Das einzige Peking Enten Restaurant in Europa mit der offizielle Lizenz und Originalitätsgarantie. Eine europaweite Vergleichbarkeit gibt es NICHT!
Adresse: Rentzelstr. 48, 20146 Hamburg
Stichworte china ente geschmacksverstärker peking restaurant
Besitzer: men_580
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PJebsen (07.05.2008)
Ich habe den Service-Super-GAU, den Serviervorschlag leider so trefflich beschrieben hat, nicht nur mit durchlitten. Indirekt fühle ich mich auch ein bisschen mit dafür verantwortlich. Denn ich war derjenige, der sie, unsere Mutter und zwei weitere bemitleidenswerte Gäste ins Peking-Enten-Haus gelotst hat. ;-)
Rund zehn Jahre lang gehörte das Restaurant an der Rentzelstraße zu meinen absoluten Hamburger Gastro-Favoriten. Wenn es zum Beispiel für Besucher von außerhalb mal was ganz Besonderes sein sollte, war das Peking-Enten-Haus stets einer der führenden Kandidaten.
Denn ich habe im Lauf der Jahre immer wieder wunderbare Abende dort verlebt. Bei Nicht-Vegetarierern begann die Vorfreude schon bald nach dem Betreten des Restaurants. Dann wurden nämlich die ersten Enten auf Rollwagen zu den Nebentischen geschoben und von einem offensichtlich darauf spezialisierten Koch kunstvoll tranchiert.
Es sind, das sollte ich hinzufügen, ganz besondere Enten – die besten, die ich je irgendwo gegessen habe; mit extrem knuspriger Haut und fast ohne Fett. Sie sollen speziell fürs Peking-Enten-Haus gezüchtet und mit einer überlieferten chinesischen Kräuter-Diät ernährt worden sein. Ihre Zubereitung ist ebenfalls ein sehr aufwändiger Prozess, weswegen es das Gericht „Peking-Ente“ in den meisten chinesischen Restaurants nur auf Vorbestellung gibt.
Die klein geschnittenen Teile werden auf einen Pfannkuchen gelegt, zusammen mit einer speziellen Sauce (keine simple Soja-, sondern die besonders schmackhafte Hoisin-Sauce) und Lauchzwiebeln. Das Ganze wird zusammengerollt und mit den Händen gegessen.
Das ist eine Köstlichkeit, bei der das „Gesamtkunstwerk“ weitaus mehr hermacht als die einzelnen Bestandteile und von der meine bisherigen Begleiter und ich während des Essen und des restlichen Abends sowie noch am folgenden Tag geschwärmt haben.
Gestern ging jedoch, abgesehen von der Qualität der Hauptspeise, in Sachen Service alles schief, was nur schief gehen konnte. Das kann ja mal passieren - aber anstatt das zu tun, was ein guter Gastronom anstellt, um die Gäste trotzdem zum Wiederkommen zu motivieren (eine überzeugende Entschuldigung, ein Freigetränk, ein Rechnungsabzug), reagierte der Kellner fast pampig.
Es ist für mich keine leichte Entscheidung, wie ich das Restaurant bewerten soll. Vor dem gestrigen Abend hätte ich dem Peking-Enten-Haus aufgrund der Erfahrungen aus den letzten zehn Jahren ohne großes Nachdenken fünf Punkte gegeben, plus „Lieblingsplatz“-Prädikat. (Was auch daran gelegen haben mag, dass ich bisher nicht mit Weintrinkern und Vegetariern dort war – wir haben dem Service also wenige Chancen gegeben, durch irgendwelche Anforderungen jenseits der Kernkompetenz des Ladens etwas falsch zu machen. ;-) )
Der gestrige Abend allein verdient insgesamt nur einen bis zwei Punkte. Da ich befürchte, dass er den aktuellen Zustand des Peking-Enten-Hauses eher reflektiert als meine bisherigen Erinnerungen, gebe ich statt eines rechnerischen Durchschnittswertes von vier Punkten “nur” drei Punkte (die eigentlich immer noch großzügig sind).
