Adresse: Steinstr. 7, 48565 Steinfurt
Stichworte altes antiquitäten gemütlich kneipe urig
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Kompliment
meme (19.05.2008)
18.05.2008
Na das war ja wohl nichts - alles wieder zurück auf Status Quo - warten auf einen Neuanfang !!!
“Pächterpärchen macht sich dünn” die große Überschrift in den “WN”. Während ich auf den Bericht von der Neueröffnung dieser “märchenhaften” Location mit einem “Tanz in den Mai” wartete, haben sich zwischenzeitlich Abgründe aufgetan, die erst am vergangenen Donnerstag den Weg in die lokale Berichterstattung fanden. Pächterpaar verschollen, Bier für 4000 Euro verschalt in den Fässern. Eine “märchenhafte” Eröffnungspleite, die ihresgleichen sucht.
Zum Tanz in den Mai waren wohl noch etliche Gäste gekommen. Um 17h sollte es losgehen - aber - die Kühlung lief nicht, keine Deko, keine Lämpchen, keine Blumen - nichts war vorbereitet. Statt des angekündigten Büffets standen einige Tüten Chips verloren herum. Dass die meisten Gäste da auf dem Absatz kehrtmachten, ist wohl jedem klar. Schon am darauffolgenden Sonntag hat das VIP überhaupt nicht mehr geöffnet. Pächter und Schlüssel sind seitdem verschollen - ein handgeschriebenes Fax mit einer fristlosen Kündigung das letzte Lebenszeichen.
Jetzt werden wohl die Anwälte das Wort haben, denn einen unterschriebenen 5Jahres-Pachtvertrag mit einjähriger Probezeit kann man natürlich so nicht beenden.
Und wir müssen leider weiter warten auf die Neueröffnung dieses wirklich “märchenhaft” schönen Lokals - schade !!!
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17.04.2008
Wie gut, dass es die örtliche Tageszeitung gibt. Sonst wäre mir doch glatt entgangen, dass schon bald das VIP seine Pforten wieder öffnet.
Anita Olfen und Dieter Hardenberg aus Vreden haben im VIP ihren großen Traum gefunden. “Märchenhaft” ihre Reaktion auf dieses Kleinod Steinfurter Kneipenkultur.
Mit einem Tanz in den Mai am letzten Apriltag soll´s losgehen. Verändert wird zunächst nicht viel - warum auch, in meinen Augen ist die Lokalität einfach perfekt. Ganz behutsam soll sich das Ganze dann entwickeln, einige “gastronomische Überraschungen” will Anita Olfen aber schon mitbringen nach Burgsteinfurt.
Geöffnet wird Mittwoch bis Sonntag ab 17 Uhr. Vielleicht klappt es auch noch mit einem Sonntags-Frühschoppen, wenn sich die entsprechenden Aushilfen dafür finden.
Ich finde, man darf gespannt sein - bis dann im neuen “VIP”
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17.02.20008
Eine traurige Ergänzung muß ich heute anfügen. Das VIP-Pöttken existiert nicht mehr - zumindest zur Zeit nicht. Die Betreiber des Cafè Schwan haben es geschlossen, um sich voll auf ihr Cafè zu konzentrieren, das mit verändertem und erweitertem Konzept weiterbetrieben wird.
Noch gibt es keinen neuen Pächter - schade, mit dem Aus für das VIP-Pöttken geht eine Ära wirklich interessanter Gastfreundschaft und erfolgreicher Gastronomie zu Ende. So weit ich weiß, wird ein neuer Betreiber gesucht - ich bleibe am Ball.
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17.05.2007
Haus Schwan, Burgsteinfurt – zweiter Teil. Im hinteren Gebäudeteil des schon beschriebenen Cafe Schwan befindet sich das „vip-Pöttken“ – vormals hieß es „Roleffs Pöttken“ (fand ich eigentlich besser, da unverwechselbar und urig schon im Namen).
Man geht links am Gebäude vorbei zunächst eine Treppe hoch, um dann über verschiedene verwinkelte Ebenen bis in einen für Steinfurt einmaligen uralten Gewölbekeller hinabzusteigen. Überall kann man in gemütlichen Sitzecken verweilen, ein für Westfalen üblicher Stehtresen und viele, viele Antiquitäten und schöne alte Dinge runden das Bild ab. Man muß es einfach gesehen haben, die ganz besondere Atmosphäre dieses alten Hauses gespürt haben – um zu verstehen, was einen dazu bringt, sich hier die Nächte bei leckerem Essen, Rauch, Musik und guten Gesprächen „um die Ohren zu schlagen“.
Besonders interessant ist das uralte Kellergewölbe, hier haben wir schon etliche Kurs- und Kollegentreffen organisiert. Immer ist alles voll besetzt mit ganz unterschiedlichen Trüppchen. Viele Vips, daher vielleicht der neue Name – junge Leute, ältere Herrschaften – bunt gemischt. Zu essen gibt es wirklich leckere Kleinigkeiten. Da ich meistens zu Salat neige, habe ich den Salat mit gebackenen Champignons noch in allerbester Erinnerung. Aber auch Baguettes, Pizzen oder aufwändigere Tellergerichte sind zu haben. Dazu trinkt man Pils, man ist schließlich in Westfalen, oder vielleicht eine Altbierbowle (Alt mit Früchten und Saft). Verschiedene Fassbiere und alle Arten von In-Getränken sind im Angebot.
Das wesentliche ist die Atmosphäre – nicht spektakulär trendy sondern handfest, erd- und heimatverbunden, das den eigentlichen Reiz des „Pöttken“ ausmacht. Ein Westfale weiß das zu schätzen.
In Burgsteinfurt gibt es im Unterschied zu Borghorst (beide zusammen ergeben Steinfurt) noch etliche solcher uralten Häuser. Einige Meter hinter dem Pöttken findet man das liebevoll restaurierte „Geisthaus“ und gleich dahinter die „Hohe Schule“, in der heute unter anderem die Musikschule untergebracht ist. Die Musikschule hat Anfang Mai einen Jazz-Workshop mit hochkarätigen Dozenten veranstaltet und ein Abschlußkonzert mit bekannten Teilnehmern im Cafe Schwan gegeben – Teilnehmer und Presse waren des „Lobes voll“. Insgesamt kann man sagen – Cafe Schwan und vip-Pöttken ergeben ein „Gesamtkunstwerk“, um bei der Rezension eines Zeitungs-Kritikers über das Konzert zu bleiben.
Stichworte kneipe, gemütlich, atmosphäre, urig, gewölbe, altes, gutes_essen, antiquitäten, gepflegtes_bier
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