Zum Scharfen Eck
Kronach
- Adresse:
-
Lucas-Cranach-Straße 2, 96317 Kronach
- Kontakt:
-
0 9261 965659
| Nutzer-Infos |
|
6 Beiträge zum Platz "Zum Scharfen Eck" auf Deutsch
66 Beiträge
im Herbst 2011 war Pächterwechsel. Leider hat mich die Küche enttäuscht. Die Gänsebrust war versalzen und auch etwas zäh – ich hoffe, das war ein Ausreißer.
Die Karte bietet eine überschaubare Auswahl – mehr muss nicht sein. Aber wechselnde Karten nach Jahreszeit ist das optimale.
Bleibt mein altes Problem: hoffentlich fragt mich kein Tourist wo man in der Stadt Kronach gute fränkische Küche bekommt.
Nachtrag: habe gerade erfahren, Koch ist frisch verliebt
Nachtrag Oktober 2012: ist wieder zu.
Ich hoffe, es findet sich ein Wirt, der wieder eine richtige fränkische Gastwirtschaft ohne viel Schnickschnack daraus macht!
5 Beiträge
Ich bin immer wieder gerne da, kann nichts negatives sagen.
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Sehr nettes kleines Restaurant! Jedoch dauert es etwas lang und Verbesserungsbedarf besteht!
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
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Sehr gute fränkische Küche, nette Gastgeber - was will man mehr?
Bin immer wieder gern hier, wenn ich in Kronach bin...
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Wir wurden von der Konkurrenz hierher empfohlen (denn das neue "Antlabräu" war bis auf den letzten Patz gefüllt) und haben unseren Besuch nicht bereut.
Der Kachelofen mit der Lucas-Cranach-Schmuckkachel sorgte für gemütliche Wärme in der liebevoll dekorierten Gaststube; obwohl viele Tische schon reserviert waren, bekamen wir zufällig "Hereingeschneiten" doch noch einen guten Platz.
Die Speisekarte machte einem die Wahl wirklich schwer, aber wir entschieden uns dann für die Krensuppe und ein Samtsüppchen von Steinpilzen - die uns die Novemberkälte restlos aus den Knochen trieb. Vorher gab es als "Gruß aus der Küche" ein selbstgemachte Kalbslebermousse, dazu drei Sorten knuspriges Baguette.
Als Bratwurstfan orderte ich natürlich die Bratwurstvaration: Ein "blauer Zipfel", eine gebratene Bratwurst (das ist kein weißer Schimmel, denn die Bratwurst heißt so vom "Wurstbrät", nicht von der häufigsten Zubereitungsart) mit köstlichem Sauerkraut und dann noch eine "G'strüpfte" (s.o.) mit Kartoffelsalat - da blieb kein Wunsch offen - besonders wenn das Seidla "Schmäußbräu" (Kronacher Spezialität) von der freundlichen Chefin so sorgfältig mit einer künstlerisch wertvollen Schaumkrone verziert wird.
Meine Begleitung war mit dem Loup de Mer sehr zufrieden, insbesondere mit dem üppigen, fruchtigen Tomatenbett.
Zum Nachtisch orderte ich die Pfannkuchen mit Beerenfüllung und einem Spiegel aus Vanillesauce und meine Begleitung probierte die herausragende Mousse au chocolat in einem rotleuchtenden See aus Kirschen.
Sehr zufrieden - und mit etwas Koffein gegen die Müdigkeit gewappnet - verließen wir die warme Stätte der Gastlichkeit und fuhren durch Regen und Dunkelheit heim.
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622 Beiträge
♦ witzig und gut ♦
Kronachs Herzeigemittelalter, die Festung Rosenberg, wird mitunter von verwegen dreinblickenden und agierenden Männern und Frouwen in perfekt nachempfundener Origi-nalmontur belebt. Sie schießen aus Stutzen, Mörsern und Kanonen von der Bastille über die malerisch fachwerkelnde Stadt am Festungsbergfuß. Touris meinen, die Schweden kämen und sind glücklich. Nicht wegen der Schweden, mit denen hatten die Kronacher im Mittelalter auch ihre liebe Not, nein, weil etwas los ist im Frankenwald! Sie fühlen sich zurückversetzt in vogelwilde Zeiten. Das macht dann auch schön hungrig und durstig. Wo es hier in Kronach doch die besten »Brodwörschd« von der ganzen Welt geben soll!
Also nichts wie rein ins scharfe Eck. Dreimal dürfen Sie raten, wer schon drinnen sitzt? Genau, die wackeren Soldaten haben die urgemütliche Wirtschaft der jungen Familie Steller als Hauptquartier ausgewählt, weil man hier gut essen und trinken kann. Und die Einheimischen werden es ja wohl wissen. Vorher hatten die Stellers auf der Festung die Burgschänke bewirtschaftet und dann den ganzen Tross einfach mitgenommen. So wird’s gewesen sein!
Jetzt sitzen wir auch da. Meine beiden Mädels kommen von der Toilette zurück und sind angenehm überrascht. Ich kenne es meist genau anders. Eine kleine Speisenkarte hatte mich bereits draußen im Aushang angemacht. Sie war überhaupt der Grund, warum wir an diesem Januarmittag hier hereingegangen sind. Die deftige Stube ohne Wolpertingerzierat ist durch den Kriegerhaufen am Stammtisch heute natürlich besonders malerisch, aber die Damen und Herren sitzen in Zivilkleidung auch gerne im scharfen Eck!
Nach dem vielen Geschwafel zur Sache: Eine Fränkische Krensuppe mit Croûtons (3,00 €) in der weißen Suppenterrine stand dampfend vor mir. Nicht so ein popeliges Tässchen. Im Frankenwald wird man satt, das sicher. Bei der Marion auch noch mit Geschmack! Wenn mich auch die fertigen Croûtons ein wenig enttäuscht haben. Vielleicht ändert sich dieses kleine Manko, wenn der selbstsichere Funbrutzler Markus in gestylt weinroter Kochjacke und verwegen gemusterter Flatterhose diese Zeilen zu lesen bekommt. Jetzt eine Köstlichkeit, die sich so liest, wie sie schmeckt: »G’strüpfte Bratwürste« gebacken, ein Paar mit Kartoffelsalat (3,50 €). Was, um aller Welt, ist denn das?
Man streiche das Brät einer Bratwurst aus der Hauthülle, motze etwas mit Zwiebeln auf und forme Fleischpflanzerl, Bouletten oder so und backe diese Laiberl in der Pfanne leicht knusprig heraus. Köstlich. Ich empfehle dazu frisch geriebenen Meerrettich aus dem Bamberger Gemüseland und ein herbes, kühles Pils. Dann weiß man, warum der Frankenwald als Geheimtip ohne ausgelatschte Touristenpisten gilt.
Der Wirt möge mir verzeihen, aber die Nachspeise gönne ich mir im nahen Altstadtcafé auf die Rippen. In der Konditorei dort bäckt Helmut Rehm irre Kuchen. Ich bezeichne das Café glatt als das Mekka der Apfelkuchen. Mit und ohne Streusel, naturbelassen, mit Quark, aus Mailand oder geile Florentiner, oder …
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Restaurant Vecchia Casa Lucas-Cranach-Str. 18, 96317 Kronach
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