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Reichsparteitagsgelände
Südöstliche Aussenstadt, Nürnberg
11 Beiträge
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Am Dutzendteich, Bayernstr., Beuthenerstr., Nürnberg
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11 Beiträge zum Platz "Reichsparteitagsgelände" auf Deutsch
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Der U-förmige Torso der Kongresshalle von Osten her über den Dutzendteich hinweg gesehen
Die Kongresshalle ist das größte heute noch erhaltene Bauwerk aus der Zeit des Nationalsozialismus. Der Entwurf stammt von den Nürnberger Architekten Ludwig und Franz Ruff. Ursprünglich sollte das Bauwerk eine Höhe von 70 m erreichen und unter einem freitragenden Dach 50.000 Menschen Platz bieten.

Die 39 m hohe und aus Ziegelsteinen gefertigte Kongresshalle von innen

Wofür die Nischen, Aussparungen und vorkragenden Bauteile ursprünglich gedacht waren, darüber kann man nur Mutmaßungen anstellen.

Unter Denkmalschutz stehendes Brachland, wo einstmals 50.000 NSDAP-Anhänger Kongresse abhalten sollten.
Die Grundsteinlegung für die Halle, deren Architektur sich am Kolosseum in Rom orientierte, erfolgte 1935. Von den geplanten 70 m Höhe wurden nur 39 m erreicht und es kam auch nicht mehr zu einer Überdachung. Der heute zu besichtigende Torso in U-Form hat außen die Maße 240 m mal 200 m, innen 175 m mal 155 m, die östlichen Kopfbauten messen 280 m mal 52…70 m.

Die Fassade der mit großen Granitplatten aus dem ganzen Dritten Reich verkleideten Kongresshalle.

Die Kongresshalle vom westlich gelegenen Volksfestplatz aus fotografiert.

