der beeindruckendste friedhof den ich je sah. die gräber, die namen, die steine auf den steinen, der genius loci.. perfekte kulisse für ein skript mit dem titel DER EVOLUTIONÄRE PLAN <-
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starý židovský hřbitov - Old Jewish Cemetery
Prag
16 Beiträge
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- Adresse:
-
Široká, 3, Josefov, Staré Mêsto, 110 00 Praha
- Kontakt:
-
221 711 511
- Geöffnet:
-
Winter:
Sun-Fri: 9-16.30
Summer:
Sun-Fri: 9-18h
Closed on Saturdays and Jewish Holidays -
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11 Beiträge zum Platz "starý židovský hřbitov - Old Jewish Cemetery" auf Deutsch
Der alte jüdische Friedhof erinnert mit seinen kleinen und engen Gebäuden an das Mittelalter und die jahrhunderte lange Geschichte des jüdischen Volkes in Prag.
Die Gebäude daneben wirken sehr klein und geduckt, nicht so weitläufig wie die anderen Häuser in der Umgebung.
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69 Beiträge
Abgesehen von der Tafel mit den total übertriebenen Eintrittspreisen bekommt man hier nichts aber auch rein gar nichts Sehenswertes geboten es sei denn, man ist Harold and Maude Fan.
Aber gleich in der Nähe vom Eingang befindet sich eine südamerikanisch aufgemotzte Kneipe mit sehr leckeren Tapas!
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Waren heute da. Für 300 kronen eintritt einen friedhof zu besichtigen muss jeder selbst entscheiden.mein fazit: absolut kein muss!
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Bei einem Prag-Besuch gehört das jüdische Viertel und der alte jüdische Friedhof einfach dazu. Wen Prag aus historischer Sicht interessiert kommt nicht darum herum. Und wer sucht, der findet auch den Golem!
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So ein bisschen Skrupel habe ich schon, dass ein Platz in Prag unter englischem Namen läuft - aber wie sonst sollen Normalmenschen, die die schöne tschechische Sprache nicht beherrschen, den Starý židovský hřbitov im Netz auffinden?
Für den deutschen Besucher und vermutlich viele Westeuropäer ist das Bild des jüdischen Friedhofs etwas einzigartiges. Nicht nur die Grabsteingestaltung und die Tatsache, dass als Respekt für den Toten auf viele Steinen von Besuchern kleine Kiesel hinterlegt werden - hier in Prag beeindruckt auch das Gedränge der Monumente, das davon zeugt, dass Platz hier schon im 15. Jahrhundert, als der Platz begründet wurde, Mangelware war - 12000 Steine sind zu sehen und die Zahl der hier Begrabenen ist um ein vielfaches größer, denn der Platz wurde immehin über 350 Jahre genutzt und desöfteren erweitert, oft wurde einfach eine neu Erdschicht über alte Gräber aufgebracht!
Der älteste Grabstein, der noch steht, ist übrigens aus dem Jahr 1439. Zahlreiche bekannte Menschen sind hier begraben, unter ihnen David Gans (gest. 1613), ein berühmter Astronom und Mathematiker der Renaissance und natürlich Juda Loew ben Bezalel, bekannt als Rabbi Loew, der den berühmten Golem erschaffen haben soll, jenen Geist aus lehm, der die Feinde der Juden vertrieb - vermutlich eine eher fiktive Zuschreibung, deren Ursache entweder der Wunsch nach Unterstützung oder die Verehrung der Person des Rabbis gewesen sein dürfte - dennoch hat sich die Legende gut gehalten. Und wer diesen Ort hier betreten hat, kann verstehen, dass alte Geschichten manchmal für die Ewigkeit bestimmt sind....
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lokalreporter, 28 Oktober 2009:
In fast allen Städten in Osteuropa haben bis zum zweiten Weltkrieg große jüdische Gemeinschaften gelebt und dabei ihre Umgebung mit geprägt. Zwar gab es üblicherweise schon ein Ghetto oder ein eigenes Viertel, aber die Wirkung der jüdischen Bewohner ging meist über dessen Grenzen hinaus.
Oft ist leider der Friedhof dieser Gemeinden das beste Monument, dass an diese Zeiten erinnert, so wie auch hier in Prag. Es ist die Besonderheit dieser Friedhöfe, dass Gräber nicht wie bei Christen aufgelöst werden und der Raum für eine neue Bestattung freigegeben wird. Vielmehr wird jedes Grab erhalten. Wird ein Friedhof nun wie dieser über Jahrhunderte betrieben, so kann es trotz einiger Erweiterungen eng werden. Das Ergebniss bietet ein wohl einmaliges Bild einer Kontinuität historischer Besiedelung. Und es sieht gut aus. Auch wenn dadurch die Wege für die Beswucher durch das vermeintliche Chaos etwas eng geraten sind.
