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Las Palmas im Deutschen Haus, Ober-Ramstadt
- Kategorien:
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Spanische Restaurants Ober-Ramstadt
Restaurant Ober-Ramstadt - Adresse:
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Daniel-Bonin-Str. 6, Ortsteil Rohrbach, 64372 Ober-Ramstadt
06154 574149
- Website:
- Mehr Details:
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6 Beiträge zu Las Palmas im Deutschen Haus auf Deutsch
Gerade beim Einkaufen gesehen, inzwischen haben sie endgültig geschlossen.
[update 29.10.09] Seit die Köche aus dem inzwischen geschlossenen Las Palmas Darmstadt hier arbeiten schmeckt es uns leider nicht mehr besonders. Schwer zu sagen, woran es liegt, aber das Gesamtbild ist einfach nicht mehr so gut. Anders abgeschmeckt, teils etwas fettiger - schade. Damit von 5* auf 3* gefallen.
Man wird gleich mit selbstgemachter Aioli, Weißbrot Pepperonis und Oliven vom freundlichen Team begrüßt. Die Karte (siehe hier unten) hat eine große Auswahl an spanischen Spezialitäten, viel Fisch und einige ausgefallenere Fleischgerichte (z. B. Kaninchen). Wer es lieber rustikal mag, kann auch Schnitzel, Rumpsteak oder sogar Pizza bekommen. Fisch ist aber in jedem Fall empfehlenswert, vor allem die Scholle. Auf den Fotos ist das Filetsteak "Cazadora" (88) und Lammkotelett "Provencal" (96) zu sehen. Diesmal mit etwas viel Tiefkühlgemüse, sonst aber sehr lecker, auch die Bratkartoffeln! Den Salatteller gibt es übrigens zu jedem Hauptgericht - bei nicht all zuviel Hunger sollte man sich etwas zurückhalten ... ;)
Nach dem Essen und evtl. einem der leckeren Desserts bekommt man einen Schnaps aufs Haus (z. B. spanischer Weinbrand) oder einen Likör, wahlweise auch Kaffee.
Die Haupt-Gaststube ist mit 8 Tischen recht übersichtlich, aber es gibt ausreichend Nebenräume, um auch in großer Gesellschaft zu feiern und im Sommer gibt es sogar einen Biergarten im Hinterhof, in dem dann auch schon mal gegrillt wird.
Das Lokal gehört übrigens zum Las Palmas in Darmstadt und zum El Cid in Darmstadt.
Sehr empfehlenswert!
Eine einzige Katastrophe!
Waren vor 2 Monaten zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder dort essen. Beim ersten Mal war es ganz ok, aber dieses Mal...
Waren Sonntags zum Mittag essen dort. Die Besitzer haben eindeutig gewechselt, waren mit allem überfordert. Erst wurden wir wg. Platzmangel ins unbeheizte Hinterzimmer gesetzt, wo wir es ohne Mäntel nicht aushalten konnten. Auf unsere Getränke mussten wir bereits eine halbe Ewigkeit warten, auf das Essen tatsächlich geschlagene 2 Stunden! Hätten eigentlich aufstehen und gehen sollen. Denn was wir dann geboten bekamen, schoss den Vogel ab. Meine Fischplatte kostete fast 16 Euro und bestand nicht aus frischem, sondern aus billigem Tiefkühlfisch, der einfach mal kurz in die Fritteuse geworfen und dann die andere Hälfte in die Pfanne geschmissen wurde. Es hat nicht geschmeckt, der Service war eine Katastrophe und alles demnach vollkommen überteuert.
Hier haben sie mich definitiv zum letzten Mal gesehen! Soweit ich weiß, hat das Restaurant zwischenzeitlich auch geschlossen. Warum wohl...?
herrdings Ja, das Las Palmas gibt's nicht mehr. Das liegt allerdings meines Wissens nicht an der hier bemängleten Qualität, sondern daran, dass das Gebäude zum Verkauf steht und der Pachtvertrag nicht verlängert wurde. - Wir haben beim Las Palmas bis zuletzt regelmäßig Pizza und Salat geholt und beides war immer sehr gut. Auch fanden wir das Personal stets nett. Über die spanischen Gerichte kann ich nichts sagen, weil wir diese nicht probiert haben.
