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Top Empfehlung:

Carat

Lindwurmstr. 13, 80337 München

Gehobenes 3 Sterne Hotel im Zentrum von München, nähe Sendlinger Tor. Kundenzitat: "Das geräumige Zimmer war standardmäßig eingerichtet, es hatte sogar eine kleine Küche! Das Personal war sehr höflich, es gab nichts zu beanstanden."

Kompliment SimonTemplar (22.01.2008) 5

Das Mercure-Hotel am Olympiapark ist, obwohl nur als Drei-Sterne-Haus klassifiziert, absolut zu empfehlen. Das Zimmer war sauber, auch im Detail (Schränke, Handtücher), die Einrichtung ist neu, das Personal ist freundlich und die Lage ist ruhig. Straßenbahnanbindung ist gut vorhanden (Leonrodplatz), man erreicht das Zentrum in zehn Minuten. Das Bad ist zwar klein, die Toilette daher etwas in die Ecke gequetscht, aber ansonsten nicht zu beanstanden. Die Einrichtung ist zeitgemäß und sogar - was wirklich nicht häufig vorkommt- gemütlich zu nennnen. Preislich (So-Mo) 65 Euro bzw. 85 Euro (Mo-Di) ist für Münchner Verhältnisse gut. Bei Besuchen in München ist die Wahl des Hotels jetzt klar.

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Qype Advanced Insider 4292
Benutzerfoto: schoussi

schoussi

Kompliment schoussi (15.06.2007) 5

Auf das Mercure am Olympiapark sind wir bei den Planungen zu unserem letzten Konzertbesuch im Olympiazentrum gestoßen. Nachdem wir beim vorletzten Konzert im Olympiastadion zuerst über eine gute Stunde an der U-Bahnhaltestelle Ellbogen und Platzangst über uns ergehen lassen mussten, bevor wir weitere 2 Stunden später nach Menschenmassen in der U-Bahn, beim Umsteigen, beim Aussteigen in Fröttmaning, beim Parkticket Bezahlen in Fröttmaning und dann beim Rausfahren aus dem Parkhaus Fröttmaning endlich in den wohlverdienten Stau direkt vor der Ausfahrt von Fröttmaning reinfahren durften.

Dieses Mal wollten wir schlauer sein. Gleich in der Nähe vom Olympiazentrum übernachten und parken, und dann anschließend die ewigen Wartezeiten auf eine U-Bahn und das dabei vorherrschende Geschiebe und Gedrängel mit einem schönen Spaziergang zum Auto in Fußnähe beim Hotel umgehen und sich einen Haufen Zeit sparen.

Also Mercure am Olympiapark gebucht; über eine recht bekannte Hotel-/Reisevermittlungsseite im Internet.

Bei der Ankunft wurden wir freundlich von der Hotelleiterin Frau Schuster persönlich begrüßt. Es stellte sich heraus, dass der Internetdienst angegeben hätte, dass im gebuchten Doppelzimmer getrennte Betten gewünscht wären.

Da ich mich aber mit meiner Begleiterin weiterhin prächtig verstehe, kann das nur ein nicht von mir verursachtes Versehen des Vermittlers sein.

"Gar kein Problem", sagt Frau Schuster, "dann kriegen Sie ein anderes Zimmer". Wir kriegen ohne Aufpreis ein "Superior-Zimmer". Schnell hier im Hotel-PC geklickt, dann hier. Keine Minute später halten wir einen anderen Zimmerschlüssel in der Hand.

Dann folgt noch ein wenig Plausch mit der Hotelleiterin. Über dieses und jenes. Kein oberflächlicher Small Talk. Wie man sich mit Bekannten unterhält. Wir sind verblüfft. Positiv überrascht. Wir fühlen uns sofort erstklassig aufgehoben; wie als wenn man bei guten Freunden übernachtet; bei guten Freunden mit einem erstklassigem Geschmack bei der Einrichtung, wie sich später noch herausstellen wird.

