kidsdocs, Steglitz, Berlin
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Kinderarzt Steglitz | Kinderarzt Berlin
Zahnarzt Steglitz | Zahnarzt Berlin - Kontakt:
- kidsdoc
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Wrangelstr. 11-12, 12165 Berlin
030 79 30 26 00
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- Geöffnet:
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Mo - Fr: 8:15 - 18:45
Sa - So: geschlossen
Samstag vormittag 9.00-13.00 Notdienst für Kids in unserer Praxis festeZähne in der 3.Etage, Tel. 030 79 30 26 030
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Stuttgarter Platz 1, 10627 Berlin
Centrodental: "Bestausgebildete Zahnärzte und Mitarbeiter, hochwertige Materialien und Geräte bilden die Voraussetzung, dass sich bei uns jeder eine zahnmedizinische Behandlung leisten kann."
10 Beiträge zu kidsdocs auf Deutsch
Also ein großes Lob an diese Praxis,ich war vorher mit meinem 3 jährigen Sohn bei zwei anderen Zahnärzten die leider nicht mit Kindern und Eltern umgehen konnten obwohl es Kinderzahnärzte waren. Bei Kidsdocs sind alle sehr freundlich, kompetent und beraten sehr gut. Wenn es Problemegibt wird klar gesagt was gemacht werden müsste. Bei meinem Sohn mussten 5 Zähne gefüllt werden und alles lief perfekt.
Ich kann diese Praxis wirklich nur empfehlen. Auch hört man sich nicht gleich Vorwürfe an wenn was an den Zähnen von den Kleinen ist sondern es wird zusammen besprochen wie weitere Schäden vermieden bzw.eingegrenzt werden können.
Ich kann nur sagen vielen Dank wir gehen regelmäßig hin
Die Praxis ist schön gestaltet, die Hygiene ist einwandfrei. Man bekommt immer schriftliche Erinnerungen für die Prophylaxe und diese wird auch gut durchgeführt.
Man erhält jede Menge Aufklärungs (Werbe-)- material in Form von Visitenkarten, Flyern, etc.. Das war aber auch schon alles.
Wenn man, wie wir (wir sind beide Ärzte) Wert auf eine gute medizinische und auch gleichzeitig menschliche Behandlung legt, ist man hier komplett falsch aufgehoben. Hier ist nur der äußere Schein in Ordnung.
Jedes Mal bei der telefonischen Anmeldung und bei dem Besuch in der Praxis habe ich gesagt., dass meine Tochter von Frau Dr. Agostini (wie bei den ersten 2 Malen) behandelt werden möchte.
Jedes Mal haben wir eine andere Ärztin gehabt!!
Iimmer mit dem Hinweis Frau Dr. Agostini sei nicht oder hat anderes (besseres) zu tun. Gerrade bei Kindern ist es extrem wichtig, dass sie eine feste Bezugsperson haben, damit sie gerade bei schwierigen und schmerzhaften Behandlungen eine Vertrauensperson haben. Ich erlebe das bei meinen erwachsenen Patienten genauso.
Bei unserem letzten Besuch (der auch der letzte bleiben wird), ein Routinebesuch, hatte meine Tochter eine kleine Füllung verloren. Es war nicht möglich, diese Füllung sofort zu ersetzen, was maximal 10 min gedauert hätte. Statt dessen sollten wir eine Termin machen, der allerdings erst 3 Wochen später sein sollte, da die Praxis wegen Urlaub geschlossen sei.
Wie geht das denn? Sonst wird jeder Zahn, auch Milchzahn, bis zum geht nicht mehr erhalten, versiegelt, gefüllt usw. Jetzt kann wegen Urlaub diese Behandlung nicht gemacht werden?
Dazu muss man sagen, dass wir außerdem 20 km entfernt wohnen und ich auch immer mein Baby mitbringen muss, also eine Riesenaktion!
An der Anmeldung habe ich dann gebeten den Termin bei Frau Dr. Agostini zu bekommen, was wieder nicht möglich war. Meine Frage, warum dies nie klappt wurde beantwortet mit: Das steht hier aber nirgendwo vermerkt! Nach 6 Jahren Behandlung und Bitten, steht das nirgendwo vermerkt....!!
Wir sind einen Tag später zu einem Notzahnarzt gegangen, weil meine Tochter Schmerzen hatte. Das hat keine 10 min gedauert.
