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Qype Advanced Insider 4779
Benutzerfoto: Karde

Karde

Kompliment Karde (26.04.2008) 5

Fast genau ein Jahr später wie der Georg, bin ich erstmalig am Stenzelberg. Wegen der FFH-Richtlinien (Fauna-Flora-Habitat) innerhalb des Naturschutzgesetzes sind die Klettertouren an den Felswänden des Stenzelberges inzwischen verboten.

Durch die schmalen, mit Felsbrocken und umgestürzten Bäume übersäten Felswege habe ich mich nicht getraut, hatte Angst, hinzufallen. Müsste man mich hier retten, das wäre schon arg peinlich. Aber allein hinein zu schauen, ist spannend. Es ist eine verwunschene Landschaft, erinnert an Hexen und Kobolde . . .

Ich wählte den nicht minder interessanten Weg um die obere, aufgespaltete Felsenkuppe herum. Es gibt ein kleines Plateau mit Aussicht auf den Ölberg und die darunter liegenden Streuobstwiesen. Das Ölberg-Gasthaus ist von hier richtig nah zu sehen.

Der Ginster blüht und klein gebliebene Bäume suchen Halt zwischen den Steinspalten. Ich sehe Zypressen-Wolfsmilch und Hüngerblümchen. In den Bäumen halten sich viele Vögel auf, wahrscheinlich sind sie hier überwiegend ungestört.

Es geht weiter, und ich stehe unvermittelt vor der steil abfallenden Felswand. Damit hatte ich nicht gerechnet, bin tief beeindruckt. Schmale Pfade zeugen noch von den Anstiegen der Kletterer. Mit dem Fernglas kann ich die Kletterringe in der Felswand ausmachen.

Inzwischen machen Tafeln auf Steinschlag und Lebensgefahr aufmerksam.

Mich interessieren sowieso eher die Pflanzen, die auf diesem nährstoffarmen Boden wachsen. Im Laufe des Jahrs werde ich sporadisch herkommen. Mal sehen, was hier so alles wächst.

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Kompliment Georg Watzlawek (25.04.2007) 5

Der Name klingt piefig, aber dahinter verbirgt sich ein (für uns Flachlandtiroler) spektakuläres Kletter-und Wanderrevier in wildromantischer Landschaft. Die Kinder lieben es - schon weil es sie an die Szenerie aus Räuber Ronjatochter erinnert.

Hinauf führen mehrere Wege: schön, aber etwas kräftezehrend vom Kloster Heisterbach (schon für sich ein Ausflug wert, Ruine, Park, Biergarten) und den Nonnenstromberg. Deutlich schneller geht es vom Wanderparkplatz an der Straße nach Heisterbachrott (genaue Hinweise auf der angegebenen Website).

Oben angekommen führen viele Pfade zwischen bis zu 30 Meter hohen Felsen hindurch ins Zentrum des Reviers, einem ehemaligen Steinbruch. Hier findet jeder seinen Lieblingsplatz: Für die Aktiven gibt es Hänge, Klippen und Schluchten; für die eher Komplentativen wunderbare Picknikstellen.

Die Profis vom Alpenverein tummeln sich hier und haben einige sehr ambitöse Kletterrouten mit Haken präpariert - aber das sollte man wirklich den Könnern überlassen (zumal es ein Naturschutzgebiet ist.

Wer mag, kann nach anschließend im Einkehrhaus Waidmannsruh neue Kräfte tanken. Die Lage ist wunderschön mitten im Wald, die Terasse lauschig. Doch ist der Service so unfreundlich, dass wir unseren letzten Versuch der Aufnahme von flüssiger und fester Nahrung hier abgebrochen haben. Also bitte selber testen, Rückmeldungen sind erwünscht!

Wer noch Kraft hat, sollte um die Ecke rum auch noch dem Weilberg einen Besuch abstatten. Ein gewaltiger Vulkankessel, der tiefe Einblicke in die Geschichte des Siebengebirges erlaubt.

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