Mal einige Zeit nichts zu sehen ist ein bemerkenswertes Erlebnis – nicht nur beim Essen, sondern auch beim Hören von Musik.
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unsicht-Bar-Berlin
Mitte, Berlin
98 Beiträge
Bewertungen im Detail
Am Anfang war das Licht. Durch den freiwilligen Verzicht auf den Sehsinn werden die anderen Sinne in hohem Maße sensibilisiert und intensiviert. Sehbehinderte bzw. ... mehr
- Adresse:
-
Gormannstraße 14, 10119 Berlin
- Kontakt:
-
030 24342500
- Geöffnet:
-
Mo - Do, So: 18:00 - 1:00
Fr - Sa: 17:00 - 1:00
| Nutzer-Infos |
|
Bleibtreustraße 6, 10623 Berlin
Es gibt es frittierte Spieße mit verschiedenen Soßen und Rohkost als Beilage. Geschmacklich ist das einzigartig und absolut empfehlenswert. Das Ambiente ist unaufdringlich angenehm, genau wie der Service.
95 Beiträge zum Platz "unsicht-Bar-Berlin" auf Deutsch
Gutes Essen, netter Service, tolles Erlebniss. Unbedingt zu empfehlen!
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Waren zu viert - und es war total toll.
Super Service, tolle Einweisung, sehr leckeres Essen!
Ein super Erlebnis - da gehts auch noch mal ohne Gutschein hin.
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Erlebnis = Einmalig
Preise = Angemessen
Ich weiß nicht, was für Miesepeter hier über das Essen meckern: Ich bin selber passionierte Köchin und kann mit SICHERHEIT sagen, dass das Essen von der Soße über die Beilagen bis zum Fleisch komplett selbst gemacht ist - und das auch sehr gut!
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Allerdings wurde ich eines besseren belehrt:
Wir kamen an und wurden erst einmal sehr herzlich begrüßt. Getränke gab es, während wir uns im hellen Barbereich etwas zu essen ausgesucht haben.
Unser Kellner Rene und hat uns zu unserem Tisch begleitet und uns alles erklärt. Ein herzliches Dank an dieser Stelle an Rene für die tolle Betreuung - uns hat es an nichts gefehlt.
Zum Essen: ich habe viele Kritiken hier gelesen - allerdings erst NACHDEM ich selber dort war. Ich weiß nicht woher diese Meinung hier kommt, dass das essen nicht schmecke... ES WAR VORZÜGLICH. Es hat alles gestimmt und definitiv NICHT nach billigen Essen geschmeckt. Dort war schon ein guter Koch am Werk!
Ich empfehle das Dunkelrestaurant ausdrücklich weiter - es schmeckt gut, es ist ein Erlebnis und die Mitarbeiter sind sehr um einen bemüht.
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Das Essen ist auch nach unserer Meinung nur Kantinnenqualität.
Der Preis mit 50 Euro (p. P.) ist dadurch zu hoch.
Allerdings sind die Kellner sehr nett und die Dunkelerfahrung ist, zumindest am Anfang, sehr spannend.
Am Ende waren wir allerdings ziemlich enttäuscht.
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Es ist schon ein besonderes Gefühl so ganz im Dunkeln, nur die Stimmen seines Partners und der Anderen wahrnehmend, ich hätte ständig gerne mal das Licht angeknipst, um zu sehen, wo wir sind :-). Störend fand ich von Anfang an die lauten Walkie-Talkie Anweisungen an die Kellner, gesessen haben wir auf simplen "Stapelstühlen" an einem 6 Personen Tisch. Insgesamt eine eher unruhige (Kantinen) Atmosphäre.
Essen im Dunkeln war lustig. Sehr ernüchtert waren wir von der schlechten Qualität des Essens, insbesondere des Hauptgangs. Einfachste Zutaten die geschmacklich und handwerklich maximal standard und lieblos zubereitet waren. O-Ton meiner Freundin:" Die Kroketten waren fettig und das Gemüse verkocht und schlecht abgeschmeckt". Mein Kommentar war leider ähnlich. Bezahlen und (Nicht-) Verabschiedung wie in einem Fast-Food Restaurant.
Selbst mit Gutschein ein viel zu hoher Aufschlag für das Dunkel-Erlebnis auf das maximal mittelmässige Essen und letztlich doch irgendwie Massenabfertigung.