Schade um das ganze schöne drumrum in der Praxis.
Mein Tipp als Chefärztin, die selber eine Abteilung leitet: Mehr Wert auf Zwischenmenschlichkeit legen, den Patienten zuhören und deren Bedürfnisse wahrnehmen, dann kann man auch in der kleinsten Praxis erfolgreich arbeiten. So wird es nicht lange dauern, bis der schlechte Ruf der Praxis besiegelt ist.
zahnärzte Sehr geehrte Frau Chefärztin,
In unserer letzten Teambesprechung haben wir über das hohe Maß an Egoismus und Nötigung gesprochen, mit dem Sie auf den letzten Drücker vor den Ferien ihren Termin durchsetzen wollten, indem sie drohten, uns andernfalls bei Qype eine schlechte Bewertung zu geben.
Wir müssen bei unseren Patienten Flexibilität entweder beim Behandler oder beim Termin voraussetzen, denn auch Unsere Arbeitszeit und Arbeitskraft ist endlich. Wir schließen auch nur jeweils einen Standort, die Hälfte der Sommerferien und sind am anderen für Sie da. Auch unsere Mitarbeiterinnen haben Kinder und wollen in die Ferien, so wie Sie.
Ich kann Ihren Namen aus Datenschutzgründen ja leider nicht nennen, aber vielleicht sind Sie so nett den Qypern zu sagen, wo man IHREN grenzenlosen Einsatz ( z.B. In den nächsten 3 Wochen..?) in Anspruch nehmen und bewerten kann.
4 Juli 2011
Hier also der kommentar zum "Wow"-Effekt: Wir waren ja schon immer begeistert von Kidsdocs in der Turmstr. (Siehe mein Beitrag da)
Jetzt waren wir zum ersten Mal in Steglitz und die Kinder( die jetzt schon etwas größer sind, finden das Flugzeug-Event einfach großartig. Zum Glück haben wir auch unsere Kinderzahnärztin, die ihr Baby nun bekommen hat, dort wiedergetroffen. Wir gehen des Alters wegen jetzt regelmäßig zum Putzen und auch das ist in einem großen Saal, wo alle aneinander Anteil nehmen nur auf den ersten Blick etwas komisch, aber die Kids kennen das schon vom Kieferorthopäden und es macht ihnen richtig Spaß. Sehr schön sind die altersgemäßen Belohnungscomics!
Mit einem Android geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Diese Gemeinschaftspraxis von Kinderzahnärzten ist nach unserer Erfahrung uneingeschränkt empfehlenswert.
Hier stimmt einfach alles, vom stets besetzten &
freundlichen Empfang über den kinderfreundlichen & -tauglichen Wartebereich, den insgesamt liebevoll & detailreich gestalteten Räumen (ausnahmslos in freundlichen Farben gehalten), bis zu den modernen Behandlungsräumen in denen das kompetente & (für mich das ausschlaggebende) kinderfreundliche/ -gerechte Personal wartet. Man nimmt sich hier Zeit für die Probleme von Groß & Klein. Sollten Maßnahmen, ob invasiv oder konventioneller Art, zur Therapie nötig sein, erhält man eine umfangreiche Aufklärung & die Möglichkeit aufgekommene Fragen zu stellen.
Die negativen Bewertungen hier sind für mich absolut nicht nachvollziehbar & was die finanzielle Belastung angeht, können praktizierende Ärzte genauso wenig an unserem kaputten Gesundheitssystem ändern, wie wir anderen, dass ist leider das Versäumnis der Bunderegierung (für mich ist es auch nicht nachvollziehbar, warum für 2-jährige, die dringend eine Zahn-OP benötigen, nicht einmal die Narkose von der Kasse übernommen wird), zudem sehe ich es als meine elterliche Pflicht, meinem Kind die möglichst beste medizinische (!) Versorgung zukommen zu lassen.
Leider mussten wir schon häufiger zu Besuch kommen, aber niemals hatte mein Kind Angst oder Scheu zum Zahnarzt zu gehen, dies schreibe ich allein dem tollen Führungsstil & Konzept dieser großartigen Praxis zu. Ich wünschte, es gäbe mehr solcher hervorragenden Beispiele.
Gerne gehe ich im persönlicheren E-Mail-Kontakt noch detaillierter auf Fragen ein.
