Adresse: Königswinter
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unity (21.07.2008)
Zum 125-jährigen Bestehen der Drachenfelsbahn habe ich heute zusammen mit meiner Freundin auch einmal die Gelegenheit wahrgenommen, den 321 Meter hohen und laut Eigenwerbung “meistbestiegenen Berg der Welt” zu besuchen.
Im Vorfeld war von einem großen Familienfest die Rede. Außerdem sollte es Sonderbriefmarken und ermäßigte Fahrkarten geben. Bis auf die Fahrkarten-Ermäßigung und zwei Blumengestecken am Startbahnhof haben wir davon leider nicht viel mitbekommen.
Naja, die Aussicht ist wirklich der Hammer! Dafür lohnt es sich auf jeden Fall auf den Drachenfels zu fahren oder zu wandern. Ist bestimmt auch noch schöner bei klarer Sicht, aber auch so schon sehr beeindruckend.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass größere Kinder oder Jugendliche wirklich Spaß daran haben, aber für kleine ist es vielleicht doch auch spannend, mit der Bahn zu fahren.
Man braucht eine Weile, um sich von der Aussicht loszureißen, muss dann aber vorbei an dem in Beton gehaltenen Imbiss, der Terrasse und dem Restaurant um ganz hoch zur Burgruine zu steigen und dort eine noch schönere Aussicht zu genießen.
Wir haben ein wenig die Beschilderung vermisst, die uns in die historischen Besonderheiten dieses Ortes einweiht. Vielleicht haben wir sie aber auch nur übersehen, weil wir so abgelenkt von dem 'Urmel’-Automaten waren, den meine Vorredner bereits erwähnt haben.
Das Wetter wurde kühler, also zurück ins Restaurant & 'Eventlocation’ in der Hoffnung ein Heißgetränk und eine kleine Mahlzeit wärmen und stärken uns für den Rückweg.
Das Restaurant halb voll, aber die Bedienungen so unkoordiniert und gemächlich, dass man das Gefühl hatte, die haben es nicht nötig, sich anzustrengen. Auch andere Gäste waren schon angenervt, weil ihr Kaffee lau wurde, bis der Kuchen kam.
Ein Tablett besaß der Kellner auch nicht, so dass er für jede Tasse einzeln laufen musste. Man bedenke, dass ja heute ein besonderer Tag war: Jubiläum und Familienfest. Aber das interessierte die Kellner überhaupt nicht.
So fragten sie dann auch nicht einmal nach unserem Essenswunsch, obwohl wir vorher nach einer Karte gefragt hatten. Also schnell den doch immerhin leckeren Kaffee getrunken und auf den Rückweg gemacht.
Kurzer Zwischenstop am Schloss, dort durften wir kostenlos (normalerweise 2,50 Eur) noch einen Blick erhaschen, weil es ja schon 10 Minuten vor Feierabend war. Dann aber kam um Punkt 18.00 Uhr eine Angestellte auf uns zugelaufen: “So jetzt machen Sie eben das eine Foto noch, dann aber bitte in Richtung Ausgang bewegen.”
Auch hier also nichts zu spüren von Jubiläum oder Familienfest.
Eher Beamtentum und wieder diese leichte Überheblichkeit.
Hier hat man es scheinbar als Teil des “meistbestiegenen Berges der Welt” nicht nötig, fünf Minuten länger zu arbeiten:
Schade.
+ kostenlose Parkplätze, Aussicht, Romantik
- Preis Zahnradbahn, langsame Bedienung im Restaurant, fehlende Schautafeln
Stichworte essen, ausflug, rhein, siebengebirge, drachenfels, königswinter, zahnradbahn
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stauce (13.05.2008)
ergänzend zur Vorschreiberin der HInweis, dass auch der Hin oder Rückweg über Rhöndorf gesehen einmalig ist.
Das liegt, von königswinter gesehen auf der anderen Seite und ist nicht mal annähernd so überrannt wie Kw.
Man kann wunderbar und kostenlos mitten in der richtig schönen Innenstadt parken(meiner Meinung nach viel schöner als Kw) und von dort in knapp 2 km hochwandern. Steil ist es auch hier, aber nicht ganz so dramatisch wie auf der anderen seite. dazu kann man einige abkürzungen nehmen und ist auf dem rückweg in knapp 10 min wieder unten.
