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8 Beiträge

Top Empfehlung:

Künstliche Beatmung

Simon-Dach-Straße 20, 10245 Berlin

Im 70er-Retro Stil gehaltene Lounge/Bar in Friedrichshain. Kundenzitate: "Extrem gute Cocktails zu fairen Preisen", "handzahmer Elektro", "nette Menschen"

Qype Insider 827
Benutzerfoto: alaska12

alaska12

Kompliment alaska12 (15.08.2008) 3

auch die ankerklause gibt es also noch. gut zu wissen. an wochenenden muss man sich wirklich auf den 20 cm² einlassen, die einem zur verfügung stehen, um getränk zu halten, sich zu unterhalten und es auszuhalten. aber es ist witzig und am rande neuköllns eher eine rarität. wer aber lieber kaffee trinken möchte, dem empfehle ich die bar direkt auf der anderen kanalseite (name leider vergessen). dort gibt es meiner meinung nach den besten latte berlins.

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Kompliment designjockey (08.08.2008) 5

Im Sommer auf der Terrasse am Kanal frühstücken und den lieben Gott einen netten Mann sein lassen.
Abends ein schales Bier an der gutbestückten Musikbox trinken.
Wie schafft man es nur ein frischgezapftes Bier in den ersten Minuten, ach Sekunden, schal werden zu lassen? Das muss eine ganz bestimmte Zapfanlage sein.
Ich mag es, weiß der Teufel warum.

Die Schifffahrtskneipe hat Atmo(sphäre).

Die Diskoabende jeden Donnerstag sind musikalisch gut und vielfältig mit Hang zum Soul, aber so unglaublich voll, dass man ein Fan der Japanischen U-Bahn sein muss. Spätenstens auf dem Weg zum Klo muss man durch die überquellende Tanzfläche.

Wer meint, dass das Kaffee Burger ein “Abschlepp”Laden ist, findet hier sein westliches Spiegelbild in klein.

Wenn ich so drüber schreibe, klingt das alles gar nicht mehr so verlockend, aber ich mag den Laden, warum auch immer.
5 Sterne an eine alte Liebe

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Kompliment berlingazza (03.08.2008) 4

Ich werfe meinen Anker an dieser Klause immer nur wenns noch hell ist.
Das Rdl auf der Brücke geparkr, und dann auf einen Außensitzplatz an der Strassenecke gehofft.
Wenns Klappt, wäre es gut, wenn man nicht son dollen Durst hat.
Mit Bedienung und Anlieferung kann es schon mal dauern.
Am besten dann gleich löhnen, sonst wartet man nachher noch mal so lange.
Wenn dann das Getränk da ist, lass ich die Grenzgänger zwischen Neukölln und Kreuzberg an mir vorbeirauschen, und freu mich so, als wenns mir ob des gefundenen Sitzplatzes besser gehen würde, als ihnen.
Austrinken und schnell weiter.
Für mehr ist diese Absturzpinte nicht gut.
Für weniger aber auch nicht.

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Qype Advanced Insider 1517
Benutzerfoto: Polemos

Polemos

Kompliment Polemos (18.05.2008) 2

Hm, warum ist es da immer so voll? fragte ich mich - und probierte es aus. Heute frage ich mich: Warum ist es da nur so voll? Abends und am Wochenende ist kaum ein freier Stuhl zu bekommen, und wenn, ist er unbequem. Die Preise sind zwar ok, doch bis man bestellt hat und die Bestellung kommt, ist man verdurstet oder genervt. In meinen Augen wird die Klause überschätzt und lebt von Menschen, die Kreuzberger Chique haben wollen (obwohl es eigentlich Neukölln sein müsste) und denen Mitte zu teuer ist. Mir ist es zu laut und voll.

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Qype Advanced Insider 3201
Benutzerfoto: surfguard

surfguard

Kompliment surfguard (28.03.2008) 5

Ick sare mal: Dit is Berlin, wa? Hier war ich bei einem meiner allerersten privaten Berlinbesuche, saß mit meinen Freunden in einer Ecke und überlegte, ob es sowas auch in Köln geben könnte? Könnte es nicht. Ob das jetzt für oder gegen Köln spricht, sei mal dahin gestellt. Aber die Kombination aus schmuddeliger Saufatmosphäre mit einer fast romantischen Lage und einem Eckkneipennamen findet man wahrscheinlich wirklich nur in Berlin.

