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Vivian

Vivian (13.04.2008) 5

Himmlischer Ort in Hamburg, um spazieren zu gehen und nebenbei unterhalten zu werden. Die ausführlichen Beschreibungen der Pflanzen um einen herum sind interessant und der Garten ist liebevoll gestaltet. Ein Café gibt es auch und so ist für die Pausenverpflegung gesorgt.

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Fansi

Fansi (13.03.2008) 5

Der Botanische Garten ist immer ein Muss, wenn ich in Hamburg bin. Einfach entspannen, ausruhen, und genießen. Besonders der Kräutergarten hat es mir angetan, ich finde die Anlagen einfach klasse.
Und dass es heutzutage so etwas noch kostenlos gibt, ist besonders lobenswert. Und trotzdem ist der Garten perfekt in Schuss.
Da ist es wirklich eine Überlegung wert, dem Verein des Botanischen Gartens beizutreten. Schade, dass ich nur so selten dort bin.

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Landstreichler (20.11.2007) 5

Dieser Text handelt von der Unterhaltungseignung des Botanischen Gartens für Kinder im Kindergartenalter. Um die Kompatibilität mit Attraktionen in Freizeitparks zu gewährleisten, nenne ich im weiteren Verlauf die Stationen im Freizeitpark-Jargon.
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Ein beschaulicher Ort der Ruhe und Besinnung. Ein stiller Platz gewidmet der Forschung und Meditation. Tiere bevölkerten ob des Novemberwetters fast ungestört den Garten, Meisen zwitscherten, Eichhörnchen jagten sich unbekümmert gegenseitig. Tja, das war mit einem mal schlagartig vorbei. Denn dann kamen wir: Die Kindergarten Wochenend-Exkursions-Einsatztruppe. Schreiende Kinder, kaum übertönt von den Rufen der Eltern im Kasernenhofton: "Nein ! Warte, Saburo hat eine Kaka-Windel, die muß noch gewechselt werden! Zurück, aber Zack Zack, da vorne sind Giftpflanzen! Laß die Eichhörnchen in Ruhe....in Ruhe!!...Keksverbot, wenn Du nicht sofort zurückkommst!"

Das klang jetzt für nicht-Eltern vielleicht ziemlich schlimm. Aber eigentlich war es ein schöner Nachmittag, mal abgesehen vom Dauernieselregen, der auch nur die Eltern störte. Die Eltern, welche sich samt Nachwuchs auf Initiative eines Papas aus der Kindergartengruppe zum Botanischen Garten aufmachten.

Attraktion "Music Magic Dance Sensation":
Pflanzen zu betrachten das war für die Kinder natürlich eher nebensächlich. Gleich zu Beginn unserer Tour in der "Kohlecke" (Nutzpflanzen) stand das erste Spielgerät. Es handelte sich hier um ein großes Glockenspiel mit neun (stabilen) Trittplatten. Die Töne sind dabei schön abgestimmt (nach pentatonischer Skala) und ergeben auch noch bei stärkster Belastung durch vier erratisch hüpfende Kinder einen einigermaßen harmonischen Klang. Als die Kinder die Lust verloren, habe ich auch ein bißchen auf den Platten gesteppt und fühlte mich gleich wie Gene Kelly zumal die ersten vier bis acht Töne mit der Melodie von "I got Rhythm, i got music..." (auch pentatonische Skala) übereinstimmten. Die anderen Eltern fanden meine Performance als "Wedeler in Klein Flottbek" dagegen eher dezent belustigend und ich gebe zu an den Synkopen muß ich noch arbeiten ;-).

"Pharao's Tomb":
Schnell vorbei an den Giftpflanzen ging es dann zur Pyramide. "Shaikh Zayeds Wüstengarten" widmet u.a. sich mit einer Ausstellung dem Thema "Wüstenausbreitung- und bekämpfung". Uns verweichlichten Eltern bot die Pyramide einen temporären Schutz vor dem Nieselregen. Während dessen erkannte unser Nachwuchs das Unterhaltungspotential der vier automatischen Türen des Pyramidenduos. Ein Lob an die Hersteller der Türen. Etliche Dutzend Aktivierungen überlebten sowohl Türen als auch Kinder (in einem Rundkurs durch die Türen wetzend) unbeschadet.