Schade eigentlich und insgesamt enttäuschend, denn wir hatten uns ja gerade daruf gefreut, im Dunkeln mit Sinnen das Essen zu erkunden und geniessen.
Es sei nur am Rande angemerkt, dass bei späterer Aufklärung über das Menu meine Freundin die falsche Suppe zu ihrem Menu erhalten hatte und dass der Gutschein mit "50% Ersparnis" ein wenig mogelt, denn er vergleicht wohl das normale 4 Gänge Menu mit dem 3 Gänge Menu des Gutscheins.
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Das Essen war super. Es war spannend, die verschiedenen Dinge zu erschmecken, es war sehr gut zubereitet und die Atmosphäre war klasse. Mir hat es sehr gut gefallen und wenn es nicht so teuer wäre, dann würde ich häufiger hingehen. Allerdings ist es auch nicht viel teurer, als ein anderes Restaurant mit vergleichbaren Speisen und Getränken.
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Auf jeden fall ein Erlebnis, da man das Essen erschmecken muß.....man seinen Partner mit Essen beschmeissen kann und der Mann sich jetzt mal mit der Frau unterhalten mus, da umschauen ja wegfällt.
Ausprobieren solltet ihr es auf jeden fall, aber erkundigt euch beim reservieren ob irgendeine Aktion ist, denn der Groupon Ansturm waren sie nicht gewachsen und das ist bei dem Preis den wir Normalos bezahlt haben echt über dem Leistungsverhältnis.
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Ich war schon einmal beim Mitbewerber ein paar hundert Meter weiter und das war ein wirkliches Geschmackserlebnis. Dort war alles super angerichtet (man sieht zwar nichts, kann es aber mit den Händen erfühlen). Dort war das Essen auf den Tellern toll arrangiert und es gab viele verschiedene Dinge, die es zu erschmecken und ertasten gab.
Von der "Unsichtbar" war ich ziemlich enttäuscht. Das Essen war nicht besonders und Preis und Leistung standen sehr im Widerspruch. Der Hauptgang war ziemlich lieblos auf den Teller geklatscht und neben Rahmwirsing (nicht gut gewürzt), Kalbskotelett (Fleisch mir Knochen im Dunkelrestaurant, na ja...) gab es noch irgendwelche Brattaler (die meines Erachtens nach irgendein Fertigprodukt waren).
Das ist für mich nicht der Sinn eines Dunkelrestaurants. Es geht doch darum, mit Gerüchen und Geschmack das Essen zu erleben und nicht einfach nur darum, satt zu werden.
Ich weiß jetzt auch nicht, ob die miese Qualität des Essen der Tatsache geschuldet war, dass gerade über Groupon Angebote verkauft worden sind und man Masse machte oder dass man über Groupon Angebote verkaufen musste, weil sonst keiner dort hingeht weil sich die miese Qualität rumgesprochen hat.
Die Bedienung war nett, darum die Sterne. Aber wirklich nur dafür.
Falls wieder einmal ein Besuch von mir den Wunsch hat, im Dunkeln zu essen, dort bestimmt nicht!
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Was wir Sehenden hinlänglich als dunkel bezeichnen, ist nichts gegen die Dunkelheit, die einem im Speiseraum umgibt (abgesehen von den Pannen, die scheinbar bei der Einarbeitung einer neuen Kollegin passierte, als sie die Schleusentüren für den Austausch der Serviertische mehrmals gleichzeitig öffnete). Die kurzen Lichtmomente waren aber nicht ausreichend, um etwas auf dem Tisch oder näheren Umgebung zu sehen, man konnte nun bloß die Größe des Raumes erahnen.
