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Top Empfehlung:

Ars Vini 1. Berliner Fondue Restaurant

Zionskirchstr. 69, 10119 Berlin

Begehrtes Erlebnisrestaurant in Berlin, nahe U-Bahn Senefelder Platz. Kundenzitat: "Das berühmte Ars Vini expandiert. Super netter Service, klasse Weine und exzellentes Fondue, hell eingerichtet. Auf jeden Fall besuchen!"

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Benutzerfoto: Njabo

Njabo

Kompliment Njabo (31.07.2008) ••••

Nachdem hier so viel positives steht, muss ich auch zwei Kritikpunkte loswerden. Als Vegetarierin ist frau es ja gewöhnt keine große Auswahl zu haben, so wurde auch hier nur ein vegetarisches Menü angeboten, trotzdem kann die Qualität dann wieder überzeugen. Hier leider nicht. Der erste Gang war noch sehr gut (ein Salat) und machte Lust auf mehr. Die Suppe war dann schon etwas ungewöhnlicher, denn nicht jede/r mag Schwarzwurzeln. Ärgerlich wurde es dann beim Hauptgericht, dass nur aus einem Klumpen Lassagne bestand, womit mir der Spass vergönnt war das Essen auf meinem Teller zu suchen, unterschiedliche Geschmäcker zu erleben und zu erraten. Zudem war es noch nicht mal mehr lauwarm und auch nicht besonders lecker.
Unser Kellner war sehr nett, nur leider praktisch kaum an unserem Tisch. Eine gefühlte dreiviertel Stunde (auf die Uhr schauen ging ja nicht) haben wir dann auch teilweise auf den nächsten Gang warten müssen. Hat man/frau mal nach dem Kellner gerufen, hat es schon mal eine viertel Stunde gedauert, bis er kam, was ziemlich unangenehm ist, wenn man/frau alle paar minuten rufen muss und die anderen Gäste beim Essen ja eigentlich auch nicht stören will. Wir hatten dann auch das Pech, dass es kurz im Restaurant hell wurde, weil ein Mitarbeiter die Verbindungstür zur Küche nicht richtig geschlossen hatte. Fazit: Die Idee ist super, das Personal sehr nett, das vegetarische Essen sehr entäuschend und nicht der Idee angepasst. Die Qualität des Essens bei dem Preis hätte auch um einiges besser sein können. Sehr schade, aber es bleibt ja immer Raum für Verbesserungen.

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Benutzerfoto: franzhavel

franzhavel

Kompliment franzhavel (14.06.2008) •••••

Irgendwie bleibt natürlich die Frage bestehen, warum geht man nicht einfach in den Keller des eigenen Haues und schließt die Tür von innen? Wenn man nur mal eben erleben willl, was lichtlos heißt?

Der Erlebnishunger ist halt unstillbar. Immer wieder etwas anderes soll es sein. Mal Party auf dem Dach des Miethauses, dann ein Mal Dunkelrestaurant.

Was - wie nun schon mehrmals von mir gesagt - als erstes auffällt, das ist, dass es dunkel ist. Am Anfang ist da noch die Hoffnung, dass sich die Augen irgendwie gewöhnen werden. Wenn die dann vergeht, kommt tatsächlich so etwas wie Angst. Gut, dass ich mit vertrauten Menschen diese Finsternis betreten habe. Ich lehne mich an. Das würde ich in einem richtigen Restaurant dann doch nicht machen; und so begreife ich langsam, dass es doch Vorzüge an dieser Art von Speisezunahme gibt.

Die Gerichte sind absichtlich so gestaltet, dass möglichst viele verschiedene Geschmacksrichtungen auf den Teller kommen. Und an dieser Stelle besiegt das Amüsement die Angst entgültig: Ruccola oder Himbeersoße. Das Rätselraten beginnt - es zeigt sich, wer Feinschmecker ist.

Überhaupt reden wir automatisch ausschließlich über das Essen während wir essen. Kein schlechter Effekt.

Wir sitzen allein am 4er Tisch, sonst wäre wohl wirklich etwas wie Bahnhofshallengefühl entstanden. Wir sitzen an einer Ecke und der Schall der Reden, wie er zu uns dringt, lässt ahnen, wie groß der Saal ist. Aber vielleicht täuscht sich das ungeübte Ohr und der Raum ist nicht größer als ein gewöhnliches Restaurant im Leckermäulchen-Kiez.

Ich gebe zu, ich bin gemein. Ich bitte um einen Gang zur Toilette. Die Strafe auf diese Bitte folgt sofort: Es geht einfach nur hinaus zur Restaurant-Manager-Bar und nicht zu einem neuen unbekannten Zimmerchen. Da wir relativ dicht an der Tür saßen, brachte mir dieser Polka-Gang kein neues Raumgefühl. (Aber andererseits durfte ich so der netten Abendbetreuerin (wie die Kellnerinnen hier genannt werden) noch mal an den Schultern berühren.)

