Rüdesheimer Platz, Wilmersdorf, Berlin
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Rüdesheimer Platz, 14197 Berlin
- Geöffnet:
- Mo - So: 15:00 - 21:30
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20 Beiträge zu Rüdesheimer Platz auf Deutsch
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Schöner Platz auf dem man gerade herrlich draußen sitzen und die Seele baumeln lassen kann! Ich bin immer sehr gerne hier…
HIer kann man sehr nett im Sommer sitzen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Sehr schön, im Sommer als auch im Herbst und Winter!
Für Kinder Spielplätze, im Sommer immer ein Biergarten,wo auch selbst Sachen mitgebracht werden können.
Der Platz selbst ist sehr schön angelegt!
Viele Geschäfte in unmittelbarer Umgebung( Eisdiele, thürmann, Zeitungsläden, Butter Lindner, Coffeeshops, Fleischer usw. usw.)
KLASSE!!
+ toller Ort, zufällig entdeckt
+ der Geheimtipp schlechthin
+++ein Muss mit der Familie oder dem Freundeskreis
++++fantastischer Wein
annainnewyork ich hätte dazu mal eine Frage… hab den Ort auch im Juni zufällig entdeckt (komm nicht aus Berlin) und absolut begeistert. Ist der “Weinausschank” jedes Wochenende? Habe dazu nichts im Internet gefunden. Wenn sie dazu Infos hätten wär ich dankbar, denn wir planen im September wieder ien Wochenende in Berlin. Danke :-))
2 August 2011
Das Weinfest auf dem Rüdesheimer Platz ist der Wirtschaftsmotor für die umliegenden Geschäfte. Leider gibt es eine Minderheit, die es von Jahr zu Jahr schafft, die Ausschankzeiten dieses Weinfests einzuschränken.
Ich würde gerne alle Freunde des Weinfestes bitten an die Verantwortlichen eine Mail zu schreiben und sich für eine Verlängerung der Öffnungszeiten des Weinbrunnens einzubringen:
thiemen@charlottenburg-wilmersdorf.de;
HildegunstVonMythenmetz Wieso? Welche Öffnungszeiten sind den vorgesehen? Erläutere doch mal kurz die Problematik.
10 Januar 2011
Oles Es geht bis 22:30 Uhr und das sollte, in Rücksichtnahme auf die Anwohner denke ich wohl reichen.
9 Juni 2011
Leute, wenn es hier noch einen Funken Menschenverstand gibt, dann lasst uns, den Bürgern, die Möglichkeit hier in Frieden und ohne viel Tammtamm zusammenzusein und Spaß zu haben. Ich verstehe die alljährliche Diskussion und die Uhrzeiten des Weinfestes nicht. Es gab nie irgendwelche Probleme, was hat sich verändert!? Ein wunderbarer Platz!
Restaurantgutachter tja, die Anwohner werden wohl alle älter und lärmempfindlicher?! Ich finde diesen Platz und das Weinfest auch supertoll, aber ich wohn auch nicht direkt dort im Umfeld und kann danach schön in mein ruhiges Zuhause fahren und schlafen gehen ;o)
14 Mai 2011
Ein super-schöner Kiez in Wilmersdorf! Hier lernen alle Kinder der Gegend Fahrrad fahren und Eltern sitzen in einem Blumenmeer und gucken zu... Vor allem zum jährlichen Weinfest hat der Platz fast ein mediteranes Flair, wenn Familien dort ihre Tischdecken ausbreiten und mitgebrachtes Essen und dort gekauften Wein verzehren... Immer wieder schön!!
Gerade höre ich, daß das alljährliche Weinfest am Rüdesheimer Platz gefährdet ist! Es hat sogar schon eine Einwohnerversammlung zum Thema gegeben.
Es wäre jammerschade, wenn sich die Kritiker durchsetzen würden. Ich kenne keinen Ort in Berlin, an dem sich Menschen so friedlich, harmonisch und freundlich versammeln, um ein wenig zusammenzusitzen, zu essen, zu trinken, die Zeit zu genießen... Und das an einem der schönsten Plätze Berlins. In all den Jahren, die ich in der Gegend wohne und im Sommer regelmäßig zum Weinbrunnen gehe, ist es noch nie passiert, daß es irgendwelche unliebsamen Zwischenfälle gegeben hätte. Sicher sind die vielen Besucher nicht immer flüsterleise, aber ein gewisser Geräuschpegel gehört doch zum Großstadtleben dazu.
