Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Karlshorst, Berlin
- Adresse:
-
Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin
- Kontakt:
-
030 50150810
- Geöffnet:
-
Mo: geschlossen
Di - So: 10:00 - 18:00
| Nutzer-Infos |
|
Rochstraße 14c, S-Bahnbögen zwischen Alexanderplatz und Hackescher Markt direkt gegenüber dem Berlin Carré, 10178 Berlin
Kundenzitat: "Das Museum bietet einen sehr guten Überblick über die motorisierten Zweiräder in der DDR und deren Exportmodelle. Ein Besuch ist empfehlenswert, nicht nur für Fans von DDR-Moppeds."
7 Beiträge zum Platz "Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst" auf Deutsch
Leider muss man ans ende der welt kommen, um eine sehr uninteressante führung ertragen zu müssen, in der einem alles mögliche erzählt wird... nur sehr wenig über die kapitulation. Die führung kann man sich wirklich ersparen.
Die führung ist kostenlos, so wie die besichtigung des kapitulationssaal.
Der rest des museums bleibt wegen sanierung bis 2013 geschlossen.
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Das deutsch-russische Museum befindet sich nur ein paar S-Bahn Stationen von Mitte entfernt. Von der S-Bahn Station läuft man ca. 1000m oder man kann auch mit dem Bus fahren, dann lohnt es ich auch über Berlin-Lichtenberg zu fahren.
Das Haus selbst ist ein wenig unscheinbar und ist das ehemalige Offizierskasino der Pionierschule.
Die Ausstellung selbst erstreckt sich über alle Etagen. Im Untergeschoss werden Filmvorführungen angeboten, deren Besuch sich wirklich lohnt. Wir wurden z.B. nicht wie bei anderen Gedenkstätten mit „Spiegel Geschichte Standarddokumentationen“ gequält.
Die Führung selbst fand ich ehrlich gesagt sehr anstrengend. Dies lag auch an der Ausrichtung der Ausstellung, die sich nicht nur auf den Ort der Kapitulation beschränkt, sondern einen Großteil der Geschichte des WK II und die Zeit davor abhandelt. Wir haben wenig Neues erfahren und ein wenig gestört haben mich dann auch die politischen Ausführungen des Herrn, der uns durch die Ausstellung begleitete. Hier wünsche ich mir mehr Objektivität oder eben die Möglichkeit der Diskussion. Für Schulklassen als Gesamtüberblick sicher empfehlenswert, aber für mich war es dann zu oberflächig.
Enttäuschend fand ich dann auch, dass der eigentliche Kapitulationsraum meiner Ansicht nach nicht besonders gut dokumentiert ist. Man erhält kaum Auskünfte wie die „Verhandlungen“ tatsächlich abgelaufen ist, welche Personen wo gesessen haben und wie das ganze organisiert wurde. Hier wäre es wirklich schön, wenn man dem eigentlichen Thema des Hauses mehr Raum einräumen würde. Vielleicht sollte man sich hier das Haus der Wannseekonferenz mal als Vorbild nehmen, in dem auch in der Ausstellung der eigentliche Ort im Vordergrund steht.
Fazit: Geeignet um einen Überblick über Deutsche Geschichte vor uns kurz nach dem zweiten Weltkrieg zu bekommen, aber enttäuschend, wenn man mehr über den Ort der deutschen Kapitulation erfahren möchte.
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36 Beiträge
Spitze! Das ist mal ein Blick in die deutsche Geschichte!
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
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Ein lohnender Besuch, nicht nur wegen der Panzer vor der Tür und der eindrucksvollen Exponate (man sieht wie schlecht die Landser ausgerüstet waren). Vor allem der Atem der Geschichte, Dank des unverändert gebliebenen Raums in dem die Kapitulationsurkunde unterzeichnet worden sit.
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Neulich besuchte ich mit meinem Freund das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst. Es gibt verschiedene Anfahrtsmöglichkeiten:
bis S-Bahnhof Karlshorst: Ausgang Treskowallee,
dann zu Fuß Rheinsteinstraße (ca. 15 min. Fußweg)
oder
bis S-Bahnhof Karlshorst (S3),
dann Bus 396
oder
bis U-Bahnhof Tierpark (U5),
dann Bus 396
In diesem Gebäude, welches nun als Museum dient, wurde am 8. Mai 1945 mit der Kapitulation der 2. Weltkrieg beendet. Nachdem die sowjetischen Streitkräfte aus Deutschland abzogen, haben beiden Seiten sich darauf geeinigt, gemeinsam an das historische Ereignis, die Kapitulation an diesem Ort zu erinnern.
Der zeitliche Rahmen dieser Sammlung, welche auch über Filme und akustische Aufnahmen verfügt, erstreckt sich vom Ende des Ersten Weltkriegs bzw. der Oktoberrevolution bis zur Gegenwart und dokumentiert vor allem die deutsch-sowjetischen Beziehungen.
Alles in allem fand ich diese Ausstellung recht informativ.
Der Eintritt für die über 2 Etagen gehende Ausstellung ist frei.
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An diesem historischen Ort wurde im Mai 1945 mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa beendet. Die ehemaligen Kriegsgegner einigten sich 1990, hier gemeinsam daran zu erinnern. Nach Sanierung eröffnete die neue Ausstellung 1995 und zeigt neben Ausstellungsstücken des ehemaligen Kapitulationsmuseums zahlreiche historische Originalstücke, die von Privatpersonen hinzugefügt wurden. Außerdem gibt es zahlreiche filmische und akustische Dokumente. Höhepunkt ist in meinen Augen der Kapitulationssaal, der im Originalzustand bewahrt ist. Historische Filmaufnahmen zeigen die Ereignisse des 8. Mai 1945. Ein Besuch lohnt sich, der Eintritt ist frei.
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