Besitzer: Doppelleben
Kategorie: Nachtleben
Details: Clubs
06.04.2009
Ich war zum Essen dort. Restaurant mit übersichtlicher und exklusiver Karte und entsprechenden Preisen. Portionen dem Niveau entsprechend auch eher übersichtlich. Leider hatte ich mich für den Caesar Salad entschieden, da ich gelesen hatte er solle so gut sein. Aber irgendwie bekommt man das in dieser Stadt mit dem Dressing nicht hin, wieder ein Fehlversuch. Der Salat war ziemlich pampig von schwerem Dressing, geschmacklich okay, aber halt kein Caesar! Mein Begleiter war nach seinem teuren Hauptgericht noch hungrig. Aber die wundervolle Location entschädigt für vieles. Publikum im Restaurant sehr schick, einige Abendkleider, viele Anzüge, viele verschiedene Sprachen. Die Karte ist aber leider nur in Auszügen auf Englisch erhältlich, schlecht bei soviel internationalem Publikum. Der Club dann mit ganz anderem Publikum- jung, hipp, berlinerisch. Gemischte Gefühle…
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30.11.2008
Kennt noch jemand das alte Rockit an der Karl-Marx-Straße in Neuköln? Wo sie in einem abgeranzten Laden Gitarrenrock gespielt haben, und wo trotzdem Dienstags und Donnerstags die schönsten Mädchen der Stadt tanzten? Mit Headbanging und so? Da ging echt die Post ab. “Break on through to the other side”. Und tatsächlich, den Song spielen sie auch hier im Rodeo in einem der abgeranzten Seitenräume, und die Leute flippen aus.
Aber berichten wie besser von Anfang an. Eigentlich sind wir wegen des Essens hier und haben einen Tisch um Neun reserviert. In der Auguststraße begegnen wir drei überforderten Wessies, die auch im Rodeo reserviert haben, aber den Eingang nicht finden. Dabei ist es ganz einfach. Ab in den Hinterhof des Postfuhramts, dann alle Türen probieren, die offenen führen in den Laden. Nur der Wessie wundert sich, weil ihm Schilder fehlen und nichts gestrichen ist. Innen ist dann der Raum unter der schönen Kuppel wirklich eine kleine Erleuchtung - auch wenn es hier eigentlich dunkel ist und die Akkustik auch besser sein könnte. Aber viel besser kann man dennoch nicht sitzen als unter dieser leicht verfallenen Pracht, die auch als Kulisse für einen Berlinfilm dienen könnte. Zwar sind die Tische eng gestellt, und es gibt keine Fenster nach draußen, keinen Ausblick in die Berliner Nacht wie in anderen Inspots, aber hier braucht man das nicht. Denn nicht nur die Kuppel aus wilhelminischen Zeiten ist schön. Auch die anderen Gäste sind es. Hier sitzen heute Abend praktisch ausschließlich weibliche und männliche Schönheiten oder solche Leute, die das Thema Selbstdarstellung schon seit Jahren erfolgreich zum Lebensinhalt gemacht haben. Elegant ist das alles hier. Trotz absichtlich ungestrichener Wände.
Das Essen ist auch eine positive Überrauschung. Ein gelungener Caesar Salad mit Pute, die endlich mal nicht trocken und geschmacklos ist. Ente, als Entenleberpastete und dann auch noch geräuchert auf Linsen, die ein erster Höhepunkt sind. Nicht billig, sondern gut. Dann wirklich gute Filetsteaks. Der Nachtisch ist ein Creme Brulee. Auch klasse, vor allem das dunkle Mouse au Chocolat als kleine Beilage. Dazu eine Flasche Wein, ein Primitivo, macht alles zusammen ca. 120 Euro für zwei Gäste inklusive Cafe, Wassser und Trinkgeld. Angemessen für die Qualität. Hochpreisiges Essen zu hochklassiger Umgebung.
Und jetzt kommt das wirklich gute: Während in anderen Dinnerclubs wie dem Felix oder dem Bangaloo nach dem Essen die Teenies den Laden stürmen und das mit der Stimmung der Erwachsenen schnell bergab geht, hält hier der Laden die Qualität. Die Cubgäste passen zu den Gästen des Restaurants. Es gibt eigentlich keinen Bruch. Nur dass sich jetzt auch die Seitenräume beleben, weitere Bars öffnen und zu der coolen Musik im Hauptraum unter der Kuppel (gut gemacht, Henrik) auch noch die oben beschriebene Action in einer separaten Tanzfläche folgt. Mein Gott, haben wir hier Spaß.
“Smells like teen spirit”. Ist aber auch ein Vergnügen für Erwachsene.
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19.11.2008
Früher, als das noch keine Eventlocation war, feierten dort dröge Anwälte und Jurastudenten in merkwürdig gestreiften Hemden mit den schönsten Frauen und dem schlechtesten Bier der Stadt unter einer wunderbaren Kuppel ihre Abiparty nach. Dass hier absolut garnichts zusammenpasste hat den Laden letztlich irgendwie charmant gemacht, auch wenn man immer erst nach dem Essen kam, und trotzdem früh ging. Ich war jetzt allerdings lange nicht mehr da, und habe mir sagen lassen, man bräuchte dort auch nicht mehr hingehen.