Bitte erhaltet den Weinbrunnen!
Ich lie´be die Luft hier...sehr ruhig aber sehr grün...einer meiner lieblingsrückzug gebiete von mir!
Übrigens, ruedi-net.de hat nichts mit dem Weinfest zu tun!!!
Dieses "Volksfest" welches jedes Jahr zwei Mal dort statt findet auch nicht!
Es gibt 2 Artikel für das Selbe. Mit
>>> Rheingauer Weinbrunnen
ist genau das Selbe gemeint.
3 Winzer teilen sich den Ausschank:
Weingut Adam Basting
Weingut Wilhelm Nikolai
Weingut Ferdinand Abel (1 Gault-Millau-Traube)
Jeder der Winzer ist zwei Mal 3 Wochen lang da.
Für das Jahr 2010:
13. Juli - 2. August Weingut Wilhelm Nikolai
3. August - 24. August Weingut Ferdinand Abel
25. August - 16. September Weingut Wilhelm Nikolai
Zu trinken gibt es Wein in unzähliger Ausführung, jeweils von dem Winzer der gerade da ist und ein paar nichtalkoholische Getränke. Jedoch kein Bier.
Essen darf man mitbringen. Ansonsten gibt es auch kleine Snacks (Käsewürfel, Cracker…), oder man holt sich z.B. beim Mediterraneo etwas.
Bei gutem Wetter ist es empfehlenswert früh da zu sein, d.h. unter der Woche ab ca 17:00 bis 18:00, am Wochenende gerne 1 Stunde früher, zumal man nichts reservieren kann da dort Selbstbedienung ist.
Also los - die schönen Sommerabende bei einem Gläschen Wein genießen!
Für den Bezirk Wilmersdorf ist das alljährliche Weinfest am Rüdesheimer Platz ein gutes Aushängeschild.
Der Festplatz ist immer schön gestellt und das Angebot ist vielseitig und interessant.
Das Fest ist nicht nur für Weinliebhaber ein Muss, es ist immer gut besucht und sehr harmonisch und es herrscht eine super Stimmung.
Das Weinfest am Rüdesheimer Platz möchte man hier am liebsten gar nicht bewerten, damit es im nächsten Jahr nicht noch beliebter wird und man noch eher dort sein muss, um einen Platz mit Stuhl und Tisch zu bekommen. Aber es ist schon eine tolle Institution, seit 40 Jahren gibt es das nun. Wenn die eigene Wohnung zu klein ist, um viele Gäste einzuladen, dann nischt wie hin zum Rüdi, hier kann man seine Gäste bewirten wie zuhause, sogar Tischdecke und Besteck auflegen, wer will, fügt noch einen Kandelaber hinzu. Das Mitgebrachte schmeckt an der frischen Luft nochmal so gut und hinterher hat man zuhause zwar noch den Abwasch zu erledigen, trotzdem erscheint die ganze Aktion irgendwie einfacher, als wenn man das Ganze in der eigenen Wohnung durchzieht, und die Gäste sind meistens sehr beeindruckt von dem Erlebten.
Leider, leider ist der (Wein)sommer schon wieder vorüber. Ich war in diesem Jahr drei Mal auf dem Weinfest. Jedes Mal war es anders - und jedes Mal war es schön.
Wenn man zu Zweit dort ist, ist die Chance, noch ein Plätzchen zu ergattern noch einigermaßen reel. Als Gruppe aber muss man unbedingt rechtzeitig vor Ort sein, zumal wenn ein Picknick geplant ist. Und wenn das klappt, dann ist ein gemütlicher Abend unter netten Menschen garantiert!
Nun haben wir auch endlich mal geschafft, was wir uns schon lange vorgenommen hatten. Einen Abend auf dem Rüdesheimer Platz zu verbringen und dabei Wein zu trinken. Auch wenn es nicht für einen Platz in der Loge (sprich oben mit Tisch und Stuhl :)) gereicht hat, so konnten wir sehr gut auf einer Bank Platz nehmen und all unsere vorbereiteten Leckereien mit Freunden verspeisen. Man ist da was los abends, na gut momentan ist ja noch dazu auch bombastisches Wetter. Auf jeden fall schmeckt der Wein sehr gut und der Preis für die Flasche war auch ok, wenn wir nochmal einen Platz zum sitzen finden, dann wiederholen wir das Ganze gerne.
manhil Basierend auf Städte-Partnerschaft mit Rüdesheim - bereits seit über 40 Jahren jährlich fast vier Monate naturoffene "Wein-Terrasse" am Denkmal mit Brunnen (siehe www.ruedi-net.de; www.am-rudi.de).