Muss man nicht mögen. Aber wenn, dann trinkt man alleine deswegen noch drei Bier extra.

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Kompliment Sven Dietrich (28.02.2008) 5

In der Ankerklause gibt es tagsüber Kaffee und Küchen, am Abend gibt es dann was auf die Ohren.

Eigentlich ist die Ankerklause das verlängerte Wohnzimmer für halb Kreuzberg und man trifft, wenn man da auch wohnt, seine Nachbarn wieder.

Am Donnerstagabend gibt es Musik und Tanz. Das ist sehr zu empfehlen weil es lustig ist. Studentisches Publikum, dass sich im Laufe des Abends ändert.

Einer meiner Lieblingsorte in Berlin.

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Kompliment zweinullsieben (13.02.2008) 3

also ... ich mag die ankerklause nicht!
kann das nicht verstehen mit nostalgie und krams astra ranz ...
auf dem klo stinkts - irgendwie alles total am ende ...
ich krieg da immer bisschen beklemmungen wenn ich in diesem landen sitzte ... nein ... die ankerklause ist nicht mein fall ... auch wenns kult zu sein scheint ... dann doch lieber den franken ... !

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Kompliment Kitty Non Grata (19.01.2008) 4

Eine meiner ersten Kneipen in Berlin, noch dazu eine meiner ersten Zufallsentdeckungen und mein erstes Bier in Kreuzberg. Trotzdem bin ich emotional nicht befangen wenn ich sage: ein wirklich gemütliches Stück Kiez mit billigem Bier und netter Umgebung, Blick auf den Fluss.
Vielleicht ist es etwas eng, aber das macht es irgendwie noch sympathischer.

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Qype Advanced Insider 2445
Benutzerfoto: Joana

Joana

Kompliment Joana (21.11.2007) 5

Ich war neu in der Stadt und ich hatte Angst. Angst vor den vielen Stadtteilen, den vielen Straßen, den U-Bahnen, kurz: vor allem. Aber es wurde Sommer und so bewegte ich mich vorerst zu Fuß durch Berlin und erweiterte meinen Radius jeden Tag um 5 Meter bis ich mich irgendwann traute, beschwingt und fröhlich durch die Straßen von Kreuzberg zu streifen. Bei einem dieser Streifzüge stolperte ich über die Ankerklause. Diese kleine Kaschemme am Landwehrkanal mit einem Anker auf dem Dach hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Ein Anruf bei der einzigen mir in der Großstadt bekannten Person führte zur Verabredung am Wochenende: "Ick hab da wat entdeckt, dit wird dir jefallen!" kündigte ich formvollendet an. Vorfreudig schleppte ich meine Freundin dorthin. "Ach, die Ankerklause! Die kennt doch jeder. Aber coole Sache, hier war ich schon lange nicht mehr."

Und dann ging es los... Die Ankerklause ist ein verranzter, zwielichtiger Schuppen mit Becks, Astra, Schnaps und allem, was die Leber braucht. Jukebox, Party, Balkon über dem Landwehrkanal, ein bißchen dunkel, ein bißchen dreckig....aber ehrlich.
Jeden Donnerstag ist Party und es wird getanzt, bis keiner mehr kann oder der Laden auseinanderbricht. Hier wird gerockt, gelacht, geflirtet, gespaßt und getrunken.

Ich glaube, ich habe meinen ersten Sommer in Berlin in der Ankerklause verbracht. Und seitdem ist sie nicht mehr wegzudenken. Zwar fahre ich inzwischen auch U-Bahn und Fahrrad und gehe auch außerhalb des Krabbelradius aus, aber es ist schön, diese unkomplizierte und immer gut gelaunte Kneipe in der Nähe zu wissen. An keinem anderen Ort habe ich so witzige und schräge Abende verbracht wie in der Ankerklause. Wer seine Fühler ausstreckt und sich drinnen genau umsieht, findet viel Stoff für spannende Geschichten.

Achtung: man verläßt die Ankerklause nur sturzbesoffen! Auch wenn man sich was anderes vorgenommen hat, es klappt nicht. Warum? Keine Ahnung! Probiert es aus.

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Kompliment Andreas Kruck (08.11.2007) 5

Definitiv nix für Weicheier!

Ich habe da schon mal 200 DM an einem Abend gelassen! Keine Ahnung, warum!

Die Erinnerung an den fortgeschritteneren Teil besagten Abends verliert sich in einem dunstigen Vorhang aus Suff, Kippen, gerauchten Gräsern und lauter Musik.

