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Deutsch-Französisches Volksfest von Cinnemonia
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Deutsch-Französisches Volksfest

Tegel, Berlin

2 8 Beiträge

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Kurt-Schumacher-Damm 207 - 245, Zentraler Festplatz, 13405 Berlin

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8 Beiträge zum Platz "Deutsch-Französisches Volksfest" auf Deutsch

Benutzerfoto: Macky73
Macky73
Berlin
97 Beiträge
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2 Sterne für Deutsch-Französisches Volksfest
Beitrag zu Deutsch-Französisches Volksfest vom 20 November 2012
Wir waren an einem Samstag da. Es war schon voll, aber nicht zu sehr (die Warteschlange am Eingang ca 10 Minuten Wartezeit). Noch "es geht". Die Kassiererin unfreundlich, qusi gehoben (wieso schon..?).
Die Preise sind katastrophal und wir waren etwa 150 Euro in ca. zwei Stunden los (gegessen nur Bratwurst drei Portionen).
Was gibt es da? Nur viele Sachen, um sein Geld loszuwerden.
Keine Veranstalltungen für die Kinder, wie z.B. Spiele, Clowns usw.
Das Dorf ist meines Empfindes nach eine gut organisierte Gemeinde: Geld zu verdienen. Ich habe aus dem Grund vor dem Dorf für uns Essen bestellt.
Und dorthin gehe ich auch nie wieder.
Wenn schon Eintritt - dann sollen wenigstens Ballspiele und andere interessante Sachen für die Kinder kostenlos angeboten werden.

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Cinnemonia
Cinnemonia
Berlin
278 Beiträge
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2 Sterne für Deutsch-Französisches Volksfest
Beitrag zu Deutsch-Französisches Volksfest vom 16 Juli 2012
(aktualisiert am 3 August 2012 )
Stell dir vor, es ist Volksfest und keiner geht hin...So in etwa fühlte ich mich in der vergangenen Woche, als wir auf diesem Fest waren. Wir sind extra in der Woche und an einem Tag mit nicht ganz optimalem Wetter hingegangen, aus Angst, es könne sonst zu voll sein. Aus dem Grund haben wir uns auch gegen den Mittwoch (Familientag mit halben Preisen) entschieden. Tja... vermutlich wäre auch am Mittwoch gähnende Leere gewesen?

Der Festplatz liegt an der Autobahn, um ihn zu erreichen, muss man Auto oder Bus fahren. Der Parkplatz ist neben dem Festplatz, aber nur erreichbar, wenn man von Süden kommt. Von Norden kommend, muss man erstmal im Kreis fahren...runter von der Autobahn und wieder rauf. Kommt man mit dem Bus aus Norden, ist dem auch so. Denn aus Süden kommend, halten die Busse gleich beim Festplatz...Tipp, wenn man aus dem Norden kommt: An der Aristide-Briand-Brücke aussteigen und nicht den Umweg über den Jakob-Kaiser-Platz nehmen, wie die BVG vorschlägt...



Am Eingang sind erstmal 2 Euro zu berappen für jeden Besucher, der über 14 Jahre alt ist. In dem Eintrittspreis waren keine Gutscheine drin, wie man manchmal lesen kann. Dafür erhielten wir eine grauenhaft kitschige Figur als Geschenk.

Das Volksfest ist in erster Linie ein großer Rummel. Gäbe es nicht ein französisches Dorf (das einen kleinen Teil des Festes ausmacht), das mit Windmühle, Weinständen und Froschschenkel-Verkauf (ärgs...) etwas Frankreich-Flair versucht, könnte dies hier auch der Weihnachtsmarkt sein. Oder die Kirmes. Oder sonstwas für ein Fest. Ich gebe zu, dass ich ziemlich enttäuscht war. Ich habe mir etwas viel französischeres vorgestellt.