Das Ganze steigert sich noch, bei der Frage ob wir gegen Aufpreis am Hotelfrühstück teilnehmen wollen. Nein, wollen wir nicht. Wir wollen früh raus und noch was von München sehen und dabei vielleicht einen kleinen Imbiß nehmen. Es folgt kein "...ABER unser Hotel-Frühstück...", sondern gut gemeinte Tipps, wo man in der Umgebung oder in der Innenstadt gut frühstücken kann. Insider-Tipps. Ohne Hemmungen, ohne uns etwas aufschwatzen zu wollen.

Es folgen Tipps für den Abend. Da wir die eine oder andere Empfehlung noch vor dem Einchecken schon besucht haben, wissen wir: Die Tipps der Hoteldirektorin sind mit unserer Erfahrung deckungsgleich. Man kann sich also guten Gewissens auf die Empfehlungen der Hotelleiterin verlassen!

Wir tragen unser Gepäck aufs Zimmer. Alles ist modern. Rot, Gelbtöne, hell, viel Licht. Dunkles Holz. Großer Flachbild-Fernseher. Die Einrichtung sieht aus wie frisch aus dem Katalog. Top Modern. Wow!

Alles piccobello-sauber. Sogar das Bad. Die Handtücher sind weich, flauschig und riechen spitze. Kein rauher stinkender Fetzen, wie man es vielleicht woanders findet.

Das Bad und die darin enthaltene Dusche sind meiner Meinung nach etwas klein und vielleicht ein bißchen eng; nichts für Klaustrophobiker und stark adipositöse Menschen. Sind wir aber beides nicht und wer nicht zu zweit Headbanging im Bad machen will, wird ohne Feindberührung mit dem Interieur auskommen.

Die Betten sind weich. Ein Extrakissen liegt bereit. Dazu zwei dicke Decken, falls es (extrem) kalt wird. Infomaterial liegt aus.

Zwischen Rezeption und Aufzug (es gibt auch eine Treppe) steht ein PC mit kostenlosem Internetzugang. WLAN gibt es auf den Zimmer nur (kostenpflichtig) von Vodafone.

Auch beim Check-Out läuft alles wie geschmiert. Keine langen Wartezeiten, keine Überraschungen. Schnell sind wir draußen.

Das Hotel hat eine (kostenpflichtige) Tiefgarage ein paar Meter entfernt in der Querstraße. Die Kosten dafür liegen bei unter 10 Euro, wenn ich mich recht erinnere. Man bekommt aber normalerweise auch in den umliegenden Straßen (Wohngegend) einen Parkplatz.

Nicht weit vom Hotel halten die Tramlinien 20,21 und 12. Auch eine Buslinie hält in der Nähe. Es gibt genügend Lokale (empfehlenswert: Grieche "Poseidon" und Wirtshaus mit Biergarten "Bachmaier" - siehe auch jeweils meine Qype-Einträge dazu!), Lebensmittelgeschäfte, Bäcker, Apotheke und sogar eine Drogerie innerhalb von 5 Minuten Fußnähe.

Das Mercure am Olympiapark (Münchens erstes komplettes Nichtraucherhotel!) mit seinen 66 Zimmern kann ich also nur wärmstens empfehlen!

Nur das mit der Zeitersparnis und dem Konzert hat nicht ganz so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben, weil Stadion und Halle doch ein paar Kilometer vom Hotel entfernt sind und nicht "0.9km" wie man bei Hotelvermittlern im Internet liest (bezieht sich wohl eher auf den äußersten Rand des Olympiaparks/Olympiageländes, welches aber recht weitläufig ist und von Stadion und Halle doch noch ein Stück weit entfernt sind); und wenn man sich dann im Dunklen auch noch im Olympiapark verläuft und nur einen Gratis-Stadtplan mit wenig eingezeichneten Straßen dabei hat...dann kanns schon mal ein wenig (länger) dauern...

Dennoch würde ich fürs nächste Konzert wieder Mercure am Olympiapark buchen!

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