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Sammlung Falckenberg
Harburg, Hamburg
- Adresse:
-
Wilstorfer Strasse 71, Tor 2, 21073 Hamburg
- Kontakt:
-
040 30386895
- Geöffnet:
-
Mo-Fr: 10-17.00 zu erreichen, aber Ausstellungen nur unregelmäßig.
| Nutzer-Infos |
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Kaiser - Wilhelm - Straße 61, 20355 Hamburg
Bildermanufaktur in Hamburg. Kundenzitat: "Ich finde den Laden Super! Die Bestellung war unkompliziert, die Fertigung war schnell und das Ergebnis erstklassig. "
2 Beiträge zum Platz "Sammlung Falckenberg" auf Deutsch
zuerst wurde uns der besuch in der sammlung falckenberg ja ein bißchen durch die merkwürdigen öffnungszeiten und der tatsache das man nur im rahmen einer führung durch die sammlung gehen kann,vermiest.aber wir haben uns doch dazu entschlossen hinzugehen und sind mit der wahrscheinlich schönsten ausstellungsfläche in hamburg belohnt worden.die ständige sammlung ist beeindruckend&die wechselenden sind häufig grandios(siehe marilyn minter).obwohl wir eigentlich keine freunde von museumsführungen sind und das sicher auch nie werden,hat die mitarbeiterin es wirklich ganz entzückend gemacht.ein besuch der falckenberg-sammlung lohnt sich immer
Mit einem Android geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Für Liebhaber moderner Kunst ist die Sammlung Falckenberg meiner Meinung nach ein Muss!
Aber fangen wir mal von vorne an: Hier ist vom Ablauf her vieles anders als in einer normalen Kunstausstellung. Die knapp 2000 Exponate umfassende Privatsammlung (Kritiker sagen, eine der 200 bedeutendsten Sammlungen der Welt) ist nicht durchgehend geöffnet; man kann also nicht einfach mal vorbeifahren und durch die Sammlung stöbern. Vielmehr muss ein Termin vereinbart werden (kommt man mit einer eigenen Gruppe, kostet eine Führung 140 €), oder man meldet sich zu einer der beiden öffentlichen Führungen am Samstag (um 15 und 17 Uhr) an.
Vom Bahnhof Harbug aus fand ich die Ausstellungshalle (ein roter Backsteinbau der Phoenix AG, ehemalige Maschinensäle) - obwohl in unmittelbarer Nähe - erst mal nicht so leicht zu finden. Man geht am besten einmal um das Phoenix-Einkaufscenter herum. Schließlich weist ein kleines Hinweisschild auf die Ausstellung hin. Und dann steht man vor einer schweren Tür, die im Idealfall angelehnt ist; ansonsten muss man einmal klingeln.
Im Eingangsbereich erwartet einen nun kein aus Museen gewohnter Kassenbereich mit bunten Postern, sondern bereits die Dame oder der Herr, der später die Führung leiten wird. Hier lässt man sich in eine Liste eintragen, zahlt den Eintritts-/Führungspreis von 15 € (für Studenten ganz schön happig!) und kann sich bis zum Beginn der Führung schon mal ein paar der ausgestellten Werke in den modernen Hallen ansehen.
Die Führung selbst fand ich sehr lohnenswert, da mir viele Kunstwerke sonst verschlossen geblieben wären bzw. man so alternative Interpretationsvorschläge geboten und etwas zum Herstellungs-/Entwicklungsprozess der Werke erzählt bekommt. Die Exponate sind teilweise extrem beeindruckend, insbesondere etwa eine Installation von Jon Kessler, in der dieser sich mit dem 11. September 2001 auseinandersetzt und in der mehrere Videokameras durchgängig Bilder (u.a. auch der Gäste) filmen, die zeitgleich über unzählige Bildschirme flimmern. Auch eindrucksvoll die Räume von Jonathan Meese, die eher an Gruselkabinette aus Horrorfilmen mit Psychopathen erinnern. Neben raumgreifenden Installationen gibt es aber auch Flure mit zahlreichen Gemälden anzusehen - und noch vieles mehr zu entdecken!
Nicht alle Werke, die Harald Falckenberg in seinen 18 Jahren des Sammelns erworben hat, können zeitgleich in den sehr großzügigen Räumlichkeiten ausgestellt werden. Die Besucher können sich aber einen Eindruck von der Größe und Vielfalt seiner Sammlung im "Schiebelager" verschaffen, wo auf herausziehbaren Tafeln die übrigen, aktuell nicht in den Räumlichkeiten ausgestellten Werke hängen und aus allernächster Nähe angesehen werden können. Da finden sich u.a. Gerhard und Daniel Richters, Sigmar Polkes und noch weiteres mehr. Insbesondere die außergewöhnliche Möglichkeit, in der gesamten Sammlung nah an die Kunstwerke herangehen zu dürfen (ohne sie anzufassen, selbstverständlich), fand ich großartig.
Mein Fazit: Für Liebhaber moderner Kunst hat die Sammlung Falckenberg mehr zu bieten als die Galerie der Gegenwart der Kunsthalle Hamburg. Durch die Notwendigkeit vorheriger Anmeldung werden selbsterklärend auch Besucheranstürme vermieden, in denen man anderen Gästen praktisch auf oder unter den Füßen steht. So hat man genug Ruhe, die Werke auf sich wirken zu lassen. Ich kann einen Besuch sehr empfehlen!!!
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