Bei gutem Wetter brechend voll, sonst auch gut besucht!!
Ähnlich wie Biergärten in BY - man bringt sich das Fütterchern (Eigengetränke natürlich unerlaubt) mit; trifft sich zu privaten und auch privat-dienstlichen Anlässen, zB. gerne zu Gebuirtstagen und Jubiläen.
Oft sind die Aussentische auf dieser Terrasse vor dem blumenreichen Platz schon früh "reserviert" - die Muttis bringen Tischdecken und Deko mit - und dann wird eben "gefeiert"!! Lärm unerwünscht (doch klagen Nachbarn mehr und mehr, weil große Menschenmengen nicht mehr leise sein können...).
Einzig bei Eröffnung im Mai durch die Bezirksvertretung (Charlottenburg-Wilmersdorf) ist mal ne Musikgruppe aktiv und ein/zwei Ansprachen rahmen den festlichen Start ein.
Nebenbei eine Goldgrube für vier Winzer, die sich regelmässig abwechseln - nicht immer sind Bestqualitäten im Angebot - zum Glück sind die Geschmäcker verschieden, die Jahrgänge unterschiedlich.
Fast ein Muss für Stadtbesucher, die hier etwas mehr Zeit verbringen können/dürfen, als für das Hin- und Herrasen zu den allenthalben reichlichen Events der wieder 20-jährigen Hauptstadt (BRD inkl. neuer Länder) erübrigt wird!!
Facit: Besuch lohnt sich, doch möglichst nich alleene - jeht mit 15 maximal, zwanzig sind zuville. Na-denn!
17 Dezember 2009
Das Weinfest ist für mich eine der schönsten Veranstaltungen in Berlin.
Seit vielen Jahren komme ich dort regelmäßig hin - meistens waren es große Picknicke mit vielen Verwandten und Freunden. So wurde Sonntag Mittag der Wagen vollgeladen um schon um 14 oder 15 Uhr einige der begehrten Plätze zu sichern. Man kann sich soviel Essen wie man will mitnehmen - nur die Getränke müssen vor Ort gekauft werden, was einen bei der Qualität und den Preis wirklich nicht stören muss. Die randvollen Weingläser gehen bei 2,80€ los und die Flaschen sind auch wirklich erschwinlich.
Die Stimmung auf dem Fest ist einfach wunderschön, das Publikum ist in der Regel älter - diese gemütliche Picknickkultur prägt sich mit dem Alter wohl immer mehr aus - allerdings suchen auch immer mehr jüngere Menschen das Fest auf.
Wer noch nicht dort gewesen ist, sollte das auf jeden Fall nachholen, am besten noch dieses Jahr.
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Es ist immer wieder nett dort, zumal ich nur ein paar Minuten nach Hause laufen muss ;-)
Manchmal verstehe ich meine Stadt einfach nicht.
Schöne Altbauten rund um einen schönen Platz gibt es hier. Ein Ensemble, also “ein Ganzes” ist hier Anfang des 20. Jahrhunderts von klugen Architekten geschaffen worden. Achtet man auf die Gestaltungsmerkmale der Häuser um den Platz, merkt man, wie alles aufeinander bezogen ist, trotzdem offensichtliche Symetrie meist vermieden wird. Und obwohl die Bauten alle die Berliner Traufhöhe haben, ergibt sich dann doch das Heimatgefühl eines Dorfkerns.
Merkwürdigerweise wirkt es aber alles ein wenig ausgestorben. Eine stadtbekannte Kinderarztpraxis findet sich hier, ein paar Feinkostläden, ein wenig unauffällige Gastronomie, aber das war es dann auch schon. Selbst für ein paar Bücher muss man in die Schlossstraße in Steglitz fahren. Szenekneipen? Fehlanzeige. Dabei bildet sich in Berlin doch sonst an solch schönen Plätzen immer ein Kiez, eine Gegend mit intensivem, sozialem Leben und viel Austausch zwischen den Anwohnern. Warum also nicht hier, warum also dieser Dornrößchenschlaf?