Kann mich allen positiven Kommentaren nur anschließen. Tolle Zahnärzte, tolle Schwestern, die sehr gut auf das Kind eingehen und einen guten Job machen. Leider sind die Behandlungen fast immer mit Zusatzkosten verbunden, das liegt aber nicht an den Zahnärzten, sondern am Krankenversicherungssystem, i.e. dem Leistungsumfang für gesetzlich Versicherte. Ich zahle die Kosten gern, wer aber finanziell knapp dasteht, kann damit Schwierigkeiten haben. man wird aber auf jeden Fall vorher auf Zusatzkosten aufmerksam gemacht, und ich wurde auch niemals dazu gedrängt, eine Zusatzleistung anzunehmen, sondern erhielt reine Informationen.
Um aber wieder auf die Praxis zurückzukommen: Mein Kind hatte vormals sehr schlechte Erfahrungen gemacht, und hat sich trotzdem nach dem ersten Besuch richtig auf das nächste Mal gefreut. Besser geht's nicht.
Also ich war bei diesem Zahnarzt gewesen mit meinem Kind und muss sagen ich bin total enttäuscht.Es gibt einen Plus Punkt , die Zahnärzte gehen gut mit den Kindern um aber da ist vieles was nicht in Ordnung ist.
Man muss jede Menge zuzahlen was mit dem Service erklärt wird , in anderen Praxen ist das nicht so aber dies ist speziell ein Kinderazt auf Kinder spezialisiert , ich denke für viele Eltern vertretbar.Kommen wir zu dem negativen Sachen.
Speziell bei mir ist passiert:
Falscher Kostenvoranschlag berrechnet (später erst festgestellt , nach der Behandlung)
Während der Behandlung ist aufgefallen das mehr getan werden muss als im Kostenvoranschlag stand , wir wurden nicht gefragt , es wurde einfach gemacht und die Kosten stiegen um über 100 Euro an.Unverschämt , sich keine 2 Minuten zu nehmen um zu Fragen ob das behandelt werden soll , es war nichts schwerwiegendes was hätte behandelt werden müssen.
Dann wurde uns gesagt das das Geld für die Narkose nicht angekommen war , wir mussten also doppelt zahlen , später stellte sich heraus das das Geld doch da war und wir das Geld ein paar Tage später bekommen haben.
Meine Frau fragte ob sie das später zahlen kann und das wurde dann verneint , sie sollte gleich zahlen , später haben wir auf der Rechnung gesehen das es hätte auch später gezahlt werden können.
Später stellte sich herraus das die gestellte Endrechnung falsch war , wir haben das Geld aber zurück bekommen aber was wäre passiert wenn ich nicht bei meinem Arzt gewesen wäre der mir mitgeteilt hat das falsch berrechnet wurde ? Hätte ja klappen können.
Soviele Fehler sind passiert und wir haben auch erwähnt das wir nicht wiederkommen und wirklich keiner hat sich für diese Dinge entschuldigt oder sonstiges.
Wir werden dort nicht mehr hingehen, das ist Fakt.
Durch die Zuzahlungen und sonstige Kosten die entstehen, wir reden hier nicht von wenig Geld, sollten nicht nur die Kinder sondern auch die Eltern zufriedengestellt werden denn sie tragen das Geld dorthin.Ich bin immernoch etwas schockiert über das vorgehen der Praxis , es war jedenfalls nicht wirklich professionell.Von mir also keine Empfehlung für andere Eltern.
Meine Kindheit war in zahntechnischer Hinsicht frustrierend. Immer, wirklich immer, wenn der Schulzahnarzt da war, wurden ich und meine Eltern mit dem gehassten "Ihr Kind hat behandlungsbedürftige Zähne" - Zettel beglückt. Nie konnte ich den Zahnarztstuhl verlassen, ohne dass gebohrt wurde. Und das ohne jegliche Betäubung. Dabei achteten meine Eltern - im Gegensatz zu vielen anderen - auf ordentliches Zähneputzen und gaben mir als Baby auch keine zuckerhaltigen Getränke in die Nuckelflasche, damit ich besser einschlafen konnte. Oder noch besser: Honig an den Schnuller grusel
Es liegt halt leider bei uns in der Familie. Janek hat es ebenfalls erwischt. Und da braucht mir jetzt keiner mit dem Argument zu kommen, Kariesanfälligkeit sei nicht genetisch veranlagt. Mit dem Thema bin ich durch. Vor kurzem hatten wir Übernachtungsgäste mit Kindern, bei denen der Vater selbst zugab, dass er staune, dass seine Jungs (im Teenageralter) noch nie Karies hatten. Einer habe jetzt zum ersten Mal eine kleine Stelle, aber sonst nie etwas. Er erlebte Janeks Zahnhygiene quasi live mit und bestätigte mir, dass es einfach nicht fair sei, dass er in seinem noch so jungen Leben schon so viel Ärger mit den Zähnen hatte.