Wer schon immer einmal an einem einzigen Abend seine Lebenserwartung um 3 Jahre reduzieren wollte, und wer obendrein noch Lust auf ein morgendliches Elendsgefühl hat, das weit über den gemeinhin definierten Begriff "Kater" hinausgeht, der ist hier komplett richtig.

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Kompliment vilmoskörte (02.04.2007) 4

Originell bis kitschig gestaltetes Interieur mit massiv maritimen Dekorationselementen. Beleuchtete Bullaugen, durch die man auf Seepflanzen und Fischlein schaut. Ein künstliches Aquarium ohne Wasser mit versunkenen Städten, Tauchern und Meerjungfrauen. Muscheln als Lampenschalen. Goldene Fische auf blauem Grund an den Wänden. Dazu Anker, Rettungsringe, Netze. In dieser Quantität wird Kitsch schon fast zu Kunst.

Die gekonnte Raumaufteilung im Inneren weckt erfolgreich den Anschein, dass man sich auf einem Schiff befindet. Sitzt man auf der „richtigen” Seite, dann schaut man auch von innen über die Terrasse auf den Landwehrkanal – quasi von Neukölln nach Kreuzberg.

Das Bier schmeckt und die hausgemachten Buletten samt dem ebenfalls hausgemachten Kartoffelsalat, der hier dankenswerterweise ohne nennenswerten Zuckerzusatz auf den Tisch kommt, sind eine positive Erwähnung wert.

Innen kann es allerdings arg verqualmt sein, drum ein Stern Abzug. Nachmittags gehört es zu den Lieblingsplätzen.

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Kompliment BösesMädchen (31.03.2007) 1

Den einen Stern gibts nicht weil mir die Ankerklause nicht gefallen hat - ich kenne den Laden nur von außen. Was aber noch niemand hier erwähnt hat, ist das nicht der Papaparkplatz während Mama sich durch das Gewusel beim Türkenmarkt kämpft? ;o)

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Qype Advanced Insider 2872
Benutzerfoto: Jürgen

Jürgen

Kompliment Jürgen (24.03.2007) 3

Komisch, keiner der vorigen Beträge erwähnt den mir wichtigsten Fakt: Daß die Ankerklause von einer spießig-kitschig-überladenen Pinte zu einem Szenelokal wurde, deren Interieur sich zwar nicht wesentlich verändert hat, aber von Betreibern und Publikum mit leiser Ironie bedacht wird.

Mein Stil ist es nicht ganz (mir leicht mal zu laut und zu voll, der Rauch stört mich ja nicht so), aber ich mag diese Dissonanz zwischen Seemannskitsch und Kreuzberger Szene.

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Qype Advanced Insider 3906
Benutzerfoto: ix_

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Kompliment ix_ (30.11.2006) 4

ein äusserst empfehlenswertes drecksloch. im sommer kann man herrlich draussen sitzen, im winter ist es drinnen heiss und voll, aber (ekeliges wort) „urig“. kellner werden offenbar nur angestellt, wenn sie heftig tätowiert sind oder irgendwie abgerockt aussehen. die preise sind ok, kleine snacks kann man auch essen, wenn man sich vom leicht siffigen interieur nicht abschrecken lässt.

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User_star_grey 118
Benutzerfoto: poppy

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Kompliment poppy (30.11.2006) 5

na da legen schon schiffe einer kreuzberger reederei an. hinten draussen im sommer ist absolutes muss!

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Qype Advanced Insider 1508
Benutzerfoto: glueckauf

glueckauf

Kompliment glueckauf (11.05.2006) 4

Es gibt da ein gutes englisches Frühstück. Mit viel Rührei und Wurst. Lecker!

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Kompliment Mike Adolphs (08.05.2006) 4

Die Ankerklause hat auch einen Anleger, der allerdings so gut wie nie genutzt wird - zumindest nicht, wenn ich da bin. Donnerstags mutiert die Ankerklause auch zum Club, wo vornehmlich alles aus dem Indie-Bereich, teilweise aber auch Punkrock oder mal Oldschool HipHop gespielt wird.

Im Uebrigen liegt die Ankerklause am Landwehrkanal, nicht an der Spree. Das ist wohl auch der Grund, warum der Anleger dort kaum genutzt wird. Der Landwehrkanal ist nun mal kaum befahren.

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