Danke lieber blearpro – ich kann Güstrow jedenfalls aufrechten Herzens empfehlen ;-)
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Schloss Güstrow
Güstrow
14 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Franz-Parr-Platz 1, 18273 Güstrow
- Kontakt:
-
0 38 43 75 20
| Nutzer-Infos |
|
14 Beiträge zum Platz "Schloss Güstrow" auf Deutsch
Ps.: Bitte Beachten wer Fotos machen will braucht ne Erlaubnis (muss gekauft werden)
Gut, wenn man daa einen vertrauten Führer an der Seite hat.
Den hatten wir, vielen Dank
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Schloss Güstrow
Während unseres Besuches in Güstrow besuchten wir natürlich auch das Güstrower Schloss,
welches als eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke Norddeutschlands gilt.
Herzog Ulrich von Mecklenburg ließ sich hier als Ersatz einer mittelalterlichen Burg ab 1558 eine herrschaftliche Residenz errichten.
Die Baumeister, der italo-schlesische Franz Parr, und später der Niederländer Philipp Brandin, schufen eine imposante Vierflügelanlage, die italienische, französische und mitteleuropäische Architekturformen vereint.
Hinter dem beeindruckenden Torhaus kommt man über einen brückenartig errichteten Weg ...
... zum eigentlichen Schlosstor ...
Der Durchgang zum Innenhof des Schlosses wird von einer prächtig verzierten Gewölbedecke geschmückt ...
hat man den Durchgang durchschritten, öffnet sich der Blick auf den Innenhof des Schlosses (in drei Bildern wiedergegeben, da ohne Panorama-Funktion nicht anders machbar).
Der Innenhof wird durch die Nord- und Südflügel des Schlosses (links und rechts) eingerahmt:
... in der Mitte der eigentliche Innenhof des Schlosses ...
Wo heute freier Blick herrscht befand sich einst der Ostflügel des ehemals vierflügeligen Schlosses, welcher jedoch 1795 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste.
Das Schloss hat eine sehr wechselreiche Nutzungsgeschichte.
Wurde es ehemals als herrschaftlicher Wohnsitz der Herzöglichen Familie anstelle der mittelalterichen Burganlage errichtet, diente es später als Mätressensitz.
1800 erfolgte die Nutzung als Kriegslazarett.
Ab 1817 diente das Schloss als Landesarbeitshaus.
Hier wurden nach der Bauernbefreiung nicht versorgte Personen untergebracht.
Später wurde das Schloss in ein Altenheim umgewandelt.
Im Rahmen dieser Nutzungen wurde die alte, prachtvolle Ausstattung vielfach umgebaut oder auch zerstört.
Von 1963 bis 1978 erfolgte durch die DDR eine umfassende Restaurierung des Schlosses.
Seit 1972 wird das Schloss Güstrow als Museum für norddeutsche Kunst des Mittelalters, Jagd- und Prunkwaffen und zeitgenössische Kunst genutzt.
Die Gewölbe im Untergeschoss beherbergen eine der bedeutendsten musealen Mittelaltersammlungen Norddeutschlands.
Kostbare Kunstkammerstücke und herzogliche Jagd- und Prunkwaffen zeugen von der prachtvollen Ausstattung höfischen Lebens.
In den früheren Tafel-, Wohn- und Empfangsräumen lassen Gemälde, Skulpturen und Mobiliar der Renaissance und des Barock den Glanz des ehemaligen Fürstensitzes wieder aufleben.
Zu den europäischen Spitzenstücken zählen Werke von Cranach, Maerten de Vos und Tintoretto.
In der ehemaligen Etage der Herzoginnen wird antike Gefäßkeramik und eine facettenreiche Glassammlung präsentiert.
Das Schloss ist heute einer der Standorte des Staatlichen Museums Schwerin.
Der Schlosspark im Stil eines Renaissancegartens wurde/wird ebenfalls restauriert und gehört zu den seltenen Beispielen einer solchen Gartenanlage in Deutschland.
Das Öffnungszeiten für die Besichtigung:
Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
Die Eintrittspreise und Preise für die Führungen betrugen bei unserem Besuch:
Erwachsene/ermäßigt* 5,00 €/3,50 €
Gruppen (ab 15 Personen) 3,50 €
Familien 9,00 €
Schulklassen mit Lehrer frei
** Kinder unter 6 Jahren frei
Verbundkarte (2 Museen) 9 €
Verbundkarte (3 Museen) 11 €
Verbundkarte (4 Museen) 13 €
Führungsgebühr (zusätzlich zum Eintrittspreis, max. 25 Personen)
Öffentliche Führung/ermäßigt 3,00 €/2,00€
Angemeldete Führung von 60 Minuten 50,00 €
Angemeldete Einführungen von ca. 15 Minuten 15,00 €
Angemeldete fremdsprachige Führung von 60 Minuten 60,00 €
Angemeldete fremdsprachige Führung von 15 Minuten 20,00 €
*Ermäßigter Einttritt gilt nur Personen mit gültigem Ausweis! (Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre, Schüler, Rentner, Schwerbehinderte, Auszubildende, Studierende, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Erwerbslose, sowie Sozialhilfeempfänger im Besitz eines Sozialhilfebescheids, nicht älter als 12 Monate)
**Freier Eintritt gilt für nur Personen mit gültigem Ausweis! Kinder unter 6 Jahren, Schulklassen in Begleitung eines Lehrers, Mitglieder der Presse, des Deutschen Museumsbundes, des Intern. Museumsverbandes (ICOM), notwendige Begleitpersonen für schwerbehinderte Besucher.
