Kompliment
ottogang (02.07.2007)
Brambrüesch
Bram...., was bitte, gab ich zurück.
Ja eben, Brambrüesch, oberhalb von Chur gelegen. Von Chur mit der Seilbahn erreichbar.
Früher nur, heute auch auf einer schmalen Strasse.
Im Winter ist es ein Skigebiet, im Sommer ein Wandergebiet in 1500 bis 1600 m Höhe gelegen.
Als wir dort waren, Anfang Juni war Zwischensaison, also kaum Betrieb.
Der Weg dort hinauf war mal wieder schweizerisch, eng und viele Kurven und an der engsten Stelle war Gegenverkehr.
Aber meine „Autokurvenreichbergerfahrung“ wurde von Tag zu Tag besser, machte sogar Spass Kurven zu kurbeln.
Auf 1594m angekommen gähnte uns ein grosser, leerer Parkplatz an.
Es gibt hier keine Ortschaft, sondern einige Restaurants und Hotels und verstreut in der Landschaft, sehr viele Ferienhäuser. Zum Glück vornehmlich der Landschaft entsprechend gebaut.
Es war Mittagszeit und irgendwie wäre ein Happen nicht schlecht.
Aber um uns herum war nur Stille. Lediglich die noch nicht sichtbare aber per Wegweiser angezeigte Edelweisshütte könnte offen sein.
Der Weg war wie immer sehr eng und die Hoffnung, wird schon keiner entgegenkommen, war gross.
In 1720 m Höhe standen wir dann vor dem Restaurant Edelweisshütte.
Es war geöffnet, die Wirtin, Frau Ursula Ruoss, sass auf ihrer Terasse und erwartete uns.
Quatsch, nicht uns, aber ansonsten hatte sich noch niemand hierher verirrt. Es war ja fast publikumslose Zwischensaison.
Es gab eine Speisekarte und die Empfehlung, „Hörnli und G’hackets“
Das wollten wir, hatten wir lange nicht gehabt.
Das sind einfach Hörnchen Nudeln und Hackfleisch, dazu gab’ es Apfelmus. Und das in der Sonne auf der Hüttenterrasse in 1720 m Höhe.
Es hat richtig gut geschmeckt.
Eine Dame, die im Gegensatz zu uns, zu Fuss die Edelweisshütte erreichte setzte sich zu uns und eine nette Plauderei begann.
Später kam dann die Wirtin dazu und erzählte uns ein bisschen mehr über ihre Wirkungsstätte.
Genaueres ist auf der web site ersichtlich, sie gibt hier in der abgeschiedenen Höhe nämlich Töpferkurse und auch andere künstlerische Aktivitäten sind möglich.
Offizieller Text lautet:
„Das heimelige Berggasthaus. Ideal für Ferienlage, Familien und Vereinsanlässe
40 Innenplätze, 80 Aussenplätze und 39 Betten.(Für jene, die nach den Feiern den Abstieg nicht mehr schaffen.)“
Uns hat es gefallen und es ist mir 5 Sterne wert, da es einfach ein schöner, erholsamer Platz ist.
Stichworte
rustikal, heimelig, skigebiet, berggasthaus, wandergebiet, in_der_höhe
Kommentare (4)
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