Am Ende hin bin ich froh über meinen Gutschein. Denn die Preise sind doch arg. Vor allem gemessen am hier umgesetzten Low-Budget-Geschäftsmodell.

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Kompliment Gentleman43 (03.05.2008) ••••

Je näher der Termin kam, desto gespannter waren wir, wie das so wird. Der Gutschein war uns von einer “Wissenden” geschenkt worden. Ihre wenigen Hinweise machten die Aktion noch spannender.
Dann fuhren wir auf den Hof zwecks Parkplatzsuche. Es war sehr eng, wir wurden aber zuverlässig von einem fast blinden Portier in die einzige Parklücke dirigiert. Nach einer kurzen Einweisung ging es im Gänsemarsch in die Dunkelheit. Tolle technische Leistung: Auch nach einer Stunde Verweildauer wurde die Dunkelheit nicht durchsichtig. Zumindest meine Vorsicht verhinderte, dass ich die “Übersicht” über die in meiner Reichweite abgestellten Speisen und Getränke verlor. Aber mein Mut erlaubte mir ohne die Hilfe meiner Augen auch nur ein vegetarisches Gericht . Meine Begleiterinnen waren da weniger verkrampft, doch auch sie waren froh, als wir das Licht wieder sahen. Die Speisen waren sicher sehr schmackhaft. In besonders nachhaltiger Erinnerung bleibt jedoch der Erlebnischarakter , das Abenteuer. Und das Gefühl: Wie gut, dass die Augen nicht nur blau sind sondern auch ihren Zweck erfüllen!

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Qype Advanced Insider 1149
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phlo

Kompliment phlo (21.03.2008) •••••

Genussvoll verschließe ich die Augen. Oder stehen sie noch offen? Der Raum ist unermesslich groß, die Sinne verschwimmen, die Augenlider machen was sie wollen. Meine Finger helfen mir beim schmecken. Mit den Händen ins Essen greifen, alles anfassen, Brokkoli von Blumenkohl unterscheiden, Sprossen, Oliven, Gurkenscheiben … Beim Blattsalat klappt das nicht, aber der herbe Rucola bleibt mir auch so nicht verborgen. Ob ich wohl meinen Teller ordentlich leer gegessen habe? Die Cremesuppe hätte ich wohl nur anhand der Farbe identifiziert. Mein Weinglas ist verschwunden, auf der anderen Seite des Tisches taucht es wieder auf. Mein Gegenüber hat Abwehrmaßnahmen getroffen, mir gelingt es nicht mich zu revanchieren. Die Tischdekoration im Reich der Finsternis wurde gespart - können Blinde verstehen, welche Freude es bereitet eine Blume zu betrachten?

Sehr satt, nach vier überaus köstlichen vegetarischen Gängen, und dank Gutschein gar nicht so arm wie ich befürchtet hatte, verlasse ich das Restaurant und ziehe eine Serviette aus der Tasche - sie ist …

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Kompliment freak333 (16.03.2008) ••••

Nahe des Rosa-Luxenburgplatz liegt das neue Dunkelrstaurant. Das Foyer und das Personal empfangen einen sehr elegant. Dann sucht man sich Menü und Getränke noch im Hellen aus und wird von einem blinden Kellner zu seinem Tisch im absolut Stockdunklen Saal geführt. Das Essen ist sehr gut und abgestimmt, damit man sich nicht bekleckert. Wenn man aufs WC möchte führt der immer in der Nähe bleibende Kellner eine raus. Von der Dunkelheit wird man ein wenig müde und trinkt seinen Apperetiv daher eher draussen im Foyer. Es ist eine aussergewöhnliche Erfahrung, wie genau man sich z.B. nur nach Gehör und durch Tasten orientieren kann. Dieser Spaß kostet natürlich etwas aber es lohnt sich!

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Kompliment berlinalex77 (24.01.2008) •••••

Anfangs war ich doch sehr skeptisch, da ich mich bei dem Gedanken unwohl fühlte, etwas zu essen, was ich nicht sehe.

Zusammenfassend waren meine Sorgen unberechtigt. Das Essen war ausgezeichnet, das Personal freundlich und hilfsbereit. Das Vergnügen ist nicht ganz günstig, aber man schmeckt die Qualität.

Jeder Punkt verdient.

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Bildung

Kompliment Bildung (27.07.2007) •••••

Ich bin extra aus Stuttgart nach Berlin gefahren, um einmal in der unsicht-bar zu speisen. Ein wirklich einmaliges Erlebnis, welches ich jedem empfehlen kann, der nicht nach 5 Minuten Panik bekommt, weil es wirklich stockfinster ist!