***Beim Kauf einer Verbundkarte können Sie die ständige Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin und in den Schlössern Schwerin, oder Ludwigslust besuchen.
Abschließend noch der Blick aus der Vogelperspektive aufs Schloß, vom Turm der Marienkirche aus aufgenommen ...
... das Schloss eingebettet in die Stadt ...
Zusammenfassend zur Bewertung:
Das Schloss ist absolut sehenswert - und deswegen bekommt es von mir auch 5 Sterne und die Empfehlung, es sich anzusehen, wenn man in Güstrow ist ...
Die Fotos sind wie immer von mir, Textteile/Textinhalte zur Geschichte wurden der Seite http://www.museum-schwerin.de/orte/schloss-gustrow/ entnommen
Kommentieren 7 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
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Jienni, 23 Dezember 2012:
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Klassensprecher, 25 Dezember 2012:
Da kann ich blearpro nur beipflichten…
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ubier, 25 Dezember 2012:
Wow, was für ein instruktiver Beitrag! Danke dafür, Jienni! Geniale Bilder, runde Sache – dafür fünf Sterne von mir!!
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Die2Mädels, 26 Dezember 2012:
Schöner Bericht! Auf unserer “Schlosstour” haben wir es zu diesem nicht geschafft – danke für diese Infos :)
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Jienni, 31 Dezember 2012:
Ich danke Euch :-) Liebe Grüße und einen guten Rutsch … kommt gut in 2013 an ;-)
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flifu, 1 Januar 2013:
Ihr hattet da offensichtlich Kaiserwetter !
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whitewedding, 30 Januar 2013:
Und wieder ein weiteres schönes Schloss von Prinzessin Jienni!!! :)
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21 Beiträge
Das Güstrower Schlossmuseum ist beeindruckend!
Von Außen sowieso, obwohl der Garten erst noch wieder-erstehen muss.
Von innen ist es teilweise überwältigend: alte Intarsientüren, wundervolle Deckengestaltung, kostbare alte Gemälde, einige Möbel, aber auch moderne Kunst.
Mir fehlte nur ein schönes Café zur Entspannung!
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Der Schloßgarten ist sehr schön und bestens für ein kleines Fotoshooting geeignet!
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In der verwinkelten Altstadt von Güstrow ist er gar nicht so einfach zu finden, der Dom „St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia“, denn er steht erstaunlicherweise gar nicht im heutigen Zentrum der Altstadt, wo man ihn eigentlich erwarten würde, sondern ohne großen Vorplatz etwas seitlich gelegen, durch einige Gassen vom Schloß aus in zwei oder drei Minuten zu erreichen.
Der Dom ist ein typischer Bau der Norddeutschen Backsteingotik und wurde ab ca. 1225 auf Betreiben der Fürsten Heinrich Borwin I. und II. ursprünglich als Kollegiatstiftskirche erbaut. Vorbilder waren beispielsweise der Dom von Ratzeburg.
Der Güstrower Dom zeigt typische Elemente aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik. Wahrscheinlich stand an der Stelle ein kleinerer Vorgängerbau, der in den Neubau einbezogen wurde, der eher schräg liegende Grundriß lässt das vermuten. Der gesamte Mittelteil, das Kreuzschiff, die Wandsäulen im Innern und Anteile des Chores sowie der nördliche Giebel des Querschiffes sind bis auf die Ausformung der Fenster im romanischen Stil gebaut. Die beiden Kapellenreihen sind um das Ende des 14. Jahrhunderts fertig gestellt geworden. Der alte Altarraum wurde in der heutigen Form erst im 15. Jahrhundert konzipiert.
Das Stift wurde durch die Reformation im Jahr 1552 aufgehoben- der Dom stand daraufhin lange Zeit leer und verfiel langsam. Herzogin Elisabeth, ließ schließlich die Kirche im 16. Jahrhundert restaurieren und zu einem protestantischen Kirchbau umwidmen. Ihr Ehegatte Herzog Ulrich stiftete viel Denkmäler, darunter das große Epitaph für Heinrich Borwin II. mit dessen Sarkophag sowie einen neuen Taufstein und eine neue Kanzel. Sich selbst und seinen beiden aufeinander folgenden Gattinnen setzte er ebenfalls steinerne Denkmäler im Innenraum.
