Mount Teide: the Summit and Teleferico, La Orotava

Adresse: Estacion Teleférico del Teide, Road TF-21, La Orotava

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Benutzerfoto: garnz

garnz

Kompliment garnz (09.03.2008) 5

Dieser Berg bietet eine gute Gelegenheit, die Bergluft auf den Kanaren zu schnuppern. Auf ca. 2200 m beginnt auf der östlichen Seite der Aufstieg bis zum Gipfel auf 3717m. Der Teide ist somit der höchste Berg Spaniens. Zu Beginn führt der Weg auf einem Fahrweg. Vorbei an den Eiern des Teide (Steinkugeln, die den Weg vom Gipfel hinab gefunden haben - sie rollten einfach am besten…) führt dieser Weg ohne jeglichen Schatten bis zum Fuß des eingentlichen Vulkans. Ab hier hat man auch fast alle anderen Berge der Insel unter sich gelassen und es bieten sich phantastische Aussichten auf die vom Vulkanismus gestaltete Landschaft, die grünen Hänge der Inselnordseite und über das Meer hin bis nach Gran Canaria. Vor einem befindet sich nur noch der Teide, auf den ein schmaler Weg in Serpentinen hinaufführt. Vorbei an der Hütte “Refugio Altavista” (hier gibt es endlich Schatten) auf 3200m geht es bis auf das Plateau auf 3550m, genannt Rambleta. Hier wird die vorher verspürte Ruhe jäh durch den Trubel der Menschen, die den leichteren Aufstieg per Seilbahn gewählt haben, abgelöst. Der Zutritt für die letzten Meter auf den eigentlichen Kraterrand und Gipfel muss in der Inselhauptstadt Santa Cruz eine knappe Woche vorher beantragt werden. Auf den letzten Höhenmetern macht sich die dünne Höhenluft immer stärker bemerkbar. Hier oben zeigt sich auch, dass der Vulkan noch nicht erloschen ist: Immer wieder treten Dampfwolken aus Spalten aus, die aufgrund des Schwefelwasserstoffs furchtbar nach faulen Eiern riechen. Von hier oben ergab sich für uns ein wunderbarer Blick auf die Nachbarinsel La Gomera, El Hierro, Las Plamas und Gran Canaria. Die Inseln ragten alle aus einem Meer aus Wolken heraus.
Je nach Kondition sollten für den Aufstieg zwischen 4 und 5,5 Stunden veranschlagt werder, der Abstieg geht dann in 3 Stunden bedeutend schneller.
Wem dies für einen Tag zu anstrengend ist oder wer Sonnenuntergang und -aufgang auf dem Gipfel erleben will, sollte in der zuvor beschriebenen Berghütte übernachten.
Noch ein Hinweis: Auf dem Gipfel gibt es keinerlei Möglichkeiten, Getränke oder Nahrungsmittel zu kaufen, geschweige denn auf einen Kaffee einzukehren. Wir haben pro Person 4,5l Wasser mitgeführt, die wir auch fast vollständig benötigt hatten. Immerhin soll es für die Gäste auf der Hütte Wasser geben, jedoch nichts zu essen.
Also: Alles für die Wanderung mitführen, vom Getränk über Nahrung bis zum Sonnenschutz bestehend aus Mütze und Creme!

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