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Kompliment Stelltrans (12.05.2008) 5

Ich habe beruflich mit Versand und Kurierdiensten bisher die besten Erfahrungen mit UPS gemacht. Nun hatte ich mir privat einen neuen Laptop bestellt, bei einem amerikanischen Hersteller der nur mit UPS versendet. So gesagt getan UPS-Zustellung an Privatadresse mir schwante Böses.
Ganz das Gegenteil ist passiert, am Montag lag die Karte im Briefkasten das der Fahrer morgen und übermorgen wiederkommt. Ich habe dann die Servicenummer angerufen und das Paket zu Abholung reserviert. Am nächsten Tag fuhr ich eh in Richtung Stellingen und nach 2 Minuten hatte ich meine Sendung.
Übrigens für alle Nichtautofahrer: Die Schnellbuslinie 39 die von Teufelsbrück nach Eppendorf alle 7 min.fährt, hält 5 Gehminuten entfernt und heißt auch Ottensener Str. Soviel zu am A…. der Heide. Glück ist wenn man trotzdem lacht.

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Kompliment Sven Dietrich (13.01.2008) 3

Als Mensch mit normalen Arbeitszeiten bin ich eigentlich nie zu Hause, wenn der Packetdienst klingelt.

So auch beim UPS Mann.
Ich hätte mir das Packet auch in die Firma schicken lassen können, das klappt bei UPS ohne Probleme, aber ich wollte es sofort haben und konnte es am gleichen Abend noch abholen.

Freundliche Beratung dazu gab es an der Hotline und mit dem Taxi fuhr ich zur Abholstelle von UPS in Hamburg.

Das liegt nicht ganz am Arsch der heide, aber kurz davor.
Angeblich kann man eine S-Bahn zu Fuss erreichen, ich habe sie aber nicht gefunden, lag wohl an dem schwerern Packet, das ich unterm Arm hatte.

Mit dem Taxi dann wieder zurück und ich war glücklich über das Packet.

Die Abholung selbst war unkompliziert, im Gegensatz zur Post gibt es bei UPS keine Schlange.

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Kompliment mostro (19.04.2007) 4

Tja, man kennt sie mittlerweile schon lange, diese großen braunen Kastenwagen von UPS – am Anfang hatten sie etwas besonderes an sich, so etwas altertümliches im Design, wie eine Londoner Telefonzelle. Kurierdienste verband ich ursprünglich einmal mit hippen Newcomerfirmen, die sich einbilden, ihre Informationen seien derartig wichtig, dass sie schneller als mit der Normalpost durch die Welt sausen müssten. Durch Ebay etc. wurde ich dann mit den Unzulänglichkeiten gewisser Privatanbieter konfrontiert, mehr dazu woanders.

Aber am Wochenende war es dann soweit – nach jahrelanger Ignoranz benötigte auch ich endlich mal einen Kurierdiesnt als Auftraggeber. Eigentlich nicht ich, sondern meine reisefreudige und grundsätzlich perfektionistische Mutter, die es fertig gebracht hatte, ausgerechnet beim Flug nach Toronto ihren Führerschein zu vergessen – und so klingelte am Sonntagmittag mein Telefon hektisch und ich wurde flugs mit dem Eilauftrag ausgestattet, das Dokument tot oder lebendig zu erbeuten und auf schnellstem Weg nach Kanada zu expedieren. Trotz allgemeiner Unwissenheit war mir schnell klar, dass die Postfiliale am Bahnhof vielleicht die einfachste aber definitiv nicht die optimale Lösung sei. Die UPS-Hotline war nach den üblichen Präliminarien verfügbar und freundlicher als sonst am Telefon gewohntes. Ich war baß erstaunt, dass man mit am Telefon ohne Verzögerung und schlußendlich korrekt angeben konnte, wann die Sendung abgeholt werden könne, zu welchen Zeiten man sie anliefern würde (verschieden Optionen und Preisklassen), was das koste und wo die nächste Filiale sei, bei der ich den Umschlag gleich am nächsten Morgen auch selbst abliefern könnte.

Nach telefonischer Sedation meiner leicht panischen Mutter („ich muss doch den Mietwagen übernehmen und zu den Niagarafällen..!") ging ich auch gleich am nächsten Morgen ins Industriegebiet Eidelstedt, eine Diaspora, in die sich normale Sterbliche nicht zu Fuß begeben – so wanderte ich fröhlich in der Morgensonne durch kilometerlange Straßen ohne eine Menschenseele, jede Hausnummer ein 200 Meter langer Fabrikkomplex, verdächtig aussehende Metallfässer und rostende Rohrleitungen inklusive… Auch der Hof von UPS zeigte sich lethargisch ruhig, aber inmitten dieser materialisierten Somnolenz war dann tatsächlich ein Schild mit der Aufschrift „Kundenbüro“. Und dahinter wurde ich nicht etwa von einer brummeligen Blaumannhorde empfangen, die Fachvokabeln und Frachtvordrucke über mich schütteten ("wat wolln se denn hier, Canada... hoho, wissense dennnich, dass man dafür erst ne zentralen Kundendateinummer und den Frachtpapiervordruck Übersee-strich-dreidreinull braucht, Sie? Anfänger, Sie? Und den gibshier nich, sondern nur in der Filiale 23 am andern Ende der Stadt, un die hat jetz zu, nichwa?") , sondern von einer freundlichen Dame an einem Tresen, die für mich alle Zeit der Welt hatte – wie schön. Wir hechelten alle Varianten durch, entschieden uns für die attraktivste, füllten gemeinsam Frachtbriefe aus und tüteten stolz das Resultat ein. Mit 45 Euro war das natürlich (und hoffentlich) der teuerste Brief meines Lebens, dafür landete er auch am Morgen des übernächsten Tages zielgerecht, unbeschädigt und auf die Minute genau in den Händen meiner Mutter, die unendlich dankbar endlich in Richtung Kodakbären, Ahornsirupmanufakturen oder Eskimofestivals (oder was immer da noch in Kanada ist…) fahren konnte…

Alles in allem eine positive Erfahrung wo ich eine solche kaum erwartet hätte –no self-fulfilling prophecies this time!

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