Toll mit viel Kresse, ähem Krässe, ironisch gut geschrieben!!!
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Berliner Dom
Mitte, Berlin
88 Beiträge
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Am Lustgarten 1, Berliner Dom, 10178 Berlin
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030 20269 136
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Seeburger Straße 19 b, Betriebshof in Spandau, 13581 Berlin
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73 Beiträge zum Platz "Berliner Dom" auf Deutsch
Die Sicht von der Kuppel ist umwerfend.
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Ich gehe meistens Weihnachten in die Mitternachtsmesse (naja, 23 Uhr *g*) und irgendwann im Laufe der Osterfeiertage hin. Die Atmosphäre in dieser großen schönen Kirche ist bei den Gottesdiensten wirklich toll! Neuerdings gehe ich auch immer öfter zu den Taizé-Andachten, einmal im Monat donnerstags. Die sind sehr schön gemacht, man sitzt in der recht dunklen Kirche mit vielen Kerzen und singt gemeinsam die typischen Lieder aus Taizé. Definitiv empfehlenswert!
Wer sich den Dom außerhalb der Gottesdienste anschauen möchte, muss halt die Domerhaltungsgebühr bezahlen. Ich finde das schon ok, schließlich sind diese Gäste eher an der Architektur, der Gruft oder der Aussicht interessiert. Und das hat für mich eher Museumcharakter. Wenn man einen Gotesdienst besucht, hat man danach auch noch die Gelegenheit, sich den Dom von innen anzuschauen. Halt ohne Gruft und so, aber für den ersten Eindruck reicht es. Und wer kann schon einer Messe in dieser tollen Kirche widerstehen?
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Lediglich der Eintrittspreis ist unangemessen hoch.
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Wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit die Brücke neben dem ehemaligen Zeughaus, jetzt Deutsches Historisches Museum, passiere, beeindruckt mich jedes Mal der Anblick vom Berliner Dom. Mögen die Katholiken ihren Kölner Dom haben, wir Protestanten können ruhig stolz sein auf unseren Dom in Berlin. Auch wenn bei uns nicht die Überreste der Heiligen Drei Könige liegen, sondern nur die Sarkophage der verstorbenen Hohenzollern – die Kirche selbst ist sowohl von außen als auch von innen wunderschön und spirituell anregend.
Von außen könnte das Bauwerk mit seinen barocken Fassaden auch in Rom stehen. Auch wenn es "nur" Neobarock aus dem 19. Jahrhundert ist, so hat der Dom dennoch eine würdevolle und imposante Wirkung. Seit ein paar Jahren strahlt auch das goldene Kreuz auf dem Dach der Kuppel wieder ganz herrlich. Besonders prächtig ist natürlich die Predigtkirche mit dem riesigen Kirchraum und der Kuppel, die an sonnigen Tagen alles in ein helles Licht setzt. Wenn auf der riesigen Sauer-Orgel dann noch gespielt wird, fühlt man sich ganz erhaben. Grandios ist zudem der Blick von der Domkuppel. Man schaut auf den Lustgarten und die ganze Museumsinsel herunter. Außerdem reicht die Sicht bis zum Rote Rathaus, zur Humboldt-Uni, zur Synagoge in der Oranienstraße und bis zum Reichstag. Im Dommuseum werden Zeichnungen und Modelle gezeigt, so dass man die Baugeschichte des Doms gut verfolgen kann. Wer es etwas gruselig mag, kann sich die Gruft mit den Hohenzoller-Sarkophagen anschauen. Ich fand die vielen Kindersärge so bedrückend, dass ich nur einmal da unten war.
Ist man mit Besuch in Mitte unterwegs und will ihm den Dom zeigen, kommt ja oft der Einwand: Warum soll ich überhaupt 7 Euro Eintritt für eine Kirche bezahlen? Den Betrag als „Eintritt“ zu bezeichnen, ist zunächst einmal sachlich falsch. Eintritt zahlt man in ein Museum, um sich interessiert, aber distanziert die Vergangenheit zu betrachten. Das Geld dient schlicht und ergreifend dafür, den Dom als Begegnungsstätte zwischen Gott und Mensch für die Gegenwart und auch für die Zukunft zu bewahren. Deshalb heißt es ja auch korrekt „Domerhaltungsgebühr“. In anderen Kirchen kennt man ja die kleinen Kästen am Ausgang, in die selten jemand etwas reintut. Und solange Milliarden in anderen Projekten vergeudet werden, müssen die Geldmittel für den Erhalt solcher tollen Bauwerke eben anders beschafft werden.
