dort. Restaurant mit übersichtlicher und exklusiver Karte und entsprechenden Preisen. Portionen dem Niveau entsprechend auch eher übersichtlich. Leider hatte ich mich für den Caesar Salad entschieden, da ich gelesen hatte er solle so gut sein. Aber irgendwie bekommt man das in dieser Stadt mit dem Dressing nicht hin, wieder ein Fehlversuch. Der Salat war ziemlich pampig von schwerem Dressing, geschmacklich okay, aber halt kein Caesar! Mein Begleiter war nach seinem teuren Hauptgericht noch hungrig. Aber die wundervolle Location entschädigt für vieles. Publikum im Restaurant sehr schick, einige Abendkleider, viele Anzüge, viele verschiedene Sprachen. Die Karte ist aber leider nur in Auszügen auf Englisch erhältlich, schlecht bei soviel internationalem Publikum. Der Club dann mit ganz anderem Publikum- jung, hipp, berlinerisch. Gemischte Gefühle…
Kennt noch jemand das alte Rockit an der Karl-Marx-Straße in Neuköln? Wo sie in einem abgeranzten Laden Gitarrenrock gespielt haben, und wo trotzdem Dienstags und Donnerstags die schönsten Mädchen der Stadt tanzten? Mit Headbanging und so? Da ging echt die Post ab. “Break on through to the other side”. Und tatsächlich, den Song spielen sie auch hier im Rodeo in einem der abgeranzten Seitenräume, und die Leute flippen aus.
Aber berichten wie besser von Anfang an. Eigentlich sind wir wegen des Essens hier und haben einen Tisch um Neun reserviert. In der Auguststraße begegnen wir drei überforderten Wessies, die auch im Rodeo reserviert haben, aber den Eingang nicht finden. Dabei ist es ganz einfach. Ab in den Hinterhof des Postfuhramts, dann alle Türen probieren, die offenen führen in den Laden. Nur der Wessie wundert sich, weil ihm Schilder fehlen und nichts gestrichen ist. Innen ist dann der Raum unter der schönen Kuppel wirklich eine kleine Erleuchtung - auch wenn es hier eigentlich dunkel ist und die Akkustik auch besser sein könnte. Aber viel besser kann man dennoch nicht sitzen als unter dieser leicht verfallenen Pracht, die auch als Kulisse für einen Berlinfilm dienen könnte. Zwar sind die Tische eng gestellt, und es gibt keine Fenster nach draußen, keinen Ausblick in die Berliner Nacht wie in anderen Inspots, aber hier braucht man das nicht. Denn nicht nur die Kuppel aus wilhelminischen Zeiten ist schön. Auch die anderen Gäste sind es. Hier sitzen heute Abend praktisch ausschließlich weibliche und männliche Schönheiten oder solche Leute, die das Thema Selbstdarstellung schon seit Jahren erfolgreich zum Lebensinhalt gemacht haben. Elegant ist das alles hier. Trotz absichtlich ungestrichener Wände.
Das Essen ist auch eine positive Überrauschung. Ein gelungener Caesar Salad mit Pute, die endlich mal nicht trocken und geschmacklos ist. Ente, als Entenleberpastete und dann auch noch geräuchert auf Linsen, die ein erster Höhepunkt sind. Nicht billig, sondern gut. Dann wirklich gute Filetsteaks. Der Nachtisch ist ein Creme Brulee. Auch klasse, vor allem das dunkle Mouse au Chocolat als kleine Beilage. Dazu eine Flasche Wein, ein Primitivo, macht alles zusammen ca. 120 Euro für zwei Gäste inklusive Cafe, Wassser und Trinkgeld. Angemessen für die Qualität. Hochpreisiges Essen zu hochklassiger Umgebung.
Und jetzt kommt das wirklich gute: Während in anderen Dinnerclubs wie dem Felix oder dem Bangaloo nach dem Essen die Teenies den Laden stürmen und das mit der Stimmung der Erwachsenen schnell bergab geht, hält hier der Laden die Qualität. Die Cubgäste passen zu den Gästen des Restaurants. Es gibt eigentlich keinen Bruch. Nur dass sich jetzt auch die Seitenräume beleben, weitere Bars öffnen und zu der coolen Musik im Hauptraum unter der Kuppel (gut gemacht, Henrik) auch noch die oben beschriebene Action in einer separaten Tanzfläche folgt. Mein Gott, haben wir hier Spaß.
“Smells like teen spirit”. Ist aber auch ein Vergnügen für Erwachsene.
evalotta Her mit den Rock it Erinnerungen...als ehemaligen echte wessi hab ich echt seit zig Jahren. Schwierigkeiten meinen Rock und Pop laden a la Rock it zu finden. Kleine tanzflaeche, usw erwuenscht. Bitte schickt mir eure Infos.
Ich muss endlich wieder richtig tanzen.
28 Mai 2010
stativision das rock it hat doch in der schönhauser wieder aufgemacht. schonmal da gewesen?
29 Mai 2010






