Aber die Architektur ist schön ;-). Ich war dort nur einmal, weil es Buch, das ich für meine Magisterarbeit brauchte, nur dort gab.
von doitwithanarchitect
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Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin
Dahlem, Berlin
11 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
- Kontakt:
-
030 838588 88
- Geöffnet:
-
Mo-Fr:9:00 - 22:00h
Sa-So: 10:00 - 17:00h
| Nutzer-Infos |
|
Potsdamer Platz 1, im Kollhoff-Tower, 10785 Berlin
Ausstellung und Café in Berlin. "Die besten Blicke auf Berlin, der schnellste Aufzug Europas, multimediale Freiluftausstellung, Panoramacafé in über 100m Höhe und ein traumhaftes Sonnendeck - das gibt es NUR bei uns! Wann kommen Sie vorbei?"
11 Beiträge zum Platz "Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin" auf Deutsch
Ich botte rüber.
Schließfach. Check. Aber lass erstmal n Käffchen trinken gehen.
Dikkas, warum stehen da Eimer? Wegen durchsickernden regen? Miiiiese Bau-Optik. Aber egal, lass 2. Etage sitzen, da ist immer was frei. Klick Licht an. Lernen lernen lernen. Ab und zu was mit den Chabos besprechen, aber flüsternd. Eine sehr dezent gut gelaunte Studentin kommt und meint, wir sollen ruhig sein. Chaya, chill mal! Ihr blödes Laptop-Klicken ist fünfmal lauter, schwör. Und dann kam die Abrechnung. Ihr blödes Nokiahandy klingelt laut los. Na, wer ist der Babo?
Aber lernen geht vor als sich an sowas zu ergötzen. Bücher gibts ohne Ende, müssen aber alle hier bleiben oder man hat Wochenend-Ausleihe, Freitag - Montag. Klasse. Auch für Belletristik. Wer braucht einen Roman von 2009 denn bitte so dringend? Hallo?
Aber egal, ich hab ja meine Bücher. Mal kurz nach unten geblickt, es stehen Leute an. Warten die auf ein Schließfach? Haha, selten so gelacht. Wenn ich weiß, dass die Bib oft voll bis überfüllt ist, dann komme ich nicht zu ungünstigen Zeiten und stehe mir ein Loch in Bauch, auf die Hoffnung, dass bestimmt gleich jemand sein Fach räumen wird. Da kann ich meine Zeit besser verbringen, z. B. wieder n Käffchen trinken. Der muss auch wieder raus, aber die Klos auf jeder Etage sind ne Zumutung. Zu Hause setzen sich alle brav hin, hier könnse schön daneben pinkeln. Und das Papier auf dem Boden verteilen. Und nicht sauber machen. Drecksstudenten. Diese Pseudo-Anarchisten.
Aber du kannst nicht immer so negativ sein, Brudi! Sag mal was gutes! Okay Lak, also, was wirklich gut ist, dass man hier bis 20 Uhr am Wochenende bleiben kann. Wer mit Auto kommt, sollte wiessen, dass der FU Parkplatz aber schon um halb sieben dicht macht. Nice. Des Weiteren wird man eine Viertelstunde vor Schicht per Ansage aufmerksam gemacht, dass gleich aus die Maus ist. Und dann, kurz vor finito setzt der Bibliotheks-kommt-doch-alle-gut-nach-Hause-Beat ein. Sicher von Timbaland produziert.
Aber im Sommer soll es hier angenehm kühl sein, vorausgesetzt man ist FU Student, denn bereits am Eingang habe ich sie schon selektieren sehen. Aber ich bin ne Kartoffel, ich habe blonde Haare, ich komm da eh rein. Wallah
Schade. Die Schließfächer sind definitiv auch zu klein unsere Jacken und Rucksäcke diese passten nicht alle rein.
Aber die Auswahl war in Ordnung.
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Was ich in diesen 7 Jahren, in denen ich zeitweise echt viel Zeit dort verbracht habe und aktuell auch noch tue, über diese Bibliothek, Architektur und das Leben gelernt habe:
1) Freundlichkeit war wohl kein Einstellungkriterium für die Angestellten in der Bibliothek.
2) Schließfächer sind so zu konzipieren, das möglichst wenig rein passt. Schon gar keine Winterjacken oder große Rucksäcke.
3) Akustik ist bei der Planung einer Bibliothek nebensächlich. Schließlich handelt es sich hierbei um ein Gebäude, in dem man möglichst alle Tippgeräusche und Flüstereien aus allen Etagen mitbekommen möchte.
4) Klimatisierung tut auch nich Not.
5) Des Weiteren ist darauf zu achten, dass beim Bau eines Gebäudes so viele Defizite, Macken und Unzulänglichkeiten eingarbeitet werden, dass es nötig ist das Gebäude nach weniger als 10 Jahren general zu überholen.
6) Ich finde es schön wenns in die Bibliothek rein regnet. Zum Glück waren noch so viele Mayonnaise-Eimer aus der Mensa übrig, um das Wasser aufzufangen.
