Das Museum steht auch auf meiner Todo Liste. Ich bin schon zweimal an den Öffnungszeiten gescheitert – selbst schuld, weil ich vorher nicht gelesen hatte. Aktuelle Angaben des Museums: Mo-Do 9.00 – 16.30 Uhr, So 11.00 – 18.00 Uhr, Fr/Sa: geschlossen
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Zucker-Museum
Wedding, Berlin
- Adresse:
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Amrumer Straße 32, 13353 Berlin
- Kontakt:
-
030 314 275 74
sdtb
- Geöffnet:
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Mo - Sa: 9:00 - 16:30
So: 11:00 - 18:00
| Nutzer-Infos |
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Rochstraße 14c, S-Bahnbögen zwischen Alexanderplatz und Hackescher Markt direkt gegenüber dem Berlin Carré, 10178 Berlin
Kundenzitat: "Das Museum bietet einen sehr guten Überblick über die motorisierten Zweiräder in der DDR und deren Exportmodelle. Ein Besuch ist empfehlenswert, nicht nur für Fans von DDR-Moppeds."
7 Beiträge zum Platz "Zucker-Museum" auf Deutsch
Das Zuckermuseum hat über die Schließung hinaus heute Geburtstag und wird stolze 108 Jahre alt. Dieser Anlass sollte genutzt werden um ein paar Worte über das Museum zu verlieren:
Am heutigen Standort in der Amrumer Straße 32 eröffnete 1904 ein eigenes Institut für die Zuckerindustrie. Bereits zu dieser Zeit wurden in einem separaten Raum Exponate der Zuckergeschichte präsentiert.
Nach 1945 kam das Institut in den Besitz der Technischen Unversität. Dies ist im Jahre 2012 auch der Grund für die Schließung, denn die Technische Universität gibt das historische Gebäude auf.
Da jedoch das Museum seit 1995 zur Stiftung Deutsches Technikmuseum gehört, wird das Zuckermuseum vorraussichtlich 2014 ins Technikmuseum nach Kreuzberg umziehen. Positiv daran ist, dass die Ausstellungsfläche sich verdoppeln wird (von 400qm auf 800qm). Negativ ist, dass der historische Standort verlorengeht und dass die Dauerausstellung pausieren muss.
Das Zuckermuseum informierte zuletzt jährlich 16000 Besucher pro Jahr über das Zuckerrohr, den Kolonialzucker, die Sklavenwirtschaft, den Rübenzucker in Preußen, die Zuckergewinnung, die Welt ohne Zucker und den Beitrag des Zuckers zum Alkohol. Nebenbei wurden auch immer mal wieder süße Mitmachaktionen für Kinder angeboten.
Ich wünsche dem Zuckermuseum zum Geburtstag alles Gute und hoffe, dass der neue Standort sich 2014 als ebenfalls geeignet herausstellt.
6 Beiträge
Als ich das Museum das erstemal besucht habe, habe ich mich an meine Kindheit und Schulzeit in der Magdeburger Börde erinnert und an die Zeit meiner Ferienarbeit in der Zuckerfabrik in Klein-Wanzleben.
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aroshi, 20 August 2012:
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Mein Sohn ist fünf und hatte von Freunden vom Zuckermuseum gehört. Die waren da wohl mit der Kita-Gruppe. Er wollte da auch hin. Eine gute Voraussetzung. Wir waren in der Woche nachmittags um 15.00 Uhr da. Um 16.30 Uhr schließt das Museum. Die Ausstellung war interessant, wenn auch für Kinder, die noch nicht lesen können, ohne Führung nur bedingt empfehlenswert. Trotzdem hätte es schön und interessant sein können. Wenn...
ja, wenn nicht ein demotivierter, unfreundlicher Mitarbeiter, der uns schon beim Ankommen eher unwillig begrüßte (bald Feierabend?) meinem Kind den Besuch so verleidet hätte.
Da gibt es eine interessante Station zu Sklavenhaltung auf Zuckerrohrplantagen. Dazu ein Touchscreen, das man wie ein Buch blättern kann und das die Texte auch vorliest. Und es macht auch Musik. Und zwar, um afrikanische Kultureinflüsse in den USA zu verdeutlichen. Auf das Musiksymbol sind wir ganz zufällig mit dem Finger gekommen, die Bedienungsanleitung hatten wir gar nicht gesehen. Ich fand die Musik ziemlich schön und habe interessiert weiter geblättert. Es dauerte keine drei Minuten, da kam das Personal. "Die Musik sei laut, er fühle sich gestört, ob mir die Endlosschleife nicht aufgefallen sei, ob ich diese Musik etwa schön fände?"
