Kategorie: Nachtleben
Details: Comedy Clubs, Musikveranstaltungsorte, Cabarets
Ja, es ist eng, äußerst eng! Ich hatte das Glück, an einem Tisch direkt vor der Bühne zu sitzen und insofern, bei entsprechend - soweit wegen der Enge nebenan und hinten möglich - gedrehtem Stuhl sogar Beinfreiheit.
Das Essen ist allenfalls mittelmäßg und ich würde, sollte ich überhaupt (wenn, dann nur wegen des Programms!) nochmal hingehen, dort nur was zu trinken bestellen. Zumal es auch sehr schwierig ist, bei der Enge und dem vollgestellten Tischchen anständig mit Messer und Gabel zu essen!
Primär war ich wegen Klaus Hoffman dort, aber den ich hatte ich mit anderen besseren Programmen schon beindruckender in Frankfurt und Heidelberg singen gehört. Nur so nah hatte ich den Chansonnier noch nie erlebt. Dass das Konzert in der Bar jeder Vernuft stattfand, motivierte mich zusätzlich (den Namen fand ich schon immer toll!), aber ich kenne andere Musikkneipen/Theater, in denen ich mich wohler fühle, auch wenn es sich nicht um ein Spiegelzelt handelt! Vor lauter Leuten sieht man ja eh nix vom Ambiente...
Wer nach Berlin kommt muss unbedingt in die “Bar jeder Vernunft” ins Cabaret - Das Musical - gehen. Eine der besten Auführungen die ich je gesehen habe.
5 Sterne für tolle Unterhaltung. Nur im Winter immer etwas wärmer anziehen! Auch ist es leider etwas eng. Daher gibt es einen Stern Abzug.
Das Quartett Les DéSAXés aus Paris gastiert zur Zeit (bis 20.Juli)in der Bar jeder Vernunft.
Eine bezaubernde Show!
Passt hervorragende in das verspielte Ambiente. Es ist tatsächlich eng und puppenstubenhaft, dies empfanden wir jedoch nicht als unangehm.
Was noch?
Die Holzböden knarzen sehr laut, besser nicht während der Vorstellung hinausgehen.
Die Bedienung ist engagiert und nicht auf den Mund gefallen…
Wer die Bar jeder Vernunft gut findet, hat sicher auch ein entspanntes Verhältnis zu Folter und Masochismus. Zu dieser Überzeugung bin ich jedenfalls nach einigen Besuchen gelangt. Angenehm sitzt man eigentlich nur an einigen der Plätze an der Außenwand. Im Innenbereich werden die Stühle so eng gestellt, dass man Platz für gar nichts hat, weder die eigenen Füße, noch eine Tasche, manchmal nicht mal für den eigenen Kopf. Das Gefasel von “besonderer Atmosphäre” finde ich unverständlich, wenn mir kaum die Luft zum Atmen bleibt, weil neben mir, besser gesagt auf mir, jemand mit Hygieneproblemen sitzt. Auch das “kulinarische Angebot” halte ich nach zwei Versuchen schlichtweg für einen schlechten und überteuerten Witz. Eine Cremé Brulee zeichnet sich nicht dadurch aus, dass man sie kühlschrankkalt mit handwarmer Auflage serviert.
Wäre es wirklich undenkbar, einfach 20% weniger Stühle in den Raum zu stellen und dafür die Preise entsprechend zu erhöhen?
Die Veranstaltungen, die ich dort besucht habe, waren immer sehr gut. Aber das wird hier nicht bewertet. Einen Punkt, und nicht mal der ist gerechtfertigt.
Ich kann mich schon zu den Stammgästen der Bar jeder Vernunft zählen. Das außergewöhnliche Ambiente und die höchst interessanten Künstler laden uns immer wieder zu einem Besuch ein.
Das Personal ist immer sehr aufmerksam und freundlich obwohl es doch teilweise sehr eng ist und das Bedienen dadurch recht schwierig.
Die Show mit Pigor und Partner hat sehr gut gefallen. Originell - kurzweilig und höchst amüsant! Weiter so!
5 Sterne. Ohne Kompromisse! Die “Bar jeder Vernunft” ist in jeglicher Beziehung aussergewöhnlich. Ich sah hier am Oridginalschauplatz der Geschichte das Musical “CABARET”. Ein ganz grosses Erlebnis!
Das Haus bietet aber natürlich wechselnde Programme und so will ich hier auch keine Beschreiung des grossartigen Musical-Erlebnisses abgeben, sondern die Location beschreiben.
