Berlin, Deutschland

Rodeo Berlin

Dieser beschauliche Laden hat Lieblingsschuhladen-Potenzial. Er hebt sich durch die nteranderem farbenfrohe und

Adresse: Auguststraße 5a, 10117 Berlin

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Besitzer: Doppelleben

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lepalmier

lepalmier (20.03.2008) 4

“Der Laden ist doch schon durch!” und “Da gehen doch nur noch Brandenburger und Touris hin!” hörte ich des öfteren über das Rodeo. Wobei ich vielen derer, die sich so äußern, unterstelle, dass sie sich selbst jahrelang angestrengt einen cosmopoliten Anstrich verliehen haben, um ihre eigene kleinbürgerliche Herkunft zu kaschieren. Aber sei es drum, ich wollte mir mein eigenes Bild verschaffen und mich stören einige “normale” Menschen überhaupt nicht beim Feiern.

So kam es dass wir nach der Modenschau einer Bremer Großbrauerei, auf der wir relativ unspektakuläre Mode gesehen haben und von diversen C-Promis gesehen wurden, aufbrachen ins Rodeo. Die Türsteher am Tor zum Hof simulierten eine Selektion, die für mich undurchschaubaren Kriterien folgte. Wir kamen aus irgendeinem Grund hindurch, schritten über den großen Innenhof zu dem einzig rot erleuchteten Punkt, um dann doch in einer Warteschlange im Treppenhaus zu landen. In den zehn Minuten bis zum Eingang im ersten Stock konnte man sich schonmal umschauen. Drei holländisch sprechende Mädchen, ein paar Berlin-Mitte-Boys und tatsächlich viele eher unscheinbare Figuren. Wir (mein Besuch aus Hamburg und ich) setzten das Durchschnittsalter im Treppenhaus jedenfalls deutlich herauf und waren gespannt was uns hinter der Tür zum alten Postfuhramt erwartete.

An der Garderobe empfing uns zunächst eine sehr feminine Person mit Y-Chromosom und gleich danach eine herrlich pöbelne Toilettendame. Das Personal machte mir schonmal großen Spaß! Nun aber auf an die Bar … und … Wow. Unerwartet öffnete sich der Raum zu einer großen Kuppel unter der sich noch die Reste des wohl zuvor angebotenen Menüs und eine große Bar befanden. Da mein Besuch aus der Hansestadt war und wir an dem Abend schon Bierbrause gewohnt waren, gab es erstmal ein gepflegtes Astra auf die Hand. So ausgestattet ging es durch die diversen Räume in die sich Bars, Sitzecken und die winzige Tanzfläche drängten. Hinter dem Pult versuchte sich ein Viva-Moderator der ersten Stunde und kredenzte einen kunterbunten Mix aus zum Teil etwas zu radiotauglicher Popmusik. Als er aber die Soul und Raregroove Ecke in seinem Plattencase entdeckte, konnte ich nicht umhin auch ein wenig mit dem Popo zu wackeln. Ich fühlte mich ganz schön eingerostet und auch die Biere hatten erste Auswirkungen. Vermutlich sah ich aus wie ein Rentner mit Hüftdysplasie, aber die zum Teil blutjungen Damen schien das nicht zu stören, im Gegenteil. Ich war inmitten eines lächelnden Tanzrituales gefangen, bei dem seltsamer Weise nicht der Gockel balzte, sondern die Hühner…?!? Da mich zuhause aber bereits die hübscheste von allen erwartete, lies ich die Avancen unerwidert aber das Ego des alten Mannes jubilierte.

Danach wurde ich diversen Personen vorgestellt, nette Gespräche haben sich eingestellt und begleitend wurde die eine oder andere Gerstenkaltschale mit dem Herzanker auf der Pulle vernichtet und bei der charmanten Klofee weggestellt. Ich durfte mal wieder einen der wenigen “echten” Berliner kennenlernen und trotz der meist doch relativ grauen Mäuse gab es auch immer wieder Paradiesvögel zu betrachten. Insgesamt eine gute Melange an Menschen.