Kürzlich war wieder eine Füllung an einem Backenzahn herausgebrochen, und die Aussicht auf einen Zahnarztbesuch verleitete Janek zu einem Seufzer "Bitte mit Vollnarkose". Wie gut konnte ich ihn verstehen! Eine Freundin empfahl mir die Kinderzahnarztpraxis ihrer Tochter: die Kidsdocs in Berlin-Steglitz. Ich zeigte Janek vor unserem ersten Termin die Homepage der Praxis, und er war - genau wie ich - begeistert von den Fotos und den Versprechungen, die dort gemacht werden. Soviel vorweg: wir wurden nicht enttäuscht.
Adresse: Wrangelstraße 11-12, 12165 Berlin
Sprechzeiten: Mo-Fr 9.00-12.30 Uhr und 14.00-18.00 Uhr
Telefon: 030 - 79 30 26 00 (0800-kidsdocs)
Homepage: www.kidsdocs.info
Der erste Termin ist ein reiner Untersuchungstermin, wo erst einmal nur "Bestandsaufnahme" gemacht wird. Diesen Termin kann man sogar online aussuchen und bestätigen, was ganz harten Zahnarztphobikern die Möglichkeit für Ausreden á la "jetzt ist die Praxis zu, da kann ich erst morgen anrufen" nimmt. Ich habe den ersten Termin auf diesem Wege klar gemacht, und schon eine Woche später fuhren wir durch die halbe Stadt nach Steglitz. Da kein Stau war, brauchten wir für eine Strecke von ca. 10 km nicht einmal eine halbe Stunde. Da man nach unserer Erfahrung auch immer superpünktlich dran kommt, sparen wir gegenüber unserer alten Zahnarztpraxis sogar noch Zeit. Denn dort mussten wir oft ein oder zwei Stunden trotz Termin im Wartezimmer ausharren. Inklusive Zahnarztgeruch und Bohrgeräuschen aus dem Behandlungszimmer, was einem das Herz ja auch schon in die Hose rutschen lassen kann. Apropos Zahnarzt-Geruch... Das fiel mir schon im Treppenhaus angenehm auf: es riecht überhaupt nicht nach Zahnarzt. Auch nicht in der Praxis selbst und ebensowenig in den Behandlungsräumen.
Wie man auf der Homepage erkennen kann, ist die Praxis ganz und gar wie ein Flughafen/ein Flugzeug eingerichtet. Der Empfangstresen in Form eines Flugzeug-Cockpits ist der Check-In, die Sitze im Wartebereich sind Flugzeugsitze, und an der Wand hängt eine Anzeigetafel wie am Flughafen. Alles ist super hell und freundlich eingerichtet, nicht zuletzt die Behandlungsräume. Man checkt also ein, setzt sich hin, greift (je nach Alter) zum "Micky-Maus"-Heft oder "Focus" und kommt kaum zum Lesen, weil man schon von einer netten "Stewardess" aufgerufen und zum "Gate" begleitet wird. Die Behandlungsräume, von denen es insgesamt 10 Stück plus OP und Aufwachräumen gibt, haben mit der üblichen Optik einer Zahnarztpraxis wenig gemeinsam. Der Behandlungsstuhl ist vollkommen flach, es gibt kein Spuckbecken (ja, es geht wirklich ohne ständiges Ausspülen!), und an der Decke ist ein Flachbildfernseher eingearbeitet, auf dem die Kinder während der Behandlung Filme anschauen können. Ich hätte nicht gedacht, dass sich Janek von so etwas so sehr ablenken lässt, sollte aber eines Besseren belehrt werden.