Die Kongresshalle über den östlich gelegenen Dutzendteich hinweg fotografiert.
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6Kraska6, 10 Juli 2010:
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ICE515, 10 Juli 2010:
Eine Faszination historischer Art!
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Konnie-Neukölln, 10 Juli 2010:
Da kam den Nazis beim Bauen wohl wieder der zweite Weltkrieg dazwischen - wie beim Flughafen Tempelhof in Berlin oder dem geplanten KdF-Bad Prora. Ganz zu schweigen von der geplanten Hauptstadt Germania. Und das ist auch gut so.
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Ronja114, 11 Juli 2010:
Toller Bericht und sehr schöne Bilder !! :)
Das Reichsparteitagsgelände gehört, wie das Doku – Zentrum, zum festen Bestandteil eines geschichtsinteressierten Besuchers der Stadt. Die gigantischen Bauten (oder das, was von Ihnen übrig ist) und die weiträumigkeit der gesamten Anlage, erschlagen einen fast. Man sollte gut zu Fuß sein, um wenigstens teilweise die Größe des Areals zu erkunden. Besonders hilfreich ist es auch, wenn man eine erfahrene und vor allem ortskundige Person dabei hat. Die an verschiedenen Stellen angebrachten Info – Tafeln und Bilder, könnten allerdings etwas zahlreicher (und teilweise auch ausführlicher) sein.
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Ein unterschätzter Ort des nationalsozialistischen Grössenwahns.
Meiner meinung nach sehr unter "Wert" verkauft. Touristen aller welt sind dran interessiert, diesen geschichtsträchtiogen Ort von der Nähe zu "erfassen".
Außer der - zugegeben verstörenden- Ausstellung im Doku-Zentrum, hat der Besucher wenig Zugang in dieses Areal der organisierten Massen-Verführung.
Nach der viel zu spät erkannten Bedeutung der Nürnberger Prozesse für die Geschichtsbildung, sollte die Stadt ein Gesamtkonzept für die "Erfahrbarkeit" dieses Areals entwickeln und eine ernsthafte Aufwertung des Geländes in Angriff nehmen.
Nürnberg ist nicht nur die Stadt, der Bratwurst, des Weihnachtsmarkts und des Lebkuchen.
Zugegeben unternimmt die Stadt auch Vieles, sich der geschichtlichen Verantwortung gerecht zu werden.
Straße der Menschenrechte, Menschenrechtspreis, Memorium Nürnberger Prozesse etc.
Klar ist dieses Erbe und die Verplichtung alleine für die Stadt Nürnberg eine gewaltige Aufgabe.
Da muß auch das Mutterland (Bayern mit der ehemaligen "Hauptstadt der Bewegung"!) in die Pflicht genommen werden.
Übrigens: Wer Bei Erkundung des Geländes mal seine Seele ausspannen möchte, sollte ins Strandhaus (direkt am Grossen See) einkehren. Von dort hat man einen Fantastischen Blick zum Colosseum..
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19 Beiträge
Sehr idyllisch hier... Dutzendteich und das Colloseum neben dran... der Bau wirkt richtig erhaben und majestätisch... Hier fühl ich mich wohl.
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Für Besucher Nürnbergs ist es eine Option, für Einheimische ein muss: das Reichsparteitagesgelände.
Man trifft dort auf relativ viele Spaziergänger, Jogger und ein paar Radfahrer. Das Areal liegt im Süden Nürnbergs in einer weitläufigen Parklandschaft.
Es gibt eine 2 km "lange Straße", die genau auf die Burg ausgerichtet ist. Bei gutem Wetter kann man sie von jedem Punkt der langen Straße auch bestens sehen.
An Highlights gibt es die Zeppelintribühne, das Kongresszentrum und den Luitpoldhain. In der Zeppelintribühne gibt es auch noch Räume im Stil der NS-Vergangenheit. Diese sind leider auf unabsehbare Zeit geschlossen (wegen Einsturzgefahr). Im Kongresszentrum befindet sich das Doku-Zentrum, das auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Es ist aber ein wenig viel zu lesen - also meines Erachtens etwas für einen trüben Novembertag. Auf dem Luitpoldhain gibt es im Sommer (Ende Juli/Anfang August) die Klassik Open Air Konzerte, die immer (auch bei Regen) bestens besucht sind.
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alaska12, 15 September 2012:
die so genannte 2 km lange straße ist eigens zur panzerparade gebaut worden und zur demonstration der militärischen stärke…
Wir haben dem Dokumentationszentrum und dem Gelände im Januar einen Besuch abgestattet und insgesamt ca. 7h investiert.
Es lohnt sich zuerst das Dokumentationszentrum und dann das Gelände zu besuchen, da sich ansonsten die Bauten und die tatsächliche oder geplante Nutzung nur schwer erschliessen lassen. Zwar sind alle Gebäude und Flächen mit Schautafeln versehen, aber den "Hintergrund" bekommt man definitiv ausführlicher in der Ausstellung.
Im übrigen kann man während dem Rundegang noch die Gaststätte Bahnhof Dutzendteich besuchen und sich stärken.
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Das Reichsparteitagsgelände ist sehr interessant. Vor allem wenn man es das erste mal sieht (am besten noch mit einem der sich auskennt aus Nürnberg), ist die Größe geradezu überwältigend.
Neben dem geschichtlichen Aspekt ist das Reichsparteitagsgelände auch schön als Naherholungsgebiet und lädt geradezu ein für verschiedene Sportarten wie Inlineskaten, Joggen, Fahrrad fahren.
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Am besten erkundet man das Gelände mit dem Fahrrad, es ist nämlich riesig und es gibt viel zu sehen. Zum einen natürlich die Überbleibsel der Nazizeit von der Ehrenhalle über die Kongreßhalle (mit dem sehenswerten Dokuzentrum) bis zur Steintribüne am Zeppelinfeld. Seit 2007 stehen überall informative Tafeln vor den einzelnen Punkten. Zum anderen auch einiges an Natur: Dutzendteiche, Nummernweiher und Silbersee. Auch hier gibt es eine mit Tafeln gut beschilderte Führung.
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Konnie-Neukölln, 10 Juli 2010:
Da scheint sich einiges getan zu haben. Ich war 1998 in Nürnberg und habe das Reichsparteitagsgelände besucht. Wir bestaunten die heruntergekommene Architektur. Von wegen für die Ewigkeit gebaut - nach 70 Jahren war alles verfallen.
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