7) Außerdem ist es total aufregend seine Bücher aus Regalen zu fischen, die mit riesigen Planen abgedeckt sind, um sie vorm Regen zu schützen (s. Punkt 6).
8) Dass ich die Bücher nicht mit nach hause nehmen kann, gefällt mir auch gut. So kann ich mehr Zeit in der Bibliothek verbringen. Und dass das ein Risenspaß ist haben ja hoffentlich die Punkte 1 - 7 deutlich gemacht!
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2006 hat die Bibliothek irgendeinen Berliner Architekturpreis gewonnen. Hätte sie eine Oper werden sollen, wäre die Auszeichnung sicher auch gerechtfertigt gewesen – die Akustik ist schon sensationell. Da kann man vom dritten Stock rechts dem Kommilitonen im Keller links nach seinem Nieser ein herzliches “Gesundheit” flüstern. Fürs Niesen kann ja keiner was, aber für Gruppenarbeit, kleine Schwätzchen unter Freunden und Handygespräche allerdings schon. Sind das alles Erstsemester, die es nicht besser wissen? Ich finde es schon ganz schön arm von dem Mitarbeitern, dass nicht mal darauf hingewiesen wird, dass man sich hier in einer Bibliothek befindet, wo man naturgemäß einfach mal die Klappe halten sollte.
Überhaupt wundere ich mich, dass den Mitarbeitern auch sonst total egal ist, was man so macht. In jeder anderen Bibliothek wird ein Blick auf meinen Beutel geworfen, Laptoptaschen und meine Schreibmappe muss ich regelmäßig draußen lassen. Den Bibliothekaren in der Philbib ist das egal. Wahrscheinlich sind sie frustiert von den behämmerten Öffnungszeiten. Wer will schon bis um 22.00 Uhr in Dahlem rumhängen, wo schon kurz vor acht die meisten Unieingänge abgeschlossen, die Straßenlaternen ausgeschalten und die Bürgersteige hochgeklappt werden.
Die Klimaanlage und die schlechten Lichtverhältnisse wurden hier ja schon angesprochen. Im Winter kann es daher mitunter recht kalt und duster werden. Bleibt noch zu sagen das ein Viertel der Schließfächer, nämlich die komplette oberste Reihe außerhalb der Reichweite sämtlicher kleiner Lehramts- und BWL-Studentinnen liegen.
Was positives sollte ich auch noch sagen: Die Philbib ist eine Präsenzbibliothek, bis auf Examenskandidaten darf dort niemand ausleihen. Das finde ich gut, da es die Chance, das Buch was man braucht auch zu finden, beträchtlich erhöht. Außerdem zeigt einem der Online-Katalog immer sehr genau, wo das Buch zu finden ist. In wirren, verlassenen Gängen, auf der Suche nach der kryptischen Signatur, habe ich mir hier noch nie befunden.
Das hier mehrere Fachbibliotheken zusammengelegt wurden, hat auch seine Vorteile. So findet man viel an einem Fleck. Manche Bereiche sind sogar thematisch sortiert und man kann ganze Regalreihen einfach abarbeiten.
Trotzdem ist die Motivation in diese Bibliothek zu gehen, sehr gering. Jede andere Bibliothek der FU, in der ich bisher war, würde ich an vielen Tagen lieber besuchen. Mein inzwischen nicht mehr sehr geheimer Survival-Tipp: Ohropax.
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Cinnemonia, 25 April 2012:
Ich bin froh, dass mittlerweile mehrere Qyper die schlechten Lichtverhältnisse und die nicht ertragbare Luft in der Bibliothek angesprochen haben, zweifelte ich doch zuvor immer an meiner Wahrnehmung. Daher: Ich kann meinen Vorrednern nur beipflichten. Architekturpreis hin oder her – praktisch ist diese Bibliothek nicht. Und sie sollte doch dazu dienen, gut arbeiten zu können, oder!?
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Im Keller friert man, und im dritten Stock wird der Sauerstoff ab zwölf Uhr mittags knapp.
Die schönen Plätze mit Ausblick sind rar, so dass die meisten Besucher gegen hellgraue Wände starren, denn richtige Fenster, durch die man nach draußen gucken könnte, gibt es nicht. Genauso wenig wie eine ausreichende indirekte Beleuchtung.
Spätestens am Nachmittag sorgen die miesen Lichtverhältnisse und die schlechte Luft dafür, dass meine Konzentration auf den Nullpunkt sinkt.
Die Bibliothek hat auch was Gutes: innenliegende Toiletten, gutes Wlan, die Möglichkeit, sein Wasser mit hinein nehmen zu können und ausreichend Computerarbeitsplätze. Das Wichtigste jedoch steht in den Regalen: fast alles, was ein Philologenherz begehrt! Es ist die einzige Bibliothek, in der ich die Literatur finde, die ich brauche. Deswegen muss ich die Missstände in Kauf nehmen.