Man betritt die Kirche durch einen Seiteneingang und ist eher durch die einzelnen Elemente der Innenausstattung als die Gesamtwirkung des Raumes fasziniert, der doch sehr stark durch die Zierelemente unterbrochen scheint.
Sehenswert ist vor allem der spätgotische Hauptaltar, ein Wandelaltar mit mehreren beweglichen Flügeln. Hier gibt es drei Seiten, die abwechselnd zu sehen sind - eine Werktagsseite, eine Passionsseite und eine Festtagsseite. Die Passionsseite enthält in Darstellungen die wichtigsten letzten Stationen im Leben Jesu vom letzten Abendmahl bis zur Aussendung des Heiligen Geistes. .Die Werktagsseite zeigt Maria mit dem Kind, Johannes den Evangelisten, sowie die Schutzheiligen des Domes, Cäcilia und Katharina. Die Festtagsseite enthält eine große Menge nicht zusammen hängender Darstelllungen. Unter anderem sind hier gleich mehrfach die Stifter des Altars zu sehen (nicht gerade unbescheiden), dazu eine Kreuzigungsgruppe, die die zwölf Apostel (als große, stehende Figuren) und viele Heilige. In der Mitte Christus.
Sehenswert ist weiterhin die Innenausstattung aus dem 15. und 16. Jahrhundert mit meisterhaften Apostelfiguren von Claus Berg und dem Flügelaltar von Hinrik Bornemann (ca.1495), dazu Das Ulrich-Monument, der Dorotheen-Epitaph und der Borwin-Epitaph von Philipp Brundin, Bernd Berninger und Claus Midow aus dem mittleren 16. Jahrhundert.
Viele Touristen kommen hierher um Barlachs Skulptur Der Schwebende zu bewundern, eine Art Engelsfigur die in einer Seitenkapelle schwebend aufgehängt ist und ein Güstrower Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs darstellt. Ich persönlich bin kein rechter Barlachfan, da seine Darstellungen mir persönlich zu depressiv wirken (aber diese Aussage oder Ansicht gilt in vielen Kreisen als politisch unkorrekt, dennoch bin ich der Meinung, dass Kunst am besten auch positive, ermunternde Aspekte aufzeigen sollte).
Viel eindrucksvoller fand ich persönlich das alte Taufbecken, das in einer Seitennische an einem Seiteneingang steht und nur noch als Kerzenstand genutzt wird. Es stammt anscheinend aus der romanischen Zeit und ist aus hellem Marmor, der sehr verwittert von den Jahrhunderten ist. Von dem grob aber schön behauenen Steinwerk geht eine wirklich gute Ausstrahlung aus – man fühlt regelrecht die Unmengen von Kinderseelen und Kinderkörpern, die sich an diesem Stein eingefunden haben. Ein guter Ort, dessen Besuch mich sehr ruhig stimmte.
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Im 16. Jahrhundert entstand dieses bedeutendste Renaissancebauwerk Norddeutschlands zunächst als Sitz des Herzogs Ulrichs von Mecklenburg, der nach einem Brand der bestehenden alten Burg seine neue Residenz dem Repräsentationsbedürfnis seiner Zeit anpassen ließ. Die reiche Ausstattung mit üppigen Stuckdekorationen kündet ebenso vom herrschaftlichen Anspruch der früheren Hofhaltung wie das barockklassizistische Torhaus und das nach historischen Stichen neu angelegte Gartenparterre. Die Ostseite des nach Entwürfen des Baumeisters Franz Parr errichteten Schlosses ist offen. Ein die Lücke nahezu ausfüllender Flügel wurde am Ende des 18. Jahrhundert abgebrochen. Nur zwei Jahre war das Schloss Schauplatz der glanzvollen Wallensteinschen Hofhaltung, aber auch Ausgangspunkt großzügiger und kluger Reformgedanken.
In den folgenden Jahrhunderten erlebte das Schloss eine wechselvolle Geschichte bis 1972 nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten die ersten Räume als Schlossmuseum genutzt werden konnten. Das Schloss bietet seinen Besuchern heute neben den historischen Repräsentationsräumen in einer ständigen Ausstellung Kunst und Kunsthandwerk von der Antike bis zur Gegenwart sowie eine Jagdwaffenausstellung aus der Sammlung der mecklenburgischen Herzöge.
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Ich empfehle morgen den Sommertraum AM ALTEN Schloss. Ansonsten immer die Führung. Habe eine mitgemacht und das war echt spannend…
Also man sieht sich morgen beim träumen im Garten
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Das Schloss ist der schönste Ort in Güstrow, nicht nur für Kunstfans. Ich persönlich finde den Schlossgarten am allerschönsten. Wenn alles blüht sieht man die wunderschönen verschieden leuchtenen Farben. Einfach toll für jung und alt ein Erlebnis
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Wenn man schon in Güstrow ist, dann muss man auch das Schloss, den Dom und eine Gedänkstätte von Barlach besichtigt haben!
Barlach ist beeindruckend!
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