Leider hat die Praxis bei manchen Leuten den Ruf, zu schnell mit Vollnarkosen oder Dormicum (auch LMA-Saft genannt) zu arbeiten. Ich hatte diesbezüglich auch ein wenig Bedenken, wurde aber zu nichts überredet. Möglicherweise ist die Statistik der Narkosen in dieser Praxis ja tatsächlich höher als anderswo, was aber wohl hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass hier viele echte Härtefälle, darunter auch sehr schon sehr kleine Kinder, landen. Da Janek bisher Spritzen jeder Art total verweigerte, war ich besonders gespannt, wie bei ihm die Betäubung ablaufen würde. Beim 1. Termin war Janek geröntgt worden und musste dazu nicht einmal das Zimmer verlassen. Es wurde direkt am Behandlungsplatz gemacht. Leider war das Ergebnis niederschmetternd, mehrer kariöse Zähne, teilweise in den Zahnzwischenräumen. Das war bei ihm nichts Neues, aber bei seinem alten Zahnarzt fiel das immer erst auf, wenn die Karies auch ohne Röntgenaufnahmen sichtbar, also schon sehr weit fortgeschritten war. Ich sprach mit der Ärztin über Janeks Angst vor der Behandlung, und sie meinte, beim ersten Mal könne man es mit Dormicum versuchen und sehen wie es läuft. Ich rief ein paar Tage später - noch vor dem ersten Behandlungstermin - noch einmal an und holte mir Rat. Janek kann nämlich sehr wohl geduldig still halten und den Mund aufmachen, wichtig war ihm und mir halt nur, dass er keinerlei Schmerzen verspüren muss. Dann reiche auch die normale Betäubungsspritze, wurde mir gesagt, und ich schaute dem Termin teils mit Spannung, aber auch ein wenig Skepsis entgegen.
Auf der Homepage gibt es ein Video, in dem gezeigt wird, wie einem Mädchen eine Betäubungsspritze gesetzt wird, von der sie überhaupt nichts mitbekommt. Das konnte ich einfach nicht glauben.
Doch als ich dann auf dem Besucherstuhl saß und über alle Maßen erstaunt dabei zusah, wie mein Sohn, der Spritzenphobiker, eine Spritze in den Mund bekam und nichts davon merkte, war ich endgültig von den Kidsdocs überzeugt. Das Geheimnis ist ein spezielles Gel aus den USA, das den Kindern vorher aufs Zahnfleisch gerieben wird und die Region selbst schon betäubt. Während der gesamten Behandlung schaute Janek wie gebannt auf den Bildschirm an der Decke, wo gerade "Shrek" lief. Die Zahnarzthelferin hatte den Ton so laut gestellt, dass er der Handlung problemlos folgen konnte. Die Karies am ersten behandelten Zahn saß schon sehr tief, es musste viel gebohrt werden, aber Janek nahm das alles total relaxt hin. Am Ende der Behandlung durfte er sich aus dem Koffer am Gepäckband (das Flughafen-Konzept wird wirklich konsequent durchgezogen :-) ) eine Belohnung aussuchen. Ich war nicht sicher, ob ich ihm von der Spritze erzählen sollte, aber als er wissen wollte, warum sich seine Wange so komisch anfühlt, erzählte ich es ihm. Er fiel aus allen Wolken. "ICH habe eine Spritze in den MUND bekommen?"
Schon zwei Tage später war der nächste Termin - es waren Ferien, und das wollten wir ausnutzen. Jeder, der Janek fragte, wie es war, bekam ein "gut" oder sogar "schön" zu hören. Eine Freundin bedauerte ihn "du Ärmster, musst du in den Ferien zum Zahnarzt", was er überhaupt nicht verstand, da ein Zahnarztbesuch ja nichts Schlimmes ist. Ich staunte, wie schnell er seine bisherigen Erfahrungen vergessen bzw. verdrängt hatte und nun ebenso wie ich von seinen Kidsdocs schwärmte.
Ich war gespannt, ob er beim zweiten Besuch ängstlicher sein würde, weil er ja nun von der Spritze wusste. Aber nein. Hinterher berichtete er mir stolz, dass er die Spritze gesehen habe, weil er extra aufgepasst hat. Der zweite Behandlungstermin verlief genauso erfolgreich wie der erste. Einmal hob Janek kurz die Hand, das verabredete Zeichen, falls er doch etwas spüren sollte. Die Ärztin spritzte noch einmal kurz nach, und alles war bestens.
