Kompliment
karin36lesen (01.06.2007) •••••5
Hügel des Frühlings!
Ein schöner Name für eine Stadt! Eine große Stadt!
Aber mal ehrlich, wer hätte gedacht, dass es sich um Tel Aviv handelt?
Diese Stadt ist auch sonst ziemlich erstaunlich. Von Supermodern bis Uralt kann alles bewundert werden. Und als ich vor einiger Zeit dort war, im angenehmen Einklang.
Oft „beißen“ sich die Modernen und die verstaubten Uralten. Möglich, dass es sich geändert hat, möglich, dass ich es einfach nicht gesehen habe bei der Fülle der Eindrücke einer Israel-Rundreise.
Ich kam ja auch nicht, um moderne Bauten in Israel zu bewundern, sondern um das „Heilige Land“ zu suchen.
Im Frühling auf dem „Hügel des Frühlings“ gelandet - das ist schon eine Schau.
Mir hat besonders der uralte Stadtteil „Jaffa“ gefallen, nicht nur weil es mich an die superleckeren Jaffa-Orangen erinnert, sondern weil Jaffa eine solche Leichtigkeit lebt, die bewundernswert ist bei der Geschichte dieses Landes.
Viele Künstler leben in den alten Gassen, auf denen schon so altehrwürdige Menschen wie der biblische Jona gewandelt sein sollen. Jaffa ist die älteste Stadt am Mittelmeer.
Die uralten Mauern, Treppen und Gebäude strahlen keine trockene Geschichte aus, sondern eine jahrtausendealte Schönheit, die durch die Wärme der Sonnenstrahlen, der frischen Meeresbrise und mit viel, viel Erfahrung eines langen Lebens voller Höhen und Tiefen entstand.
Tel Aviv ist voller Leben, voll von jungen Leuten, die das Leben genießen.
In den Cafes, am Strand, in den Straßen und Gassen.
Trotz aller Dramatik, die in diesem schönen Land täglich präsent ist, wird auf dem „Hügel des Frühlings“ genau dieser Neubeginn täglich praktiziert.
Für viele von uns kann dies ein Ansporn sein – ein Vorbild.
Schalom
Stichworte
modern, uralt, telaviv, jaffa=joppe
Kommentare (2)
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