24 April 2007
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Worpswede dürfte die höchste Museumsdichte der Welt haben. Wo gibt es denn schon eine 9000-Seelen-Gemeinde, die neben zahlreichen hochrangigen Einzelmuseen auch noch gleich zwei ausgewachsene und sehenswerte Kunsthallen beherbergt, beide gerade einmal 200 Meter voneinander entfernt?
Wie in der „großen Kunstschau“ auch hier ein expressionistischer Bau, von außen eher karg, von innen dafür optimal tageslichtdurchflutet. Auch hier hängen normalerweise Worpsweder Standardwerke von Vogeler bis Mackensen in einer festen Sammlung. Bei meinem Besuch im April 2007 allerdings gab es hier eine große Ausstellung der Künstlerin Margaret Kelley („A leap of faith“) , großflächige abstrakte Malereien, helle Farben mit immer wieder leuchtenden Pigmentflächen, sehr dynamisch, ästhetisch, ein relativ harscher Kontrast im ruhigen Worpswede, in dem all die Bauernhäuser und Wassergräben doch manchmal auch etwas depressiv wirken. Diese Diskussion führte ich auch mit Spezialisten vor Ort, die jedoch darauf beharrten, dass die Menschen hinter diesen oft düster wirkenden Farbgebungen oft alles andere als schwermütig gewesen seien, insbesondere Paula Modersohn-Becker, mit deren Bildern ich oft nicht so viel anfangen konnte…
Stichwörter:
museum, kunst, kunsthandwerk, alt, malerei, expressionismus, worpswede, vogeler, modersohn, vinnen, kelley
Bedenklicher Inhalt?