Wie gut, dass wir noch etwa 2-3 Termine vor uns haben, Janek wäre sonst ganz traurig. Ja, so weit ist es inzwischen wirklich. So weit, dass auch ich fast neidisch werde, wenn ich ihn auf dem Behandlungsstuhl liegen sehe. Hätte es zu meiner Kindheit so eine grandiose Praxis gegeben, es wäre mir viel erspart geblieben. Einziger Haken an der Praxis ist: es wird mit hochwertigeren Komposit-Füllungen gearbeitet, die die Krankenkassen nicht bezahlen. Somit müssen die Eltern pro Milchzahn 30 € und für jeden behandelten bleibenden Zahn 50 € bezahlen. Aber das ist es in meinen Augen absolut wert. Janek Kassenfüllungen sind mehrfach herausgebrochen, und für mich selbst zahle ich auch immer gerne den Aufpreis zu einer vernünftigen Füllung. Warum sollte ich ausgerechnet an der Zahngesundheit meines Kindes sparen? Muss ich halt anderswo sparen. Und wenn man auch noch so eine liebe Familie hat wie ich, die die Füllungen sponsert, ist es noch schöner.
Ich habe nur einen einzigen Fehler gemacht: mich mit zwei Müttern aus Janeks Schule über Kidsdocs unterhalten, von denen die eine selbst Zahnarzthelferin ist. Ich wurde fast als grenzdebil bezeichnet, dass ich mein Kind dorthin bringen würde. Hallo???????? Weder wurden uns Kronen noch eine Narkose aufgeschwatzt - dieses Vorurteil scheint sich hartnäckig zu halten -, noch gibt es sonst irgendwas zu meckern.
Mein Sohn hat keine Angst mehr vorm Zahnarzt, Hallelujah!!!!
Es gibt halt Dinge im Leben, sagte die eine Mutter, da müsse man einfach durch. Zahnarztbesuche gehörten dazu, auch wenn sie schmerzhaft sein können.
Puh, dann sollte man einfach den Zahn der Zeit und die Wissenschaft zurückdrehen und zum Zähneziehen wieder zum Barbier gehen. Ich bin das beste Beispiel dafür, dass negative Zahnarzterlebnisse nicht dazu beitragen, die Angst vorm Zahnarzt zu beseitigen. Wie denn bitte auch?
Ich bin heilfroh, dass wir den Weg zu den Kidsdocs gefunden haben und freue mich sogar schon auf die Eröffnung der Erwachsenenpraxis im Dezember.
P.S. In Tiergarten gibt es noch eine weitere Kidsdocs-Praxis (dann allerdings mit Thema Aquarium, nicht Flughafen).
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Kann mich den vorherigen Beiträgen nur anschliessen. Kinder sind hier sehr gut aufgehoben und fühlen sich pudelwohl.
Hier kann man Kind sein und geht gern zum Zahnarzt. Topadresse in Berlin!!
also hier in der Kinderzahnarztpraxis fühlt man sich richtig wohl, für Kinder wirklich ideal, sehr guter Kinderzahnarzt in Berlin, kann ich nur sehr empfehlen.
Ich hätte niemals gedacht, so etwas tolles zu entdecken! Praxis hört sich ja nun erstmal nach steril, sauber, unbequemen Wartestühlen etc. an....wenn man aber in diese Praxis kommt wird einem erst bewusst, dass man in ärztlicher Behandlung ist, wenn man auf dem Behandlungsstuhl liegt. Die ganze Praxis ist dem Thema fliegen gewidmet. der Empfangstresen sieht wie ein Flugzeugcockpit aus, und gewartet wird auf richtigen alten Flugzeugsesseln. Es gibt ein Check-In und eine Anzeigetafel wie auf einem Flughafen. Das Flair ist hell, schick und vor allem freundlich. Das Personal ist sehr kinderlieb, zumindest meine Kleinen fanden es dort super.
Es war einer der erfolgreichsten Zahnarztbesuche seit langem, obwohl es nur um Prophylaxe ging, wurden erstmal die wichtigsten Geräte vorgestellt (zb. "Schlürfi") um ihm die Angst zu nehmen. Die Preise liegen unter dem, was ich bis jetzt im Schnitt bei anderen Ärzten ausgeben musste und sind für mich angemessen gewesen.
Ich würde die Praxis vor allem Eltern empfehlen, die schonmal schlechte Erfahrunen mit Kinderzahnärzten erlebt haben, denn es geht auch anders! Weiter so...!