Als eine Art Wiedergutmachung für den gestrigen Abend führte ich meine Mutter übrigens heute Mittag ins bewährte Golden aus (Wartenau 4), wo der charmante Gastgeber Herr Wong aus frischen Zutaten wieder eine perfekte Auswahl aus vegetarischen, Fisch- und Fleischgerichten zusammenstellte. Qualität, Weinauswahl, Service und Preis-Leistungs-Verhältnis waren dem Peking-Enten-Haus in jeder Beziehung überlegen.
Meine nächste Peking-Ente werde ich im Golden zu mir nehmen. Man muss sie dort vorbestellen, zahlt für das Drei-Gänge-Menü für vier Personen aber nur 65 Euro (Peking-Enten-Haus: 98 Euro).
Dazu gehören dann nicht nur das im Peking-Enten-Haus servierte Pfannkuchen-Gericht (traditionell eigentlich nur eine Vorspeise), sondern als Hauptgericht Entenfleisch mit gelbem Bärlauch und zum Abschluss eine Entensuppe. Im Golden wird also offenbar die ganze Ente verwertet und serviert. Im Peking-Enten-Haus bezahlt man sie zwar, erhält aber lediglich einen Teil, während der Rest in anderen Gerichten für andere Gäste zu landen scheint.
(1. 5. 2008)
***
Ergänzung am 7. 5. 2008: Ich habe meinen und Serviervorschlags Beitrag an die Geschäftsleitung des Restaurants gemailt, die sofort geantwortet hat und mir beim nächsten Besuch einen Preisnachlass gewähren will. Das finde ich eine respektable Reaktion.
Stichworte chinesisch, hamburg, restaurant, chinese, peking-ente, grindelallee, pekingente, geschmacksverstärker, rentzelstraße, peking-enten-haus
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pingu37 (05.05.2008)
Also nachdem sich PJebsen und Serviervorschlag schon über den selbigen Besuch beim Peking Enten Haus ausgelassen haben und ich als Dritte Qyperin im Leid-Bunde habe mich bisher in Kommentaren geäußert. Da kann ich gleich einen eigenen Beitrag daraus machen. Ich wiederhole jetzt nicht den Abendverlauf, den die Beiden PJebsen und Serviervorschlag bereits beschrieben haben.
Der schlechte Service:
Es war unglaublich, wie die Bedienung ihre Aufgabe misachtete,
so frech und unhöflich wie der Kellner war und so unverständlich er sich ausdrückte. Er hat ja noch wesentlich mehr faupats gemacht, als bei PJebsen und Serviervorschlag beschrieben. Das Schlimmste an ihm/seinem Service war seine Art und Griesgrämigkeit und das absolute fehlen von Interesse oder Bestreben, dass Gäste zufrieden sind und sich wohl fühlen und entspannen. Diese Bedienung vermieste und vergiftete schon die Atmosphäre beim Essen.
Ein kleines Beispiel des Services, den die anderen noch nicht benannt hatten:
Als wir am Tisch saßen und uns noch länger begrüßten kam die Bedienung und fragte ob wir denn schon gewählt hätten, wir hätten ja schon lange Zeit gehabt. Es war nicht der netteste Ton, sondern schon ein wenig genervt. Und dabei lag, wie ich erst durch sein greifen nach der Speisekarte bemerkte, nur eine Karte auf dem Tisch. Bei 5 Leuten hätte man doch schon noch weitere Karten bringen können, bevor man gleich erwartet, dass man schon Essen ausgewählt hätte. Zudem hatten wir noch nicht mal Getränke bestellen können. Die sollten wir auch noch nicht bestellen, denn der Kellner rannte schon wieder weg. Es dauerte noch ein wenig bis wir die Karten erhielten und noch mal eine Runde Weile, bis wir bestellen konnten.
Zum Essen:
Peking-Ente zuzubereiten ist eine Hohe Kunst. Aber dass die Ente bei diesem Restaurant besonders oder herausragend war, kann ich nicht behaupten. Sie war normal. Dass wir mehr Haut als Fleisch von der Ente bekamen war klar, aber dass der größte Teil der Ente nicht zu unserem Tisch auf dem Teller landete fand ich schon seltsam. In anderen Restaurants wie das Golden , wird der Rest der Ente in weiteren Gängen (z.B. Suppe, 2. Hauptgericht) serviert, wie es sich gehört.
Die Beilagen fand ich sehr karg. Ich kenne es eben mit viel mehr Beilagen als Ente zur Peking-Ente. Laut PJebsen und Wikipedia sind es aber die traditionellen Beilagen.