Der “so hip it hurts” Charakter ist vielleicht verloren gegangen und unser aller Karl wird hier wohl auch nicht mehr hindurch fächeln, aber einen spaßigen Abend mit netten und unkomplizierten Leuten kann man hier auf jeden Fall noch verbringen. Das Essen werde ich demnächst auch probieren, allein schon um mir beim nächsten Mal die Steherei im Treppenhaus zu sparen…

P.S.: Das oben erwähnte Astra kostet übrigens dreifufzich inner Knolle. Gilt das in Berlin schon als Import Bier, oder wie ist dieser Preis zu erklären…?

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el_Borro

el_Borro (29.02.2008) 4

yo, letztes wochenende freitag abends im rodeo gewesen. natürlich reserviert und den eingang auch sofort gefunden, obwohl der taxifahrer adressemässig keine blassen schimmer hatte, naja hat dann halt die uhr ausgemacht bis wir da waren, sehr nett und korrekt.
die location schon mal sehr geil, so n riesiger alter kuppelsaal mit ner tierisch hohen decke, irgendwie kirchenmässig, alles düster und alt und viel kerzen und rotes licht und so, macht ne gute stimmung. live band gabs auch noch, so jazz-zeugs glaube ich. auch vom publikum her wars lustig, viele feierwütige russen mit fett asche und monster-aufgebretzelten mädels an bord, geil und macht stimmung, nicht so ne jämmerlichen schnarchtaschen wie sonst wo. das macht laune da mach ich mit.
das essen war bis auf eine ausnahme super: vorweg hatten wir ne kleine(!) portion scampis (19,90), war in real ne riesenportion und wir mussten zu dritt dran arbeiten bis wir den fisch von der backe hatten, also sehr zu empfehlen, frisch und lecker. ne kollegin hatte tortelini mit frischen trüffeln, war nur teuer und nicht so der megahit, den eigentlich sehr präsenenten trüffel-geschmack hat man nicht so wahrgenommen, ansonsten lala. als hauptgang hatten wir alle drei das filet vom ochsen, 2x groß (300gr. zu 33 euro?) und 1x klein fürn zwannie glaube ich. das fleisch war super und auch ne ordentlich portion, n riesen klotz mit 7cm höhe. auch unseren verschiedenen garwünschen wurde entsprochen und jeder hatte sein fleisch genau richtig aufm teller. ich wollte meins rare, und das hat richtig geblutet kann ich euch sagen, lecker.
tja, und was gabs fürn bier, astra für drei euro. was sagt man denn dazu? als HHer hätt ich gerne n berliner bier inhaliert, aber wat solls, ne knolle in einem intempel für drei euronen ist natürlich auch nicht zu verachten. was dagegen, nö!
extra-plus: die bedienung hat uns auf 3 bier eingeladen, weil es angeblich mit dem hauptgang so lange gedauert hätte, hat es aber garnicht, das bier haben wir trotzdem gerne angenommen. die bedienungen waren super locker und witzig, wir haben uns prima verstanden, echt angenehm.
nachm essen und dem ganzen bier sind wir dann nach nebenan in den club, lauter so katakomben-artige räume mit bars und dj und so, alles dunkel und derbe. hier gabs dann noch n paar drinks und man konnte mal eine rauchen.
ich sag mal so, für HHer verhältnisse sind das hier absolut korrekte preise, also absolut preiswert, gerade für so ne in-location.
fazit: zum reinkommen in eine lange nacht die richtige wahl!

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berlinergourmet (24.02.2008) 3

Früher war das Rodeo ein netter Laden, insbesondere Mittwochs am Steak-Tag. Inzwischen sind die Preise völlig überzogen (dafür kann ich auch im Borchardt essen) und da paßt dann die trashige Einrichtung leider nicht mehr dazu. Der Niedergang begann mit dem Besuch von Karl Lagerfeld zu seiner Fotoausstellung, seitdem ist das Rodeo zu bekannt und hat nachgelassen. Schade drum.

Nachtrag:
Das Essen und die Preise scheinen jetzt wieder ein wenig im Griff zu sein.

