Adresse: Klosterstr. 38, 40211 Düsseldorf
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okapitapir (30.07.2008)
Geht kaum besser für einen Japaner. Die Sushi-Auswahl ist galaktisch. Service ist schnell, freundlich und japanisch-charmant. Keine langen Wartezeiten beim Essen. Publikum angenehme Mischung aus Japanern, Studenten und Business-Leuten. Wir hatten Platz an der Bar und auf einmal setzte sich Tote-Hosen-Campino allein neben uns, verspeiste völlig unauffällig eine große Sushi-Platte und ging dann wieder. Ich hatte einige Sushi al la Carte und dann den “Reistopf im Kasten mit Fisch”. Komme bestimmt wieder und nehme dann das gleiche wieder.
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flimbe (22.07.2008)
Ja, authentisch trifft es gut.
Hier gehen auch viele Japaner gerne essen. Wenn man nicht reserviert, muß man eine Schlange am Abend in Kauf nehmen.
Das erste Mal war ich hier auch mit Japanern aus Düsseldorf.
Sehr lecker und eben “authentisch”, das Essen hier.
Die Preise sind auch akzeptabel.
Wenn man einen Platz an der “Bar” nimmt, kann man den Sushimeistern bei der Arbeit zusehen.
Veröffentlicht auf: twitter.com/Chikatze
Stichworte sushi, lecker, asiatisch, japan, japanisch, maki, mittagskarte, sashimi
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Walli01 (19.07.2008)
Durchgesessene Stühle, jeden Abend voll, keine Zeit zum Renovieren. Mein Tip: Die ersten Male Menüs essen, dann langsam durch die Karte testen.
Stichworte sushi, asiatisch, japan
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mimipimi (09.07.2008)
habe am montag abend im KIKAKU das erste mal in meinem leben sushi gegessen- und ich bin total begeistert! eine super empfehlung (danke, anna!!)- ich geh auf jeden fall wieder hin :-)
Stichworte sushi, lecker, frische, japanisch
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ArnieQ (24.06.2008)
Wenn EM ist in Deutschland, sind abends die Restaurants leer, in denen keine Mega-Flachbildglotze steht. Ein Grund hineinzugehen. Ein weiterer war Magenknurren.
Das Kikaku ist nun so ein richtiges japanisches Restaurant, also ohne Laufband, ohne All-you-can-eat, dafür extrem hochwertig und leider auch sehr teuer (das kostet den Stern, weil ich nicht einsehe, dass es beim Japaner immer so teuer sein muss).
Der Wiederhingehfaktor ist auf jeden Fall hoch, denn sowohl das Essen (göttlich) als auch die kompetente und schnelle Bedienung (niedlich) waren für mich (hungrig) da. Die Karte bietet Menus, Japanische Gerichte zum Auswählen, Sushi zum Zusammenstellen. Letzteres war mir zu friemelig, also ein Komplettsushipaket auf dem Holzbrett zusammen mit der leckersten Misosuppe ever.
Wohl gefühlt hab ich mich, wieder hingehen werd ich.
Stichworte sushi, lecker, maki, nigiri, japaner, misosuppe
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andalusier (12.06.2008)
Sparen Sie sich den Flug nach Tokyo! Hier werden Sushi, Rolls, Tempura und Co. so authentisch wie in Japan serviert. The best Sushi in Town!
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zuja (19.03.2008)
Das Schönste beim Besuch in fremden Städten ist, einen ortskundigen Menschen an seiner Seite zu wissen. Natürlich nicht irgendeinen, sondern einen der in weiser Voraussicht stil- und geschmackssicher einen Platz an der Bar um genau halb Acht im kikaku reserviert. Wenn dabei mit der interkulturellen Verständigung alles geklappt hat, darf man höflich, aber bestimmt an den neidisch Wartenden vorbei auf einem der begehrten Barhocker direkt vor den Augen des japanischen Koches, einem itamae Platz nehmen.
Damit wäre man in Japan angekommen.
Eine hübsche Bedienung wischt flink über den Tisch und wechselt die Aschenbecher. Wortlos stellt sie ein Bambuskörbchen zaru mit zwei Rollen dampfend heißer Lappen hin. Auf ein ,,Danke“ zu warten hat sie keine Zeit oder Lust, der Laden soll funktionieren, perfekt und unprätentiös.
Der kleine heiße Lappen fühlt sich gut an, wie eine zeremonielle Reinigung, bei der wir den Staub und Stress, den jetlag der Straße von uns waschen.
In Japan trinkt man zum Sushi einen milden, aus Pulver angerührten Grüntee, serviert in großen henkellosen yunomi-Bechern. Wer sich umschaut dem wird klar, dass lecker Essen gehen auf japanisch wenig mit Vorstellungen westlichen Dinierens zu tun hat. Nirgends perfekt gedeckte Tischchen, keine Amuse-Gueules und das intensive Studieren einer umfangreichen Menü- und Weinkarte sind nicht von Nöten.
Und während wir so reden und reden, dabei den Trubel um uns herum beobachten, bereitet vor unseren Augen der itamae das Sushi zu. Hinter uns sind alle Tische besetzt. Der kleine Laden mit hellgrauem Teppichboden brummt wie ein Tokioter Büro zur Mittagszeit. Japaner und Europäer essen, trinken und reden dicht gedrängt in angeregter Atmosphäre.
Wir sind nun bereit und bestellen uns zwei Kännchen heißen Sake und kleine Vorspeisen zur Einstimmung.
Rohen in Kabeljaurogen gewälzten Tintenfisch und gebratene, leicht getrocknete Streifen von Schwarzwurzeln, typisch japanisch süß-säuerlich gewürzt mit Sesamöl und Samen.