Die Bar ist tatsächlich eine Bar, aber auch ein sehr hervorragendes Speiserestaurant. Man kommt rein, hat in einem kleinen Vorzelt die Möglichkeit zu einem Begrüssungstrunk und sich vielleicht mit seinen Freunden/Kollegen was auch immer zu treffen, um den Abend gemeinsam zu beginnen.
Danach geht man an seinen Platz, der vorreserviert ist, weswegen ein frühzeitiger run auf die Plätze Gott-sei-Dank ausbleibt. Eine Bedienung, in meinem Falle eine aufgekratzte Endzwanzigerin, kann es kaum erwarten die Bestellungen entgegenzunehmen, denn gleich beginnt das Programm und dann kann sie die Getränke nicht mehr liefern. “Nu machense mal hinne, et jet gleich los wa!?”
Wir bedfinden uns inzwischen übrigens im Hauptraum des Ganzen - einem Zelt. Genauer gesagt einem “Original-Jugendstil-Spiegelzelt”. Das müsst Ihr Euch unbedingt auf der Website der Bar genauer ansehen, denn das Ganze ist so aussergewöhnlich, dass es auch schon wieder fast unerklärlich wird und ich will mir hier textlich keinen abbrechen, wenn’s auch einfacher geht. Stellt Euch mal ein Restaurant der 1910er Jahre vor, das in ein kleines Zirkuszelt eingebaut ist. Das triffts in etwa.
In der Spielpause des spitzenmässigen CABARETs kommt dann das zuvor bestellte Essen. Lecker.
Kleine Kritik: Die Klos sind übel und in Containern neben dem Zelt untergebracht. Ich habe schon gemütlicher … - Ihr wisst schon.
Ich freue mich dennoch schon auf meinen nächsten Besuch und könnte, wenn ich so das Programm anschaue, glatt zum Stammgast werden. Nochmal: 5 superverdiente Sterne.
Da wir bereits 2 Stunden vor Beginn dort waren, konnten wir uns die Plätze noch aussuchen. Wir haben dann noch Essen können und dann ging es los, alle Plätze füllten sich nach und nach und selbst in der hintersten Ecke wurde noch Leute plaziert. Die kleinen Bistrotische dienten mindestens 6 Leuten zum Abstellen der Getränke. Die Luft war mies. Das Programm “Meow Meow” hat uns jedoch sehr gut gefallen und für den Rest entschädigt. Man darf auch nicht vergessen, daß im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen die Eintrittspreise relativ niedrig sind.
Ich muss sagen dass ich die Bar jeder Vernunft toll finde. War schon oft dort und finde es nicht zu eng. Muss halt schauen wo man sitzt und das Beste an allem, find ich, ist das essen dort. Volle 5 Punkte für die Bar!!!
Die Bar jeder Vernunft ist einer der fürchterlichsten Veranstaltungsorte Berlins. Und gleichzeitig einer der besten. Wenn es nur nach dem Programm ginge, dann würde ich dort jede Premiere angucken. Was haben wir dort nicht schon für tolle Sachen gesehen, die ollen Schachteln in der Bar (mittlerweile allesamt vom Rasen bedeckt, ach), Pigor, Eichhorn und den Ulf, Cabaret… ich hör lieber mit dem Aufzählen auf, sonst nimmt‘s kein Ende. Schön auch, dass man dort immer auf der Suche nach neuen Acts ist, sodass sich wie andernorts nicht nur die Stammgäste die Bühnentürklinke in die Hand geben.
Wie gesagt, was das Programm angeht, absolut brillante Location. Aber der Rest… Die Stühle! Das sind keine Sitzgelegenheiten, das sind Folterinstrumente. Und „eng bestuhlt“ ist im Falle der Bar die Untertreibung des Jahrzehnts. Wenn man denkt „Jetzt ist der Laden aber endgültig voll“, dann holen die Platzanweiser die Schuhlöffel raus und packen noch fünfzig Leute rein. Die Vorstellung erlebt man dann mit angelegten Armen und zusammengedrückten Beinen. Einatmen geht aus Platzmangel gar nicht mehr. Immerhin weiß man hinterher, wie Sardinen sich nach der Eindosung fühlen müssen.
Einen Saal so vollquetschen und dabei höflich bleiben geht nicht immer. Zu diesem Zweck haben sich einige der Platzanweiser einen Tonfall angelegt, auf den ich gerne verzichte. Sowas in Richtung ironische Ruppigkeit ohne Ironie. Trägt manchmal zur Erheiterung, aber eher selten zur Hebung der Laune bei. Nuja…
Schließlich die Gastronomie. Ich weiß, man sollte sich freuen, dass man während der Vorstellung überhaupt etwas zu sich nehmen kann, aber besonders die Getränkepreise des Hauses bewegen sich an der Grenze zwischen „äußerst gehoben“ und „Straßenraub“. Und dass es kein Weizenbier gibt ist schlichtweg ein Skandal.