Die Parties am Freitag und Samstag sind dort meist unterhaltsam, mit viel jungem Publikum und einem kruden Musik-Mix. Ab drei Uhr wird eigentlich nur noch gebaggert. :-)

Dennoch: In letzter Zeit kann man sich durchaus ab und zu mal wieder ins Rodeo wagen.

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mabi3000 (03.02.2008) 2

Die Rio-Party im Rodeo im Rahmen des Wedding Dress Festivals konnte meine hohen Erwartungen nicht erfüllen. Los ging es mit ziemlich lächerlichen Türstehern, die nicht gemerkt haben, wie sie von dreisten Leuten an der Nase herumgeführt wurden (zu Recht, denn drinnen war noch viel Platz, wie sich gezeigt hat).
Die Location ist imposant, keine Frage. Aber dafür war der Sound grottenschlecht, die mickrige Anlage konnte den Kuppel-Saal nicht angemessen beschallen und war hilflos übersteuert. Und die Musik, die aufgelegt wurde (zumindest zwischen 3 und 5 Uhr) war auch sehr mässig. Zumindest im großen Saal, so dass sich alles auf dem kleinen Floor drängelte, wo es (Nu-)Rave-mässig abging.
Wirklich unterhaltsam war lediglich Maximilian Hecker in einem winzig kleinen Nebenraum, der oben ohne Schnulzen und Schlager aufgelegt und diese kommentiert oder gar mitgesungen hat.

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azrael74 (25.10.2007) 3

Kenne den Rodeo Club nur von Abendveranstaltungen. Zweimal im Jahr findet dort unter der Woche eine Netzwerkparty der Berliner Internetszene statt. Mir gefallen vor allem die Räume. Besonders der große Kuppelsaal ist wunderschön. Das Essen war auch immer hervoragend. Weiß aber nicht, ob es zum Standardprogramm gehört. Insgesamt ist der Rodeo Club aber nur ein Club wie viele andere auch.

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Ruby (08.10.2007) 3

Nachdem ich einige sehr "geheimnisvolle" Beiträge über diesen Club gelesen hatte, wollte ich bei meinem letzten Berlinbesuch selbst erfahren was sich dahinter versteckt. Obwohl ich weder eine Einladung noch eine Reservierung hatte, wollte ich einfach mal schauen, ob man auch so reinkommt. Tatsächlich am Tor zwei Türsteher, die scheinbar total willkürlich Leute reinließen oder nicht. Bei mir fragte niemand nach einer Einladung, sondern nur nach der Anzahl meiner Begleiter. Da wir nur zu zweit waren, ließen sie uns rein. Dann einfach über den Parkplatz und Treppe hoch. Drin dachte ich zuerst, dass ich irgendwie Eintritt zahlen muss oder mir sonstwas ausdenken muss, aber es hat niemanden interessiert!?! Danach war es etwas enttäuschend - zwar viele hübsche Frauen, aber die Typen sehr durchschnittlich bis langweilig und älter. Auch musikalisch war es eine Ü30 bzw. back-to-the-90s party. Man kannte jedes Lied aus dem Radio. Naja vielleicht habe ich einen schlechten Tag erwischt, vielleicht aber sind die Tage dieses Ladens auch schon gezählt.

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ix_ (12.08.2007) 2

das konzept solcher clubs habe ich nie verstanden. man versucht auf der einen seite vor einem besuch möglichst viele hürden aufzubauen: spackige türsteher, versteckte, schilderlose, beinahe unfindbare lage, aussagelose webseite. auf der anderen seite bemüht man sich beinahe arschkriecherisch um die klientel die man sich als zielgruppe ausgesucht hat, promis, pseudopromis, werbe- und medienfuzzis und mitte-schnitten die so tun als hätten sie unglaublich viel kohle. die sollen dann alle rumerzählen wie toll der laden ist und ihn so als geheimtipp qualifizieren.

keine ahnung ob ich zur zielgruppe gehöre, aber als ich einmal auf einladung im rodeo-club war, fand ich alles ziemlich mittelmässig. die einzige besonderheit war, dass man keine laufkundschaft sah. alles andere, die küche, die bedienung, die drinks, die toiletten, das ambiente: durchschnitt, nichts was es in berlin oder in mitte massenhaft auch anderswo gibt.