Über den Empfang, die Gardrobe und auch das Prozedere zum Auswählen der Menüs wurde schon genug gesprochen. Entgegen einiger Vorberichte muss ich sagen, war das Essen qualitativ gut. Mit Soßen wurde alllerdings (und ich denke mit Absicht) gespart, um das Bekleckern zu vermeiden, denn man hängt sich keine Stoffserviette um den Hals, man bekommt lediglich eine kleine Serviette. Dafür wird mit Aromen, wie Balsamicoessig, Meerrettich, Portweinsoße, Ingwer, etc. gearbeitet. Unserer Tochter haben daher auch einige Dinge nicht so geschmeckt, wie eben das Dressing des Salates. Das Essen an sich, ist nicht hochpreisig, man muss bedenken, hier arbeiten einfach mehr Menschen im Service, als in einem normalen Restaurant und aufgrund des Erlebnisses an sich, benötigt man auch längere Zeit für das Essen. Es gibt 25 Tische, die von fünf blinden oder stark sehbehinderten Menschen betreut werden. Wir waren für unseren Kellner an diesem Abend die zweiten Gäste und seine weiteren Gäste an den drei anderen Tischen kamen wesentlich später (das Restaurant ist ab 18 Uhr geöffnet), so dass er nach dem Servieren des Salates und vor dem Hauptgericht Zeit hatte, sich zu uns zu setzen, um mit uns zu reden. Unsere Tochter konnte auch noch gleich ein paar Fragen loswerden. Überhaupt ist inzwischen unsere Erfahrung, dass blinde Menschen sehr kommunikativ und auskunftsfreudig sind.
Wir hatten übrigens nicht das 4 Gang-Überraschungsmenü genommen, sondern haben uns für die 3-Gänge-Menüs (ohne Suppe - da wir von einem blinden Bekannten wussten, dass das Geradehalten eines Löffels für Blinde nicht geht, waren wir nicht so probierfreudig). Mein Mann und meine Tochter haben sich dann für das Hühnchen-Menü und ich mich für das Rind-Menü entschieden. Das Restgeld der Gutscheine wurde dann mit unseren Getränken verrechnet. Apropo Getränke, unsere Tochter bestellte eine Fanta und bekam ein Glas und ein kleine Flasche, sie musste sich also im Dunkeln allein eingießen.
Anfänglich hatten wir auch etwas Schwierigkeiten uns zu orientieren, man spricht plötzlich ganz leise und ist ganz verhalten. Erst wenn man das erste Gericht hinter sich gebracht hat, wird man lebhafter und ist nicht mehr so angespannt. Es war schon ein ganz interessante Erfahrung. Später wurde dann auch die Geräuschkulisse unangenehmer, es schepperte öfters, Besteck hört man ständig herunter fallen (mein Mann hat sein Messer auch verloren, was er noch nicht mal merke, aber natürlich der Kellner). Es waren ja viele (junge) Paare im Restaurant, aber ich glaube kaum, dass es DER romantische Ort für ein Pärchen ist. Man ist so eingenommen von dem Erlebnis des nicht Sehen könnens, dass die Gespräche sich doch letztendlich banal um das Essen und die Örtlichkeit drehen.
Apropo Örtlichkeit: Hier könnte man wirklich mal dringend sanieren. Ich schätze mal die Fliesen auf Ende der 60iger/Anfang 70iger Jahre und es sieht hier eher wie in Öffentlichen Gebäuden aus und nicht wie in einem Restaurant. Sauber waren die sanitären Anlagen glücklicherweise, allerdings meinte mein Mann, es hätte auf den Herrentoiletten gerochen und es gab keine Seife mehr im Spender (er ist zum Händewaschen dann einfach in die Damentoilette gegangen, da die Türen offen standen und sich scheinbar gerade keine Frau dort befunden hat).
Auf alle Fälle war es ein sehr bereichender Abend für uns, der für viel Gesprächsstoff auch noch im Nachhinein sorgte und man nach solch einem Erlebnis auch "mit anderen Augen" durch die Gegend geht. Wir sind im Übrigen auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin gefahren (auf dem Hinweg nahmen wir den U-Bahnhof Rosenthaler Platz, auf dem Rückweg U-Bahnhof Weinmeisterstraße, der näher am Restaurant war - aber auch bis zum S-Bahnhof Hackescher Markt ist es fußläufig nicht allzu weit).
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Höhlenmusiker, 12 Januar 2013:
3 Beiträge
Ankunft im überfüllten Vorraum und Check-In (nicht Begrüßung) nach Warten in einer Schlange. Nachdem Check-In sollten die Jacken selbst in der Garderobe verstaut werden. Die Garderobe ist ein frei zugänglicher Schrank (keine Haftung) mit Kleiderbügeln. Der Schrank war überfüllt, Kleiderbügel keine mehr frei. Wir haben unsere Jacken dann in ein Fach gestopft.