Zudem war es soooo leer, dass wir quasi allein unter den Schaustellern waren. Das war mir etwas unangenehm, es löste so ein "Vielleicht stören wir? Haben die vielleicht heute gar nicht auf?"-Gefühl aus. An einigen Ständen, wie dem Softeis-Stand merkte man den Frust über die Besucher-Flaute. Die Frau war sichtlich genervt. An den anderen Ständen und Fahrgeschäften auch eher gedämpfte Stimmung. Verstehe ich irgendwie auch, macht das ganze aber so depressiv.

Fahrgeschäfte gibt es eine ganze Menge. Es ist einfach viel Platz da. Es gibt viele Kinderkarussels, Losbuden, Spiegelkabinett, Riesenrad, Achterbahn und auch der Platz für eine Wildwasserbahn ist da. Die bayrischen Rutschen passten nicht so ganz zum Thema, aber egal. Die Preise sind hastig. Wir sind nur mit drei Fahrgeschäften gefahren und haben ein Eis gegessen. Trotzdem waren wir flugs 25 Euro los.

Alles in allem sind wir nach 2 Stunden gegangen. Meine siebenjährige Tochter fand es großartig, sie wäre nur gern mehr Fahrgeschäfte gefahren, aber das war mir die hohen Preise nicht wert. Ich war enttäuscht über fehlendes französisches Flair. Alles in allem: brauchen wir nicht unbedingt noch einmal, denn Fahrgeschäfte gibt es anderswo auch.

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  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    Berlinesser, 18 Juli 2012:

    Früher, als es noch viele Franzosen im nördlichen Sektor gab, war das Fest voll und hatte einen französischen Touch. Nach dem Weggangd er Schutzmacht und dem Wechsel der Festplatzseite von der Flughafen zur Kasernenseite, war die Luft raus. Es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer. Teilweise sind aber auch die Schausteller selber daran schuld. Die Stadt Berlin hat nicht wirklich einen großen, zentralen Festplatz.
    Es ist ein Rummel mehr nicht, schade!

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    Cinnemonia, 19 Juli 2012:

    Ja, das denke ich auch, dass auch die Schausteller auch mit daran schuld sind. Klar, die Franzosen sind weg, aber man kann ja trotzdem noch ein “richtig” französisches Fest machen (wenn man es schon so nennt).

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    Berlinesser, 19 Juli 2012:

    Ich glaube das viele Weg sind aber nicht alle und nach dem Abzug sind viele neue hinzugezogen. Unsere Freunde haben ja selbst eine Internetsammlung über “Französisches” in der Stadt(http://www.frankreich-in-berlin.de/).
    Es soll hier 13.262 von Ihnen fest verwurzelt geben, Hugenotten und Nachfahren von damals nicht mitgezählt ;-) (Quelle:http://www.migazin.de/2011/02/09/457-806-auslander...)
    Also, wenn die alle auf dem Fest wären, wäre es voll und vom Namen nach…..

  • the_Kunde, 13 Januar 2013:

    Füher (vor 30 Jahren) gab es mal einen Familientag mit halben Preisen. Allerdings war der Rummel dann gnadenlos überlaufen.

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Benutzerfoto: 2CurryohneDarmmitPommes
2Curryohn...
51 Beiträge
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3 Sterne für Deutsch-Französisches Volksfest
Beitrag zu Deutsch-Französisches Volksfest vom 8 Juli 2012
Rummel ist schon ein feine Sache, nur leider wirds auch immer teurer und deshalb bleibt der Spaß etwas auf der Strecke. Muss irgendwie jeder für sich selber entscheiden....
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Benutzerfoto: Minderjahn
Minderjahn
Berlin
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3 Sterne für Deutsch-Französisches Volksfest
Beitrag zu Deutsch-Französisches Volksfest vom 19 April 2012

Es ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite kann ich als großer Volksfest-Fan froh sein, dass es überhaupt noch eine Kirmes in Berlin gibt. Auf der anderen Seite wird dieses Fest von Jahr zu Jahr unspektakulärer und die Fahrgeschäfte sind auch so gut wie immer dieselben. Dass man für einen Festplatz Eintritt bezahlen soll ist ohnehin der Witz der Saison.

