Vielleicht solltet Ihr mal ins Rock’n’Pop-Museum nach Gronau kommen – da gibt es ziemlich viel Interaktion für Groß und Klein
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Musikinstrumenten-Museum
Tiergarten, Berlin
- Adresse:
-
Tiergartenstrasse 1, Eingang Ben-Gurion-Strasse vis á vis Sony-Center, 10785 Berlin
- Kontakt:
-
030254810
- Geöffnet:
-
Di, Mi, Fr 9 bis 17 Uhr
Sa, So 10 bis 17 Uhr
Donnerstag 9 bis 22 Uhr
ab 18 Uhr freier Eintritt
| Nutzer-Infos |
|
Karl-Liebknecht-Straße 1, direkt an der Spree, gegenüber dem Berliner Dom, 10178 Berlin
Das DDR Museum ist Berlins interaktives Erlebnis-Museum und zeigt das Leben in der DDR. Interaktiv, spielerisch, lebendig, spannend - ein einzigartiges Museumserlebnis durch Geschichte zum Anfassen.
6 Beiträge zum Platz "Musikinstrumenten-Museum" auf Deutsch
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Inspiriert von einem Besuch des alten Wasserspeichers am Prenzlauer Berg, in dem gleich mehrere Künstler Klanginstallationen von bizarrer Eigenart präsentierten, verschlug es uns in das Musikinstrumentenmuseum in der Nähe des Potsdamer Platzes.
Sehr positiv für Besucher, die vorher Berlins Straßen durchwandert, oder wie wir in den dunkel grollenden Tiefen ehemaliger Wasserlabyrinthe beschallt wurden, ist der direkt am Museum liegende Parkplatz mit moderaten Preisen für eine Metropole wie Berlin. Das Heiligtum betreten darf man als Erwachsener schon für 4 Euro. Kinder bis 16 Jahren haben freien Zugang zu den Schätzen der Instrumentenbaukunst.
Die Exponate sind nach Art und Alter sortiert, so dass man die Entwicklung einzelner Instrumente gut nachvollziehen kann. Es finden sich unter den Ausstellungsstücken auch Seltenheiten wie zum Beispiel eine echte Stradivari.
Für meinen Synthpopper waren aber die elektronischen Instrumente am interessantesten. Die allerdings gab es nur in kleiner Zahl. Dafür hat man aber die Möglichkeit, sich durch gefühlte achthundert-zweiundsiebzig Clavicorde und Violinen zu schlängeln.
Wirklich lustig dabei waren die Wächter des Tons, die uns und vor allem die Kleinen fleißig im Auge behielten. Reglos, fast wie selbst schon angewurzelt standen sie in großer Zahl in den Räumen verteilt und beäugten die Eindringlinge. Doch sobald ein kleines Patschehändchen in den Intimbereich eines ihrer Schützlinge eindrang, schnellte drohend Arm oder Bein der Wachmännlein und -weiblein zum Überraschungsangriff in die Höhe.
Das ist ja eigentlich verständlich, weil es sich ja um unwiederbringliche Kulturgüter handelt, allerdings gehört zu einem zeitgemäßen Museum meines Erachtens auch etwas mehr Interaktion als ein Kopfhörer, der einem ausgewählte Instrumente zu Gehör bringt. In einem solchen muss angefasst werden dürfen, muss es eine Kinderwerkstatt geben, sollte an den Highlights der Ausstellung mehr als nur ein Schild mit einigen technischen Daten stehen. Es geht ja um Musik - und die sollte lebendig sein.
Das alles ist natürlich bei dem oben genannten Preis ein utopischer Gedanke, aber doch kein allzu abwegiger.
Alles in allem ist das Museum aber interessant und auf jeden Fall einen Besuch wert. Vielleicht eignet sich ja ein Tag, an dem ein Konzert stattfindet noch besser dazu auch ein Klanggefühl für die Instrumente zu entwickeln, ihnen näher zu kommen und das Kribbeln im Bauch zu spüren wenn aus den stummen Holzkästen klingende Zeitzeugen werden, die Geschichte erlebbar machen.
