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Convent of St Agnes of Bohemia / Kláster sv. Anezky Ceské
Praha
- Adresse:
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U milosrdných 17, Praha
- Kontakt:
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224-810-628
- Geöffnet:
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Tue-Sun: 10-18h
-
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| Nutzer-Infos |
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2 Beiträge zum Platz "Convent of St Agnes of Bohemia / Kláster sv. Anezky Ceské" auf Deutsch
Das Komplex ist eine Dependance des Nationalmuseums der Satdt Prag. Dieses Kloseter ist ein bedeutendes Beispiel für die Frühgotik in Böhmen und durch
seine Geschichte stellt es durch die Tatsache, dass es vermutlich als Grablege des ersten Fürstengeschlechts der Primisliden diente
, wurde es zum Nationaldenkmal erklärt. Diese Vermutung wird dadurch erklärt, dass an einem Kapitel stilisierte Masken mit Kronen zu sehen sind. Die erste Äbtissin regte ihren Bruder, den König Wenzel I. dazu an hier ein Kloster im Baustil der burgundischen Zisterziensergotik zu errichten. Das geschah in den Jahren 1231-34. Es handelte sich um ein Klarissinenorden, der nach dem Vorbild der weiblichen Franziskanerinnen entstanden ist. Zudem standen beide Frauen im regen Briefwechsel miteinander, die man noch heute belegen kann.
Ab 1235 nahm Hl. Agnes von Böhmen (1211- 82)
Ihr Grabmahl im Kloster die Stellung der Äbtissin ein. Noch zu ihren Lebzeiten (1280) wurde das Komplex fertig gestellt. Die einzelnen Bauphasen setzen sich wie folgt zusammen:

In den Jahren 1231-40 errichteten Ostflügel des Konvents und bau der zweischiffigen Franziskuskirche; Den Chor zwischen 1238-45, sowie die zur gleichen Zeit erbaute Menoritenkloster und der Kapitelsaal. Zum Schluss in den Jahren 1275-80 entstanden die Salvatorkirche, sowie die Maria-Magdalena-Kapelle. Hier soll der Überliefeung nach sich die Grablege der ersten Äbtissin sein.
Im 14. Jahhundert erfolgen der Bau des sog. Paradieshof und die Barbarakapelle.
Viele Teile sind heute als Ruinen vorhanden bzw. existieren nicht mehr der Grund dafür ist, dass in den Jahren zwischen Ende des 15. Jahrhunderts bis zum Jahr 1556 das Kloster leer stand und verfiel. Das war ebenfalls der Fall nach der Auflösung des Klosters durch Kaiser Joseph II. im Jahre 1782.
Erst 100 Jahre später wurde eine Gesellschaft gegründet, der den Verfall stoppen sollte.
Aber das was übrig geblieben ist, lässt einen staunen!
Die Kasse ist ein wenig versteckt. Vor dem Eingang zu der Gallerie werden nur Souveniers verkauft. Der Preis beträgt 150 Kronen. Das finde ich wirklich angemessen. Da sich einige Altarbilder wiederholen, habe ich mich auf die Sachen konzentriert, die mich wirklich interessiert haben. Einige Exponaten müssten aus meiner Sicht auch noch restauriert werden, aber ich bin keine Expertin. Also jedem das seine... Mir jedenfalls hat es gefallen.
Für mich eines der lohnendsten Museen in Prag. Mittelalterliche (Kirchen)Kunst in klösterlichen Mauern, die nach dem verheerenden Hochwasser von 2002 erneut renoviert wurden.
Die Qualität der Werke schwankt zwar, das tut dem Gesamteindruck jedoch keinen Abbruch. Wer mit Altarbildern und Madonnenaufmärschen nicht so viel anfangen kann, sollte sich jedoch lieber in einer der vielen umliegenden Kneipen ein Bier genehmigen.
Verwirrend ist der Eingang, der nicht über die Hauptstraße zu erreichen ist, sondern mitten in engen Gassen gelegen ist. Am besten vorher die hauseigene Webseite konsultieren.
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