Möglicherweise sind die Einwohner dieses Stadtviertels doch etwas zu bürgerlich geraten. Der Platz und sein Umfeld gelten als durchaus hochpreisige Wohnlage - was nicht zuletzt zu einem recht hohen Altersdurchschnitt zu führen scheint. Zwar schadet das dem auch nicht gerade preiswerten Charlottenburg weniger, aber hier haben sich irgendwie die Menschen versammelt, die sich selbst schon genug sind - was Einkommen, Familie und Freundeskreis angeht. Eigentlich untypisch für diese Stadt, aber auch das ist Berlin.
Nicht jeder Teil der sich so schnell bewegenden Stadt bewegt sich schnell.
manhil Lb Niclas G.,
lies mal Kommentar unter g82 und öffne www.rudi-net.de oder www.am-ruedi.de ....
beide sites zwar in den Anfängen - wer hat schon intensiv Zeit für Ehrenamtsarbeit am PC/Laptop???
Leider sind Deutsche - mehr und mehr auch Berliner, sorry - sich selbst gut genug (geworden); Individualismus ist nicht nur trendy, sondern droht zum Charakter(Übel) zu werden; hier gesellen sich Hauptstadt-Allüren dazu, wie ich sie in den 70/80er überhaupt nicht kannte; wirklich bedauerlich!
Der Altersdurchschnitt geht langsam runter, natürlicherweise. Ich geb dir aber recht - bürgernahes, ggf hochpreisiges Quartier, nicht ohne Charme (Garten-Terrassenstadt von vor 100 Jahren) - an den Bombardements der 41-45er zum Glück vorbei gekratzt (wer erinnert noch?? Lücken allenthalben gut wieder verblendet) - wodurch sich Hochpreis u.a. rechtfertigt!! Wandlungswelle zum Wohneigentum hat aber voll durchgeschlagen.
Handel, Dienstleistung, Szene, wechseln immer mal wieder, sind aber variant und gut vorhanden. Festen Endverbraucherpreis (siehe einst DDR) kann es nicht geben. Hier kann der Handel nur gering lagern, hat relativ wenig Verkaufsflächen u.v.a.m. an Problematiken - zB. mehr als vier Bäckereien, Cafés, Gaststätten, Kneipen, sogar Sushi und - noch - Döner, einen guten Möbelladen (Desing), zwei Apotheken und Fotofachläden, einen über engere Grenzen bekannten Schuhladen und einen flotten PC-Dienstleister, dazu ausreichend Fachärzteschaft - ich bitte dich! Jeder lauert, anders kaum denkbar, ob sich abends die Ladenkasse des Nachbarn besser gefüllt haben könnte, was nur möglich ist, wenn wir es klingeln lassen (andersrum: Verödung leichter möglich!)
Aber "Dorfkern"?? Heute mitnichten! Man kann, bitte nicht immer, in genau 10 Minuten zum Wittenbergplatz, bzw. mit Kurzfahrschein im Bus zum Walter-Schreiber-Platz (Rest ein bischen zu Fuß, tut gut) gelangen. Schade, S-Bahn macht derzeit immer wieder Zicken, auch die Obersten der BVG (U) denken ab und zu darüber nach, U3 nach Fehrbelliner südlich zu kappen. Mich erstaunt: die Mitanwohner regt das wenig auf (sich selbst genug??).
Mach halt mit beim Aufhalten solcher Übel, Verödungsgefahr eingeschlossen - ja?
17 Dezember 2009
Der Rüdesheimer Platz ist ein wunderbar verschlafenes Fleckchen in Berlin. Hier ist wirklich nix los. Das ist zum einen schade, da hier viel Potential einfach nicht genutzt wird, andererseits kann man so einen ruhigen Nachmittag auf einem der weißen Metallstühle verbringen, die die Stadtverwaltung jedes Jahr dort aufstellen lässt. Nur den Kaffee muss man sich dann selbst mitbringen.
Oft ist es ja wirklich etwas staubig hier. Besonders, wenn es lange nicht geregnet hat.
Macht aber nichts, denn es gibt ja genug zu trinken hier.
Trinken kann man gut hier. Man kann sich sogar gepflegt betrinken. Ganz bequem im Umkreis von vielen anderen Weinliebhabern, die sich ebenfalls gepflegt hier betrinken.
Nicht alle, aber viele.
Den Stoff holt man sich von der Bretterbude ab, wenn man schlau ist, gleich Flaschenweise. Dann muß man nicht so oft gehen.