Also wie läuft es ab: Zunächst kommt man in einen leicht abgedunkelten Vorraum, wo eine Kellnerin einem die Menükarte in die Hand gedrückt. Wobei auf der Karte alles nur Märchenhaft formuliert wird. Man kann dort im Wesentlichen nur zwischen Geflügel, Rind, Fisch oder vegetarisch unterscheiden. Anschließden führt einem die blinde Kellnerin in den dunklen Raum. Nach wenigen Metern ist es schon so dunkel, dass man nicht mal mehr die Hand vor Augen sieht. Auf dem Weg zum Tisch hört man bereits sehr deutlich die anderen Gäste. Am Tisch angekommen erklärt die Kellnerin alles sehr liebevoll und beschreibt sehr gut, wie man was wo findet.
Das Essen wird einem nach wenigen Minuten an den Tisch gebracht. Und das ist wirklich ein Fest des Geschmackes. Besonders im Dunkeln, wo man ja nicht weiß was man isst :-), ist der Geschmack besonders intensiv. Ob man dabei aufgegessen hat, wird wohl nur die Küche erfahren :-).
Nach dem Essen wird man von der Kellnerin wieder rausgeführt und man kann in einer Auflösungskarte nachlesen, was man gegessen hat.
Anschließend wird gezahlt. Dabei stellt sich heraus, dass das ganze ein wenig teurer ist. Für 2 Personen ein 3 Gänge Menü, da muss man mit ca 100 EUR rechnen. Aber angeblich geht das alles an ein Wohltätigkeitsverein für Blinde. Dieser Gedanke erfreut mich, weil ich dabei auf eine sehr schöne Art dazu beitragen konnte.

Ich kanns wirklich nur jedem empfehlen damal mitzumachen :-)

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Kompliment BösesMädchen (04.04.2007) •••••

Die Unsicht-Bar ist Deutschlands erstes Dunkel-Restaurant. Damit ist das Konzept angedeutet, aber es ist dort nicht nur dunkel, es ist NACHTSCHWARZ.
Zunächst betritt man den Empfangsraum, darf die Mäntel ablegen und wird schon einmal mit Getränken bewirtet, während man die Karte studiert. Zur Auswahl stehen 3- oder 4- Gang-Menüs unter einem "Leitthema", also Rind, Käse, Vegetarisch und so weiter. Ich muss sagen, günstig ist die ganze Angelegenheit nicht, auch wenn man auf die Suppe verzichtet, aber einmalig.
Wenn's soweit ist wird man von einem der blinden Kellner an seinen Platz geführt. Das geht recht flott, aber unsere Kellnerin ging ja voran, man muss also kurz mal die Furcht vor dem Dunkeln runterschlucken und einfach hinterhertrotten.
Sitzt man dann an seinem Platz ertastet man die Aufteilung des Tisches und versucht zu hören, wie groß wohl der Raum ist und wie viele Leute wohl um einen herum sitzen mögen. Es kommen auch nette Gespräche mit den Herrschaften am Nebentisch schnell zustande, weil jeder nur staunt wie dunkel es doch sein kann. Man sieht wirklich NICHTS und fragt sich ob man die Augen nun geöffnet lassen soll oder die Brille doch nicht auch absetzen könnte.
Das Essen gestaltet sich dementsprechend ein wenig abenteuerlich, die Serviette kommt durchaus zum Einsatz, aber wir haben uns weder die Augen ausgestochen noch das Wasser danebengeschüttet. Jedenfalls ist man ziemlich geflasht von den unterschiedlichen Aromen, die unter Verzicht auf die Augen umso eindrücklicher scheinen. Mein Überraschungs-Menü war rundherum köstlich!
Wenn man nachher wieder "über Tage" angekommen ist, darf man noch nachlesen was genau man auf dem Teller hatte.
Ich kann nur sagen, wer mal ein paar Euro zuviel hat oder ein besonderes Geburtstagsgeschenk sucht, für den ist ein Abend in der Unsicht-Bar auf jeden Fall etwas komplett anderes als die anderen gewöhnlichen Restaurantbesuche. In Köln und Hamburg kann man sich das Spektakel auch geben :o)

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Benutzerfoto: skurt

skurt

Kompliment skurt (08.01.2007) ••••

Wem ich ein Bild von unserem Besuch zeigen müsste, dem würde ich wohl die Hand vor die Augen halten und sagen dort siehst du noch weniger. Einfach mal was total anderes in absoluter Dunkelheit zu speisen.
Herauszubekommen was drumherum so los ist und die Speisen erkennen. Leider etwas was man sich nicht immer leisten kann. Aber definitiv einen Besuch wert!

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