Unangenehm finde ich, dass hier phasenweise mehr Fachfremde lernen als jene, die tatsächlich auf die Literaturbestände angewiesen sind. Dadurch ist es in der Bibliothek mitunter drückend voll.
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115 Beiträge
Vergleichsweise hohe Lautstärke und nur mäßiges Licht. Gut sind aber die überall vorhandenen Laptoparbeitsplàtze und die Klima, die aber nur bis frühen Nachmittag wirkt ( Bahn lässt Grüßen). Abzug gibt es wie schon gesagt für die Lautstärke und für die Beschränkung auf die "Studenten" die dort auf ansässig sind.
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20 Beiträge
Für Architektur Interessierte ein sehenswerter Ort. Hier findet sich ein gutes Gegenbeispiel zu den neuen Bibliotheken wie z.B. dem Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum (Humboldt Universität) in Mitte. Zwei Raumlösungen mit ganz unterschiedlichem Ansatz. Beide sind sehr sehenswert und auf ihre Weise beeindruckend gelöst.
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Zwar liegen die Studienzeiten schon etwas zurück - doch diese schöne Bibliothek mit ihrem üppigen Bücherbestand sollte jeder Stundent der Geiseswissenschaften in Berlin einmal aufgesucht haben. Hier waren fast alle für diverse Arbeiten benötigten Bücher vorrätig. Architektonisch sehr beeindruckend und vor allem schön hell. Wer viel Ruhe zum Lernen braucht, kann sich ja auf das Ausleihen und Kopieren beschränken. Es könnte zugegebenermaßen etwas leiser sein...
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Dem bereits Gesagten ist nur wenig zuzufügen. Neuerdings (02/09) ist der Einlass beschränkt auf 120 Externe, es gibt Einlasskontrollen. Wer also keinen gültigen Studentenausweis der FU hat, sollte vor 10.30h aufkreuzen.
Die zwar optisch sehr ansprechende und stylische Bibliothek hat ein architektonisch-akustisches problem: durch die halbkugelförmige Kuppel reflektiert der Schall von den meisten Plätzen nahzu überall hin. Wer absolute Ruhe beim Lernen sucht ist hier deswegen falsch.
Ansonsten gibt’s nix zu bemängeln: superschön, Notebookplätze mit Möglichkeit zum anbringen von Notebook-schlössern en masse, FUnkLAN überall, alles ganz sauber, schön und neu! Kopiershop im Untergeschoss, modernste Buchscanner überall.
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Die von Sir Norman Foster errichtete Philologische Bibliothek befindet sich im neu sanierten Komplex Rost-/Silberlaube der FU Berlin. Das "Brain" vereint verschiedene Bestände in sich, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Anglistik, Byzantinistik / Neogräzistik, Germanistik / Niederlandistik, Klassische Philologie, Lateinamerika-Institut, Mittellateinische Philologie, Philosophie, Romanistik, Slawistik (Literaturwissenschaft) und Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft.
Gelungen sind die Sitzplätze und vor allem der "loungeartige" Bereich mit roten Sesseln im obersten Geschoß, die dafür gedacht sind, bequemer sitzen zu können, sollte man länger lesen. Leider sind das etwas wenige, auf die Gesamtkapazität bezogen. Auch lobenswert sind die vielen PCs mit Internetzugang, im untersten Geschoss sind auch PCs, an denen man mit Speichermedien arbeiten kann, sofern man keinen eigenen hat. Ebenfalls ist dort ein Copyshop und auf den meisten Etagen finden sich Scanner zum ausdrucken.
Eigentlich eine schöne Idee, doch weißt das Brain leider einige Mängel auf, letztens regnete es durch die Fenster rein und durchs Dach tropfte es auch schon mal, als Schnee oben drauf lag. Sitzt man in Nähe des Eingangsbereich, ist es meist so laut, daß man eigentlich nur mit Ohrenstöpseln lernen kann, da dort die (viel zu wenigen) Schließfächer sind und somit auch ein studentischer Kommunikationsbereich enstanden ist.
Leider ist es oft ziemlich voll im Brain, zu Prüfungs-/Klausurzeiten kann es schon sehr schwierig sein, einen Platz zu finden.
Manchmal wundert man sich wirklich, daß eine vom Stararchitekten geplante Bibliothek soviele Merkwürdigkeiten aufweist (Klimaanlage, wenn die losgeht, denkt man, man sitzt im startenden Raumschiff Enterprise).
Trotzdem ein schöner Ort zum lernen im Vergleich zur alten Germanistik-Bibliothek.
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lizzybe, 29 Juni 2008:
Ich kann dem nur zustimmen. Eigentlich ein wirklich schöner Ort, wenn die Architekten doch nur etwas mitgedacht hätten. Vorn ist es zu laut und unten war es vor allem im Winter viel zu kalt. Ändern lässt sich das nicht, da die Klimaanlage wohl zentral irgendwo außerhalb der Uni gesteuert wird.
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