Für 4 Personen das Peking-Enten-Menü beinhaltete 3 Teller mit Lauchstreifen und 4 Gurkenstücken. Die Lauchstreifen waren schon etwas länger geschnitten, aber noch ok.
Also mehr Auswahl an frischem Gemüse fände ich nötig und eine Hoisin Sauce ohne Geschmacksverstärker sollte Standard sein.
Bei der Bestellung hatten wir darum gebeten, alles ohne Geschmackverstärker zu bekommen. Die Bedienung fragte in der Küche nach und teilte uns mit, dass die Hoisin sauce aber mit Geschmacksverstärker sei, und ob das ok sei.
D.h. darin hat die Bedienung seine Aufgabe erfüllt.
Es gibt auch andere Saucen, die man zu Peking Ente essen kann, die wurden hier auch nicht angeboten. Wiederrum soll laut Wikipedia die Hoisin Sauce traditionell zum Gericht sein, und gelegentlich soll auch eine “sweet noodle sauce” dazu gereicht werden. Hier kenne ich wiederum noch eine süßliche Pflaumensauce, die sehr gut zu Ente passt.
Die Teigfladen waren ok und nicht besonders frisch gemacht. Ich fand gut, dass die Bedienung selbst für Nachschub sorgte, wenn er sah, dass ein Teller leer war.
Mir wurde erzählt, dass dieses Restaurant die Kaiserliche Lizenz China´s zur Peking-Ente inne hat. Ich frag mich immer noch WARUM??? und was legt diese Lizenz fest? Die traditionelle Art der Peking Ente?
Für mich wird es jedenfalls der erste und letzte Besuch in diesem Restaurant sein.
Stichworte teuer, hamburg, restaurant, peking ente
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Serviervorschlag (01.05.2008)
Meinen ersten und definitiv letzten Besuch im Pekingenten-Haus durfte ich als gastronomische Katastrophe erleben.
Es begann damit, dass der Kellner an den Tisch kam und fragte, ob wir schon gewählt hätten. Leider hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Speisekarten erhalten.
Wie die bisherigen Berichterstatter bereits erwähnten, gibt es außer Pekingente keine große Auswahl, so dass sich meine 4
Begleiter für das Pekingenten-Menü entschieden.
Für mich als Vegetarier standen zwei Speisen auf der Karte:
Brokkoli oder Bambussprossen in Sesamöl mit einem Hauch Knoblauch. Beides mit dem für mich befremdlichen Hinweis, dass diese Speisen Glutamat enthalten. Was bitte hat Glutamat an Gemüse zu suchen? Da ich Brokkoli zwar toll finde, aber der Abwechslung und Vielfalt durchaus nicht abgeneigt bin, fragte ich den Kellner, ob ich eine halbe Portion Brokkoli und eine halbe Portion Bambussprossen bekommen könnte. Nein, das ginge nicht - der Brokkoli sei warm und die Bambussprossen seien kalt. Die Logik dieser Antwort erschloss sich mir nicht ganz; ich entschied mich für den Brokkoli. Da dieser mit stolzen 15 Euro auf der Karte stand und ich davon ausging, dass man hierfür mindestens den ganzen Tisch versorgen könnte, fragte ich nach, wie groß die Portion sei. Der Kellner sagte: “Riesig” und zeigte mit den Händen einen Riesenberg. Ich bat darum, eine Portion für eine Person zu bekommen, bitte ohne Glutamat. Die Frage des Kellners, ob der Brokkoli zum Hauptgang des Menüs der anderen kommen solle, bejahte ich.
Die Getränke kamen - wir kamen schnell zu dem Schluss, dass man hier lieber Bier statt Wein trinken sollte; ich habe keine Ahnung, welcher Wein für meine Weißweinschorle verwendet wurde; erträglich wurde sie jedenfalls erst, nachdem ich das Getränk mit dem dazubestellten Wasser bis zu einer homöopathischen Dosierung verdünnt hatte.
Kurz nach den Getränken, noch vor den Vorspeisen der Menü-Esser, kam dann auch schon der Brokkoli - mit dem Hinweis, dass dieser ganz frisch sei und ohne Glutamat.