1 Juni 2011
[Update 2009] Wir waren 2009 noch mehrmals im Las Palmas, aber mir geht es wie Telakin: seit unser Lieblingskoch nicht mehr in der Küche steht, zieht es mich nicht mehr hierhin. Optisch sieht das Essen aus wie bislang, aber mir schmeckt es einfach nicht mehr. Schade.
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Hier gehe ich gerne essen, vor allem der Fisch ist immer lecker. Die Portionen sind üppig, mehr als ein Hauptgericht und die Hälfte des großen Beilagensalates schaffe ich normalerweise nicht.
Auch wenn man in großer Runde hier ist, findet eigentlich jeder eine passende Spezialität.
Die Preise sind ok, man kann im Sommer schön draußen im Hof sitzen - im Winter war es mir in der Gaststube aber schon ab und zu zu frisch.
Sehr nette Wirtsleute - beim Abschied gibt es immer noch ein Schwätzchen mit dem Koch mit Blick auf sein Küchenreich - erstaunlich was man laut Küchenprospekt alles für die perfekte Küche braucht und womit er sich dagegen erfolgreich begnügt!
Hier gehe ich gerne immer wieder essen, obwohl ich von weitem komme. Aber es lohnt sich, denn "Las Palmas" ist das einzige traditionelle spanische Küche hier in der Gegend.
Meiner Meinung nach hat, hat sich die Küche im Gegensatz zum früher viel verbessert, vor allem die Wartezeit ist nicht mehr so lang und das Essen ist Schmackhafter. Die Bedienung ist super freundlich!!! Man bekommt zahlreiche Empfehlungen. Die reichhaltige Speisekarte wird jedem Wunsch gerecht (spanische und auch traditionelle deutsche Küche)
Insgesamt hinterlässt "Las Palmas" einen sehr guten Eindruck und ich würde es jedem empfehlen.
Das “Las Palmas im Deutschen Haus” wurde von uns an einem Samstag Abend aufgesucht.
Von außen ist man mit einem erschreckend deutsch-bürgerlichen Ambiente konfrontiert, das sich auch bei Betreten der Gaststube nicht wirklich bessert.
Eichen-artige Holzvertäfelungen, dazu Kneipenbestuhlung sind nicht geeignet mediterranes Flair zu entwickeln. Daran ändern auch an der Theke aufgereihte Reihen von spanischen Weinen und Spirituosen nichts. Die Tischanordnung ist zudem größenteils recht ungemütlich geraten. Da es das “Las Palmas” schon länger gibt, ist unverständlich, warum der Betreiber hier nicht etwas mehr investiert hat.
Die Speisekarte wird von einem großen Fisch- und Meeresfrüchteteil dominiert. So wie man es auch von einem spanischen Restaurant erwarten würde.
Bei einem “Spanier” erwartet man aber auch ein entsprechendes Fleischangebot. Hier leider, mit Ausnahme eines Kaninchengerichts, komplette Fehlanzeige.
Die Schuld hierfür kann man aber nur teilweise dem Wirt zuschreiben. Es existiert anscheinend ein deutsches Publikum, das auch bei einem spanischen Restaurant auf sein “Schnitzel, Wiener Art mit Pommes” nicht verzichten mag. Überhaupt kann der Kritiker hier nicht umhin, ein Wort zu diesem “Publikum” zu verlieren: warum sind erwachsene Menschen (in diesem Fall vornehmlich leicht übergewichtige Männer) nicht in der Lage sich adäquat für einen samstag-abendlichen Restaurantbesuch zu kleiden? Tiefe Einblicke in die Pofalte, die darüber spekulieren lassen, ob darunter noch ein Stringtanga gequetscht wurde, erzeugen beim Betrachter nicht unbedingt appetit-fördernden Gefühle.
Als Vorspeise wählten wir einmal Wachteln (zu 6,50 Euro) und Weinbergschnecken (6 Stück, 6,50 Euro). Vorweg wurde uns ein typische spanischer Gruß aus der Küche serviert: Oliven, Peperoni, Knoblauchmayonnaise und Weißbrot. Einfach, aber lecker.