Wartezeit im Voraum: Alle Sitzplätze und Tische belegt. Man führte uns zu einem Stehtisch kurz vor den Toiletten, wo noch drei Barhocker frei waren. Wir wählten die Menüs aus (zwischen 50 und 60 Euro pro Menü) und hätten Getränke bestellen können, diese dann aber nicht mir in den Gastraum nehmen dürfen. Also fragten wir nach der Wartezeit. Auskunft: etwa 10 Minuten. Ok, keine Bestellung. Wir haben dann, trotz Reservierung, 70 Minuten (!) dort gesessen, ohne dass sich noch einmal jemand bei uns sehen gelassen hätte. Wir hatten also genug Gelegenheit uns umzusehen. Der ganze Eingansgbereich wirkt wenig liebevoll, über viele Jahre abgenutzt und schäbig. Irgenwie bekommt man ein recht mulmiges Gefühl bei dem Gedanken, später nichts sehen zu können und sich in grenzenlosem Vertrauen Küche und Service auszusetzen.
20.55 Uhr, kurz nach unserem Entschluß zu gehen, wurden wir dann doch noch recht kumpelhaft in den den Gastraum geführt, der uns mit einem akustischen Eindruck zwischen Bahnhofshalle und Okoberfestbierzelt empfing und der über die gut zwei Stunde anhielt, die wir für das Essen brauchten. Wände und Tische machten einen etwas klebrigen Eindruck, das Bier war warm, dass Essen - nun ja - ok. Für ein vergleichbares Essen hätte man andernorts vermutlich 35% weniger bezahlt.
Fazit: Eine nach wie vor interessante Idee hier zum massentouristischen (Groupon-) Event verkommen zu Preisen von Spitzengastronomie. Leider nicht mehr empfehlenswert.
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29 Beiträge
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
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Wir sind absolut begeistert und können dieses Erlebnis nur weiterempfehlen!
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Besuch an einem Samstag im Januar 2012:
Die Begrüßung im
eher ungemütlichen Empfangsbereich war mehr Hotel-Check-In als ein Willkommen
im Restaurant. Jacken durfte man selbst in der überfüllten Garderobe aufhängen.
Man nimmt in
Sitzecken Platz und bekommt die Karten mit „Umschreibungen“ der Gerichte. Es gab
3- oder 4 Gänge-Menüs (mit oder ohne Suppe). Der Wunsch „keine Tomaten“ wurde
vermerkt und zusätzlich vom Geflügelgericht abgeraten. Preis der 4-Gänge-Menüs zwischen
40 und 60 Euro. Getränkepreise: 0,2l Softdrink 2,80 bis 3,- Euro, 0,5l
Weizenbier 4,80 Euro. Flasche Weißwein rund 25 Euro.
Nach kurzer
Wartezeit stellte sich unser Kellner vor, beschrieb noch einmal kurz den Ablauf
und geleitete uns per Polonaise durch die Dunkelheit (vorbei an duftenden
Lilien) zum Tisch.
Drinnen dann
erst einmal Gewöhnung an die ungewohnte Atmosphäre. Man ertastet gespannt den
Tisch und lauscht den Geräuschen, macht sich ein „Bild“ vom Raum und den
umgebenden Gästen.
Das Zurechtfinden
war nicht so schwierig wie anfangs erwartet. Auch das Essen geht recht einfach.
Dabei unbedingt mal die Gerichte tauschen und gegenseitig kosten lassen ;-) !
Die Portionen waren
ok. Man ist schnell verleitet große Stücke zu nehmen oder schnell zu essen.
Vielleicht empfanden manche Gäste deswegen die Portionen als zu klein.
Die Qualität …
tja, auch der Geschmacksinn ist in der Dunkelheit „anders“. Uns hat es geschmeckt,
wenn auch der Salat etwas enttäuschte, mit Champignons und Oliven aus der Dose.
Allgemein war das Essen gut (nicht mehr, nicht weniger). Als Gourmettempel
würden wir das „Unsicht-Bar“ nicht bezeichnen.
Am Ende konnte
man in der Auflösungskarte nachschauen, was man da so gegessen hat. Das passte auch mit dem "geschmeckten" Menü überein.
Service:
„Ok“. Salat und Suppe wurden schnell serviert, auf Hauptgericht und
besonders Dessert und Espresso mussten wir leider sehr lange warten. Möglicherweise
kommen einem die Wartezeiten in der Dunkelheit auch länger vor. Es funktionieren ja
die üblichen „Handzeichen“ nicht und wenn die Bedienung nach ersten Rufen nicht
kommt, wird man schnell ungeduldig.