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27.09.2008
Ich war schon des Öfteren im Rodeo.
Und zur Türpolitik: Ich konnte keine erkennen. Der schwarze Mann am Tor hat jeden reingelassen, auch nachdem ich mich zuvor 10 Minuten über ihn halbtot gelacht hatte, da ich ihn in der Dunkelheit nicht gesehen hatte und er mich ansprach und ich mich daraufhin sehr erschrak (natürlich alles nicht ganz nüchtern)... hehe
Drinen: Super Dekor. Kronleuchter, Kerzen, Tische + weiße Tischdecken und ein anderer Dancefloor.
Musik: Leider über Britney, Christina und Alicia alles was die Charts so hergeben. Vielleicht gibt es auch andere Abende mit 'besserer’ Musik??? Das wäre wünschenswert.
Publikum: So zwischen 25 und 35, zwei vermeintliche GZSZ Stars waren auch dabei.
Schöner Club, würde aber aufgrund der Musik nicht mehr hingehen. Eintritt war günstig für Mitte. 8 Euro.
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29.08.2008
Club ganz interessant, Preise eher oberes Preislevel, Türpolitik seltsam (soll wohl Eindruck schinden). Insgesamt zu empfehlen, wenn man in der Gegend unterwegs ist, aber nicht zum gezielten Ansteuern.
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19.08.2008
Ja, ja, die Location macht’s — eindeutig. Und eigentlich kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ist wirklich bombastisch, der abgerockte Chic einer pompösen Ost-Post. Sowas hamwa hier in HH wirklich nicht! Und juchu, wir sind reingekommen (soll ja manchmal nicht so einfach sein). Aber wir hatten noch eine Freundin dabei, die Willens war, einen guten Kumpel, der irgendjemanden kannte, mitten in der Nacht anzurufen, damit alles glatt geht. War aber gar nicht nötig und sie erwischte ihn ohnehin irgendwo in Südfrankreich oder so.
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11.08.2008
Ein wirklich cooler Club. An einem Metalltor zu einem Innenhof eines riesigen heruntergekommen Altbaus steht ein Türsteher (dessen Gnade wir getroffen haben). Der Club ist natürlich auch unrenoviert. Die Musik ist sehr gut, das Publikum szenig schick. Als Hamburger zu Besuch in der Hauptstadt genau das, was man gesucht hat.
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11.08.2008
Lässiger Club mit Restaurant in schönen alten Gemäuern. Coole Musik und gute Mischung von Leuten (Altersgruppe ab 20 bis ca. Mitte 40). Hoffentlich dauert es noch lange bis auch dieses alte Gebäude saniert wird. Und Ralllle hat Recht: Was uns Hamburgern ja normalerweise ganz gut gelingt, klappte dieses Mal nicht - wir hatten dem Laden ausnahmsweise nichts Entsprechendes entgegenzusetzen.
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29.01.2008 (aktualisiert am 20.03.2008)
“Der Laden ist doch schon durch!” und “Da gehen doch nur noch Brandenburger und Touris hin!” hörte ich des öfteren über das Rodeo. Wobei ich vielen derer, die sich so äußern, unterstelle, dass sie sich selbst jahrelang angestrengt einen cosmopoliten Anstrich verliehen haben, um ihre eigene kleinbürgerliche Herkunft zu kaschieren. Aber sei es drum, ich wollte mir mein eigenes Bild verschaffen und mich stören einige “normale” Menschen überhaupt nicht beim Feiern.
So kam es dass wir nach der Modenschau einer Bremer Großbrauerei, auf der wir relativ unspektakuläre Mode gesehen haben und von diversen C-Promis gesehen wurden, aufbrachen ins Rodeo. Die Türsteher am Tor zum Hof simulierten eine Selektion, die für mich undurchschaubaren Kriterien folgte. Wir kamen aus irgendeinem Grund hindurch, schritten über den großen Innenhof zu dem einzig rot erleuchteten Punkt, um dann doch in einer Warteschlange im Treppenhaus zu landen. In den zehn Minuten bis zum Eingang im ersten Stock konnte man sich schonmal umschauen. Drei holländisch sprechende Mädchen, ein paar Berlin-Mitte-Boys und tatsächlich viele eher unscheinbare Figuren. Wir (mein Besuch aus Hamburg und ich) setzten das Durchschnittsalter im Treppenhaus jedenfalls deutlich herauf und waren gespannt was uns hinter der Tür zum alten Postfuhramt erwartete.