Es gibt trotzdem viele Gelegenheiten, „kostenfrei“ in die Kirche zu gelangen. Mehrmals täglich gibt es Andachten, an Sonn- und kirchlichen Feiertagen finden Gottesdienste statt, einmal im Monat gibt es das Angebot einer Taizé-Andacht. In den letzten Jahren habe ich an dieser z.B. mehrmals teilgenommen. Ich war jedes Mal beeindruckt, wie voll eine christliche Kirche heutzutage noch werden kann, wenn man eine zeitgemäße Gebetsform für junge und jung gebliebene Menschen findet.
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Ein wunderschöner Blick auf das Rote Rathaus oder die Museumsinsel.
Der Eintritt beträgt nur 7 Euro für den erhalt des Doms.
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Ein Muss, den Berliner Dom vor allem beim Festival of Lights zu besuchen. Hier und am Brandenburger Tor gibt man sich in den letzten Jahren künstlerisch und einfallstechnisch die Klinke in die Hand. Sehr schön.
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Imposant und irrsinnig interessant, wenn man sich die Mächtigkeit des Domes vor Augen hält.
Unbedingt einen Besuch wert.
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am Alexanderplatz oder doch lieber in der Hermannstraße?
Auf der Treppe zum Dom drängen sich etliche Touristen. Eine hagere Dame verteilt muffelig irgendwelche Zettel an der Eingangstür, die Menschen strömen hinein.
"Alter Schwede", denke ich mir - schwedisch und unschuldig - "heute ma keine 7 Ocken zahlen, heute ma kostenlos". Jippieh!
Ich ächze die 400 Stufen zum Portal hinauf, die Hagere sieht mich mahnend an: "Jetzt ist keine Besichtigung, jetzt ist GOTTESDIENST!"
Warum hat Gott gerade JETZT Dienst, wo ICH Feierabend habe???
Und woher zum Teufel weiß sie, dass ich nicht fromm bin sondern schaulustig? Ich trage keine Nikon und keine Konica bei mir, ich habe mir keinen Rucksack unter den Nacken geklemmt und Basecaps habe ich nach meiner Skaterphase mit 14 Jahren - so wörtlich - abgelegt.
"Ich weiß", lüge ich, reiße ihr einen dieser Zettel aus der Hand und spaziere in den Palast Jesu Christi.
Ungläubig und atheistisch starre ich zur Decke:
Wieso in Gottes Namen kann dieser Altbau mit Stuck nicht mitten in Neukölln stehen? Ich wäre bereit, 600 Euro warm dafür zu zahlen! Monatlich!
Während die bösen Sünder, die behauptet haben, sie kämen zum Gottesdienst und nicht zum Gaffen, nach zehn Minuten Glotzen wieder rausschlurfen, sitze ich gebannt neben Vera, Hans-Jürgen und Ursel auf den Holzbänken und summe den fetzigen Orgelsong mit.
Bertha, drei Reihen hinter mir, schafft es mit ihren zeitversetzten Sangeskünsten, mich und ihren Ehemann in den Wahnsinn zu treiben.
Aber klar: vor Gott sind alle Menschen gleich, deshalb bleibt Bertha für dieses mal verschont.
Vergeblich warte ich auf Whoopi Goldberg im Pinguinkostüm, die rappend hinter der Kanzel hervorswingt. Aber das wäre wohl einfach zu Neunziger. Weitaus moderner erzählt die Pfarrerin eine schöne Geschichte von verliebten Teenagern und ich frage mich, ob die Dame wohl auch schon twittert. Meine Gedanken schweifen umher, mein Körper entspannt sich.
85 Minuten sind vergangen. Und mein Gehirn war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf meinen Augenlidern. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
Weder geläutert noch bekehrt verlasse ich das Haus Gottes. Aber umbringen will ich mich nun auch nicht mehr.
Abgesehen davon, dass der Berliner Dom das absolut abgefahrenste Prinzessinnendomizil im Himmel und so auf Erden ist, kann er auch ein Segen für die sein, die keine Kinder Gottes sind. So wie ich.
Und ich sah, dass es gut war.
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whitewedding, 24 August 2012:
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Es war wunderschön und sehr ergreifend in dieser ehrwürdigen Atmosphäre ein Klassikkonzert zu genießen.
Ich werde noch lange an diese Italienische Nacht denken.
Eine absolute Empfehlung für Klassikfans.
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Sehr schönes Gebäude!!!
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MarcBerliner, 4 August 2012:
Impulsant ????
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