Ich würd ja aus lauter Protest wegbleiben. Dann würd ich aber das tolle Programm verpassen. Mist.
5 Punkte fürs Programm, 2 fürs Drumherum, zusammen eigentlich 3, aber weil‘s so ein wunderschönes Spiegelzelt ist machen wir mal 4 draus. Ich bin ja nicht so.
Wenn alles passt, kann man hier einen genialen Abend haben. Mit “Alles” meine ich nicht das Essen, den Service, auch nicht bequeme Sitzgelegenheiten. Und schon garnicht die Luft, die auch in Zeiten der gesetzlichen Rauchvermeidung nicht viel besser geworden ist. Das sind alles Punkte, die nicht wesentlich sind, die man einfach ignorieren kann, wenn die wirklich wichtigen Dinge am Abend stimmen.
Hier kann man etwas erleben. Und hier habe ich viele, wunderbare Abende erlebt. Denn wenn das Programm stimmt, dann stimmen auch die Gäste. Und dann versteht man plötzlich, warum ein Zelt, vor allem ein Spiegelzelt trotz aller Einschränkungen ein wunderbarer Ort ist. Hier ist man nämlich anderen Menschen nahe. Weil ohnehin kaum Platz zum Sitzen ist, weil man aufgrund der vielen kleinen Spiegel kaum irgendwo hin blicken kann, ohne dass man die Augen eines Fremden trifft. Ist das angenehm? Wenn man sich als Teil einer verschworenen Gemeinschaft fühlt, dann ist das wunderbar. Eine Gemeinschaft, die diesen Ort liebt oder auch nur den Künstler dieses Abends. Denn auch der Bühne und den dort auftretenden ist man hier als Zuschauer näher als irgendwo sonst.
Meine schönsten Abende sind hier mit den Namen Sharon Brauner und Meret Becker verbunden. Beide sind vielleicht viel besser als Schauspielerinnen denn als Sängerinnen. Und gerade deshalb gelang es beiden, das Publikum hier mehrfach zu verzaubern. Da merkt man, dass man gerade nicht eine 1 Meter 75 große Blondine mit Mega-Oberweite sein muss, um Männer - und auch Frauen - zu begeistern. Wo könnte solch ein Auftritt besser klappen als hier? Charme wird versprüht ohne Ende. Und dann gab es natürlich hier die genialen Auftritte der Geschwister Pfister mit dem berühmten Fräulein Schneider. Auch das ein verlässlicher Höhepunkt für den Fan.
Nur mit dem Musikal Cabaret konnte ich nicht ganz so viel anfangen. Obwohl dieses vielleicht thematisch genau das richtige Programm für diesen Ort ist. Denn das Cabaret in den berühmten, goldenen Zwanzigern in Berlin lebte auch mehr von der Stimmung und der direkten Interaktion zwischen Künstlern und Gästen als von der objektiven Qualität von dargebotener Kunst und Gastronomie. Dennoch ist eine Kopie eines Films eben doch nur eine Kopie. Und leider lief des Musikal mit der Hauptzielgruppe Touristen so lange, dass ich diesen Ort etwas aus den Augen verloren habe.
Aber jetzt gibt es ja wieder mehr Abwechslung im Programm und etwas weniger Touris. Und so entdecke ich diesen Ort gerade wieder neu.
Neben dem Haus der Berliner Festspiele, steht das Spiegelzelt der Bar jeder Vernunft. Hier begegnet man Nacht für Nacht dem Abenteuer Unterhaltung – kopflos, haltlos, schrecklich, schön! Längst hat sich das “kleine große” Theater “als feste Größe im Berliner Kulturleben, als eine der ersten Adressen im deutschsprachigen Raum in Sachen Chanson- und Kleinkunst” (stern) etabliert. Die Bar ist klein, aber oho: Dort lernt man den Künstler auf der Bühne (und den Nachbarn vom Nebentisch) aus atemberaubender Nähe kennen. Mit der get2Card auch fast “für lau”: 2 Eintrittskarten für den Preis einer Eintrittskarte. Allerdings sollte man sich vorher erkundigen, denn es werden nur ausgewählte Highlights mit der get2Card rabattiert.
neues programm ab 17.6.-14.7.08 “zwei auf einer Bank” mit katharina thalbach und andreja schneider.
simonetta ginelli an der harfe mit dem christoph israel sextett-es wird lustig.die bar macht wie immer tolle programme!!!
19 Februar 2008 von lokalreporter
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