Neben dem im Prag allgegenwärtigen Kafka gibt es natürlich viele weitere Juden, die die Stadt in der Welt berühmt gemacht haben. Einer davon ist hier begraben. Es ist Rabbi Judah Löw, ein jüdischer Gelehrter. Er war es, der laut einer Legende den Golem geschaffen haben soll, einer Figur aus Lehm, die man zum Leben erwecken konnte, indem man ihr einen Zettel mit dem Namen Gottes unter die Zunge legte.
Im Gegensatz zum Rabbi selbst ist der Golem wohl nicht historisch. Aber diese Geschichte passt dennoch wunderbar zu der Atmosphäre auf diesem Friedhof, jedenfalls wenn sich nicht mal wieder zu lange Schlangen von Touris in der Saison zwischen den Gräbern stauen.
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Der jüdische Friedhof in Prag ist -eigentlich- sehr sehenswert. Das Gelände, auf welchem er sich befindet, ist als winzig zu bezeichnen, faktisch inmitten eines Hinterhofes. Aufgrund dieses Platzmangels wurden die Gräber über Jahrhunderte praktisch übereinander geschichtet. Hierduch erklärt sich die hügelige Form.
Ich kenne den Friedhof noch von früher. Man ging hin und war ganz in seinen Bann gezogen.
Heute ist er mehr Touristenmagnet, als alles andere. Hoch umzäunt, damit man ja nicht einen unbezahlten Blick auf das Gelände werfen kann, somit mit nicht zu knappem Eintritt und Menschenschlangen vor dem Tor.
Auf dem Friedhof selbst kann man sich lediglich auf kurzen abgezäunten Pfaden bewegen.
Ich fand all das bei meinem letzten Besuch echt schade. Dem Friedhof wurde so viel von seiner Besonderheit genommen.
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Konnie-Neukölln, 4 Juni 2009:
Eintritt für einen Friedhof? Manch einer wandelt wohl alles in klingende Münze um…
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Jannah, 4 Juni 2009:
Ja… find ich auch.
Mann hat dort das Gefühl, dass der Friedhof allein durch Zaun und Eintritt (ich glaube momentan 13,- €!) zu einem Touristenmagnet wurde. -
Konnie-Neukölln, 5 Juni 2009:
Wenn es teuer ist, kommen die Touristen - oder wie?
Ich würde mir das nicht antun.
Ein zu hoher Eintritt - um die 10 Euro und eine Menge anderer Besucher.
Der Eintritt schwankt mit dem Eurokurs und vielleicht sollte man da noch ein wenig warten, bis es sich in einem normalen Rahmen bewegt.
Für mich war dies einfach zu teuer. Viele andere sind auch umgekehrt. Vielleicht beim nächsten Besuch und mit einem anderen Kurs.
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Der Eintritt kostet 12,20 € und eine Fotografiegenehmigung noch mal extra!!! Zudem wimmelt es nur so von Touristen.
Frei bewegen konnte man sich auch nicht, dies lag einerseits an die unzähligen Touris und zum anderen an abgesperrten WEgen. Die ältren Grabsteine waren aus Sandstein, neuere aus Marmor. Neben den hebräischen Schriftzeichen fandensich hier und da diverse in den Stein gehauene Symbole und Tiere, wie Pferde, Löwen und Fischen.
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Der Alte Jüdische Friedhof liegt im jüdischen Viertel Josefov in der Altstadt und ist über 500 Jahre alt! Die Ausmaße haben sich seit dem Mittelalter kaum verändert und wenn man das doch recht kleine Areal betrachtet, fragt man sich wie das machbar war. Denn im Judentum werden Gräber nicht irgendwann einfach beseitigt, wie es bei den Christen üblich ist. Und es sollen hier gut 12000 Grabsteine und etwa die Gebeine von 100000 Menschen liegen… Lösung: Um dem Mangel an Platz Herr zu werden, begrub man die Verstorbenen in bis zu 12 Schichten!
Hier begraben wurden der Schriftsteller und Rabbi Avigdor Kara (1439) und Rabbi Löw (1609), der angeblich den Golem erschuf. Weiterhin der Bürgermeister, Mäzen und Rabbiner Mordechai Maisel (1601), die Druckereidynastie Mordechai und Bezalel Zemach (1592, 1589), der Historiker und Astronomen David Gans (1613), die Gattin des ersten geadelten Prager Juden Hendela Bassevi (1628), der Oberrabbiner David Oppenheim (1736). Als letztes begrub man 1787 Moses Beck, denn zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde ein neuer Friedhof gestiftetet.
Von hier aus kann man leicht die Pinkas-, die Klaus-Synagoge und die Altneu- und die Maisel-Synagoge erreichen.
Viele Grabsteine sind mit Tieren oder Gegenständen verziert, die den Familiennamen oder das Amt oder den Beruf des Verstorbenen symbolisieren: Segnende Hände deuten auf die Nachkommen einer Priesterfamilie hin, die Schere auf einen Schneider, ein Hirsch auf den Namen Zvi; Löwen, Blumen, und oft auch Trauben als Symbol für Glück.
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