Zwar wurde
anfangs gesagt: „Wenn was ist, einfach rufen“. Als meine Begleitung dann aber auf
die Toilette wollte war der Kellner weit und breit nicht zu hören und Rufe
blieben etliche Minuten lang ungehört (man möchte ja auch nicht den ganzen
Laden zusammen brüllen).
Leider war auch
keiner der anderen Kellner, die mehrmals unseren Tisch passierten, bereit, unserem
Kellern Bescheid zu geben. Teamwork oder Kommunikation untereinander war offenbar
nicht vorhanden. Absolut nichts für ungeduldige oder klaustrophobische Gemüter.
Vielleicht
sollte das Management diesem Umstand etwas mehr Beachtung schenken.
Letztendlich
haben wir 3 ½ Stunden im Restaurant verbracht. Je länger man verweilt, umso
mehr achtet leider auf Kleinigkeiten (z. B. Zugluft) und die Wartezeiten kommen
elend lange vor.
Die in manchen
Bewertungen als „zu laut“ beschrieben Geräuschkulisse ist Ansichtssache. Man
muss sich (notgedrungen) mit dem Kellner und der Begleitung unterhalten. Anschweigen
führt dort zur Isolation. Da sich alle Gäste unterhalten und man sich aufgrund
der Anonymität gern mal schamloser unterhält, wird schon deutlich mehr
gesprochen als in anderen Restaurants. Und die Dunkelheit intensiviert die gefühlte
Geräuschkulisse. Es ist halt ein kommunikatives Restaurant.
Der Bezahlung folgte leider keine wirkliche Verabschiedung. Dass man sich um seine Garderobe selbst kümmern muss und diese während des Besuchs nicht im Blick hat, hat mir auch weniger gefallen. Eine deutliche Service-Verbesserung wäre es, wenn man die Jacken anfangs abgenommen und später wiederbekommen würde.
Würden wir
nochmal das Unsicht-Bar besuchen?
Ein zweiter
Besuch hätte keinen Überraschungseffekt mehr.
Die Unpersönlichkeit
im Foyer und die teilweise langen Wartezeiten beim Serivice haben uns nicht
gefallen. Da ist man aus Restaurants dieser Preisklasse Anderes gewohnt.
Das Essen war zwar
gut, aber keine herausragende Geschmacksexplosion.
Preis-Leistung entsprach
nicht ganz unseren Erwartungen.
Fazit:
Für den
Erlebnisfaktor 5 Sterne. Essen war ok. Service und Empfang haben deutlich Potenzial
für Verbesserungen.
Atmosphärisch
und in Anbetracht von Preis-Leistung ist das „Unsicht-Bar“ nicht unbedingt als
Stammlokal prädestiniert. Allgemein ist ein Besuch im Dunkelrestaurant (es gibt
ja noch weitere) aber definitiv ein Erlebnis
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Kommentieren 3 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
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Aleksandra1, 17 Oktober 2012:
Mir stellt sich die Frage, woher ihr wissen wolltet, dass bei eurem Dessert etwas fehlte? Und Hahaha, dass der Kellner mit euch ne Extrarunde gelaufen ist…nehmt es doch mit Humor! Ist doch schliesslich Erlebnisgastronomie!
-
lausklaus, 17 Oktober 2012:
Am Ende des Dinners wird aufgelöst, was Du gegessen hast. Dein Menü gibt es vorher nur als eine Art Gedicht, du hast aber eine Wahl zwischen Vegetarisch, Rind, Geflügel oder Fisch. Und das Dessert meiner Freundin war laut Auflösung nicht vollständig. Ja es ist Erlebnisgastronomie, aber für den Preis ist das Essen auch inklusive Erlebnis einfach nicht gerechtfertigt. Schade.
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gastroengel24, 23 November 2012:
Sinn dieses Erlebnisses – richen, schmecken, fühlen!!!! Das auch der Kellner mal einen Tisch oder Stuhl rammt !!HALLO es ist Dunkel!! und es ist keiner gestorben auch der Stuhl oder Tisch leben sicher noch. Das Essen ist übriegens gut und ich empfehle im Hellen erstmal nachlesen was wirklich gegessen wurde manchmal trübt der Geschmackssinn!!
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