Großes manko am Drachenfels ist dieser ekelhafte betonbau unterhalb des felsens mit restaurant und kiosk. das geht mal garnicht.
zu empfehlen ausserdem der unglaublich kitschige “puppendrachen” auf dem weg zum fels ,so ne art “urmel im automat” der Kindern gegen nen euro die geschichte zum felsen erzählt. allerdings würde ich lieber andere leute den euro reinschmeissen lassen und unauffällig zuschauen :-)
Stichworte ausflugsziel, drachenfels, königswinter
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Tina64 (01.05.2008)
Wir haben die Gunst der Stunde heute mal genutzt, und den Drachenfels “bestiegen”.
Direkt am Fusse des Drachenfels´ ist ein größerer Parkplatz, wo man kostenfrei sein Auto abstellen kann.
Gleich am Anfang des “Eselsweges” muß man dann das wahrhaft steilste Stück erst mal bewältigen. Und das ist wirklich steil, halleluja. (Steigung: 20 %) !! Gut, man könnte ja auch einen Esel nehmen - aber wenn einen dann schon mal der Ehrgeiz packt….
Die Bahn nehmen würde ich persönlich nie, da ich die Preise mehr als unverschämt finde. Eine Bergfahrt 7,50 Euro. (Oben kostet die Talfahrt das gleiche, Berg- und Talfahrt zusammen kosten 9,00 Euro). Also sorry, hier fiel mir echt nur noch der Spruch ein: Die spinnen doch, die Römer!!
Aber ok, wenn das erste Stück (ca. 10 Minuten, wer tapfer weiterrobbt) mal geschafft ist, wird´s ein wenig angenehmer. Zumal man nun auch ständig von schönen Dingen abgelenkt wird. Beispielsweise von der Nibelungenhalle, an der man vorbeikommt - mit Drachenhöhle und Reptilienzoo. Diese liegt so in etwa auf halber Strecke. Kurze Zeit später passiert man das Honighäuschen mit Schaubienenstand.
Unmittelbar danach ein lauschiger Platz mitten im Grünen – umgeben von Vogelgezwitscher, Brunnengeplätscher…. wo wir uns ein kleines Verschnaufpäuschen gönnen können. “Am Drachenbrunnen” heisst dieser nette Biergarten, wo auch ein kleiner Imbiss angeboten wird.
Übrigens - man passiert auch Schloss Drachenburg (sowie dessen Vorburg). Hier kann man die Renovierungsarbeiten gegen Entgelt live beobachten. Gut, aber das schauten wir uns nur von aussen an.
Nicht zu vergessen, dass man immer wieder einen atemberaubenden Ausblick hat - auf Väterchen Rhein - und wir z.B. konnten heute sogar den Kölner Dom erkennen. Naja, zumindest solange das Wetter anfangs noch mitgespielt hat.
Oben angekommen - also direkt an der Spitze des Drachenfelses, wird nun aber wirklich jeder mit einem mehr als tollen Rundumausblick belohnt und hier sieht man auch, dass man ja nun doch ein ganz schönes Stück nach oben gekommen ist.
Ein wenig tiefer wieder gibt´s Gelegenheit, sich in einem Restaurant zu stärken - oder aber sich in einem SB-Imbiss was zu kaufen und dies auf einer Terrasse zu verzehren. Allerdings - auch die Besucher des SB-Imbisses zahlen pro Person 50 Cent für´s stille Örtchen - ebenso Kinder. Naja….
Als wir wieder unten am Parkplatz angekommen waren, sah ich noch, dass man mit so einer kleinen Bimmelbahn eine Rundfahrt durch Königswinter machen kann. Allerdings muß man auch dafür 20 Euronen hinblättern. Naja…..
Stichworte essen, ausflug, ausblick, freizeit, trinken, besichtigung, esel, drachenfels, königswinter
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towo (07.03.2008)
Der Drachenfels ist ein Berg des Siebengebirges, und wohl das “Naturhighlight” von Königswinter. Wenn man in der Region unterwegs ist, muss man auch unbedingt mal auf dem Drachenfels gewesen sein.
Natürlich muss man nicht den ganzen Weg zu Fuß laufen, obwohl das auch eine interessante Erfahrung ist. Es gibt diverse Möglichkeiten, sich den Weg abzukürzen, nicht zuletzt mit dem kultigen Eselritt den Berg hinauf.
Auch photographisch ist der Drachenfels interessant, gerade wenn man an einem Tag mit guten Wetter auf der Spitze steht und das Rheintal photographieren kann.
Als Belohnung gibt es dann obenauf noch Restaurant und all sowas, für die Leute, die darauf wert legen.
Stichworte ausflug, natur, berg, siebengebirge, photographisch, eselritt
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