Die Wachteln bestand aus zwei Wachtelhälften, also strenggenommen einer Wachtel, die mit viel Knoblauch knusprig gebraten wurde. Natürlich ist es bei einem so kleinen Vogel schwierig, den richtigen Gargrad zu treffen. Unsere Wachtel hatte eindeutig zu viel Hitze abbekommen - das Fleisch war trocken und zäh.
Die Schnecken kamen leider in typisch italo-iberischer Art in einem Meer von Kräuterbutter/-fett ertränkt und waren ebenfalls zu stark gegart, wodurch sie weder geschmacklich noch von der Konsistenz her dem Fettüberschuss etwas entgegensetzen konnten.
Als Haupgerichte wählten wir zum einen eine Parrillada “Vascongadas”, zum anderen gegrillte Langostinos (je 15,50 Euro).
Als Zwischengang wurde uns ein Teller Salat gereicht, der mit Weißkohl, Rotkohl, Karotten und grünem Blattsalat, neben einigen Tomaten und Gurken, dem deutschen Wirtshausstandard entsprach. Darüber war etwas in der Art eines geschmacklich wenig differenzierten Zwiebeljus verteilt. Andere Beilagen wurden nicht gereicht und waren anscheinend auch nicht bestellbar.
Die Parillada bestand aus diversen gebratenen Fischen, 2 Riesengarnelen, etwas Tintenfisch, einer kleinen Fischfrikadelle, einem Schweineschnitzelchen und einem kleinen Lammkotelett. Alles einfach zubereitet, jedoch mit Ausnahme des sehr trockenen und zähen Schweineschnitzels sehr lecker.
Die gegrillten Langostinos waren leicht paniert und wurden ohne Schwanzpanzer serviert. Insgesamt tadellos.
Zum Nachtisch wählten wir einmal das Dessert “Las Palmas” (5,50 Euro), das aus einem Flan (Karamelpudding), drei Eiskugeln und etwas Obstsalat und Sauce bestand. Der Flan war gut, das Eis von minderer Güte, der Obstsalat aus der Dose.
Die Getränke entsprachen preislich den Speisen (eine Flasche Wasser 3,50 Euro, ein Glas Valdepeñas Rosé 2,70 Euro).
Beim Service gab es nichts zu beanstanden.
Insgesamt hinterlässt das “Las Palmas” einen deutlich zwiespältigen Eindruck: Fisch und Meeresfrüchte waren hervorragend zubereitet, die Preise hierfür sind vergleichsweise niedrig. Bleibt auf der anderen Seite das - sagen wir es offen - furchtbare Ambiente und die doch zahlreichen “Ausrutscher” bei den Speisen. Eine Empfehlung kann daher nur für den ausgesprochen werden, der eben mal auf die Schnelle guten Fisch essen möchte. Daher leider auch nur zwei Sterne bei der Bewertung, wobei die Küche eigentlich Potential für viel mehr hätte.
coka das hat Spaß gemacht zu lesen und trotz aller Haken und Ösen werde ich den “Spanier” in Rohrbach einmal besuchen
20 Februar 2009
telakin “Bei einem “Spanier” erwartet man aber auch ein entsprechendes Fleischangebot. Hier leider, mit Ausnahme eines Kaninchengerichts, komplette Fehlanzeige.”
Kaninchen, Geflügel, Lamm, Rind, Kalb und Schwein - was sollte es denn stattdessen sein? Oder werden spezielle spanische Fleischgerichte vermisst?
20 Februar 2009
Hier gibt es super Fischgerichte, was das äußere Erscheinungsbild nicht wirklich vermuten läßt. Innen glaubt man auch nicht, man ist beim “Spanier”, aber spätestens,wenn die leckeren Oliven und die Aioli auf dem Tisch stehen, fühlt man sich schon ein Stückchen “spanischer”. Mit der ausgezeichneten Sangria ist man dann endlich angekommen und wartet auf die Fischplatten, die sehr reichlich bemessen sind. Ein wahrer Genuss, der Service ist nett, manchmal kommt es zu Verständigungsschwierigkeiten, die aber mit viel Humor ausgebügelt werden.




