Fördeschifffahrt, Kiel


Fördeschifffahrt - Kiel

Fahrplanauskunft

Beiträge zu Fördeschifffahrt (4)

12 April 2008

Dampfer fahren ist immer eine feine Sache; mit den Fördeschiffen der SFK erreicht man alle an der Förde gelegenen Orte auf dem Wasserweg. Ebenso werden Hafenrundfahrten angeboten, zur Kieler Woche auch Fahrten zur Windjammerparade und zum Abschlussfeuerwerk.
Kürzlich machten wir eine kleine Radtour nach Falckenstein und fuhren von dort aus mit dem Dampfer zurück zum Kieler Hauptbahnhof.
Wir hatten keine Ahnung, wieviel das wohl kosten würde, staunten dann aber nicht schlecht. Pro Person sind 3 Karten zu erwerben:
1. Einzelfahrkarte à 2,60 Euro
2. Einzelfahrkarte Fahrrad à 2,60 Euro
3. Bordzuschlag à 1,- Euro
Macht pro Person inkl. Fahrrad 6,20 Euro.
Hm. Wenn ich an Bord eines Schiffes gehe, warum muss ich dann einen Bordzuschlag bezahlen? Das hat sich mir nicht gleich erschlossen, denn ein Zuschlag ist ein für Sonderleistungen zu entrichtendes Entgelt - wenn ich eine Fahrkarte für eine Dampferfahrt kaufe, so dachte ich, müsste doch die Leistung, dass ich an Bord gehen darf, inklusive sein?
Wenn ich die Ergebnisse meiner Tarif-Recherchen richtig verstanden habe, ist es aber wohl so, dass die 2,60 Euro für eine Einzelfahrkarte dem Bus-Tarif entsprechen, der Fördedampfer aber eben 1,- Euro teurer ist. Na gut.
Was ich wirklich gewöhnungsbedürftig finde sind die 2,60 Euro pro Fahrrad. Na klar muss für die Fahrradmitnahme bezahlt werden, aber in Anbetracht der Tatsache, dass es noch nicht einmal eine richtige Möglichkeit gibt, sein Fahrrad abzustellen, erscheint mir der Preis sehr hoch. Auf den Kanalfähren z.B. gibt es Fahrradständer - die wären bei den Fördedampfern zumindest bei den Fahrrad-Mitnahmepreisen mehr als angebracht. Man kann Fahrräder nur gegen eine dafür vorgesehene Wand lehnen. Blöd, wenn jemand mit Fahrrad in Friedrichsort einsteigt, weitere Radfahrer in Möltenort einsteigen und ihre Räder vor das erste Rad stellen, weil’s nicht anders geht. Wenn der in Friedrichsort Zugestiegene dann vor den in Möltenort Zugestiegenen wieder aussteigen will, wird es kompliziert. Wie bekommt der sein Rad aus dem Fahrradhaufen wieder rausgepult?
Fazit: Eine Fördefahrt ist klasse und bietet schöne Blicke auf Kiel, die man sonst nicht bekommt. Die Fahrradmitnahme ist meines Erachtens sowohl preislich als auch von der Handhabung her verbesserungswürdig.

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1 Januar 2008

Ich stimme zu, dass es ein sehr netter Trip über die Förde ist. Auch ich tuckere gerne mit Besuch oder Freunden auf den Schiffen nach Laboe und genieße es einfach nur.

Ich finde es nur deutlich zu teuer und die Fahrpläne taugen so gut wie nichts, denn Busanschlüsse gibt es nur zufällig und die Schiffe fahren zu selten und sind oft unpünktlich.

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28 Oktober 2007

ich finde, eines der prägnantesten merkmale des kieler hafens ist es, das er fernweh weckt. die vielen großen und kleinen schiffe reizen die reiselust eines jeden!
einfach auf ein schiff springen und schauen, wohin es einen treibt, das denke ich jedes mal, wenn ich am kieler hafen entlang gehe. diese gelegenheit auch wahr werden zu lassen, zumindest in kleinem maßstab ermöglicht die kieler förde- und schifffahrtsgesellschaft. wie mein vorschreiber schon beschrieben hat, steuern die schiffe eine vielzahl an punkten an der kieler förde an. sie fahren zum teil das ganze jahr (schwentinestrecke und kanalstrecke ganzjährig, laboestrecke eingeschränkt), und jede jahreszeit erlebt sich auch anders , also nicht immer nur das sommerliche sonnenwetter abwarten ;)

was viele nicht wissen, die strecke bahnhof-laboe ist unter der woche -so sagte mir zumindest einer der fährmänner- für fh-studenten kostenlos. die verbindung reventlou-dietrichsdorf ist für alle studenten kostenfrei!

aber mein letztes erlebnis auf der fördestrecke sprach eindeutig für die freundlichkeit des personals, und eine nicht immer so strenge betrachtung ihres geschäfts. wir waren vier passagiere, und hätten eigentlich pro person 3,50 euro zahlen müssen. aber der nette kartenverkäufer hat uns einfach durchgeschickt, auch ohne unsere ausweise sehen zu wollen!

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Benutzerfoto: gerrycheck

gerrycheck

Ingolstadt

QYPE EXPERTE
29 Juli 2007

Schiffchen fahren, so hieß es bei uns daheim und das habe ich dieses Jahr auch schon getan. Man steigt am Bahnhof ins Fördeschiff und läßt sich dann langsam nach Laboe, Friedrichsort, Schilksee oder an einen der anderen Anleger bringen. Ganz gemütlich erreicht man so sein Ziel. Ganz nebenbei erlebt man eine Hafenrundfahrt, weil das Schiff kreuz und quer über die Förde fährt. Die schwarz weißen Schiffe mit ihrem ockerfarbenden Schornsteinen gehören zur Kieler Förde wie die Kräne der Werften. Sie sind die Wasserbusse die die beiden Seiten der Förde miteinander verbinden. In der Berufsverkehrszeit sitzen die Pedler in Gruppen an den Tischen und Nachmittags drängen sich die Touristen und Strandbesucher an der Reling. Einen Kaffee oder ein Eis kann man auch an Bord bekommen.
Es gibt immer etwas zu sehen. Selbst bei schlechtem Wetter macht die Fahrt Spaß. Dann ist die See rau udn die Wellen gischten gegen das Schiff. Spätestens in der Außenförde, kann es dann auch schon mal ungemütlich werden und manch ein Ziel wird nicht mehr angefahren, weil der Anleger nicht mehr erreichbar ist.
Man kann auch eine Hafenrundfahrt machen. Dazu schaut man am besten auf der Webseite nach. Das Seemansgarn, das dabei erzählt wird, sollte man aber nicht allzusehr glauben.

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