ICE nach Paris, Saarbrücken
- Kategorie:
- Bahnhöfe Saarbrücken
- Adresse:
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Am Hauptbahnhof 4, 66111 Saarbrücken
- Website:
- Geöffnet:
-
Abfahrt: 8:48
Ankunft Paris Est: 10:41
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3 Beiträge zu ICE nach Paris auf Deutsch
Saarbrücken, Paris -- die beiden Hauptstädte sind so dicht aneinandergerückt wie nie zuvor, seit es die schnelle Zugverbindung gibt. Fünf Mal am Tag kann man einen der rasanten ICEs nehmen und nonstop nach Paris gelangen.
Der Saarbrücker Bahnhof bemüht sich redlich, Weltstadtflair zu verbreiten -- naja. Augen zu und durch. Auf Gleis 12 fährt der ICE. Ganz spontan geht hier leider nichts; dieser Zug ist reservierungspflichtig. Ich weiß nicht, was passiert, wenn man mit Fahrkarte, aber ohne Reservierung an Bord erwischt wird. Vielleicht muß man am nächsten Bahnhof aussteigen?
Der ICE ist, wie man ICEs so kennt, unterkühlt. Aus der saarländischen Hauptstadt hinaus bummelt er noch; auch durch Forbach mit seinem Burgberg gleich hinter der Grenze (hier hält er wohl manchmal auch) und durch ganz Lothringen geht es gemütlich, fast eine Stunde lang. Dann kommen weite Felder, Viehherden, gelegentlich ein paar Dächer in der Ferne, und der Zug nimmt Fahrt auf.
Mit über 300 Kilometern pro Stunde saust Frankreich vorbei. Beeindruckte Stimmen werden laut, auf Deutsch und Französisch, Englisch, Japanisch. Dann ist die Zugtrasse links und rechts eingedeicht, es gibt nichts mehr zu sehen. Doch noch schlafen? Zu spät -- Fabriken, Straßen, Häuser. Paris!
Vom Abschließen meiner Wohnungstür bis zum ersten Kaffee auf dem Gare de l'Est sind zwei Stunden und fünf Minuten vergangen. Nach Frankfurt am Main brauche ich länger.
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Der Zug fährt zum Beispiel Samstag morgens um 8:00 hin (Ankunft 9:50) und abends um 19:01 zurück. Für Erwachsene ohne Ermäßigung kosten Hin- und Rückfahrt 124 Euro, es gibt aber viele lohnende Sonderangebote. Was man für die Übernachtung spart, kann man dann anderweitig verbraten...
meme Du hast mich auf eine gute Idee gebracht, auch wenn ich die Strecke etwas anders planen muß - Danke
13 Juli 2008
In 2 Wochen gehts auch bei mir nach Paris. Gebucht hab ich das Paris Spezial Angebot für 19 Euro; ja ich bin einer der Glücklichen, die diese Tickets bekommen haben. Allerdings sind die Kosten dann doch höher, als man erwartet:
Die Bahn hat sich nämlich was ganz besonderes ausgedacht: Die Tickets wurden immer nur für einen Tag freigeschaltet, d.h. Wenn man an einem Tag hin will und zwei Tage später zurück, so bekommt man diese Kombi erst 90 Tage vor der Rückfahrt. Dann sind aber die Billigtickets für die Hinfahrt nicht mehr zu bekommen. Da die Rückfahrt aber nur zusammen mit der Hinfahrt gebucht werden kann, musste ich also zwei Hinfahrten buchen. Gesamtpreis statt 38 Euro dann 57! Ist zwar immer noch günstig, aber trotzdem sollte man sich hier ein anderes Konzept überlegen!
wrnr Die Bahn will wohl eher den Tagesausflug nach Paris fördern. Sobald die selbst ins Hotelgeschäft einsteigen, wird sich das ändern ;-)
Aber eigentlich bin ich dafür, daß sie die Preise generell etwas senken. Und nicht versuchen, die Züge so vollzustopfen. Was immer dann ärgerlich ist, wenn man einen Platz reserviert hat, und der Waggon (an einem Freitag!) dann einfach rausgenommen wurde. Man bekommt zwar das Geld für die Reservierung, kann aber dann trotzdem im Gang rumstehen.
Möglicherweise alles eine Folge des Fitmachens der Bahn für die Börse. Wird so enden wie mit der Telekom. *Grummel*
6 August 2007
Kaum war das Angebot draussen, hatten wir auch schon gebucht. Ende Juni war's dann soweit: High-Speed nach Paris (oder wie die Franzosen sagen: a grande vitesse, daher heisst deren Schnellzug auch Train à grande vitesse).
200 km/h ist man ja schon gewohnt beim ICE. Aber sind 320 km/h ein deutlicher Unterschied? Der Zug ist jedenfalls ein ganz normaler dreier-ICE. War auch angenehm leer. Die ICEs aus Frankfurt kommen erst später, wir wollten aber den Nachmittag schon in Paris rumschlendern.
Der Speisewagen war leider nur ein Bistro (haben sie Angst, daß ihnen die Kellner durch die Gänge wirbeln?) mit Stehpulten und normalen Hochlehnern. Also kein Anreiz zum Urlaubsbeginn anzustossen. Naja, geht in Paris dann eh besser.
Also nochmal ganz nach vor gehen, dem Fahrer etwas zugucken. Ist sicher interessant mit 320 Sachen, aber vermutlich wird da eh die Scheibe matt gemacht. Also wieder zurück an die Plätze und warten. Tut sich lange nichts, fährt ganz normal dahin wie sonst auch. Die Anzeige im Großraumwagen zeigt mehr Bahn-Werbung als sonstwas. Die Ungeduld steigt.
Irgendwann geht's dann doch los. Die Anzeige bringt auch wieder interessantes Programm: 280. Huuiiii. Und es steigert sich noch.
320 waren's dann nicht sondern es wurden "nur" 318 angezeigt. Dann ging es schon wieder runter (Minuten später kam eine Durchsage "soeben hat unser Zug die Höchstgeschwindigkeit von 320km/h erreicht". Kam das vom Band?)
Man merkt auch sonst nicht viel von der Geschwindigkeit (spricht auch für den Zug, wenn nicht alles scheppert, so wie früher bei meinem Auto bei 140). Die Bahntrasse ist etwas weiter in die Landschaft eingeschnitten, damit fetzen die Bäume nicht so am Fenster vorbei. Schön waren allerdings die komplett waagrechten Regentropfen zu beobachten.
Einige interessante Dörfer kurz vorbeigehuscht und gedacht "sollten wir uns auch mal anschauen". Aber: das ist der falsche Zug dafür.
Und dann waren wir auch schon in Paris. Kurz auf der linken Seite was vom Parc de la Villette gesehen, rechts blitzte kurz die Sacré-Cœur auf. Dann auch schon der Bahnhof da.
Der wird übrigens auch gerade saniert. Ist aber schon bald fertig und wird wunderschön.
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