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christianhenk (05.07.2007) 2

Ich war enttäuscht vom Essen und dem Umfeld. Die Auswahl an Gerichten ist extrem klein (was ja okay sein kann) aber dann sollte es wenigstens abwechslungsreich sein. AUf jeden Fall sollte man nicht die selben Beilagen mit unterschiedlichem Fleisch servieren und die Bedienung sollte wissen wenn von den 5 Gerichten auf der Karte auch noch welche völlig falsch auf der Karte stehen.

Die Kuppel ist nett aber der Weg dahin (oder besser die Suche danach) ist dann doch eher abturnend und auch das Inventar & Mobiliar passt nicht. Bleibt wohl beim einmaligen Besuch.

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melmak

melmak (25.06.2007) 3

Aufgrund der Berichte hier und einer persönlichen Empfehlung wollten wir dort speisen!

Erstes Problem: der Laden befindet sich in einem großen Hinterhof, es gibt keinen Hinweis darauf, man läuft einfach quer über den Hof, in eine Tür rein, zwei Stockwerke hoch, ignoriert das Schild "Nur für Mitglieder" und steht vor dem Empfang.

Zweites Problem: dort wird einem gesagt das man 2-3 Tgae vorher reservieren sollte.

Und damit endet mein Bericht und das ist die Lehre daraus: reservieren! :-)

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RodeoClub (15.05.2007) 3

Hallo;
nun, ich muss den kleinen Beitrag ein wenig berichtigen.
Der in diesem Artikel beschiebene Laden im alten Postfuhramt firmiert unter dem Titel eRlebniss GmbH und sollte nicht mit dem öfters genannten „Rodeo Club e.V.” verwechselt werden! (altes Postfuramt = „eRlebniss Gmbh”, mit dem „R” als Logo; Pappelallee 15 = „Rodeo Club e.V.” mit dem Rodeo Club logo, und der www.rodeo-club.net Webseite)


Die Geschichte des Rodeo Clubs e.V. begann noch vor der sehr bekannt gewordenen Location in der Kastanienallee, nur das der "Rodeo Club e.V." nie! in das alte Postfuramt gezogen ist, sondern nach dem Auszug aus der Kastanienallee 1, im Sommer 2005 für 1 1/2 Jahre pausierte.

Seid einem Monat ist der Verein aber wieder aktiv geworden und ist in die Pappelallee 15 gezogen um dort jeden Donnerstag, im alten charme! Kunst, Essen und Party unter die Mitglieder! zu mischen.

ich möchte aber hiermit nicht anderen ausreden wollen ins Postfuramt zu gehen, denn was sonnst hier genannt ist stimmt durchaus, aber auch nur für das mittlerweile in Berlin recht bekannt Postfuhramt!

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rodeo (24.04.2007) 5

Nicht nur wegen der Namensähnlichkeit bin ich gern Gast hier, auch wegen der typisch Berliner Szene die man hier trifft

alle sind da !

ein Geheimtipp ist es vom Bekanntheitsgrad aber leider nicht mehr

trotzdem cool !!!

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volver (24.03.2007) 3


Der Rodeo Club ist Berlins derzeitiger Mega-Tipp (Geheim!!!)

Diverse Prominenz gibt sich in diesem Club ihr Stelldichein.

David LaChapelle fliegt schon mal kurz aus den Staaten ein um seine Vernissage zu eröffnen und Lagerfeld und Wowereit speisen im hippen Ambiente

Trotz der außergewöhnlichen und hervorstechenden Lage lässt sich der Club kaum finden - kein Schild weist den Eingang und so kann ohnehin nur Clubmitglied den Einlass auf der Rückseite finden.

Des Ansturms wegen und der Clubmitgliedschaft ist eine Tischreservierung obligat.

Ab 20 Uhr kann dann mit dem erlauchten Publikum gemeinsam das dreigängige Menü eingenommen werden. Im Anschluss wird getanzt, gefeiert was das Zeug hält.

Fazit: Dublex Inc. geben dort am 31.04.2007 ein Konzert - alleine das ist ein Grund den opulenten Kuppelsaal mal zu bewundern.

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