"Ancient Rock Town":
Dann stapften wir weiter zum Gesteinsgarten. Die patentierten Atemöffnungen meiner Schuhsohlen leisteten derweil Glanzleistungen und versuchten redlich bemüht die Wege trockenzulegen, indem sie sämtliche erreichbare Feuchtigkeit in den Schuhinnenraum transportierten. Die versteinerten Bäume, Basaltsäulen und schönen Granitfindlinge beeindrucken die Kinder weniger. Sie steuerten die Inseln im Teich an, welche durch geländerlose Brücken miteinander verbunden sind ("Super-Soak-Zone"). Ich war dann doch fast erleichtert, daß die Inseln aus mir unbekanntem Grund aktuell geschlossen waren. Dagegen war nun der erste Pit-Stop fällig. Wir nahmen Kurs auf die nähere der zwei Toiletten des Parks im Verwaltungsgebäude ("Rest-Rooms"). Der Weg dorthin führte durch das im schönen herbstlichen Orange leuchtende Bachtal zum Thema Südamerika.

"Happy Beaver Swamp" und "Alpine Water Slide":
Nach allgemeiner Erleichterung ging es dann in Richtung Alpinium. Auf dem Weg nahmen wir noch einen der vielen kleinen Pfade im Park. Dieser führte durch ein mooriges Gelände. Das Alpinium ist ein sehr schöner Abschnitt mit Mini-"Bergen" durchzogen von kleinen Pfaden und Wasserläufen. Man sollte seine Kinder daher schon im Blick behalten. Aber unbedingt besuchenswert. Im Anschluß ging es noch auf einen kurzen Abstecher weiter in den Chinagarten. Wegen des mauen Wetters sparten wir uns den Japanischen Garten und machten uns allmählich auf den Rückweg. Ein kleines Rudel Eichhörnchen kreuzte noch den Weg und sorgte für etwas Ablenkung (siehe oben), dann ging es in Richtung Duft- und Tastgarten.

"Multi-Sensual Encounter":
Dieser Abschnitt ist besonders für Sehbehinderte eingerichtet. Eine Reling aus V2A führt hier durch den Garten. Die einzelnen Stationen sind auch für die Kinder interessant: Es können in verschiedenen Kästen Pflanzenbestandteile erstastet und erraten werden. Auf einer Art Baumstamm-Xylophon vermöbelten die Kinder nach Herzenslust verschiedene Holzarten und auch diverse Gerüche gab es an einer "Duft-Orgel" zu erschnuppern. Nebenan wollten wir uns eigentlich noch kurz im Gewächshaus aufwärmen. Das war zwar auch ausgeschildert, aber leider geschlossen.

Ehe sich die gesammelten Durchfeuchtungen in Erkältungen niederschlugen, entschlossen wir uns nun den "Freizeitpark" zu verlassen. Einige Stationen haben wir noch ausgelassen, aber wir kommen sicher wieder. Ich konnte jedenfalls feststellen, daß der Park auch ohne offizielle Spielplätze mit Kindern sehr besuchenswert ist. Vielen Dank nocheinmal an den Papa aus unser Kindergartengruppe für die Initiative!
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Der "Freizeitpark" Klein Flottbek kostet keinen Eintritt. Spenden sind aber immer willkommen.

Adressen:
Uni HH, Botanischer Garten: http://www.biologie.uni-hamburg.de/bzf/garten/garten2.htm
Freunde des Botanischen Gartens HH e.V.: http://www.bghamburg.de/
Siehe dort auch z.B. die Veranstaltungen für Kinder ab 5 (ohne Erwachsene)

Öffnungszeiten:
Mo-So: 9h-ca. 1 1/2h vor Sonnenuntergang
24.12 und 31.12. geschlossen
bei Glätte geschlossen

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mostro (07.04.2007) 4

Wer lange in Hamburg wohnt, sucht nach einiger Zeit immer nach neuen Spaziergangsrouten, um sich nicht zu sehr zu langweilen, wenn er jede einzelne Ente der Außenalster beim Namen nennen kann. Der Botanische Garten ist ein bißchen das Stiefkind unter den Hamburger Parks - dabei ist er per Bahn von Altona in 10 Minuten erreichbar, von der Innenstadt unter 20 Minuten!