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Benutzerfoto: anikaa
anikaa
Hamburg
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Beitrag zu Deutsch-Französisches Volksfest vom 10 Juli 2011

Nicht zu empfehlen!
vielleicht haben wir einen schlechten tag erwischt aber auf dem fest war kaum jemand! so gut wie leer. Außerdem war fast die hälfte der Attraktionen gesperrt. Am Eingang erhält man einen Gutschein über 2,00 Euro für jede Attraktion. Dann stellt sich aber heraus, dass dieser nirgends angenommen wird! Wozu dann den Gutschein "schenken"???
Wir waren sehr enttäuscht!

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Benutzerfoto: sweety162
sweety162
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Beitrag zu Deutsch-Französisches Volksfest vom 7 Juli 2011

Das Volksfest finde ich als solches super.
Die Preise im französischen Dorf und bei den Fahrgeschäften finde ich doch schon hart an der Schmerzgrenze, vor allem weil man ja auch noch Eintritt (bis 22 Uhr) zahlen muss. Da wäre ich auch schon an meinem Kritikpunkt angelangt:
Die Kassierer an den Kassen am Eingang wurden wahrscheinlich mal wieder aus dem letzten Ghetto ausgesucht. Wir waren in diesem Jahr schon öfters auf dem Fest (Mi ist Familientag - halbe Preise für Fahrgeschäfte) und jedes Mal an der Kasse ziemlich unfreundlich behandelt. Gestern wurden wir so enttäuscht, dass wir unseren Dienstausflug mit ca 15 Leuten auf einen anderen Ort verlegen werden.
Als wir bezahlen wollten und etwas fragten, hat uns die Kassiererin überhaupt nicht zugehört. Stattdessen hat sie wohl ein paar Freunde entdeckt, denen sie hinterher brüllte, warum sie so blöd letztes Mal waren hier Eintritt zu bezahlen, sie würde doch hier arbeiten!!!
Die Eintrittskarten bekamen wir wortlos auf den Tisch geknallt.
Später am Abend kamen noch meine Schwester und eine Freundin nach. Es schüttete in Strömen und die beiden Mädchen baten die Kassiererin völlig durchnässt, ob sie sie schon jetzt kostenlos reinlassen könne. Ab 22 Uhr ist der Eintritt frei, es war aber erst 21:56 Uhr. Die Kassiererin blieb knallhart und ließ die beiden bis Punkt 22 Uhr wortwörtlich im Regen stehen!
Bei Sonnenschein wäre dies ja kein Problem, aber diese Frau hat scheinbar keinen Funken Mitgefühl in diesem Fall mal eine Ausnahme zu machen.

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mallimahinde
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Beitrag zu Deutsch-Französisches Volksfest vom 17 Juni 2009

Ich hab sie wieder gesehen auf dem Deutsch-Französischen Volksfest,Frösche sitzend in Rollstühlen ,weil ihre Schenkel gerade in Knoblauch gebraten und als Gaumenfreude angeboten wurden.Richtig lecker wenn man davon ausgeht das den Tieren bei lebendigen Leib die Beine ausgerissen werden.Da nur eine Froschart,nämlich der amerikanische Ochsenfrosch gezüchtet werden kann,alle anderen gehen in Gefangenschaft ein,ist der größte Teil der Frösche Wildfang.Bei einem
Forschungsprojekt im Auftrage des Bundesamtes für Naturschutz wurde festgestellt:" Auch wenn Händler das Froschfleisch als Fleisch von Tieren aus Zuchtfarmen deklarieren,handelt es sich fast immer um Wildarten aus dem asiatischen Raum.Um dem Mangel an
Fröschen als natürliche Insektenvertilger auszugleichen wurden auf asiatischen Reisfeldern Umweltgifte wie DDT und andere Pestezide verwendet,da eine Mückenplage entstand,die dazu beitrug,dass sich Malaria ausbreiten konnte.Aus www.welt.de
ein Abschnitt: Deutsche Tierschützer indes kritisieren nicht nur die Menge der gefangenen Frösche,sondern vor allem die Art der Tötung.Froschfänger in Indonesien blenden die Tiere mit einer Taschenlampe und fangen sie mit einem Kescher ein.In einem Sack werden hunderte Frösche stundenlang bis in das nächste Dorf getragen.Dort ritzen die Jäger ihnen die Haut am Kopf ein und häuten sie.Oftmals werden dann den Tieren bei vollen Bewußtsein die Beine abgerissen.Der lebende Abfall wird einfach weggeworfen.
GUTEN Appetit
Ist es nicht widersinnig das in Deutschland ehrenamtliche Helfer
Frösche über die Straße tragen um die Arten vor dem Aussterben zu retten???