Und so sitzt man dann hier an lauen Sommerabenden, freut sich über die gute Idee der Winzergenossenschaft, ihre Produkte hier zu promoten.
Nur zu gerne stellt man sich für diese Verbraucherinformationsveranstaltung zu Verfügung.
Wenn alle Biertische besetzt sind, muß man auf die umliegenden Bänke und Mäuerchen ausweichen.
Wir sehen und im nächsten Sommer…........
Aktualisierung des Beitrags von 2007:
“Rechnet mit dem Rüdi” ist das diesjährige Motto … Hinter dem Rüdi versteckt sich aber nicht mein Rüdiger, sondern der Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf, vor knapp 100 Jahren als Gartenterrassenstadt nach Idee von Georg Haberland entstanden. Dieser begeisterte sich während eines Sommerurlaubs auf Madeira an wilden Geranien, die terrassenförmig vom Felsenstrand bis zum Meer herunter hingen. Noch auf der Reise fertigte G. Haberland die ersten Skizzen an und hat als Bauherr zusammen mit dem Architekten Paul Jatzow die Gartenstadt Wilmersdorf mit seinem Rheinischen Viertel mit Häusern im englischen Landhausstil entstehen lassen und dem Rüdesheimer Platz als zentralen Punkt.
1913 wurde dann auch noch der U-Bahnhof am Rüdesheimer Platz eingeweiht, der kürzlich erst restauriert und zum Teil neu gestaltet wurde. Von den alten Wandmalereien blieben leider nur noch zwei Motive übrig, inzwischen finden sich für diesen Bahnhof eher zu moderne Graffitimotive, wenn auch zum Teil mit alten Motiven (u. a. vom alten Bahnhof Nollendorfplatz, dessen Endbahnhof der jetzigen U-Bahnlinie Krumme Lanke ist). Die alten Wand- und Deckenornamente und –mosaike mit den Weinmotiven (siehe Fotos) blieben aber erhalten.
Letztes Jahr lief ein Wettbewerb unter dem Motto „Handel und Wandel – Ein Jahrhundert Zeitgeschichte am Rüdesheimer Platz-“, welcher in einem Sommerfest am 25. und 26.08.07 mündete. Die Initiative hatte sich u. a. vorgenommen, den Platz in das letzte Jahrhundert zu versetzen und die Anwohner wurden aufgefordert, die Balkone, Straßen und Eingänge mit der sog. Haberlandblume, einer Pelargonie zu schmücken.
2008 wird das Sommerfest am 30. + 31. August im Jahr der Mathematik mit einem Matheplatz (unterstützt von Professoren der FU Berlin), Handel und Mathematik, einem Matherundgang und vielen Aktionsfeldern und Ausstellungen rund um Wissenswertes zu Mathethemen und Zahlensymbolik (durch die Olympischen Spiele sind wir ja schon ein wenig darauf eingestimmt) begangen. Näheres zum Programm findet man in ausliegenden Flyern in den Geschäften rund um den Platz oder auf der Web-Site.
Der Platz an sich ist bei jung und alt beliebt und von kleinen Geschäften und Läden umgeben. Hier gibt es einen schönen Kinderspielplatz an der Ahrweiler Straße für die Kleinen und dahinter erstreckt sich der Platz mit Blumenbeeten und vielen Sitzgelegenheiten (weiße Metallsitze und –bänke). Zur Seite der Rüdesheimer Straße hin findet sich der Siegfriedbrunnen (Siegfried führt ein Pferd) und rechts und links führen Treppen aus Sandstein hoch auf eine Fläche unter Bäumen, wo jährlich der Rheingauer Weinbrunnen stattfindet (siehe gesonderten Beitrag). An der Rüdesheimer Straße, an der sich der U-Bahnhof findet ist für die Notdurft von der Firma Wall ein historisches Pissoir restauriert, aber innen mit modernen Toiletten versehen worden.
Angelika Fleckenstein Da hast Du mit Deinem Beitrag Geschichtliches und aktuell Informatives sehr gut miteinander verknüpft. Der Platz ist wohl ein richtiges Kleinod!
10 Juni 2007
beatnix Ach ja, ich habe auch über ein Jahr am Rüdi gewohnt... bin dann ins Ausland gegangen und musste die Wohnung leider aufgeben :(
War aber letztlich ganz begeistert, dass man die Airbrush-Kunstwerke im U-Bahnhof nach Abschluss der Renovierung jetzt wieder bewundern kann.
31 Juli 2007