Vielleicht ist der Park noch zu jung, um im Bewußtsein der Hanseaten viel zu gelten. Hier gibt es keine ehrwürdigen Baumriesen wie im Hirschpark, kein Tropengewächshaus wie bei Planten un Blomen, keine Segelboote und Alsterdampfer.

Der ganze Garten ist eher akademisch strukturiert - nicht umsonst residiert hier ein Großteil der biologischen Fakultät in futuristischen Bauten - und in den Beeten stehen manchmal mehr Plastikschilder als Grünpflanzen. Dennoch ist der Park besuchenswert: Einerseits gibt es hier eine Menge sehenswerter Pflanzen, von Nutzpflanzen über Kräuter bis hin zu einem skurrilen Araukarienwald, das sind diese merkwürdigen Kreuzungen aus Nadelbaum und Farn, die es auch auf den Kanaren gibt... Und es gibt hier ausgedehnte Wasserflächen, eine kleinen See, mehrere Bäche, Inseln, viele Brücken und Rundwege mit viel Auslauf und wenige Besuchern - kurz: Ruhe und frische Luft findet man hier auf jeden Fall.

Und dann ist da auch noch die blaue Pyramide, die zukunftsweisend in zwei Hälften zerteilt am Seeufer steht - sie entpuppt sich als simples Bsucherinformationszentrum, im Inneren finden sich lediglich ein paar Fotowände - somit maximal skurril und als Phänomen ein Muß für Fans des Surrealismus: selten wurde ein derartiger Aufwand an Architektur getrieben um so wenig darzustellen - die Pyramide ist wunderschön, aber ihr Zweck ist mikrobisch gering... l´art pour l´art einmal im Maximalformat.

Interessant auch der Steingarten, der Mineralformationen verschiedener Regionen zeigt und erklärt - allerdings ist man auch hier auf halbem Wege stehengeblieben, das Ganze erscheint wie ein begonnener aber nie beendeter Farbtupfer, der den Pfad säumt, aber nicht bestimmt!

Wem der Rundkurs zu kurz ist, kann hier einen wunderbaren Spaziergang starten: Einfach die S-Bahn kreuzen und nach Süden durch kleine Wiesenwege zum Jenischpark und dann zur Elbe, dort weiter nach Blankenese, Hirschpark etc. - dann hat man seine 10 Kilometer auch bald zusammen.

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Esa (20.03.2007) 5

Einer meiner bevorzugten Wege, so schnell von der Stadt aus zu erreichen - nur in Altona in die S-Bahn und nach 10 Minuten im Grünen: Direkt an der S-Bahnstation Klein Flottbek beginnt der Park. Ein schöner See mit nettem Teehäuschen, viele kleine Winkel zum Sitzen, Wiesen, natürlich interessante und exotische Pflanzen zum Lernen - aber in erster Linie ein günstiger und kostenfreier Ausflugsort. Gastronomie gibt es immerhin auch im Park. Und viele große Fische im Wasser zum Gucken für die Kinder. Allerdings auch viele Stufen, daher für Kinderwagen oder Rollstühle nur mit Einschränkung zu empfehlen.

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AlexaHH (16.03.2007) 5

Der Botanische Garten läd besonders bei schönem Wetter zum Spazierengehen ein. Es gibt verschiedene Bereiche und Wege, die man gehen kann.

Eine große Runde führt durch die Pflanzenwelt der verschiedenen Kontinente. Außerdem gibt es unterschiedliche Themengärten, in denen es Giftpflanzen, Heilpflanzen oder Rosen zu sehen gibt.

Das gesamte Gelände ist sehr schön angelegt, überall gibt es etwas zu entdecken und bestaunen. Zum Ausruhen stehen sehr viele Bänke und einige Schutzhütten zur Verfügung.

Da der Botanische Garten sehr weitläufig ist, ist man dort relativ ungestört. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.

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Anne

Anne (08.06.2006) 5

Der Botanische Garten bietet sich immer mal wieder für einen gemütlichen Spaziergang an. Viele verschiedene Führungen durch den Park laden zum Lernen über Pflanzen und Büsche ein. Es gibt auch heimische Obst und Pflanzensorten zu bestaunen. Es ist sehr schön ruhig und entspannend, lärmende Kinder oder hungrige Meuten beim Grillen sieht man eher weniger.

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