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  • Schokoladengemuese, 17 Juni 2009:

    Jetzt bin ich satt, danke! ... hätte aber bei dieser Speise eh die Nahrung verweigert.

  • Rautgundis, 17 Juni 2009:

    Also, wir ekeln uns wenn andere Kulturen lebendwarmes Affenhirn oder Schlangen essen, Froschschenkel, Gorillas, Vogelnester oder lebend in den Kochtopf geworfene Schildkröten oder Hummer.
    Wir grausen uns aber weniger, wenn es darum geht, Fische zu essen, auch wenn wir wissen dass da bis zu 80 % erst auf Deck lange herzumzappeln müssen und anschließend wieder als Beifang ins Meer zurückgeschmissen werden, wo sie sterben. Oder wenn polnischen Gänsen bei lebendigem Leibe die Federn ausgerissen werden, damit wir billige Daunenkissen kriegen. Die Federn lässt man dann nachwachsen und dann geht das Ganze von vorne los.
    Und der Transport von Schlachtvieh kann auch nicht gerade als humanitäre Großtat gesehen werden, auch wenn sich da schon stellenweise etwas verbessert hat.
    So denke ich einfach, man sollte eben fragwürdige Delikatessen wie Gänsestopfleber, Froschschenkel, Hummer oder Schildkrötensuppe meiden, und Fleisch zumindest aus der Region, besser noch direkt vom Hof kaufen, damit es keinen Markt für so etwas gibt.

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    Konnie-Neukölln, 17 Juni 2009:

    Froschschenkel, brrr!

    Die Franzosen werden sie sich weiter schmecken lassen.

  • Ronja114, 22 Juni 2009:

    Froschschenkel sogar Singvögel … die futtern noch ganz andere Sachen !

  • doritvirtuell, 22 Juni 2009:

    ..ja und Gänsestopfleber nicht vergessen..Kann man gar nicht zuschauen, wie die armen Tiere gestopft werden brrr! .
    In Österreich zwar verboten, wird das erbarmungswürdige Federvieh jedoch zu Tausenden in Ungarn für den französichen, deutschen bzw. österreichischen „Gourmet”-Markt gezüchtet und qualvoll gestopft.

    Bevor diese pathologischen Organe („foie gras”) auf den Tellern herzloser „Feinschmecker” landen, müssen die Gänse/Enten ein mehr-wöchiges Martyrium über sich ergehen lassen. Mehrmals täglich wird ihnen ein ca. 50 cm langes Metallrohr durch den Hals bis in den Magen eingeführt. Durch dieses Rohr wird täglich 1 kg verquollener, stark gesalzener Maisbrei in den Magen gepresst. Diese Menge entspricht ca. 20% des Körpergewichtes der Tiere!

    Bei dieser Prozedur kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen der Speiseröhre. Bei falscher Dosierung der Futtermenge kann sogar der Magen der Tiere platzen, worauf sie grausam verenden. Die krankhafte Leber der Stopfgänse wiegt mit rund 1kg bis zu 10mal soviel wie gesunde Organe. Auf den Menschen umgelegt, würde das ein Lebergewicht von 20 kg bedeuten. Man kann sich vorstellen, welche Qualen das für die Tiere bedeutet.

  • roma49, 24 Oktober 2009:

    igitt, wie kann man solche froschschenkel nur essen, ich könnte das auf keinen fall. man darf gar nicht dran denken, was den menschen alles einfällt, wenns darum geht, neue spezialitäten zu erfinden!!!

  • Susanne_1, 10 Februar 2010:

    Alte Tatsache, der Mensch ist das grausamste Raubtier !

