Köstritzer Spiegelzelt
Weimar
- Adresse:
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Beethovenplatz, Weimar
- Kontakt:
- Geöffnet:
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6 Wochen im Mai - Juni
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4 Beiträge zum Platz "Köstritzer Spiegelzelt" auf Deutsch
Letztes Jahr im Sommer gab es im Spiegelzelt "Katja Riemann" bzw. "Katja Riemann singt Rammstein" oder so ähnlich. Satirisch formuliert würde ich sagen, das war versuchte Körperverletzung. Viele Gäste sind bereits vor der Pause gegangen, viele weitere während der Pause.
Die Speisen und Getränke waren ganz o.k., aber wir waren eingeladen, da ist man ja in der Regel auch toleranter.
einfach nur schick - geschmackvoll und sehr gut ausgewählte künstler.
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Ich habe letzten Sommer in diesem Zelt DJ Shantel - Bucovina Club live erlebt und war sehr beeindruckt. Bisher kannte ich die Bucovinaklänge nur in DJ-Art vermischt und aus der Konserve, aber diese Live-Atmosphäre und der Charme des Zeltes haben mich komplett überzeugt. Es ist wirklich ein ganz besonderer Abend gewesen und das lag ganz sicher auch an der besonderen Location. Ich hoffe, dass dieses Jahr wieder etwas Tanzbares im Programm dabei sein wird, denn die Vielfalt der unterschiedlichen Künstler kann unterschiedlicher nicht sein. Eigentlich müsste da für jeden Geschmack etwas dabei sein, der Besuch im Zelt lohnt sich!
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Seit gestern bin ich SPIEGELZELT- und Sergio-Cammariere & Band-Fan!
Beides war mir bis dato völlig unbekannt. Ich hatte Null Vorstellung davon, was wohl ein Spiegelzelt sein sollte und um welche Art von Musik es sich bei dem durch unsere Freunde ausgewählten Konzert handeln würde.
Jetzt weiß ich es und bin BEGEISTERT!!!
Das Köstritzer Spiegelzelt ist ein historischer »dans paleis« aus dem Holland der Jahrhundertwende. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Zelt die Attraktion von Stadtfesten und Jahrmärkten in den Niederlanden und in Belgien; mit seiner einzigartigen Kulisse aus rotem Samt, altem Holz und zahllosen Spiegeln ist es nun schon zum vierten Mal Schauplatz von Musik, Theater und Kabarett in Weimar (ähnliches gibt es wohl auch in anderen Städten, z.B. München und Berlin). Es versprüht einen Hauch von Caféhaus, Nostalgie, Wohnzimmer, Bar, Lounge – eine wunderbare Atmosphäre für ein ganz persönliches Kunst- und Festivalfeeling.
Vor den Konzerten kann man sich vor Ort kulinarisch verwöhnen zu lassen (allerdings sind die Preise nicht ganz niedrig). In diesem Fall besonders empfehlenswert die äußeren Tische (für ca. 8 Personen jeweils), die sich in kleinen, voneinander abgetrennten Nischen befinden. Überhaupt ist dies einer der Vorteile dieser Räumlichkeit, dass es zahlreiche Tische gibt, so dass man nebenbei auch problemlos Platz für sein Glas Wein, Knabberein ... findet. Auch ist der ‚mengenmäßige’ Besucherrahmen mit ca. 400 – 450 Sitzplätzen angenehm überschaubar, so dass keinerlei Erdrückungsgefühle aufkommen. Allerdings ist es bei den aktuellen Temperaturen nett warm. Einige, offensichtlich schon Spiegelzelt- und damit Hitzeerfahrenere Damen hatten sich entsprechend mit kleine Fächern ausgestattet, um etwas zu lüfteln.
Witzig fand ich die sanitäre Seite dieses Kunstevents: Ein Toilettenwagen mit der großen Aufschrift: www.kulturklo.de. Der kulturellen Touch dieses Etablissement ist mir allerdings verborgen geblieben. Aber dafür erlebte ich erstmals das Novum, dass die Warteschlange auf der Herrenseite teils länger war als bei uns Damen.
Nun aber wieder zum eigentlichen Anlass des Abends, sprich zum Konzert:
Das Programm des diesjährigen Festivals vereinte einmal mehr renommierte Künstler mit talentiertem Nachwuchs. Hier nun einige Namen:
Klaus Hoffmann
Edson Cordeiro & Klazz Brothers
Nessi Tausendschön
Global.Kryner
Horst Evers
Mouron & Terry Truck
Basta
Horst Schroth
Matthias Deutschmann
Telmo Pires
Christian Brückner & Michael Leuschner Sexttett
Ringsgwandl
Lilo Wanders
Anna Kubin & Trio Grand Cru
Michael von der Heide
Etta Scollo
Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung
Sirqus Alfon
Dieter Hildebrandt
Am gestrigen Abend stand LA NOTTE ITALIANA mit Sergio Cammariere auf dem Programm. Er ist derzeit der Star der Chanson-, Jazz- und Liedermacherszene Italiens. Dabei war die Karriere des 42-Jährigen keineswegs geradlinig. Mit seinen Songs, die anspruchsvolle Texte mit Jazz und südamerikanischer Musik verknüpfen, traf der Pianist und Sänger nicht den Zeitgeist der 1990er Jahre.
So wurde Cammariere zunächst Filmkomponist und erlebte seine ›Entdeckung‹ als Sänger erst im Alter von 42 Jahren. Beim berühmten San Remo Festival im Jahr 2003 belegte er den dritten Platz und avancierte zum absoluten Publikumsliebling. Sein Titel »Tutto Quello Che un Uomo« wurde in Italien zum Hit, seine CDs mit Platin veredelt – und seither genießt Sergio Cammariere die Beachtung, die er und seine Musik verdient haben.
Aber auch seine Band – alles grandiose Musiker! Besonders virtuos und voller inspirierender Lebendigkeit Fabrizio Bosso (Trompete) und Olen Cesari (E-Violine). Ich habe selten erlebt, wie Künstler auch nach vielen Jahren Bühnenpraxis noch so voller Begeisterung Musik machen. Man merkt bei jedem Ton, dass ihnen Musik und Musikmachen Spaß und Lebensfreude vermittelt. Und genau dieses Gefühl transportieren sie ins Publikum.
Ein geniales Konzert – interessantes Ambiente – tolle Musiker und Musik!
Schade nur, dass man jetzt erst wieder 11 Monate warten muss, bis das nächste Festival dieser Art im Spiegelzelt steigt.
Kommentieren 2 Kommentare zu diesem Beitrag
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Lenz, 23 Juni 2007: Wie alles von Raetsel informativ und schön geschrieben.
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Lucie, 24 Juni 2007: war bestimmt ein tolles Erlebnis.
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Kasseturm e.V. Studentenclub Goetheplatz 10, 99423 Weimar
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griccio: “Ich war zu einer Abi Abschluss PartY hier und kann nur sagen dass der cuba libre echt gut ist und die Stimmung auch.preise sind studentenfreundlich...” mehr…
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