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meme, 31 Juli 2012:
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upaheinz, 31 Juli 2012:
Kinder sind nun mal keine Erwachsenen, sie wollen alles untersuchen und angreifen.
Man hätte ja verschiedene , wertvolle Instrumente in Vitrinen platzieren können ! -
jurgenehre, 31 Juli 2012:
Musikinstrumente… das ist schon eine Wissenschaft! Sollte man sich genau anschauen une erklären lasse….und wenn Talent vorhanden,… auch spielen!:=)))
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Kiwi2008, 31 Juli 2012:
Schöner Beitrag. Bin auch der Mienung, das Musik etwas Lebendiges ist. Diese Art der Präsentaion ist dann vielleicht nicht mehr zeitgemäß.
13 Beiträge
Sehr sehr faszinierend und auf jeden Fall einen Besuch wert.
Alles andere wurde von meinen Vorrednern schon ausführlich beschrieben.
Unbedingt ( gegen Vorlage des Personalausweises) den im Preis inbegriffenen Audioguide mitnehmen.
Man kann dort viele Klangbeispiele hören. Leider ist zu den Instrumenten selber nichts beschrieben, allerdings werden die Katalognummern dazu erwähnt, ich nehme an, man kann dies dort nachlesen.
Ich wollte gar keine großen Erklärungen, einfach schauen, wo es möglich ist zuhören und genießen.
Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt und wenn man fragt darf man auch die auf dem Foto störenden Schildchen auf den Instrumenten kurz entfernen.
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Das Berliner Musikinstrumenten-Museum in der Nähe der Berliner Philharmonie und dem Potsdamer Platz in Berlin Tiergarten - Eingang über die Ben-Gurion-Straße - ist eine kleine Fundgrube mit Musikinstrumente der europäischen Kunstmusik vom 16. Jahrhundert bis zur Neuzeit. Zur Zeit kann man rund 3.200 Instrumente bestaunen, die vielfach in spielbarem Zustand befinden. Gut 800 Instrumente sind in der Schausammlung zu sehen. In der Tat herbergt diese Museum in seiner Vielfalt eine der repräsentativsten Sammlungen in Deutschland.
Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und Donnerstag von Donnerstag neun bis zweiundzwanzig Uhr - ab 18 Uhr Donnerstag besteht die Möglichkeit, kostenfrei ins Museum zu gelangen. Dann hat man noch gut 3,5 Stunden Zeit die Sammlungen zu bewundern und sich über die Geschichte einzelner Musikinstrumente zu informieren.
Samstag und Sonntag ist das Museum von 10–17 Uhr geöffent und Montag ist es geschlossen.
Eintritt: EUR 4,- / ermäßigt EUR 2,- Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei
Freier Eintritt an jedem Donnerstag ab 18 Uhr
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Klingt unspektakulär, ist aber ein unglaubliches Erlebnis: von der Taschengeige bis zur dreistöckigen Wurlitzer-Orgel für Theatermusik ist hier alles vertreten.
Auf der Rückseite der Philharmonie findet sich das ebenfalls von Hans Scharoun entworfene, und speziell für die Sammlung zugeschnittene Musikinstrumenten-Museum. Auf drei Etagen führt das Museum chronologisch durch die Entwicklungsgeschichte von Blas- und Saiteninstrumenten, und unterrichtet thematisch über Instrumentenbau und die Prinzipien der Klangentstehung. Und überall finden sich kuriose, oder auch einfach nur alte Musikinstrumente. Kennt Ihr die Äolsharfe, die Stockklarinette, den Stillen Zinken oder die Pommer? Und was heißt es, sämtliche Register zu ziehen?
Sehr zu empfehlen ist die Führung, auf der die Instrumente vorgespielt werden - gegen einen Unkostenbeitrag von nur 2 Euro.
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