Vor dem Koch liegen wenige Küchenutensilien. Ein großes, hölzernes Brett namens manaita und zwei, drei bochos, scharfe japanische Messer zur Hand. Vor ihm aufgebaut eine Reihe kleiner Schälchen mit verschiedenen Fischen, Muscheln, eine blecherne Kassette mit Algenblättern nori und rechts von ihm eine mit einem nassen Tuch abgedeckte Schüssel hangiri mit gewürztem Sushi-Reis. Das Bild wirkt unbeabsichtigt gebaut, dekorativ und beeindruckend.
Der Koch, die Schälchen, der Blick, die Haltung.
Noch faszinierender ist dieses Bild in Bewegung.
Die rechte Hand des itamaes gleitet zuerst beiläufig in eine kleine Stahlschüssel in der eine dünne Zitronenscheibe im Wasser schwimmt und dann in den hangiri. Der Reisklumpen der daraufhin zum Vorschein kommt hat die Größe einer großen Walnuss. Die linke Hand wählt sorgfältig eine Scheibe weißen Fisch aus einer der Schälchen. Es scheint als prüfe der Koch die Geeignetheit dieser einen Scheibe mehr mit der Hand als mit dem Blick. Sein japanisches Gesicht wirkt fast unbeteiligt, reglos und unkonzentriert, die präzisen, schnellen Bewegungen verraten allerdings das Gegenteil.
Flink greift der rechte Zeigefinger in eine zweite Stahlschüssel mit grüner Meeretichpaste wasabi, der Reisklumpen liegt dabei von den restlichen Fingern umschlossen in derselben Hand. Die Fingerkuppe streift das wenige wasabi auf der Mitte der Fischscheibe in der Linken ab, fast zeitgleich wechselt der Reis die Hand und wird nun auf dem Fisch liegend vom linken Daumen mittig auf den Belag gedrückt. Die dadurch entstehende Delle erklärt den Namen nigiri, was soviel bedeutet wie “gedrückt“.
Fisch, Paste und Reis sind nun vereint, die Delle steht, aber noch ist das nigiri nicht in Form gebracht. Zuerst drückt die rechte Hand also die Seiten des Bällchens zusammen, das Teilchen wechselt zur Rechten, dann nochmal zur Linken, nochmal zusammendrücken. Zuletzt wird es von der Handfläche auf die Finger, quasi von Bauch auf den Rücken gedreht und ein letztes, aber erstes Mal von oben gedrückt.
Im Handumdrehen sind so acht verschiedene nigiris auf dem hellen Brettchen versammelt. Zwei Thunfisch maguro, Heilbutt hirame, gekochter Tintenfisch ika, eine dünn aufgeschnittene Hummerkrabbe ebi, Aal unagi, Jakobsmuschel hotate-gai und ein kleines Schlachtschiff Sushi, ein gunkan-maki gefüllt mit leuchtend glänzendem Ketakaviar ikura.
Die absoluten Rohfischfans verzichten auf den gesäuerten Reis und konzentrieren sich auf das Wesentliche, das sashimi.
Das Bild vor meinen Augen gleicht einem asiatischen Stillleben. Auf einem Bambusbrettchen sind dünne Streifen roher ika, weißlich schimmernd auf einem dunklen Shisoblatt angerichtet. Anbei eine weißlich-rosafarbene Rose aus dünn geschnittenen, gewickelten Zanderstreifen. Oben rechts eine Abalonen-Schale, in deren perlmuttfarbenem Inneren eine in drei flache Scheibe aufgeschnittene rohe hotate-gai liegt.
Das absolute Highlight ist der fette rote maguro.
Dick geschnitten liegen drei leuchtend dunkelrote Scheiben auf einem kleinen Knäuel leicht gesäuerter, weißer Daikonfäden. Sie sind so zart, so frisch, dass sie sich widerstandslos mit den Holzstäbchen zerteilen ließen und angenehm kühl auf der Zunge zergehen.
Japanisch essen bedeutet die Konzentration auf das Wesentliche. In erster Linie zählen absolute Frische und Natürlichkeit gepaart mit einer einfachen optischen Ästhetik. Die Herausarbeitung des Eigengeschmackes in perfektionierter Präsentation.
Manche wundert es, warum zum nigiri kein extra wasabi gereicht wird. Dieser befindet sich bereits unter dem Fisch und mehr würde den zarten Fischgeschmack erschlagen. Immer jeder so wie er will und mag. Man tunkt also das nigiri vorsichtig in etwas Sojasauce, gerne mit den Fingern, dann mit der Fischseite nach oben in den Mund. Ein gutes nigiri ist genau so fest gedrückt, um in diesem Moment zu zerfallen. Man spürt deutlich den Temperaturunterschied des kühlen Fisches zum zimmerwarmen Reis.
Zwischen den Gängen isst man eingelegten Ingwer gari und trinkt den sake nicht zum Runterspülen, sondern zur Vorbereitung auf den nächsten Bissen.
Kanpai!
Im kikaku könnte man Grünteeeis essen, Japaner reichen eher frisches Obst.
Einen Nachtisch brauchen wir nicht, lieber den Geschmack nach sake, Fisch und Sojasauce langsam und leise ausklingen lassen.
Stichworte frische, maguro, itamae, perfektionismus
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MrNice (29.12.2007)
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guido99999 (25.10.2007)
Stichworte sushitip
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Lenz (28.09.2006)
Stichworte sushi, models, tempura, sashimi, werber, fotografen
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sid001 (29.08.2006)
Stichworte sushi, japan, japanisch, maki, mittagskarte, sushi-bar
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Selim (04.05.2006)
Stichworte sushi, japan, sashimi
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