Wohlgemerkt, das war nicht unser eigener Recorder, sondern ein vom Museum installierter, zum Gebrauch aufgestellter Computer. Mein Kind war schockiert. "Wieso dürfen wir das nicht hören? warum schimpft der Mann so? Dürfen wir den Computer hier gar nicht angucken? Nein, Mama, geh da nicht so nah ran, sonst schimpft der gleich wieder."
ICH WAR SAUER! Wir waren die einzigen Besucher, wir haben niemanden gestört, keine Führung, keine Besucher. Mein Sohn wollte den Besuch der Ausstellung, in der man vom Eingang und von dem Mann auch überall gesehen werden konnte, dann schnell abbrechen.
Das war nicht mal Berliner Knurrigkeit, das war komplett daneben. Das ging auch nicht gegen ein Kind, wie sonst so. oft. Es ging einfach nur darum, dass ihn die museumseigene Präsentation genervt hat. Ich glaube, ich habe noch nie eine derartige Situation erlebt - und wenn man seinem Kind nicht Vorbild sein soll, hätte ich es eskalieren lassen.
Dafür hab ich meinem Sohn gesagt, er solle mal mit seiner Kita herkommen, dann gäbe es Kinderführungen, und die sind dann bestimmt mit jemandem Netten.
An den Herren vom Einlass: sollten Sie das hier jemals lesen - Sie sollten sich schämen!
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Stroheim, 18 März 2011:
Wie schön wäre die Arbeit in einem Museum, wenn nur diese lästigen Besucher nicht wären.
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Waldmeisterin, 30 Juni 2011:
Was Ihnen und Ihrem Kind widerfahren ist, ist äußerst bedauerlich. Die Leitung des Museums ist sehr an einer Aufklärung interessiert und würde sich bestimmt über Ihren Anruf freuen. Dr. Nickl ist dort der richtige Ansprechpartner. Telefonnummern dürfen hier leider nicht veröffentlicht werden, wenn ich die AGB richtig verstehe, aber die Nummer ist leicht zu finden.
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krohnic, 12 August 2011:
Ich finde es toll, dass Sie so mutig sind, dies hier zu schreiben – und doch dem Museum eine gute Note geben. Das finde ich fair.
Vielleicht wäre es besser gewesen, dem armen Menschen an der Kasse dennoch in dem Moment zu verdeutlichen, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist.
Ich hätte das mit Ironie oder Zynismus gemacht. Zwar auch nicht nett. Und auch kein gutes Vorbild. Aber ich arbeite an mir ;-)
Und dann käme es eines Tages so: “Mein Herr, ich kann mir gut vorstellen, dass es anstrengend ist, wenn man diese ungewöhnliche Musik jeden Tag mehrmals ungewollt hören muss. Für mich ist sie neu und ich bin noch ganz fasziniert. Es tut mir leid, wenn ich sie gestört habe.”
Aber wie geschrieben – soweit bin ich noch nicht…
Ich habe das Zuckermuseum ganz spontan besucht und fand es sehr gut. Es ist zwar klein, aber die Geschichte des Zuckers ist sehr interessant und anschaulich dargestellt. Am Sonntag ist der Eintritt sogar frei und es gibt kaum Besucher, weshalb es hier schön ruhig ist.
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Wo ich nun dabei bin, etliche Museen von Berlin zu bewerten, sollte an dieser Stelle das Zuckermuseum auch nicht fehlen. Schon seit über 100 Jahren wird an diesem Standort auf ca.450 qm die Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des Zuckers erzählt. Neben dem eben genannten wird auch die Rolle des Zuckers in unseren Nahrungsmittel anschaulich dargestellt. Das das Zuckermuseum grade in Berlin anzutreffen ist kommt wohl nicht von ungefähr. Hat doch in Berlin 1747 Andreas Sigismund Marggraf den Zucker in der Runkelrübe entdeckt.
Ich persönlich habe diese Ausstellung schon 2x besucht, auch wenn dies schon einige Jahre her ist und fand die Ausstellung sehr informativ und kurzweilig.
Der Eintritt für dieses Museum ist kostenfrei.
Eine Anfahrt erfolgt mit der:
U9 Amrumer Straße
U6 Seestraße
Tram 50, M13
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