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Cartoixa - Königliche Kartause - Kloster Real Cartuja de Valldemossa
Port de Valldemossa
- Adresse:
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Celda 4 Cartuja de Valldemossa, Cartoixa, 07170 Port de Valldemossa
- Kontakt:
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+34 69 640 5992
- Geöffnet:
-
9:30 hasta las 18:30 horas.
Domingos cerrado.
| Nutzer-Infos |
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5 Beiträge zum Platz "Cartoixa - Königliche Kartause - Kloster Real Cartuja de Valldemossa" auf Deutsch
Bei Regen sollte man etwas aufpassen, da die Wege innerhalb des Ortes sehr rutschig werden können.
Sehr schön sind die Gassen mit ihren Häuschen, geschmückt mit bunten Fliesen und den schön bepflanzten Blumentöpfen an den Wänden. Wir haben ein paar tolle Bilder gemacht. Wunderschön!!!
Wer kennt es nicht: da wirbt eine Stadt, ein Ort oder Gemeinde mit einem Zeitgeschehen, wie z.B. den Besuch eines Prominenten (Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft), um ins Gespräch zu kommen.
Im extremen Fall kommt es vor, dass ein Hotel damit wirbt, der Politiker XYZ hat hier übernachtet und im Bad ein Stück Seife fallen lassen.
Nun, das ist nicht Neues. Schon aus der Geschichte kennen wir solche Fälle.
Ein solcher Fall ist Frédéric Chopin.
Der polnischen Komponist Frédéric Chopin und die geschiedene Baronin du Duvan - besser bekannt als die französische Schriftstellerin George Sand - verbrachten von Oktober 1838 bis Februar 1839 "Einen Winter auf Mallorca" in dem Ort Valldemossa. Die Einwohner hegten einen Groll gegen diese Beziehung, weil sie nicht miteinander verheiratet waren.
Heute sind die Zellen 2 und 4 der Kartause in Valldemossa eine liebevoll gepflegte Gedenkstätte mit Originalgegenständen aus dieser Zeit.
Für die Einwohner der Gemeinde Valldemossa ist der Aufenthalt der beiden zu einer wahren Goldgrube geworden: jährlich stürmen Tausende von Urlaubern das Kloster. Viel gibt es nicht zu sehen, aber für manche ist keine Reise zu weit, um den Atem der Geschichte einzusaugen.
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Michael Z., 17 Mai 2010:
Hunderttausende Touristen besuchen jedes Jahr die durch Chopins Aufenthalt geadelte Kartause von Valldemossa und durchstreifen ehrfürchtig die beiden Zellen Nummer 2 und 4, in denen er mit George Sand und ihren beiden Söhnen hauste. Sie bestaunen das dort angehäufte Inventar und diverse Chopin-Reliquien, die von den beiden heutigen Besitzern der jeweiligen Zellen getrödelt und zusammen gekauft wurden.
Im Hintergrund jedoch schwelt seit Jahrzehnten ein erbitterter Streit zwischen den Besitzerfamilien der beiden Zellen über die Frage, wo Chopin wirklich wirkte, und auf welchem Klavier er tatsächlich gespielt hat. Im Jahr des 200. Geburtstages des Klavierkomponisten soll ein mallorquinisches Gericht klären, ob die Besucher betrogen werden …
Die Hintergründe der Auseinandersetzung habe ich HIER … beschrieben
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Wunderschönes Kartäuserkloster gegründet 1399, allerdings stammt der größte Teil des heutigen Klosters aus dem 18.Jahrhundert, angefüllt mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten, wie der alten Apotheke, der ehemaligen Druckerei der Familie Guasp und einer atemberaubend schönen Kirche. Frédéric Chopin lebte hier einen Winter lang mit seiner Lebensgefährtin George Sand und deren Kindern, er, bereits an Tuberkulose erkrankt, erlitt eine Lungenentzündung, sie verfasste hier ihr Buch “Ein Winter auf Mallorca”. Unter großen Anstrengungen wurde auch sein Pleyel-Klavier hierher geschafft, welches in einem Raum zusammen mit anderen interessanten und auch etwas gruseligen Erinnerungsstücken (Totenmaske, Haarsträhne, Portraits) ausgestellt wird. Die Gärten sind ein weiteres Highlight. Regelmäßig finden auch Klavierkonzerte mit der Musik von Chopin statt. Das Personal ist mehrsprachig und sehr nett. Anschließend laden eine Vielzahl von Cafés am Fusse des Klosters zum verweilen ein.
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Valldemossa ist ein kleiner Ort mit etwa 2.000 Einwohnern in der Serra de Tramuntana. Seine Bekanntheit rührt vor allem daher, dass Frederic Chopin mit seiner Geliebten, der französischen Schriftstellerin George Sand, den Winter 1838/39 in dem dortigen Kartäuserkloster verlebte. George Sand schrieb dort auch den wohl bekanntesten Roman über Mallorca, "Ein Winter in Mallorca", den man in wirklich jedem Mini-Kiosk auf der Insel finden kann. Eigentlich erstaunlich, denn die Mallorquiner kommen nicht gerade gut darin weg - dafür beschreibt sie die phantastische Landschaft Mallorcas um so malerischer und euphorischer.
Das Kloster an sich ist nicht unbedingt nur wegen Chopin und seiner Kammer sehenswert. Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Kartäusermönche und deren Gäste dort in ihren "Zellen" wohnten. Die Zellen an sich sind sehr karg gehalten - die Mönche verbrachten dort oftmals viele Tage und Wochen ohne jeglichen Kontakt zueinander und bekamen ihre auch recht karge Nahrung durch eine kleine Durchreiche aus dem Flut geschoben. Dafür wurden sie durch prächtige Gärten mit einer unfassbar schönen Aussicht auf die Berge entschädigt. Ein weiterer sehr interessanter Raum ist die Klosterapotheke, die sowohl die Bewohner des Klosters als auch des Ortes versorgte.
Der kleine Ort ist voll und ganz auf die über einhunderttausend Touristen eingerichtet, die jedes Jahr hier einfallen. Überall sind kleine Cafés und Restaurants. Wir waren Ende Oktober dort und waren noch recht überrascht, wie voll es doch noch war. Ich wollte mir lieber nicht vorstellen, wie voll es zur Hauptsaison ist. Dennoch ist der Ort sicherlich einen Besuch wert - alleine schon die entzückenden kleinen Häuser des alten Ortskerns sehen fast unwirklich reizend aus. Man kann durch kleine verwinkelte und verträumte Gassen schlendern. Am besten hat mir ein kleines Café gefallen, das über 30 verschiedene Sorten heiße Schokolade angeboten hat. Leider weiß ich den Namen nicht mehr.
Also: Valldemossa ist in jedem Fall einen Besuch wert, allerdings sollte man sich gedanklich auf Disney World einrichten, denn die Schönheit und "Idylle" teilt man mit mehreren hundert anderen Touristen die vor, hinter und neben einem herlaufen...
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Tourist, 11 November 2007: Hallo, stimmt genau, der Ort war für mich persönlich das Highlight auf Mallorca. Ich war auch in der Hauptsaison da und fand es trotzdem nicht zu überlaufen, die richtigen Hardcore-Touristen treiben sich doch eher an der Küste herum als einen kostbaren Sonnentag für Kultur und wunderschöne Landschaft zu opfern.
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