Beim österlichen Aufräumen fiel mir der 10 Euro-Gutschein, der mir von DHL/Packstation zu Weihnachten verehrt wurde, wieder in die Hände. Ich hatte auf diese Frühstücksvariante lange verzichtet, nicht zuletzt wegen der Gründe, aus denen die Inhaber auf ihre Geschäftsidee kamen: Die ewig gleichen Zutaten, oder solche, die man nicht mag.
Beim Bio-Müsli-Mixen auf der anwenderfreundlichen Webseite der drei Mittzwanziger aus Niederbayern bekam ich den Eindruck, dass diese Morgenmahlzeit bei mir eine Renaissance erleben würde. Dieses Gefühl trügte nicht. Zwei Tage nach Zahlungseingang hielt ich meine persönliche Mischung in den Händen: Reis-, Soja-, Buchweizen- und Roggenflocken, ganze Macadamianüsse, Cashews, Hanfnüsse, Mangostücke, grüne Rosinen, Sauerkirschen, Aprikosen, Cranberries und Goji-Beeren. Das Aufstehen fällt mir seitdem leichter.
Zur Zeit gibt es aufgrund eines TV-Berichtes von VOX Lieferverzögerungen von sechs Tagen. Was mich nicht abhält, gleich zum Wiederholungstäter zu werden, diesmal mit einem Schokomüsli-Mix mit Dinkel und Quinoa fürs gute Gewissen.
Erfreulich ist außerdem, dass die „Jungs von mymuesli“ die Einrichtung von deutschlandweiten Hotspots vorantreiben, bei denen man sein Müsli kostenfrei abholen kann.
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