Fast wollte ich einen Purzelbaum vor Freude schlagen, machte aber dennoch die Anmerkung, dass der Brokkoli doch eigentlich mit dem Hauptgang der anderen hatte kommen sollen. “Ja, ist aber ganz frisch, deshalb kommt der Brokkoli schon jetzt. Ich kann ihn aber nochmal mitnehmen und nachher nochmal in der Mikrowelle warm machen.” Danke nein, sehr freundlich.
Kurz darauf kamen die Vorspeisen der anderen, so dass ich meinen glutamatfreien Brokkoli nicht alleine verspeisen musste. Auch die Peking-Ente kam wenig später und wurde mit einer ruppigen Geste des Kellners zwischen meinem Tischnachbarn und mir – er schubste uns mit den Worten “ich muss hier mal dazwischen” auseinander – serviert. Ich bin kein Fleischesser und kann deshalb die Qualität dieses Gerichtes nicht beurteilen - mit 98 Euro für 4 Personen kamen mir die wenigen Stücke des Federviehs jedoch relativ überbewertet vor.
Als Nachtisch gab es ein paar Stücke Dosenobst in einem kleinen Schälchen, ich bekam auch eines davon, obwohl ich keine Menü-Teilnehmerin war.
Beim Abräumen warf der Kellner ein volles Glas Wasser um, welches komplett auf der Kleidung meiner Mutter landete. Der Kommentar des Kellners war eine genuschelte Entschuldigung und der Hinweis, er würde eine frische Serviette bringen. So gütig! Die Bitte meiner Mutter nach einem neuen Wasser wurde kommentarlos und widerwillig erfüllt.
Zum Menü gehört ein Kaffee; zwei der Menü-Teilnehmer verzichteten auf ihren Kaffee, meine Mutter wollte statt des Kaffees einen Espresso. Dieser Wunsch wurde von dem Kellner mit dem Hinweis kommentiert, dass der Espresso nicht inklusive sei und extra berechnet werden müsse. Wir waren angemessen fassungslos - wäre es der Ruin für den Laden gewesen, wenn der Kellner insbesondere in Anbetracht des Umstandes, dass er kurz zuvor meine Mutter eingenässt hatte, auf die 20 Cent Differenz zwischen Kaffee und Espresso verzichet hätte? Vielleicht wäre es uns gelungen, die zwei nicht bestellten aber im Menü enthaltenen Kaffees gegen einen Espresso einzutauschen. Aber wir hatten keine Lust mehr, uns mehr als nötig mit diesem Kellner auseinanderzusetzen.
Wir bestellten die Rechnung und waren umfangreich erstaunt, dass der Brokkoli tatsächlich mit 15 Euro berechnet worden war, obwohl ich schon bei der Bestellung deutlich signalisiert hatte, dass ich davon ausging, dass es sich hierbei um eine Portion für den ganzen Tisch handeln würde. Wir fragten nach, ob das wirklich richtig sei, woraufhin der Kellner uns noch einmal die Karte zeigte und sagte: “Sie haben doch vorher gewusst, was der Brokkoli kostet”.
Das war definitiv der teuerste, nicht aber der beste Brokkoli, den ich jemals gegessen habe. Es wird mir ein Rätsel bleiben, wie man als Gastronom die Stirn besitzen kann, solch einen Preis für ca. 300 Gramm Gemüse zu verlangen und es dann auch noch serienmäßig mit dem Geschmacksverstärker-Hammer zuzubereiten. Für den Preis hätte ich durchaus ein wenig mehr Raffinesse erwartet.
Mein Fazit:
Dank meiner netten Begleiter trotzdem ein schöner Abend. In jeder anderen Hinsicht eine absolute Katastrophe, die ich so noch nie erlebt habe. Versteht sich von selber, dass der Kellner kein Trinkgeld bekommen hat.
Stichworte teuer, glutamat, geschmacksverstärker
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mostro (30.01.2007)
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Nimmzo (30.11.2006)
Stichworte original, peking, ente
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HendrikSchmid (23.07.2006)
Stichworte restaurant, china, peking, ente
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thore (28.06.2006)
Stichworte chinesischessen
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Leonardo_del_Norte (17.05.2006)
Stichworte ?, sizilianische, peking-ente, gefällig
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dixiehai (01.05.2006)
Stichworte china, peking, ente
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