  • rovin60, 26 Juni 2010:

    Hier wurden nur die Froschschenkel (die ich übrigens nicht esse) und nicht das Fest als solches bewertet, somit ist der Beitrag für die Bewertung des Volksfestes nicht zu gebrauchen. Man sollte schon objektiv sein und ein Fest als Gesamtheit aller Eindrücke bewerten. Subjektive Bewertungen ergeben keinen Sinn, weil jeder Mensch anders empfindet.

  • Ronja114, 28 Juni 2010:

    Die Bewertung ist vollkommen ok ! Was soll das Geschrei ? Wenn die Veranstalter solche "Delikatessen" - Stände zulassen, muss sich auch niemand über heftige Kritik wundern ! Essen, Trinken und Musik machen nun mal einen grossen Anteil an so einem Fest aus. Und ... Frösche bzw deren Schenkel mapfen - nachdem sie brutalst umgebracht wurden - ist nun mal bei uns nicht "in" ... Gott sei Dank !

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Benutzerfoto: waschechteBerliner
waschecht...
Berlin
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2 Sterne für Deutsch-Französisches Volksfest
Beitrag zu Deutsch-Französisches Volksfest vom 5 Juli 2007

Das 45. Deutsch-Französische Volksfest, welches noch bis zum 15. Juli 2007 läuft, gehört zu einem der größten Rummel Berlins, welcher jährlich im ehemaligen französischen Alliiertensektor stattfindet. Seit einigen Jahren findet es auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn statt, neben der ehemaligen französischen Kaserne, die heute von der Bundeswehr genutzt wird. Da ich hier in der Nähe aufgewachsen bin, war das Volksfest in meiner Kindheit ein Muss. Damals gab es zum Nationalfeiertag der Franzosen immer noch eine große Parade.

An Attraktionen gehört Europas größtes transportables Riesenrand (ich denke, es war das selbe, welches letztes Jahr auf der Fanmeile stand und man von dort aus einen grandiosen Blick über die Stadtmitte und den Tiergarten hatte) sowie die 5-fache Looping-Achterbahn dazu, kulinarisch ist dieses Jahr der Provence gewidmet.

Nach Jahren waren wir erstmals mit unseren Kindern letzten Samstag dort und wir haben uns ganz schön auf den Hosenboden gesetzt bei den Preisen. Kaum ein Fahrgeschäft unter 2,50 € und die Looping-Achterbahn schlug mit 5 € und ab 12 Jahren mit 6 € zu Buche. Toll fanden meine Kinder das Actionhaus, dass man zwei Mal durchlaufen kann und es über Laufbänder und alle möglichen Hindernisse geht. Auch für die Leute davor gab es immer etwas zu lachen. Hier haben wir dann auch eine Weile verbracht.

Enttäuscht war ich, dass es samstags kein Feuerwerk mehr gibt (entgegen der Website des Schaustellerverbandes) und auch das Französische Dorf hat mir nicht mehr so gut gefallen. Der Käseteller dort war auch nicht so klasse, wie früher. Über das vielfältige Weinangebot kann ich mich nicht äußern, da ich so gut wie keinen Wein trinke. Aber ich glaube, wer Wein liebt, der bevorzugt doch eher ein anderes Ambiente. Überhaupt war ich über das Besucherklientel erstaunt, was zum Teil sehr prollig anmutete. Gestaunt habe ich auch über die vielen jungen Familien mit Kleinkindern oder gar Babys (und das bei dem Gedränge und dem Lärm) und das nach 21 Uhr.

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  • Liesl, 5 Juli 2007: Auch ich bin von Jahr zu Jahr mehr enttäuscht, trotzdem gehe ich immer wieder hin – auf der Suche nach Croque Monsieur, Schnecken, Froschschenkeln (nicht hauen!) und dieser spezifischen Atmosphäre, die es im alten Westberlin zur Kultveranstaltung machte,
    gut dafür, Frankreich-Sehnsüchte anzustacheln und gleichzeitig ansatzweise zu befriedigen.
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