An der Garderobe empfing uns zunächst eine sehr feminine Person mit Y-Chromosom und gleich danach eine herrlich pöbelne Toilettendame. Das Personal machte mir schonmal großen Spaß! Nun aber auf an die Bar … und … Wow. Unerwartet öffnete sich der Raum zu einer großen Kuppel unter der sich noch die Reste des wohl zuvor angebotenen Menüs und eine große Bar befanden. Da mein Besuch aus der Hansestadt war und wir an dem Abend schon Bierbrause gewohnt waren, gab es erstmal ein gepflegtes Astra auf die Hand. So ausgestattet ging es durch die diversen Räume in die sich Bars, Sitzecken und die winzige Tanzfläche drängten. Hinter dem Pult versuchte sich ein Viva-Moderator der ersten Stunde und kredenzte einen kunterbunten Mix aus zum Teil etwas zu radiotauglicher Popmusik. Als er aber die Soul und Raregroove Ecke in seinem Plattencase entdeckte, konnte ich nicht umhin auch ein wenig mit dem Popo zu wackeln. Ich fühlte mich ganz schön eingerostet und auch die Biere hatten erste Auswirkungen. Vermutlich sah ich aus wie ein Rentner mit Hüftdysplasie, aber die zum Teil blutjungen Damen schien das nicht zu stören, im Gegenteil. Ich war inmitten eines lächelnden Tanzrituales gefangen, bei dem seltsamer Weise nicht der Gockel balzte, sondern die Hühner…?!? Da mich zuhause aber bereits die hübscheste von allen erwartete, lies ich die Avancen unerwidert aber das Ego des alten Mannes jubilierte.
Danach wurde ich diversen Personen vorgestellt, nette Gespräche haben sich eingestellt und begleitend wurde die eine oder andere Gerstenkaltschale mit dem Herzanker auf der Pulle vernichtet und bei der charmanten Klofee weggestellt. Ich durfte mal wieder einen der wenigen “echten” Berliner kennenlernen und trotz der meist doch relativ grauen Mäuse gab es auch immer wieder Paradiesvögel zu betrachten. Insgesamt eine gute Melange an Menschen.
Der “so hip it hurts” Charakter ist vielleicht verloren gegangen und unser aller Karl wird hier wohl auch nicht mehr hindurch fächeln, aber einen spaßigen Abend mit netten und unkomplizierten Leuten kann man hier auf jeden Fall noch verbringen. Das Essen werde ich demnächst auch probieren, allein schon um mir beim nächsten Mal die Steherei im Treppenhaus zu sparen…
P.S.: Das oben erwähnte Astra kostet übrigens dreifufzich inner Knolle. Gilt das in Berlin schon als Import Bier, oder wie ist dieser Preis zu erklären…?
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29.02.2008
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26.06.2007 (aktualisiert am 24.02.2008)
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03.02.2008
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30.11.2007
Schöne, coole “Location”. Angeblich gutes Essen, das Bier jedenfalls schmeckt. Sehr gute DJs und sehr szeniges Publikum. Mir hats gefallen, muss da mal wieder hin in nächster Zeit. Auch sehr gut geeignet, um mit Berlin bei Nicht-Berlinern anzugeben…
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25.10.2007
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08.10.2007
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12.08.2007
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16.07.2007
der rodeo ritt war auch schon mal heftiger ;) insbesondere die mischung des publikums läßt doch was zu wünschen übrig.
trotzdem, schöne location, gute bartender und good music
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16.07.2007
donnerstag abend, pappelallee, kein parkplatz, mist noch ne runde um das ballhaus ost. halteverbot, ach egal! schnell, wir sind doch schon zu spät, wann gíbt es essen 21.00 /21.30. die uhr zeigt 22.00 . an der tür ein freundlicher empfang, schnell kärtchen ausgefüllt, noch nen stempel, ja wir haben reserviert, ja dann ist gut, wir laufen den gang entlang, etwas verwirrt an offenen toilettentüren und unrenovierten wänden und kühltruhen vorbei, bis wir vor einer kleinen bar landen und uns 2 aperitivs bestellen. schnell noch den barmann gefragt wo es zum essen geht. einer meute hungriger leute hinterher die treppe hinauf zum speisezimmer. da finden wir auch schon unseren platz auf omas couch und wir fühlen uns auch wie bei oma im wohnzimmer mit all unseren freunden und deren freunden, sogleich kommt unsere beste freundin mit der menükarte und wir strahlen über´s gesicht, selbst die hauptspeise klingt wie bei oma, die vorspeise hat unser lieblingscousin aus newyork kreiert und von tantchen aus london kommt das dessert. bei soviel wohlfühlgefühlen kann der abend mit der besten weisweinflasche des hauses beginnen. wir schmatzen dazu unser thunfisch sandwich, plaudern mit unseren tischnachbarn, lauschen der musik, schauen zwischendurch hinunter auf den ballsaal und warten freudig auf den schweinebraten, die knödel und das gemüse, schmatzen, plaudern, lauschen und gucken, noch mehr freunde treffen sich an der bar, es riecht nach espresso und dann kommt auch die nachspeise, eine sündige banoffee pie, entspannt und gutgelaunt wollen wir einfach nur in der couch versinken, vergessen die zeit, lauschen der musik, wollen wir tanzen? oder mit unserem cousin aus lasvegas black jack spielen? wir verlassen den speisesaal, vorbei an tanzenden freunden, zu beschwingt um die regeln am spieltisch zu lernen und entscheiden uns dann doch lieber für einen gutenacht drink an der bar, lauschen der musik…. wir kommen wieder sagen wir beim gehen.
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05.07.2007
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